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Darmstadt

Weil sie Hormonbehandlung ablehnten: Jugendamt wollte Eltern das Sorgerecht für ihr Trans-Kind entziehen – und scheiterte

Das Jugendamt in Darmstadt wollte Eltern das Sorgerecht entziehen, weil sie nicht wollten, dass ihr minderjähriger Sohn, der sich als Mädchen fühlt, Pubertätsblocker nimmt. Vor Gericht scheiterte das Jugendamt mit seinem Antrag.

IMAGO/Andreas Haas

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Das Jugendamt in Darmstadt wollte Eltern das Sorgerecht entziehen, weil sie dagegen waren, dass ihr sich als Mädchen fühlender Sohn Hormone nimmt. Das Gerichtsverfahren lief über Monate. Nun hat das Jugendamt den Antrag Anfang Februar zurückgezogen – weil das Amtsgericht geringe Erfolgsaussichten signalisierte und weil der Sohn ohnehin bald volljährig wird.

Für die Eltern kam der Wunsch ihres Sohnes, ein Mädchen zu sein, überraschend. Gegenüber Apollo News erzählte die Mutter, dass eine Trans-Organisation 2022 die Schule besuchte und ihr damals 14-jähriger Sohn dann sagte, dass er transsexuell sei und Hormone nehmen wolle. Doch die Eltern verweigerten die sogenannten Pubertätsblocker, weil diese zu Unfruchtbarkeit führen können und das Krebsrisiko erhöhen. Die gerichtlich bestellte Verfahrensbeiständin, die den Sohn vertritt, ging darüber hinweg. Auch das Jugendamt drängte die Eltern, der Hormontherapie zuzustimmen.

Wenn ein Jugendlicher äußert, transsexuell zu sein, werden häufig Pubertätsblocker eingesetzt. Diese Medikamente sollen die Ausschüttung von Testosteron bei Jungen und von Östrogen bei Mädchen verhindern. Anschließend können gegengeschlechtliche Hormone gegeben werden, um eine optische Annäherung an das andere Geschlecht zu erzeugen. Für eine solche Behandlung ist die Zustimmung der Sorgeberechtigten notwendig.

Weil die Eltern in diesem Fall die Zustimmung nicht erteilen wollten, zog das Jugendamt in Darmstadt gegen sie vor Gericht. Per Eilantrag sollte ihnen das Sorgerecht entzogen werden, um mit der Hormontherapie beginnen zu können. Da ihr Sohn damals 16 Jahre alt war und mitten in der Pubertät steckte, wollte man schnell beginnen. Doch das Gericht wies die Eilbedürftigkeit zurück, weil das Thema zu komplex sei, um es im Eilverfahren zu klären.

Im dann begonnenen Hauptverfahren seien nicht nur das Jugendamt, sondern auch die Verfahrensbeiständin und der Richter einseitig für die Pubertätsblocker eingetreten, sagt der Anwalt der Eltern, Jonas Jacob, gegenüber Apollo News. So habe der Richter zu dem Jungen in Bezug auf die bald erreichte Volljährigkeit gesagt: „Dann ist die Umwandlung dein allergrößtes Geburtstagsgeschenk.” Er habe sich einseitig für eine Hormoneinnahme ausgesprochen. Angesichts dessen stellte der Anwalt einen Befangenheitsantrag. 

Danach habe sich der Richter gemäßigter verhalten und deutlich gemacht, dass der Antrag auf Sorgerechtsentzug wenig Erfolg haben werde, so Jacob. Daraufhin zogen Jugendamt und Verfahrensbeiständin den Antrag zurück. Für die Eltern ist dies zwar ein Erfolg. Doch die Beziehung zu ihrem sich als Mädchen fühlenden Sohn ist weiterhin belastet. Seit November 2023 wohnt der Junge in einer evangelischen Wohngruppe und hat nur noch selten Kontakt mit seinen Eltern, und dann nur in Begleitung.

