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Irak

Widersprüchliche Botschaften: Greifen die Kurden im Iran ein?

Ob die Kurden im Iran eingreifen, ist offen. Während es Berichte gibt, dass sie bereits angegriffen haben, dementieren die Gruppen selbst dies selbst. Man wolle sich erst beteiligen, wenn die Luftwaffe des Iran weiter geschwächt sei.

Kurdisch-iranische Kämpferinnen bei einer Übung im Irak. (IMAGO/Middle East Images)

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Die kurdischen Milizen im Irak bereiten sich auf eine Bodenoffensive im Iran vor, wollen aber noch nicht eingreifen. Das ist die eine Nachricht, die man hört. Die andere lautet, sie hätten schon angegriffen. Von kurdischen Gruppen und US-Beamten sind widersprüchliche Botschaften zu hören. Eine Sprecherin der kurdischen Freiheitspartei (PAK) sagte, man wolle zunächst darauf warten, dass die USA den Iran weiter militärisch schwächen, vor allem im Luftraum, berichtet die BBC.

Der Iran warnte die irakischen Kurden am Freitag in einem schriftlichen Statement vor der Einmischung in den Konflikt: „Sollte ihre fortgesetzte Präsenz und ihre Verschwörungstätigkeit geduldet werden oder sollten diese Gruppen oder Elemente des [zionistischen] Regimes über die Region in das Gebiet der Islamischen Republik eindringen, werden alle Einrichtungen der Region Kurdistan im Irak […] massiv angegriffen werden.“

Ein kurdischer Beamter sagte gegenüber Axios, dass die Kurden über keine Luftabwehr verfügten. Dementsprechend brauche es keine Raketen, sondern lediglich 200 Drohnen, um den Milizen zu schaden. Sechs große kurdische Parteien haben sich im Irak zusammengeschlossen, um die politische und militärische Arbeit besser koordinieren zu können. Der Vorsitzende der Komala-Partei, Abdullah Mohtadi, betonte gegenüber der Zeit, dass man „unsere Kräfte nicht zur Schlachtbank” schicken werde. Man werde erst eingreifen, wenn keine Gefahr für Massaker seitens des Mullah-Regimes bestehe. Sollten die USA aber eine Bodenoffensive starten, wäre man bereit, sich zu beteiligen.

Donald Trump sagte am Donnerstag, dass es „wundervoll” wäre, wenn die Kurden sich am Kampf mit einer Bodenoffensive beteiligen würden. Ein Anführer der Demokratischen Partei Kurdistans im Iran (DPKI) sagte gegenüber CBS News, dass man mit der US-Regierung in Kontakt stehe und hoffe, die Situation zum Sturz des Regimes nutzen zu können. Auf die Frage, ob sie von den USA Waffen erhalten hätten, wollte sich die Parteiführung nicht äußern. Die CIA dementierte, Kurden mit Waffen versorgt zu haben.

Am Freitag ließ der US-Präsident verlauten, dass er eine „bedingungslose Kapitulation” des Iran fordere. Dieser lehnte das Ansinnen ab. Zwei Tage zuvor sagten israelische und US-amerikanische Beamte, dass Kurden aus dem Irak im Iran bereits militärisch tätig seien, wie die Jerusalem Post berichtete. Die kurdische Freiheitspartei (PAK) dementierte den Bericht und sagte, dass keine Gruppe allein handele.

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Ziel möglicher Angriffe solle es sein, iranische Truppen an der Grenzregion zu binden und aus dem Landesinneren abzuziehen. In der Grenzregion zum Irak griffen US-amerikanische und israelische Luftstreitkräfte vermehrt Polizeistationen und Kommunikationsanlagen des Mullah-Regimes an. Das iranische Militär ließ laut BBC verlauten, dass es Hauptquartiere der Kurden im Iran und im Irak angegriffen habe. Eine Person wurde dabei getötet, und drei weitere sollen verletzt worden sein.

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22 Kommentare

  • die wurden so oft verraten, so blöd sind die sicher nicht nochmal. Und auch nicht annähernd stark genug.
    Ausserdem würde es die Türkei nicht zulassen.
    Alleine dass darüber eine Woche nach Kriegsbeginn geredet wird deutet darauf hin, dass Trump sich total verschätzt hat und Iran den Krieg gewinnen dürfte.

  • „Ziel möglicher Angriffe solle es sein, iranische Truppen an der Grenzregion zu binden und aus dem Landesinneren abzuziehen.“ Das soll das Ziel sein❓Die entscheidende Frage ist doch eher, was für die Kurden drin ist, oder? Was ist also der deal? Was die Kurden bislang nicht haben, ist ein Kurdenstaat.

