Werbung:

Werbung:

Konsumstimmung

Die Deutschen wollen nichts mehr ausgeben – politische Unsicherheit verhindert Anschaffungen

Die Stimmung in Deutschland ist so schlecht, dass die Deutschen nichts mehr ausgeben wollen. Laut Gesellschaft für Konsumforschung geht die Anschaffungsneigung weiter zurück. Die Sparneigung ist so hoch wie seit der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 nicht.

Leere Kassen und Läden wie hier in einem insolventen Karstadt: Die Deutschen wollen weniger Geld ausgeben. (IMAGO/CHROMORANGE)

Werbung

Die Konsumstimmung der heimischen Verbraucher bleibt weiterhin schlecht. Wegen der politischen Unsicherheit, geopolitischer Spannungen und des anhaltend hohen Preisniveaus wollen die Deutschen lieber sparen, als Anschaffungen zu tätigen. So verschärft sich die wirtschaftliche Strukturkrise weiter. Steigende Einkommen würden laut NIM-Konsumexperte Rolf Bürkl aus Vorsichtsmotiven eher gespart als ausgegeben.

Wie aus einer Erhebung der Marktforschungsunternehmen GfK und des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen (NIM) hervorgeht, sank die Anschaffungsneigung im Februar deutlich von -4,0 auf -9,3 Punkte. Gleichzeitig nahm die Sparneigung weiter zu – konkret um einen Punkt auf 18,9 Zähler. Damit liegt sie 9,5 Punkte über dem Vorjahreswert und erreicht den höchsten Stand seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009.

Auch die Konjunkturerwartungen verschlechterten sich wieder. Zwar verbesserten sich die Einkommenserwartungen im Februar leicht, im Bericht heißt es jedoch: „Im Februar liegen die Einkommenserwartungen im zweiten Monat in Folge im Plus, verzeichnen jedoch mit einem Anstieg um 1,2 Zähler auf 6,3 Punkte nur noch ein moderates Wachstum.“ Dies hat kaum positive wirtschaftliche Effekte.

Vor dem Hintergrund der schwachen Daten sank auch der Konsumklima-Index für März um 0,5 Punkte auf minus 24,7 Zähler. Der Index bildet das Vertrauen und die Stimmung der Verbraucher hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Lage und ihrer künftigen Ausgaben ab. Er gilt als Frühindikator für die private Konsumneigung in Deutschland. Die aktuelle Erhebung wurde im Zeitraum vom 29. Januar bis zum 9. Februar durchgeführt.

Doch was sind die Ursachen für die anhaltend schwache Konsumstimmung? Laut Bürkl dürften sowohl geopolitische Spannungen – darunter der fortdauernde Ukraine-Krieg, Eskalationen im Nahen Osten sowie Zollkonflikte mit den USA und China – als auch Herausforderungen in der Sozialpolitik maßgeblich zur Verunsicherung der Verbraucher beitragen.

Lesen Sie auch:

Aus der Opposition kommen diesbezüglich deutliche Worte. „Die Zurückhaltung der Deutschen beim Konsum zeigt erneut eindrucksvoll, sie trauen der Merz-Klingbeil-Regierung nicht über den Weg.“, erklärte der Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, kürzlich in einer Stellungnahme. Verbraucher würden, so Holm, nicht mehr an die wiederholten Versprechungen aus Berlin glauben.

Stattdessen würden sie daran zweifeln, dass der wirtschaftliche Aufschwung einsetzen werde. Tatsächlich ist das für das laufende Jahr erwartete BIP-Wachstum in der Bundesrepublik weitgehend auf Sondereffekte zurückzuführen. Eine echte, nachhaltige Erholung der Wirtschaft zeichnet sich derzeit nicht ab (mehr dazu hier).

Nicht zuletzt belastet das hohe Preisniveau die schwache Verbraucherstimmung. In den letzten Jahren hat der Euro real deutlich an Kaufkraft verloren. Zwar erreichte die Inflationsrate im Euroraum im Februar mit 1,7 Prozent den niedrigsten Stand seit September 2024, doch ändert dies nichts am langfristigen Wertverlust der Gemeinschaftswährung.