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Sommer 2022 – erste Äußerungen zur Transsexualität

Alles begann im Sommer 2022. Bis dahin sei ihr Sohn ein normaler Junge gewesen. Eine Woche vor den Sommerferien besuchte eine Gruppe von Trans-Aktivisten laut der Mutter die Schule und veranstaltete dort einen Projekttag. Ihr Sohn war damals 14 Jahre alt. In den Sommerferien besuchte er ein Ferienlager, in dem er von einer Transfrau betreut wurde, berichtet sie gegenüber Apollo News. Dann sagte ihr Sohn, dass er sich als Mädchen identifiziere und gerne Pubertätsblocker nehmen wolle. Die Eltern stimmten der Verwendung eines Mädchennamens zu, lehnten jedoch die Pubertätsblocker ab. 

Der Sohn soll laut einer damaligen Beurteilung einer Psychologin Depressionen gehabt haben. Er sei zu dem Zeitpunkt unglücklich verliebt gewesen, sagte die Mutter gegenüber Apollo News, und er wurde in der Schule gemobbt. Doch die Depression wurde laut den Eltern in der späteren Diagnose der Transsexualität von dem ab 2023 behandelnden Arzt nicht berücksichtigt. Dieser gab gegenüber den Eltern an, dass ihm kein Befund einer Depression vorliege. Die depressiven Symptome, die er bei dem Jungen festgestellt habe, führt er auf die Transsexualität zurück, heißt es in einem Brief, der der Redaktion vorliegt. 

Im September 2022 bat der Junge erstmals um Inobhutnahme durch das Jugendamt, weil seine Eltern seine Transidentität ablehnten und der Vater mit Gewalt gedroht hätte. Die Eltern bestreiten das. Im Sommer 2023 bat der Junge erneut um Inobhutnahme. Er erfahre immer noch Ablehnung durch seine Eltern und habe Suizidgedanken. Daraufhin kam er dann in eine evangelische Jugendwohngruppe in Darmstadt. Laut dem Anwalt der Eltern seien dort „mehrere transidente Personen aktiv unterstützend tätig” gewesen. Der Junge selbst sagt gegenüber dem behandelnden Arzt einer Klinik, dass er sich schon vor dem 14. Lebensjahr gewünscht habe, ein Mädchen zu sein, und widerspricht damit der Wahrnehmung der Eltern. 

Die Verfahrensbeiständin

Er wolle Hormone nehmen, um die soziale Transition abzuschließen. In der Schule tritt er bereits seit Längerem als Mädchen auf. Auch erhoffe er sich von der Hormontherapie eine Reduktion seiner Depression, wie es in einer Stellungnahme der Verfahrensbeiständin heißt, die Apollo News vorliegt. Das Verhalten seiner Eltern empfinde er als grausam und menschenverachtend. 

Die Verfahrensbeiständin ließ vor Gericht die negativen Folgen von Pubertätsblockern außer Acht und habe wiederholt Treffen mit den Eltern zusammen mit ihrem Kind abgesagt. Deshalb beantragte der Anwalt der Eltern, dass eine andere Verfahrensbeiständin eingesetzt werde und dass die Frau bis zur Neueinsetzung medizinische Äußerungen zu unterlassen habe. Der Antrag liegt Apollo News vor. 

Als besonders schwerwiegend wertet der Anwalt, dass die Verfahrensbeiständin gegenüber den Eltern gesagt habe, dass das Mittel Androcur, das als Pubertätsblocker eingesetzt werden solle, „harmlos und in seinen Wirkungen reversibel“ sei. Beim Absetzen könne die Pubertät fortgesetzt werden. Dabei wird Androcur bei Männern eigentlich zur Behandlung von Prostatakrebs und zur Dämpfung unangemessener Sexualtriebe genutzt. So heißt es im Beipackzettel: „Vor Abschluss der Pubertät darf Androcur bei männlichen und weiblichen Patienten nicht angewendet werden, weil ein ungünstiger Einfluss auf das Längenwachstum und die reifenden endokrinen Funktionskreise nicht auszuschließen ist.“

Der Anwalt verweist in einem Schreiben darauf, dass sich die psychische Gesundheit des Jugendlichen seit der Inobhutnahme durch die evangelische Wohngruppe rapide verschlechtert habe. Im August 2025 meldete die Wohngruppe, dass er Suizidgedanken habe – nachdem er bereits knapp anderthalb Jahre von seinen Eltern getrennt lebte. Daraus schließt der Anwalt, dass die Betreuungssituation nicht dem Kindeswohl entspreche. 

