Energiewende
Weniger Erneuerbare, mehr Gas: Anteil konventioneller Stromerzeugung in Deutschland 2025 gestiegen
Im Jahr 2025 ist die Stromproduktion in Deutschland leicht gestiegen. Während die Netzeinspeisung aus erneuerbaren Energien sogar leicht rückläufig war, ist die Zunahme vor allem auf einen deutlichen Anstieg der konventionellen Erzeugung zurückzuführen.
Die Stromerzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Gleichzeitig nahm der Anteil konventioneller Energieträger wieder zu, während die Einspeisung aus erneuerbaren Quellen sogar leicht rückläufig war. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor.
Demnach wurden im vergangenen Jahr insgesamt 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom in Deutschland erzeugt und in das Netz eingespeist. Das entspricht einem Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Gesamtproduktion zunahm, entwickelte sich die Zusammensetzung des Strommixes unterschiedlich. Die Einspeisung aus erneuerbaren Energien blieb mit 256,9 Milliarden Kilowattstunden nahezu unverändert, lag sogar um 0,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ihr Anteil an der gesamten Stromerzeugung sank leicht von 59,5 auf 58,6 Prozent.
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Parallel dazu stieg die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern deutlich an. Sie erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden. Dadurch wuchs ihr Anteil am Strommix wieder auf 41,4 Prozent, nachdem er im Jahr 2024 noch bei 40,5 Prozent gelegen hatte.
Der Anstieg der konventionellen Stromproduktion geht vor allem auf eine stärkere Nutzung von Erdgas zurück. Die Stromerzeugung aus Gas legte 2025 um 10,2 Prozent auf 70,6 Milliarden Kilowattstunden zu. Damit erreichten sowohl die produzierte Menge als auch der Anteil an der gesamten Stromproduktion einen neuen Höchstwert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018.
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Der Anteil von Gas am deutschen Strommix stieg damit auf 16,1 Prozent. Noch im Jahr 2022 war dieser Anteil infolge der Energiekrise und der angespannten Lage auf dem Gasmarkt auf 11,5 Prozent gefallen. Seitdem hat er sich kontinuierlich erholt. Die Stromerzeugung aus Kohle blieb dagegen weitgehend stabil. Mit 96,8 Milliarden Kilowattstunden wurde zwar leicht weniger Strom produziert als im Vorjahr (minus 0,5 Prozent), dennoch blieb Kohle mit einem Anteil von 22,1 Prozent weiterhin eine der wichtigsten Energiequellen im deutschen Strommix.
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Einen besonders starken Rückgang verzeichnete dagegen die Wasserkraft. Die Einspeisung sank um 22,5 Prozent auf 15,8 Milliarden Kilowattstunden, was einem Anteil von nur noch 3,6 Prozent an der Stromerzeugung entspricht.
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Neben der inländischen Stromproduktion spielen auch Stromimporte eine zunehmende Rolle. Deutschland importierte im Jahr 2025 79,6 Milliarden Kilowattstunden Strom, während 60,2 Milliarden Kilowattstunden exportiert wurden. Damit blieb das Land das dritte Jahr in Folge Nettoimporteur von Strom. Der Importüberschuss verringerte sich allerdings deutlich: Er sank um 26,2 Prozent auf 19,4 Milliarden Kilowattstunden, nachdem er im Jahr zuvor noch bei 26,3 Milliarden Kilowattstunden gelegen hatte.
Trotz des leichten Rückgangs im Jahr 2025 bleibt der langfristige Trend laut Statistik eindeutig: Durch Jahre einer Energiepolitik bei der erneuerbare Energien massiv subventioniert wurden und konventionelle Energien deutlich eingedämmt wurden, wird seit 2023 in Deutschland mehr Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt als aus konventionellen Energieträgern.