Besonders anschaulich wird dies im Vergleich mit Rohstoffen wie Gold. Kostete eine Feinunze Gold (rund 31,1 Gramm) im Februar 2016 noch rund 1.000 Euro, liegt der Preis für eine solche Münze heute bei über 4.300 Euro. Auch im Verhältnis zum US-Dollar zeigt sich die Entwicklung deutlich: Im Währungspaar EUR/USD hat der Euro seit 2008 mehr als 25 Prozent an Wert eingebüßt.

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

101 Kommentare

  • Ich würde eher sagen, die Deutschen KÖNNEN nichts mehr ausgeben…sie haben nichts mehr 🙂 🙂 🙂

    133
    • …und das obwohl der Kontostand hohe Beträge anzeigt – Geld ist halt nichts mehr Wert.

      • Mehr als die Hälfte der deutschen abhängig Beschäftigten geht für Kost und Logies arbeiten. Deren Kontostand wird wohl eher bei Null liegen. Dazu kommen ein paar Millionen Rentner die mit GruSi auskommen müssen. Die hohen Kontostände gibt es bestenfalls als arithmetisches Mittel zwischen den Vorgenannten und den Familien Klatten & Co.

        • Noch die Familie Reemtsma vergessen!

          7
    • Exakt 👌

    • Aber wer noch was hat sollte es ausgeben, solange der Euro nicht völlig wertlos und die Regale nicht völlig leer sind.
      Oder investieren. Sparen ist der falsche Weg.

      -21
      • Absolut! Man spart Geld, um es zu investieren. Der Euro ist ein Inflationsgeld. Wenn ich nicht investieren will, sondern echtes Geld sparen will, muss ich in Gold und Silber gehen. Dabei muss man aber ein bißchen aufpassen, dass man nicht alles auf einen schlag kauft, wenn die Geldmetalle gerade teuer sind.

        • Das mag ja alles richtig sein, aber Gold und Silber sind nahezu unbezahlbar geworden und abgesehen davon werde ich davon nicht satt, kann damit meinen Kühlschrank nicht „für morgen“ füllen ! Würden die Leute zusammenhalten, dann würden sie die Wirtschaft lahmlegen, Vorräte kaufen und dann mal abwarten was passiert…!

          6
        • Oder anders gesagt: man spart Geld um es später noch zu haben. Die Sparfunktion des Geldes ist nötig. wenn alle nur auf PUMP leben, ist sofort wieder 1929.
          Aber Papiergeld erfüllt dei Sparfunktion nicht. das ist nun einmal so. Wer Geld für unbekannt lange Zeit sparen will, braucht Gold.

          3
        • „Dabei muss man aber ein bißchen aufpassen, dass man nicht alles auf einen schlag kauft, wenn die Geldmetalle gerade teuer sind.“

          Genau! Gold, Silber aber auch Bitcoin. Bei Bitcoinern beliebt ist die Aussage:
          Der beste Zeitpunkt BTC zu kaufen war gestern. Der zweitbeste Zeitpunkt ist heute.
          Man wird den Markt aber nicht outperformen. Am besten man investiert mit einem Sparplan und diversifiziert mit Au, Ag und BTC.
          So mache ich es seit einigen Jahren, mit Aktien hatte ich nie Glück.

          -10
      • Aktien muss man auch haben. Edelmetalle und theoretisch auch Bitcoin sind einfach nur Geld. Das ist okay, das braucht man. Aber alles, wirklich alles an Einkommen in jedem Land dieser Welt, wird von Unternehmen erwirtschaftet. An den größeren kann man sich in der Regel mit Aktien beteiligen und das sollte man auch tun.
        Nur wer Kapital hat, kann seien Meinung frei äußern. Und nur wenn alle ihre Meinung frei äußern hat man eine Demokratie mit einer guten Wirtschaft.

      • ach Wortleser, der Euro wird nicht wertlos

        • Nur immer weicher

          11
        • Wie jetzt, Fiat hat jetzt auch eine eigene Währung. Ich denke die bauen nur Schrottautos? 😉

          10
        • Dein Kommentar ist es.

          -5
        • @Manni S.
          Bin zwar nicht Wortleser, aber lass dir gesagt sein, dass der Lebenszyklus einer Fiat-Währung mit 100 Jahren (Und beim Euro rechne die Zeit der DM usw. hinzu) schon positiv eingeschätzt wird.
          Kannst dich ja mal damit beschäftigen und dann nenne mal eine Fiat-Währung, die länger existiert hat.
          Falls du überhaupt weißt, was Fiat-Währung bedeutet.