Die Wohngruppe selbst verfolgt dabei scheinbar nicht das Ziel, dass die Eltern-Kind-Beziehung so verbessert wird, dass das Trans-Mädchen zu seiner Familie zurückkehren könne. In einer E-Mail heißt es, dass man seinen „Auftrag nicht in der Rückführung, sondern in der Verselbstständigung“ des Jugendlichen sehe. So seien auch wiederholt Gespräche mit den Eltern abgesagt und Akteneinsicht verweigert worden, so der Anwalt.  

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209 Kommentare

  • Als meine Tochter noch zwischen 12 und 15 war, gab es einiges, was ich, als Vater ihr abschlagen und ihren Hass dafür in Kauf nehmen musste. Heute, wo sie selbst eigene intakte Familie hat, ist sie mir unendlich dankbar, und wir verstehen uns blendend.

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    • Du bist da aber ein Negativbeispiel für das, was sich die Linken wünschen: Eine intakte Beziehung zwischen Vater und Tochter. Nein, das Konstrukt der Familie muss unter allen Umständen zerstört werden, sodass nur noch das Kollektiv, hier der Staat, über alle Menschen herrschen.

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      • Und im Kollektiv zählt der einzelne Mensch nicht mehr, nur noch das Kollektiv zählt. DAS ist Menschen verachtend!

      • @Mathematiker; Ja komisch, wo doch Karl Marx von der Familie als die kleinste Zelle der Gesellschaft positiv dachte. Wahrscheinlich gilt es bei RAF 2.0 & co. gerade die zu zerschlagen. Wer die zerschlägt, zerschlägt die Gesellschaft. In diesem Zusammenhang interessieren wohl nur Familien mit Kind/ Kindern…

        • Wir dachten bei den 1968ern immer an gewöhnliche Kommunisten wie in der Soviet-Union, wie auch bei den nachfolgenden Grünen. Dachten wir, dachten viele, die nicht so sehr mit dem Thema befaßt waren. Das waren aber MAOISTEN, die das chinesische Vorbild sahen. MAO TSETUNG wollte aber die chinesische Familie zerschlagen. Er selbst war ein Opportunist vor dem Herrn, total anti-Familie. Er wollte Arbeitsbienen.

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      • Das haben sie ja schon ganz offen gezeigt. Die AFD setzt sich für das traditionelle Familienkonstrukt ein und wurde dafür vehement angefeindet. Hier darf man sich anscheinend nicht mehr frei und selbstbestimmt für seine Art zu leben entscheiden. Und dann das gequassel von wegen toxische Männlichkeit wenn ein Mann so sein will wie er sein will: hetero, traditionell und konservativ! Krank, einfach nur noch krank!

    • womöglich sind sie auch noch offen für den Erhalt des Splittings, zur Förderung einer intakten Familie?

    • Das kannst du nicht vergleichen, mit irgendwelchen Wünschen, welches du ihr abgeschlagen hattest. Transsexualität, wenn sie WIRKLICH vorliegt, ist keine Sache die man sich aussucht oder wünscht. Und das Durchmachen der falschen Pubertät, mit ihren körperlichen Veränderungen, welche größten Teils nicht revidierbar sind, ist eine ganz andere Nummer! Du kannst froh sein, dass deine Tochter dieses Problem, ganz offensichtlich nicht hatte. Denn ansonsten hättest du keine Tochter mehr, denn sie hätte, wenn sie nicht vorher Suizid begangen hätte, nie wieder ein Wort mit dir geredet, in ihrem ganzen Leben nicht! Und das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche! Sei also froh, dass du diese Entscheidung nicht treffen musstest!

