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70 Beteiligte

Massenschlägerei nach Chamenei-Gedenken in Wien – neun Verletzte

Nach einer Gedenkveranstaltung für den iranischen Führer Ajatollah Ali Chamenei ist es am Mittwochabend vor dem Imam-Ali-Zentrum in Wien-Floridsdorf zu einer Massenschlägerei mit rund 70 Beteiligten gekommen. Neun Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

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Friedliche Demonstration in Wien: Teilnehmer zeigen Unterstützung für die Revolution im Iran (IMAGO/SEPA.Media)

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Nach einer Veranstaltung in einer religiösen Einrichtung im Wiener Bezirk Floridsdorf ist es am Mittwochabend zu einer Massenschlägerei mit rund 70 Beteiligten gekommen. Bei der Kundgebung handelte es sich um eine Demonstration iranischer Regimegegner gegen das schiitische Imam-Ali-Zentrum in Floridsdorf. Hintergrund war nach Berichten eine Gedenkveranstaltung für den getöteten iranischen Führer Ajatollah Ali Chamenei. Neun Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Das geht aus einer Presseaussendung der Wiener Polizei hervor.

Nach Angaben der Polizei hatte am Nachmittag in einer religiösen Einrichtung in der Richard-Neutra-Gasse eine Veranstaltung stattgefunden, an der „mehrere hundert Personen“ teilnahmen. Zeitgleich wurde auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine „rechtmäßig angezeigte Kundgebung“ abgehalten, „die sich gegen diese Veranstaltung richtete“. Auf den Kanälen der Moschee wurde Chamenei unter anderem als „Märtyrer“ bezeichnet. Videoaufnahmen der Auseinandersetzung wurden unter anderem über den Kanal „Esterreicherr“ verbreitet.

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Gegen 20 Uhr endete die Veranstaltung. Besucher verließen die Einrichtung. „Einzelne Personen versuchten, die Fahrbahn zu überqueren und zur Kundgebung zu gelangen. Dies wurde von den eingesetzten Polizeikräften unterbunden“, heißt es in der Polizeimeldung. Gegen 21 Uhr sei der Abstrom der Teilnehmer beendet gewesen, auch die Zahl der Demonstranten habe sich verringert. Die Kundgebung wurde daraufhin ebenfalls beendet.

Bereits während des Einsatzes kam es zu ersten strafrechtlichen Maßnahmen. Zwei Personen wurden festgenommen – eine „wegen des Verdachts des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt“, eine weitere „wegen aggressiven Verhaltens“. Zudem wurde laut Polizei eine Person wegen gefährlicher Drohung angezeigt. Weitere 19 Anzeigen betrafen verkehrsrechtliche Delikte.

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Wenige Minuten nach dem Abzug der Polizei eskalierte die Situation erneut. Rund 70 Personen hätten sich erneut vor der Einrichtung versammelt und seien „in eine körperliche Auseinandersetzung“ geraten. Dabei seien „auch Stöcke und Holzlatten verwendet“ worden. Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf sowie Kräfte der Spezialeinheit WEGA rückten erneut aus und brachten die Lage unter Kontrolle.

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Nach Informationen des ORF handelte es sich bei den Beteiligten überwiegend um iranischstämmige Männer, zudem seien auch einige Männer afghanischer Herkunft unter den Beteiligten gewesen. Die Zeitung Heute veröffentlichte ein Leserreporter-Video von der Szene vor dem Zentrum. In dem Bericht ist neben Holzlatten auch von Metallstangen die Rede, die von Beteiligten verwendet worden sein sollen.

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38 Kommentare

  • Warum leben die Anhänger des Regimes nicht im Iran?

    • … weil sie auch unter dem dortigen Regime menschlicher Abfall waren

      • @ Paulina – Also sie sind Anhänger(!) eines Regimes das sie wie menschlichen Abfall behandelte ?
        Sollten sie da nicht eher Gegner sein?

  • Wir brauchen mehr Ali Zentren ?

    • Das sind gesichert rechtsextreme Straftaten,
      so stimmt die Statistik

  • Welche Bereicherung für unser Leben, man muss diese Männer einfach gern haben.

  • Wien wird seit Jahren von den Linken ROTEN regiert. Der Bürgermeister fördert den Islam wo er nur kann. Auch die Hamas besitzt relativ viele Immobilien in Wien. Ganze Stadtteile ähneln bereits denen von Berlin Neukölln.

    • Wählerstimmen. Macht. Geld.
      Für manche Politiker zählt sonst nichts.

  • Alle sofort in ihre Heimat ausfliegen.
    Bitte sofort.

  • Die müssten sich doch für Charminei freuen, er ist als Mehrtürer gestorben und vergnügt sich jetzt mit 72 Jungfrauen…

    • …möge er erstmal richtiges deutsch lernen, bevor er postet.

      „Mehrtürer“………….ich kriege Augenkrebs.

      -26
      • ich verstehe den Witz nicht, das ist meinem
        Altersstarrsinn gechuldet

      • Bullshark, Du Hohlbirne, der Ausdruck ist meinem Alkoholpegel geschuldet…

      • An „Mehrtürer“ gibt nun hier wirklich gar nichts zu beanstanden.

      • Spricht er von Autos?
        Mehrtürer?