          -7
    • Die wohlsituierten Unterstützer der Grünlinge haben immer noch genug Geld. Deshalb kommen sie auch noch nicht ins Grübeln.

  • Ach was, unser Pinocchio hat was ganz anderes gesagt.

    • Pino der Verlogene hat gesagt, es wird alles teurer, teurer, teurer und das wir länger arbeiten sollen und erst mit 70 in Rente gehen. Da fangen Bürger an zu sparen und geben nicht mehr so viel aus. Aber Mert hat ja seinen sensiblen Lars und den „Ökonom“ Fratzscher.

    • Unser Pinocchio hat ja jetzt auch im bester Merkel-Manier eine Abhängigkeit Deutschlands von seinen chinesischen Bossen gefestigt. So wie der Trampel aus der Uckermark einst bei den Russen.

      „China wird cool“, lautete dieser Tage eine Überschrift in einer großen deutschen Tageszeitung. Wer gestern die Tagesthemen verfolgt hat, sah nacheinander einen wohlwollenden, völlig unkritischen Bericht zu China und Pinocchios Reise dorthin, direkt gefolgt von einem polemischen Bericht über die bösen Amis und den teuflischen Trump. Wir sehen also, wo die Reise hingehen soll.

      Überwachungsmäßig gleichen wir uns ja ebenfalls mit schnellen Schritten den Zuständen bei Maos Erben an…

      • Das wäre doch ein Film für die nächste Berlinale,Titel: Pinocchio 🤥 in China.

  • Alles für „Unsere Ukraine“☝️

  • Ich gebe zu, dass ich auch außer für wichtige Arbeiten nichts mehr ausgebe. Allein schon der Gedanke, dass das Geld was der Staat davon erhält und eher gegen, als für mich ausgibt, hält mich von mehr Ausgaben ab.

    • Ja, Konsumverzicht schafft persönliche Sicherheit und entzieht einer wahnsinnige gewordenen Politik Mittel. Das ist sinnvoll. vielen Dank!

    • bringen Sie das Geld weg von der Bank in Sicherheit

      • Besser so wenig Geld wie möglich. Währungen werden inflationiert. Alles, was man nicht braucht in echtes Geld: Gold und Silber, und was man anlegen kann in Aktien. Dividenden kassieren, nur mit entbehrlichem Geld spekulieren.

        • Beamte sind Schmarotzer die unzählige Vergünstigungen
          erfahren, unkündbar sind und brutal überhöhte Pensionen
          erhalten ohne in in PKV einzuzahlen.
          Aus dir spricht die unselige Arroganz, dass das angemessen
          für faule Nichtsnutze sei…

          0
  • Was heißt wir WOLLEN nichts mehr ausgeben? Wir KÖNNEN nicht! Immer mehr Abgaben und immer höhere Steuern würgen uns finanziell ab. Weg mit dem Kartell! AFUERA!!!

    • Bin dabei-Afuera!

    • Wir KÖNNEN nicht. Exakt. Nicht jeder ist in einem Tarif oder Gewerkschaft und erhält einen Inflationsausgleich. Und ALLES ist und wird extrem teuer.
      Wenn man überlegt, was gemischtes Hackfleisch 500 gr. oder Gemüse inzwischen kostet. Es ist der Wahnsinn. Und wer dieses Bio kaufen ist, kann nur noch von einer Karotte am Tag leben.
      Was erhält ein Politiker im Monat oder ein Bürgermeister oder ein Daimler/Porsche/Mahle/Bosch-Mitarbeiter oder Versicherungs-/Bankleute oder youtube Video trallalla Erzeuger? — tja aber soviel erhält nun mal nicht jeder, dass er die Möglichkeit hat noch großartig zu konsumieren.
      Und die Leute müssen auch für Anschaffungen erst mal sparen. Was kostet ein Einbau einer Wärmepumpe, was kostet ein Zahnarztbesuch, was kostet ein neues Auto, was kostet ein Austausch besser isolierte Fenster, was kosten Handwerker im Allgemeinen, was kostet …..
      Das muss ja erst mal erspart werden. Das dauert Jahre, bei solchen Summen. Zudem halten die Sachen kaum noch 10 Jahre

  • Die Deutschen brauchen ihr Geld für Miete, Strom und Heizung…
    Noch Fragen?