      • Was ist das denn für ein Kommentar? Maßen Sie sich an, über andere Familien urteilen zu können, oder sind Sie miteinander verwandt? Wenn Sie sich jetzt „Kim-Sophie“ nennen, so ist das Ihre Sache. Aber unterlassen Sie gefälligst die Einmischung in Familienangelegenheiten fremder Leute. Durch so ein dummes Gequatsche kommen Jugendliche erst auf so eine Idee.
        Ich frage mich sowieso, was hat eine Gruppe von Trans-Aktivisten in der Schule zu suchen? Aber, solche Personen gehen ja jetzt sogar schon in Kindergärten.
        Ein Wunder, dass sich das die Eltern gefallen lassen.

    • Was mir aufgefallen ist, wieder Darmstadt / Hessen, wo die SAntifa so stark vertreten ist, ein Zufall, nein, so tickt die Hessen.

  • Nur nebenbei: Es gibt keine „Verfahrensbeiständin“. Das, was hier gemeint ist, nennt sich Verfahrensbeistand. „Verfahrensbeiständin“ und „Verfahrensbeiständer“ gibt es ebensowenig wie „Vorständin“ oder „Vorständer“.

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    • 👍🏻😃

    • 🤣 🤣 🤣 🫣

    • Ich finde allerdings die Information, dass es sich beim Verfahrensbeistand um eine Frau handelt, sehr wichtig. Diese ganze Ideologie wird mehrheitlich von Frauen getrieben. Das sollte Feministinnen zu denken geben (sage ich als Frau).

    • Leider ist das jetzt die Mode. Als ich, schon vor einigen Jahren, das Programmheft der VHS Augsburg anschaute, kündigte das Vorwort die „Vorständin“ an – ich war erstaunt.

    • Diese GENDEREI ist die WAHRE PEST und eine totale Verhunzung der deutschen Sprache, die sich gerade für „Sprachkünstler“ wie Journalisten NICHT ziemt.

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    • Das ist leider (!) nicht richtig. Sogar „Vormündin“ ist mittlerweile tatsächlich korrekt – so sehr es auch mich anwidert.

      • es ist nicht korrekt nur weil es verwandt wird

        • @MCS: Diese „Korrektheit“ ist doch eine absolut willkürliche Festlegung, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?

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        • Eine Korrektur: Es heißt jetzt „Vormundin“ oder „Vormünderin“, da hatte ich mich vertan. Wie gesagt, ich find’s auch schlimm, aber laut Duden und DWDS korrekt…

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        • Informieren Sie sich bitte. Ich bin doch ansonsten auf Ihrer Seite!

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        • Die haben nur umgesetzt, was Linke ihnen vorsetzten, ganz im verkommenen Geiste der EUdSSR.
          Korrekt ist da nichts, das entstand durch gestörte Feministinnen, die die Definition des generischen Maskulinums nicht begreifen und nach Aufmerksamkeit ringen.
          Sprache entwickelt sich langsam oder ist eine Modeerscheinung (z.B. Jugendsprache).
          Davon ist nichts evolutionär, wird von der Bevölkerung nicht angenommen (außer bei den Aktivisten, anderen wird es aufgezwungen), ist weder simpel noch effizient (viele Genderarten, 72+ Geschlechter mit Pronomen, die sich kein Schwein merken kann), wodurch es sich nie durchsetzen wird.
          Selbst viele Wörter, die grammatisch richtig sind (was *I_ nicht sind), bleiben semantisch falsch.

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      • MCS, ich habe Sie in Gänze verstanden … danke für Ihre Sachlichkeit … jeder hat ein Recht auf SEINE Meinung, sie sollte aber mit Argumenten unterlegt sei, was bei Ihnen erkennbar ist 🙂

    • @ Christian Doch gibt es, ich habe morgens immer einen Vorständer. 😂

    • Ich hatte erst gedacht, es sei vielleicht ein Baerbock-Zitat. Bei solchen Absurditäten frage ich mich immer, wie umgekehrt das Maskulinum z.B. zu „Person“ lauten würde. Aber darauf, daß die Genderei auch umgekehrt angewandt werden müßte, kommen die Berufsfrauen natürlich nicht.

    • Was zeigt, dass auch Mensche, die nucht gendern, mittlerweile nicht mehr wissen, wie die grammatischen Reglen sind. Weil in der Sprache Regeln und Sinnhaftigkeit durch Moralisieren ersetzt wurde. Gendern hat die Struktur der Sprache tiegreifend zerstört. Und passt daher zum feministischen Sexismus, der die Familienstruktur zerstört hat. Dieselben, die versuchen, das Geschlecht zu zerstören.