Verglichen mit dem Jahr 2018 hat sich die Struktur der Stromerzeugung durch die grün-geprägte Energiepolitik deutlich verändert. Damals wurden noch 355,8 Milliarden Kilowattstunden aus fossilen Quellen erzeugt. Dieser Wert sank in den folgenden Jahren stark und lag 2024 nur noch bei 175 Milliarden Kilowattstunden, bevor er 2025 wieder leicht auf 181,3 Milliarden Kilowattstunden anstieg.
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Bei den Zahlen wird einem schwindlig. Weil hinter jeder Kilowattstunde aus „erneuerbaren“ Energiequellen eine horrende Subvention, mithin durch uns alle erarbeitete Steuergelder, stecken, welche die Kosten der Erzeugung von Energie aus konventionellen Quellen um ein mehrfaches übersteigt. Insofern: Deutschland betreibt nicht nur „die dümmste Energiepolitik der Welt“ (Wallstreet Journal). Unser Land ist auch Vorreiter der gigantischsten Vernichtung von Kapital und natürlichen Ressourcen seit dem zweiten Weltkrieg.
Es wurden also 79,6 Mrd. Kilowattstunden importiert und 60,2 Mrd. Kilowattstunden exportiert. Kann man daran auch ein „Preisschild“ daran machen, also zu welchen Preisen der Import und Export erfolgte? Dann würde das vermutlich sehr viel krasser aussehen, da der Import zu teilweise exorbitanten Preisen erfolgt, während der Export zu den „Sonnenstunden“ billig über die „Ladentheke“ geht, wenn nicht sogar dafür der Verkäufer noch etwas bezahlen muss.
Sie stellen eine absolut valide und wichtige Frage, die Antwort darauf möchte jedoch keiner geben. Wenn der deutsche Überschussstrom zu negativen Preisen verkauft wird, um das deutsche Stromnetz stabil zu halten, und am Abend Deutschland den Strom für 50-60 Cent/kWh zurück gekauft wird, kann man den Milliarden Verlust auf ein Jahr gerechnet hochrechnen. Hinzukommt dann noch die knapp 30 Milliarden Euro für EEG.
Also, nur eine Kugel Eis …
Schluss mit Erneuerbaren. Zurück zur Atomkraft. Zurück zu verlässlichen, sicheren und bezahlbaren Strom. Schluss mit Energiewende. Co2 Steuer und Abzocke an der Tankstelle.
Ich hasse diese Politik.
“ Ich hasse diese Politik.“
So? Die Flaggen in Ihrem Nick sagen aber genau das Gegenteil.
Aber das ist jetzt bestimmt zu hoch für Sie.
So? Ich lehne als erste Generation nach der Shoa in Deutschland. Meine Familie in Israel. Was werden diese beiden Fahnen wohl anders Aussagen als Patriotismus für die beiden Länder meiner Familie? Aber sie schreiben ja ein Antisemit zu sein und jeden zu verteilen, der Nationalstolz nicht versteckt und vom vielen zu leben. Was meine Länder mit bescheuerter Energiepolitik zu tun hat erschließt sich mit ebenfalls nicht. Aber schon, das sie mal einen raus gelassen und Hass und Hetze gegen fremde rausgekramt haben. Ohne Zusammenhang Timm Thema. Weder macht Deutsche Politik was für deutsche, noch ist Deutschland sicher für jüdische Mitbürger. Israel ist übrigens nicht booklet Windräder. Wie oft schon selber dort gewesen? Wegen der Aussage daa srael stehe für Klimawahn und alternative Stromerzeuger.
Welchen Schluss lässt ihre Aussage über mich über sie zu? …
Wer hätte das gedacht die Erneuerbaren machen schlapp.
Sachen gibts und jetzt das aber auch sowas!!!
Eine solche Entwicklung ist zumindest in Teilen leicht erklärbar. Im Winter gibt es kaum Strom aus Solar und auch der Wind legt häufiger Pausen ein. Wenn ich dann noch effiziente Gasheizungen durch Fernwärme ersetze oder die Gasheizung durch die Wärmepumpe ersetzt, deren Strom mit Gas erzeugt werden muss, dann kommt es zu einem höheren Verbrauch.