  • Wir sind faul, zu oft krank und kaufen nix. Das gibt Ärger mit Pinocchio

    • „Das gibt Ärger mit Pinocchio“

      Ach was, Meister Geppetto aus den USA wird den Holzkopf schon in seine Schranken weisen. 😉

  • Mein Nettoeinkommen ist klar weniger geworden in den letzten Jahren. Meine Erhöhungen haben die gestiegenen Kosten bei weitem nicht aufgefangen. Ende nicht in Sicht-Stichwort Krankenversicherung. Mit Stimmung hat das also überhaupt nichts zu tun.

    • Und es gibt Leute, die erhalten nicht mal Erhöhungen im Gehalt !
      Diese Menschengruppe wird nie angesprochen. Es gibt Berufe oder Arbeitsstellen, da kann der Arbeitgeber noch so sehnsüchtig nach Gehaltserhöhung fragen/betteln.
      Die Antwort lautet vom Arbeitgeben: können wir uns nicht leisten, alles wird so teuer, sie können gern wo anders arbeiten, wenn es ihnen nicht passt. Fertig.
      Darüber spricht niemand.
      Wie viel Betriebe sind klein oder klein/mittel? Extrem viele. Die sind in keiner Gewerkschaft oder in einem Tarif, im öffentlichen Dienst… ! Da gibt es keine Erhöhung, egal wie die Inflation ist.
      Darüber sollte auch mal gesprochen werden.

  • Die Deutschen geben tatsächlich schon genug aus für Klima, Ukraine,
    Bürokratie, EU und Asylindustrie. Aber ob sie das wollen ?

    103
    • Und ich wette, dafür hätte man auch im EU und UK-Ausland Verständnis! Und wäre froh, wenn endlich diese deutsche Hyper-Dominanz weg wäre!!!

      Mich fragte mal ein britischer Wissenschafter* vor dem Brexit „Ihr Deutschen wollt doch auch nicht mehr ständig für Alle Alles zahlen müssen?!“
      *die Brexiter waren in allen Klassen anzutreffen, will ich damit nur sagen (und er wollte auf der Vogelinsel ja nur Ruhe und Beobachten, wie wir, dann platzte Alles aus ihm heraus)

      Und eigentlich wird man im Ausland immer mitleidiger betrachtet. Wie oft las ich schon, sie wollen lieber die alten Deutschen wieder zurück…und damit sind meist die Konservativen gemeint (manchen waren sogar echte N. lieber, als diese Leute, die uns Allen seit Jahren meinen, den Alltag vermiesen zu können).

      • was du alles liest – davon wird man offensichtlich immer
        mehr in seiner irrigen Meinung bestätigt ?
        So ist das wohl im Alter

        • Welche konkreten Aussagen des Vorposters halten Sie genau für unzutreffend, und mit welchen schlüssigen, belegbaren Sachargumenten entkräften Sie diese?

          4
      • Kann ich bestätigen. Ich habe schon mit etlichen gebildeten Norwegern und Schweden gesprochen, und alle, ausnahmslos alle, halten die Deutschen für verrückt und sind von der woken Scheiße genervt.
        Bei der Jugend ist das anders. Die sind sehr viel schlechter gebildet, und die Linken führen die Große Rede, wohingegen sich die mit anderen Einstellungen einfach zurückhalten und nichts sagen, wenn man es ihnen nicht im persönlichen Gespräch aus der Nase zieht.

        • „Beamte wurde noch nie übermäßig bezahlt“
          Du darfst deine Meinung haben. musst aber nicht
          erwarten, dass wir dieses Schmarotzertum hier
          mehrheitlich liken !!!

          3
        • klar – DU sprichst nur mit gebildeten…
          und postest von armen unterbezahlten
          öffentlich Bediensteten…
          Wer braucht den verkrusteten Beamtenapparat ???
          Klar nur die übersatten Nichtsnutze mit Pensionsanspruch

          3
  • Viele sind einfach pleite.