    • Hat der Transenwahn nicht genau SO angefangen?

    • Das ist ja auch alles falsch, richtig muss es heißen: Verfahrensbeiständern@de:innen, außer wen sie gerade noch keinen Ständer hat, weil Frau geblieben.

  • Ich habe mit acht Jahren behauptet ich sei ein Tiefseetaucher. Meine Eltern kauften mir dennoch keinen Taucheranzug.

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    • Grausame Eltern! Grausam!

    • Ich wollte damals als Trapper in den wilden Westen. Meine Eltern haben mich nicht daran gehindert, sondern darauf vertraut, dass man irgendwie mit der Realität zusammenstösst und selber noch mal drüber nachdenkt. Es scheint geklappt zu haben.

    • Na ich habe mit 10 aber wenigsten schon mal eine Tauerbrille und Schnorchel bekommen.

    • War bestimmt hart für dich,oder?😀

  • wenn er mal erwachsen ist, wird er seinen Eltern unendlich dankbar sein.

    • Das ist ja oft im Leben so.
      Kommt aber häufig erst sehr viel später, wenn man das Leben in all seinen Facetten besser kennt.
      Bei diesen massiven körperlichen Eingriffen könnte die Erkenntnis jedoch zu spät kommen.

      • @Lindblom: Viel schlimmer ist der psychologische Eingriff, der ein gemobbtes Kind mit Depressionen nicht aufgefangen und gestärkt hat. Ib diesem Jugendlichen wirklich geholfen wurde, lässt sich erst Jahre (!) später beurteilen. M.E. hätte dieses Kind ein anderes Projekt mit anschließendem Trainingslager gebraucht.

    • Der Junge ist geschädigt und es wird lange brauchen, bis er zu sich kommt und sich ins Berufsleben eingliedert., Ich habe Erfahrungen sammeln müssen wie ein schlechtes Umfeld auf einen jungen Menschen wirkt. Vor allen Dingen diese linkswoken Schulen und Kindergärten.

    • Ich bin so eine Person. Ich bin jetzt 62 Jahre und der einzige Grund, warum ich meine Eltern nicht hasse ist, dass sie es nicht wussten, es halt damals nicht die Zeit dafür war. Folge war, dass mein ganzes Leben die Hölle war, ich unter schweren Depressionen litt, Alkoholikerin wurde und noch so manches mehr passiert war.
      Damals war das noch kein Thema und die Selbstmordrate unter den wirklich Betroffenen, war riesig hoch. Selbst wenn ich es meinen Eltern erzählt hätte, man hatte da kaum Möglichkeiten, sich zu informieren und zu handeln.
      Mit 45 Jahren, hatte ich den Absprung geschafft. Ich habe mich körperlich, auch operativ angeglichen und mein Vater hat das alles bezahlt, nur die besten Ärzte, aus privater Tasche. Meine Mutter war leider schon verstorben. Ja, ich bin meinem Vater unendlich dankbar!
      Aber heute, mit den Möglichkeiten sich zu informieren, hätten meine Eltern mich da blockiert, ich hätte sie mein ganzes Leben abgrundtief gehasst! Heute bin ich trocken und glücklich!

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      • Verzeihen Sie mir, wenn ich das vielleicht etwas profan ausdrücke:

        „Puh, das ist echt `ne harte Nummer“

        Bei Ihnen fand die körperliche Angleichung mit 45 Jahren statt. Das ist dann sicherlich eine bewusste und reife Entscheidung. Dagegen gibt es auch nichts einzuwenden.

        Was mich umtreibt, wie in dem o.g. Fall ist der Schutz der Jugend. Als Jugendlicher ist man oft einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt, man sieht nicht so klar und kann auch noch keine alleine reife und verantwortungsbewusste Entscheidung treffen.

        Darum geht es.

        Das Thema ist ein ganz weites Feld, das man hier auch ganz sicher nicht einfach so abhandeln kann.

        Es ist gut, dass Sie sich hier zu Wort melden. Das ist ein ganz wichtiger Beitrag und ich wünschen Ihnen weiterhin alles Gute!