Sonne liefert vor allen Dingen vom Frühjahr bis zum Herbst zu bestimmten Tageszeiten den Strom. Die in der Zeit erzeugten Mengen können wir häufiger gar nicht verbrauchen und regeln entweder ab oder geben den Strom für einen kleinen Preis oder geschenkt ins Ausland. Im worstcase zahlen wir sogar dafür. Beim Wind sieht das ähnlich aus. Diese Zahlen zeigen also nur allzu deutlich auf welchem Holzweg wir sind und man spätestens jetzt keine alternativen Energien mehr zubauen sollte. Auch sollte man jetzt aufhören die Wärmepumpen zu fördern.
Das erinnert an einen alten volkseigenen Witz über Walter Ulbricht. Er rief zwei Arbeitern, die nach dem Eingraben eines Fahnenmastes Erde übrig hatten und diese ohne Erfolg in einem neuen Loch vergraben wollten, zu: Genossen, ihr müsst tiefer graben.
Ach ja, was sind denn diese klimafreundlichen Heizungen die weiter gefördert werden? Wärmepumpen? Weniger Wärmepumpen bedeutet weniger Strombedarf in der Heizperiode. Ohne Strom für Wärmepumpen wäre die Kohleverstromung entsprechend niedriger, da genau diese eingespart würde. Kohlekraftwerke werden zuerst heruntergefahren. Wärmepumpen sind Kohlefernverbrenner. Vorzeitiger Ausstieg 2030 ist ja Utopie und geht an der Realität weit vorbei, selbst 2035 ist unrealistisch. Gegenüber Gas-Brennwertheizungen wird erheblich mehr CO2 erzeugt. Der Strommix hat da doch keine Bedeutung, soviel Logik sollte schon sein. Ach ja, wenn dann alle 41 Millionen Haushalte, die Firmen, Schulen und Behörden mit Strom heizen würden, wo kommt der Strom im Winter morgens an sehr kalten Tagen her? Mal gerechnet? Da müssten die Fabriken schließen und Licht und die Kaffeemaschine müsste man auslassen.
Deutsche sind so doof, denen kannst Du erzählen das Gas böse ist und deswegen Gasheizungen böse sind, aber gleichzeitig sagt man man braucht bis zu 20 neue Gaskraftwerke um Strom zu produzieren weil die Deutschen unter Jubel die AKW‘s abgeschaltet haben. Ich denke das auf der globalen Torte Deutsche die kleinste und lichtärmste Kerze mittlerweile sind.
Daumen hoch, leider wird wohl keiner unsere Klimaapologeten geistig mehr erreichen , wenn man sich mit einem Wärmepumpenliebhaber unterhält verteidigt er die grüne Idee bis aufs Messer, auch mit dem Hinweis das der sogenannte grüne Strom in absehbarer Zeit Richtung 50-60 Cent die Kwh gehen wird . Er begreift nicht das der Bau der Gaskraftwerke sowie der Netzausbau (auch für ganze Straßenzüge) mehr wie die Kugel Eis pro Monat kosten dürfte .
Dazu kommt die Rechnung der Betreiber der Gaskraftwerke die je nach Bedarf die Gaskraftwerke zumindest auf kleiner Flamme halten müssen vorausgesetzt das Dummdeutschland an Hand der prekären internationalen Lage überhaupt ausreichend Gas bekommt .
Abgesehen davon dass das Verbrennen fossiler Energieträger CO2 erzeugt und damit den ganzen grünen Quatsch ad Absurdum führt .
Wer hätte sich das vorstellen können, dass Windmühlen doch nicht in zeiten von KI und Quantencomputern die neuen Atomkraftwerke sein können, außer AFD wähler?