  • Spätestens seit den frühen 1990er Jahren bestimmen auf der gesamten Welt die multinationalen Konzerne die Politik. Sie verdienen gut.

    • Für mich sind weniger Konzerne das Problem, sondern die Rückkehr oder Zuwendung wichtiger Staaten zur Planwirtschaft.

    • Der Witz ist, dass die Öko-Bewegung aus Kapitalismus-Gegnern und Marxisten hervorging, die teils selbst zu Milliardären wurden oder in die Institutionen und Medien gingen, und jetzt die sogenannte Elite stellt, die natürlich nicht von den Trögen der Macht und ihren Einflüssen weg möchte (speziell in Wissenschaft- und Wirtschaftsbereichen).
      Und einige Milliardäre einfach nur die Investment-Projekte gewechselt haben.

      Und da man über das Klima-und Kriegs-Thema gleichzeitig schön umverteilen, transformieren, optimieren und reduzieren kann, war die Idee doch an sich sehr pragmatisch gedacht.

      • was ist daran witzig ??

    • Die Konzerne sind inzwischen die Marionetten von Geldsammelstellen wie BlackRock. Etliche CEOs haben öffentlich Zeugnis abgelegt, wie sie gezwungen wurden sind, lächerliche woke Politik einzuführen. Boing wäre beinahe den Bach runter gegangen wegen den Sicherheitsmängeln, die Quotenmitarbeiter produziert hatten.
      Deswegen sollte man keine IShares ETFs kaufen. Am besten gar keinr ETFs. Man gibt damit ganz wenig Menschen übergroße Macht.

  • Die Deutschen haben schon immer eine vernünftigere Einstellung zum Sparen. und sicherlich wird ein kleiner Teil vorsichtiger sein als sonst: Diejenigen, die die aktuellen Entwicklungen ernsthaft verfolgen und nicht via Tagesschau.
    Aber mit Masse wird der Grund einfach sein, dass das Geld alle ist.

    Alles ist teurer geworden. Es gab zwar erstmals nach Jahrzehnten der Reallohnverluste ganz gute Lohnerhöhungen, aber das reicht nicht, um weiter wie bisher zu leben. Viele müssen einfach überall sparen.

    • Importe aus China (und die haben definitiv stark zugenommen),
      haben sich ganz sicher nicht verteuert
      Wenn hier einerseits ein „starker“ Euro gefordert wird,
      muss man andererseits auch akzeptieren, dass wir irgendwann
      nicht Export- sondern Importweltmeister werden.

      • Volle Zustimmung !

      • Sie müßten sich mal ein paar Tage Lesezeit nehmen und volkswirtschaftliche Theorie durcharbeiten.
        Nur so viel: die Bevölkerung eines jeden Landes kann nur davon leben, was sie selbst produziert oder mit den ersparten Erlösen früherer Überproduktion zukauft.

        Niemand kann dauerhaft mehr importieren, niemand mehr exportieren. Der Außenhandel muss ausgeglichen sein. Das war bis in die 90er Jahre auch unbestritten lehre an jeder Universität der Welt. In der Politik hat man das allerdings früher aufgegeben, weil man sich entweder als „Exportweltmeister“ feiern wollte, oder seine Währung aufgeweicht hat, damit die örtliche Industrie leichter mehr verkaufen kann. Beides ist nicht tragfähig.

        • wer will den dauerhaft die BRDDR oder die EU ?
          Wir schaffen uns ab und tauschen die Bevölkerung
          aus – das funktioniert

          8
  • Ist doch angeblich nur Psychologie.

  • Meine Familie spezialisiert sich gerade auf steuerfreie Einnahmen und Ausgaben. Ätsch

    • Ihr lieben down voter zahlt lieber weiter euren eigenen Untergang, aber vielleicht geht es euch nun etwas besser, ihr habt es mir ja ganz mutig gezeigt. Trallala

      • Gute Strategie Hubsi!

  • Von nix kommt eben nix!

  • Das Geld der Deutschen ist umverteilt!

  • Keine Arme, keine Kekse.

  • Die Deutschen können nichts mehr ausgeben. Sie sparen auf teure Fotovoltaikanlagen, kaufen überteuerte E-Autos, müssen die Häuser dämmen und sollen auch noch Wärmepumpen am besten bar bezahlen.