  • Mir tun diese Eltern, evtl. vorhandene Geschwister und auch der Sohn selber unfassbar leid. Wie schrecklich das sein muss, für die körperliche Unversehrtheit des eigenen Kindes gegen staatliche Willkür ins Feld ziehen zu müssen und am Ende mit dem Erreichen der Volljährigkeit so ohnmächtig zu sein. Ein absoluter dystopischer Horror.

  • Müssen Eltern nicht für die Teilnahme am Projektunterricht unterschreiben? Also die Teilnahme ihres Kindes auch verweigern?

    • Was haben solche Organisationen überhaupt in Schulen zu suchen?
      Die können meinetwegen irgendwo eine Beratungsstelle haben, an die man sich bei Bedarf hinwenden kann.
      Aber natürlich müssen solche Organisationen zur Selbstlegitimierung „Erfolge“ vorweisen und rekrutieren in den Schulen dann, ihre in der Pubertät meist etwas verwirrten und haltlosen Opfer.

      • @ Stern
        Sehe ich genau so. Danke.
        An Schule treiben? / trieben sich Vertreter von „Pro Familia “ rum, um angeblich Jugendliche über Verhütung aufzuklären. Genaueres habe ich nie gehört und für wichtig gehalten.
        Erst vorherige Woche habe ich erfahren, dass diese Organisation von
        Bill Gates, J.Eppstein und Soros, also den bekannten Eugenikern bezahlt wird.
        Die Quelle ist der Bericht eines jungen IT Fachmanns, in dessen höchst aktuellen Videos zu den Epstein-Files ich keine Widersprüche/ Effekthascherei festgestellt habe.
        Diese Organisation hat wohl einen perfekt ausgewählten Namen.
        Appollo übernehmen Sie.

    • Leider achten viele Eltern nicht auf das was in Schulen passiert.
      CeMAS und die AAS Sekte führten in Schulen psycho Planspiele durch.
      Die Seiten sind inzwischen gelöscht.
      https://www.sozrepsy.uni-mainz.de/pia-lamberty-msc/
      https://www.sozrepsy.uni-mainz.de/evaluation-planspiel/
      Und was CeMAS für ein extrem ekelhafter Verein ist, steht grob hier
      Auftrag für Hass und Angst!
      Experten für das Erzeugen von Feindbildern.
      https://norberthaering.de/news/2g-werbebroschuere-lamberti/

  • Gut so !

    • Die Justiz und die Behörden sind heute alle links-grün unterwandert. Der linke Marsch durch die Institutionen war erfolgreich.
      Fürchtet euch davor, zu was diese Leute noch bereit sein werden. Dagegen waren die Corona-Maßnahmen, der Spritzen-Zwang und die Corona-Justiz nur ein laues Lüftchen.

      • Der Meinung bin ich auch.
        Die Eltern müssen sehr gut auf ihre Kinder achten.

  • Ein schwieriger Fall.
    Vorsicht mit schnellen Urteilen.
    Allerdings weckt das Ganze bei mir den Eindruck, dass weder die Trans-Aktivisten an der Schule, noch diese evangelische Wohngruppe eine rühmliche Rolle spielen.

    Die Eltern kann ich nicht einschätzen.

    Eines muss aber immer gegeben sein: Die körperliche Unversehrheit. Das ist eines der höchsten menschlichen Güter.

    Alleroberstes Gebot:

    Der Junge müsste komplett (!) über die Wirkung der Medikamente informiert werden. Von einem Arzt, einem unabhängigen Sachverständigen.

    Vor der Volljährigkeit sollte ohnehin gar nichts gehen.

    Die Eingriffe in den Körper und letztlich auch gegenüber der Seele, sind so stark, dass mich z.B. die Leichtfertigkeit des o.g. Richters nur wundern kann.

    Ebenso, die des Jugendamtes.

    Wenn die Depressionen sich jetzt noch verstärkt haben (Trennung von den Eltern ist ja wohl auch nicht ohne!), dann ist das doch auch ein Hinweis darauf, dass die Wohngruppe nicht der richtige Ort für ihn ist.