        • er meinte Mertührer

          7
      • Sie sind entweder nicht so klug, oder ein Troll…

      • # all -ihr könnt wieder schlafen gehen .
        Und der „fake bullshark“ juckt mich nicht im geringsten, ist nachgerade ein Beleg für das unterirdische Niveau von AN. Aber genau da fühlt ihr euch pudelwohl.

        Schönen Abend noch.

        • Das wird ja immer besser, also das war gaRnicht der „echte“ Bullshark der beim Dummsein erwischt wurde…

          0
  • Das nennt man einen importierten Konflikt.
    M.E. brauchen wir das in Westeuropa nicht.
    Weitere dieser Konflikte sehen wir u.a. bei den Eritrea-Festivals und bei Türken und Kurden und natürlich auch innerhalb dieser Gruppen, wenn die EHRE verletzt wurde. Die Liste ist wahrscheinlich noch länger…
    Sehr traurig, mit was wir uns mittlerweile hier herumschlagen müssen dank solchen Leuten wie A. Merkel, Soros (György Schwartz), E, Macron, C.Michels, Y. Johansson, Teresa Ribera etc.
    Nie vergessen, wie wir leben könnten und wer für die aktuellen Zustände auch mit verantwortlich ist.

  • Wehmütig erinnere ich mich an Floridsdorf, glaube 21. Bezirk, an den Ausgang mit Wiener Freunden, bei denen ich zu Besuch war in 80/90er Jahren. Inzwischen geht alles bachab. Pfierdi.

  • Der Islam hat keinen Mehrwert.

    • 4 Frauen je Mann. Wenn das kein Mehrwert ist.

  • Die Wiener Administration ist leider genauso verpeilt wie die Berliner und bietet dem fiesen Mob eine Plattform.
    Kickl for President

  • demächst auch in ihrer stadt, wenn die neuen migrationswellen aus dem iran, die schon laufen, uns erreichen.
    ich könnte wetten, dass die leute, die sich als patrioten bezeichnen, aber trotzdem trump wegen des krieges zujubeln, sich dann darüber aufregen. über die hohen spritpreise natürlich auch.
    mir liegt das wohl deutschlands näher als interventionen anderer länder, am ende wird es eh nur verlierer geben, und jeder tag, den der krieg länger dauert, nützt dem iran, die nötige munition für ein langen krieg ist ja in der ukraine verballert worden und die amis wollen keine särge mehr sehen. die dachten wohl, dass die iraner selbst das regime wegfegen, hat schon im irak nicht geklappt…das könnte ein neues eigentor werden.
    davon an wäre jetzt für china der perfekte zeitpunkt, taiwan zu überfallen, das könnten die usa nicht alles stemmen.
    das einzige land, dem der schlamassel nützen könnte, ist ein kleines.

  • Das erinnert an die Prügelperser von 1967.

  • „Dabei seien „auch Stöcke und Holzlatten verwendet“ worden.“

    Aha. Eine Neuauflage der „Prügel-Perser“ aus den 1967er Jahren. Also hat sich wenig geändert seitdem.

  • Entladene Wut kostet Geld. Füher statfindendt im Wüstensand.

  • Wie kann ein westliches Land so toleranzbesoffen sein, eine Gedenkveranstalltung für einen Massenmörder zuzulassen? Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun.

    • Felix Austria.

    • Wie kann man auf die Idee kommen,
      einen 87-jährigen krebskranken Feind
      zum „Märtyrer“ zu machen? Das war
      von den USA und Israel eine unnötige
      Provokation.

      • Der arme (95 Milliarden Dollar aufwärts) krebskranke Mann hat ja auch nur zigtausende Tote auf seinem Gewissen. Macht ja nix, kann passieren.
        Neuerdings heißt Unterdrückung ja auch „Empowerment“.
        Übrigens, seine Gefolgschaft hat ihn zum Märtyrer ernannt.

        • Ja und? Seit spätestens 1979 wußte
          man, daß es keine gute Idee war,
          die iranische Revolution zu
          unterstützen. Seit ca. 40 Jahren
          stehe der Iran kurz vor der Atombombe.

          Es war Zeit zum Nachdenken genug.
          Aber jetzt fällt es dem Wertewesten
          ein, einen halbtoten Feind zu liquidieren.
          Das ist unklug. Daß Chamenei damit
          zum „Märtyrer“ wird, wußte man vorher.
          Es ist keine Überraschung.

          -2
  • Einsatz- & Krankenhausrechnung
    geht an Kriegspräsident Trump.

    • Gewalt anwenden und dann jemand anderem die Rechnung schicken – interessante Vorstellung von Verantwortung.

    • Die Trump-Fans mit Stockholmsyndrom
      geben mir Daumen ´runter. — T. ist nicht
      unser Präsident u. auch nicht unser Freund.
      Im Gegenteil, die Trump-Regierung interessiert
      sich gar nicht für die Menschen im Iran und
      Europa. Sondern freut sich darüber, unsere
      Wirtschaften zu schwächen und uns
      zu unterwerfen.

      • Müssen wir alles gutheißen,
        was Trump tut oder läßt?

  • Moschee schließen und einen Schweinestall Einrichten für günstige Bratwürste und Steaks…. Und das dann auf X verbreiten…

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