    Die Regierungen wissen gar nicht mehr, wie sie Arbeiter finanziellen überfordern!

  • Gespartes abheben.
    Machen Sie sich bis aufs Girokonto arm.

    • aha,die Zensur.
      Geld darf man nicht abheben meint linke AN.

  • Wärmepumpen- und PV Lobby machen sich die Kassen zwar voll, der Rest des Handels aber guckt in die Röhre. Man kann den Euro nun mal nur einmal ausgeben. Und anders als eine bestimmte Personengruppe müssen wir Miete, Gesundheit und Energiekosten aus eigener Tasche bestreiten.

  • Vorsicht,die wollen an die Sparkonten.

    • Da sind sie schon immer dran: durch Inflation. Wenn es z.B. insgesamt 1000 Geld gibt, und ich habe 50 davon, und die Zentralbank darf einfach 1000 Geld dazudrucken, dann gibt es jetzt insgesamt 2000 Geld, die für alle Güter und Dienstleistungen stehen. Ich habe nominal immer noch 50 Geld, kann jetzt aber nur noch Güter wie zuvor für 25 Geld kaufen.
      DAS ist das Kernproblem in allen Ländern.
      Es ist im wirklichen Leben nur oberflächlich komplizierter. Davon darf man sich nicht täuschen lassen.

      • Du scheinst zu viel Geld zu haben –
        auch wenn sich das in deinem satten
        Pensionistenleben nicht mehr ändern lässt,
        die nächsten Generationen werden dafür bezahlen

        • Wenigstens hat er etwas für die Gesellschaft geleistet. Nicht so wie Du Schmarotzer.

          0
  • Grüne 10% runter, AfD 10% rauf
    https://dawum.de/Baden-Wuerttemberg/INSA/2026-02-23/#Vergleich_mit_Wahlergebnis
    Wie kam der Anstieg der Grünen zwischen 2006 und 2016 bei euch zustande?
    Der Anstieg der Grünen zwischen 2006 und 2016 kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden…(Suchanfrage)
    – Immerhin gab es eine Verdreifachung des Wähleranteils (von 10 % auf 30 %)
    in 10 Jahren.
    Was haben die euch erzählt? – 2021 war noch im Zeitraum peak woke…

    • Das Großprojekt Stuttgart 21 verzögert sich weiter:
      Nach Recherchen des SWR wird der Bahnhof nicht vor 2030 in Betrieb gehen können. Es gebe viele verschiedene Probleme und Herausforderungen bei Stuttgart 21, bestätigten Insider dem SWR.
      Zum einen habe die Bahn deutschlandweit die Digitalisierung des Schienennetzes gestoppt, dadurch sei sowohl bei der Bahn als auch bei dem Unternehmen Hitachi Personal abgebaut worden.
      Es gebe für die Unternehmen durch fehlende Folgeaufträge schlicht keinen Anreiz mehr, am Pilotprojekt Stuttgart 21 eine neue Digitale Zugtechnik zu entwickeln und einzubauen.
      Das sorge für Verzögerungen. Dazu komme, dass sowohl im Tiefbahnhof, wie auch entlang der Bahnstrecken Techniken und Installationen fehlerhaft verbaut wurden und jetzt wieder ausgebaut werden müssen…

  • Warum soll ich für ein Land Geld ausgeben und deren Steuern fördern, das nichts für ihr Volk macht? Dann sollen sich die Politiker ihre Gehälter mit eigenbehaftetem Sondervermögen Finanzieren.

  • Die Verbraucher sitzen auf ihrem Geld sind aber verunsichert, was auf die „Konsumneigung“ schlägt. Klar. Wie bedauerlich. Kann nicht mal einer zur Tafel gehen und den Leuten sagen, daß sie sich nicht ins Bockshorn jagen lassen sollen und endlich mal rüberkommen sollen mit der Knete!

  • Sparen für die Staatsschulden die nie zurück gezahlt werden können. Es sei denn, Eigentum wird zu Gemeingut verdreht. 2030 werden sie nichts mehr besitzen und glücklich sein. Mit der EU Datenbank und Token (wir haben es dir genommen) und digitalen Euro mit Verfallsdatum kriegen sie das hin.

Werbung