    • Transaktivisten und deren Projekte gehören überhaupt nicht an eine säkulare, neutrale Schule. Das ist ein Verbrechen. Was mich nur wundert ist, wo bleibt der muslimische Protest?

      • Ja, das wundert mich auch.
        Ich habe schon lange gewartet, dass mal von dieser Seite ein „Nein“ kommt.

      • Transaktivisten gehören an gar keine Schule.

    • Frommer Wunsch
      „Der Junge müsste komplett (!) über die Wirkung der Medikamente informiert werden. Von einem Arzt, einem unabhängigen Sachverständigen.“
      Ich forderte eine Aufklärung zur genetischen C19 Impfung. Der Arzt völlig überfordert.

  • Die Behandlung von Menschen mit Geschlechtsidentitätskonflikten ist in jedem Alter vielschichtig und verlangt Expertise aus verschiedenen Fachrichtungen. Deshalb sehe ich sie am besten in einer interdisziplinären Universitätsmedizin aufgehoben. Und genau wegen dieser Komplexität halte ich Onlineforen für wenig geeignet, um einzelne Fälle angemessen zu diskutieren.

    -32
    • Sie meinen eine interdisziplinäre Forschung wie an dem renommierten Tavistock Institute? Die Forschung ist eindeutig: 80% aller Patienten genesen ohne Eingriff und den verbleibenden 20% hätte eine OP auch nicht geholfen.

      Geschlechtsidentitätskonflikte verlangt nicht Expertise aus verschiedenen Fachrichtungen (Geldabgreifen durch viele), sondern gesunden Menschenverstand udn die Kenntnis der einschlägigen Literatur.
      https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18981931/

      • Die von Ihnen genannten 80/20‑Zahlen sind wissenschaftlich nicht belegt. In der Fachliteratur gibt es keine seriöse Studie, die solche pauschalen Heilungsraten für Geschlechtsdysphorie bestätigt. Geschlechtsdysphorie ist kein Zustand, der einfach ‚ausheilt‘, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Identität, Körperempfinden und psychosozialen Faktoren.

        Außerdem sprechen Sie vom Tavistock Institute, meinen aber vermutlich den Gender Identity Development Service (GIDS) der Tavistock Clinic. Das sind zwei völlig unterschiedliche Einrichtungen. Die Kritik an GIDS bezog sich vor allem auf strukturelle Probleme wie Wartezeiten und Ressourcenmangel – nicht auf die Grundidee interdisziplinärer Versorgung.

        Genau diese interdisziplinäre Versorgung, wie V sie fordert, entspricht den internationalen medizinischen Leitlinien: Psychologie, Endokrinologie, Sozialarbeit und ggf. Chirurgie arbeiten zusammen, um individuell passende Behandlungswege zu finden. Das ist der Standard, nicht die Ausnahme.

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        • aber juristisch belegt ist, dass die Skandalklinik geschlossen wurde. Wissenschaftliche Selbstverstümmelung braucht nur sehr selten jemand, schon gar nicht während der Pupertätsphase, wo die einschießenden Hormone temporäre Verrücktheiten bewirken können, die i.d.R. auch wieder abklingen. Wer da wissenschaftliche „Argumente“ ins Feld führt, die der eingeredeten Selbstverstümmelung Vorschub leisten sollen, handelt meist nur aus einem Grund: make money.

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        • Nichts von dem ganzen Trans-Irrsinn ist wissenschaftlich belegt! Die züchten sich ihre Pseudo-Wissenschaftler heran, damit ihre Ziele legitimiert werden können. Keiner ernsthaften Diskussion haben die bisher jemals zugestimmt, warum wohl?
          Weil das Ziel eben nicht der rationale Erkenntnisgewinn, sondern lediglich linke Ideologieumsetzung ist.