    • Ein Blick auf die ethnische Landkarte zeigt, der wirklich ausstehende Kundenstaates läge zum größten Teil auf den Gebiet der Türkei. Ein Kurdenstaat ließe sich nur mit einer grundlegenden Destabilisierung der Türkei erkaufen. Dass der Irak und Syrien Widerspruch einlegen, darf missachtet werden. Aus Sicht Israels wäre ein Kurdenstaat für ihren Kampf um die Vorherrschaft in der Region vorteilhaft, für die NATO nicht, so diese denn noch Russland in Europa bezwingen soll.

  • Ein paar tausend wilde Kurden mit Kleinwaffen und ohne Ausbildung an Großwaffen sollen mad man orange die Kohlen aus dem Feuer holen? Mazel tov.

    • Die „wilden Kurden“* haben eine entscheidende Rolle im Kampf gegen ISIS gespielt.

      * Übrigens: Ist es als Troll des just milieu ok, sich einer rassistischen Sprache zu bedienen?

      • haben sie…und wurden zum Dank gnadenlos fallengelassen, verraten und verkauft. Die USA hat jegliches Vertrauen weltweit verspielt, sogar bei den engsten Verbündeten.

      • Die „wilden Kurden“ sind eine Trope, kein Rassismus.

      • Haben den IS erfolgreich mit Milan bekämpft …

    • So ein Blödsinn. Sind voll ausgebildet. Haben übrigens ständig mit Beschuss durch den Iran zu tun. Nicht erst seit dieser Woche … Ignorant!

  • so oft, wie der “ Werte-“ Westen die Kurden verraten hat, sollten sie erstmal Bedingunen stellen

  • Deutsch Kurden die von Deutschland aus in den Krieg gehen
    müssen ihren deutschen Pass verliehenen und es darf keine Rückkehr geben.

    • Warum sollten sie ihren Pass verlieren?

      • Weil ich nicht will das Menschen die glauben mal kurz Abenteuer Krieg spielen können
        glauben legal Männer Frauen und Kinder töten zu können
        und wieder zurückkommen als wenn es ein Abenteuer gewesen wäre.
        Mir reichen schon die Kämpfer die auf Syrien zurückkommen sind.
        und an ihren Heldentaten ergötzen.

      • weil die gegen linke buddies kämpfen, das ist natürlich nogo

  • Na, wie läuft euer Krieg?

    • gut. Trump ist heute im offenen Cabrio durch Teheran gefahren und Millionen Iraner haben ihrem Befreier zugejubelt.

      • hab ich auch im ZDF gesehen. Trump war so gerührt dass er spontan Epstein begnadigt hat.

  • Mit JTACs können die Kurden alles kurz und klein Bomben.
    Man sollte ihnen die tragbaren Panzer Abwehr Raketen geben. Genau das, welches Hezbollah im Norden Israels gemacht , werden die Kurden hoffentlich im Iran machen.

  • die wären schön blöd sich für Israels und Amerikas Interessen verheizen zu lassen.
    Wenn Tommies im Zinksarg nach Hause kommen gibts Ärger aber Kurden sind ‚Depletables‘ für USrael

  • Es dürfte schwer werden, die Iraner so zu entwaffnen, dass sie keine Angriffe mehr starten können. Selbst wenn die USA alle militärischen Einrichtungen kurz und klein hauen, bleiben da noch die Drohnen, welche überall gestartet werden können. Wir haben das im Ukraine Krieg erlebt, wo ukrainische Soldaten mit einer oder mehreren Drohnen unbehelligt nach Russland gefahren sind und dort erhebliche Schäden anrichten konnten. Das könnte hier auch wieder passieren. Soweit mir bekannt, haben die kurdischen Bodentruppen um die 7000 Soldaten. Die verspeisen die Iraner, selbst wenn sie geschwächt sind, zum Frühstück.

    • wenn die allwissende Hildegard das sagt…

  • alles vorbei hahaha die amerikanische flotte liegt am boden des persischen golfs die basen sind zerstört und die F35 und F22 trümmerhaufen und die munnition ist verbulvert hahaha nichts und niemand kann der prätzision chinesischer waffen und dem kampfeswillen persischer soldaten wiederstehen in vier wochen sitzt khameini jr im weissen haus und der orange utan kniet in ketten vor ihm hahahaha genauso wie selinski dann im kremel sitzt
    öööööööööööööööh booooooooomer

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