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  • Ich bin selbst Mutter und ich verstehe, dass man sein Kind unter allen Umständen beschützen will. Ich finde es wunderbar, dass die Eltern nicht klein bei gegeben haben und damit sogar riskiert haben, dass das Jugendamt ihnen ihr Kind wegnimmt. Viel schlimmer wäre m.E. der Verrat, sich irreparablen pubertären Vorstellungen zu unterwerfen, nur um auf Zwang ihr Kind „behalten“ zu können. Später hätte er ihnen vielleicht vorgeworfen, ihn nicht geschützt zu haben. Ich habe auch einen Sohn. Wäre ich in der Situation gewesen, hätte ich genauso gehandelt und lieber einen Kontaktabbruch riskiert als die körperliche (und seelische) Gesundheit meines Kindes freiwillig (!) aufzugeben. Daran hätte ich nicht schuld sein wollen.

  • Als Prostatakrebs-Patient bin ich chemisch kastriert, damit ich weiterleben kann. Man sollte es zur Pflicht machen, dass männliche Geschlechtsumwandlungswillige sich bei Betroffenen wie mir mal nach den erheblichen Nebenwirkungen erkundigen, die eine Testosteronunterdrückung nach sich führt. Also ich würde liebend gern darauf verzichten.

  • Was für ein Interesse hat ein Jugendamt daran, dass Pubertierende sich selbst schädigen? Wer selbst schon unter Hormonstörungen litt weiß, wie belastend hormonelle Eingriffe in das Körpersystem sind. Dass Pubertierende im Zweifel über ihre Identität und ihre Gefühle sind, ist ganz normal und haben alle Generationen mitgemacht.

  • Das riecht .., sehr übel. Die Staatsanwaltschaft könnte mal recherchieren, welchen Einfluss die „Projekttage“ in der Schule auf andere Kinder hatte, die denselben Unterricht genossen haben.

  • Es hatte gute Gründe, dass bei gesunden Frauen in der Menopause die Hormongabe kritisch betrachtet wurde. Ich befürchte, dass die Folgen von unphysiologischen Hormongaben erst in etlichen Jahren beschrieben werden. Dann ist es aber oft für die Betroffenen zu spät.

    • Und, auch hier, steht vor allem die Selbstverantwortung der Patienten. Jede Frau kann doch nein zu diesem Unsinn der Hormongabe sagen.

    • Frauen in der Menopause wollen nicht ihr Geschlecht wechseln und sind erwachsen. Das ist jetzt aber wirklich weit hergeholt und hat mit trans nichts zu tun.

      • Es geht um Hormongaben. Im Falle von „Trans“ auch noch Hormone des anderen Geschlechts. Hormongaben in den Wechseljahren gelten übrigens inzwischen als gravierender Riskofaktor für diverse Krebserkrankungen. Es wäre logisch anzunehmen, dass die Hormongaben an Jugendliche ebenfalls (bzw. vielleicht sogar erst Recht?) krebserregend sind.

  • Sehr erschütternd und schockierend dieser Bericht, am meisten jedoch schockiert mich das Verhalten der Verantwortlichen (Amt und Richter, Wohngruppe), die den Jungen mehr in seinem Vorhaben unterstützen statt beratend und neutral zur Seite zu stehen..
    Wir alle haben irgendwann einmal unsere eigene Pubertät durchlebt. Und wer kann schon sagen, dass sie so einfach gewesen sei. Denn wir befinden uns im Stadium zwischen Kind und Erwachsenem. Die Hormone spielen verrückt. So manch einer kann kaum klar denken und ist gegenüber so ziemlich allem auf Konfrontationskurs, am meisten aber gegen sich selbst. Man sollte in dieser Phase nicht in die Entwicklung mit irgendwelchen starken Hormonblockern eingreifen. Ich finde es unverantwortlich, wie hier von Amt und Richter auf das Kind eingewirkt wird. Ich fände es sehr angebracht, wenn er in dieser extremen Phase auch mal einen Menschen anhören könnte, der eine frühe Transformation hinter sich hat und sie heute schwer bereut.

    • Es mag manchem jetzt sehr seltsam erscheinen, aber ich denke, es wäre für den Jungen besser einmal eine zeitlang in einem Kloster umzukommen.

      Natürlich nicht, um irgendwie religiös oder moralisch indoktriniert zu werden.

      Es geht mir darum, dass der Junge in einem grundsätzlich wohlmeinendem Umfeld, weg von allen bisherigen „Betreuern“ einfach einmal, weitestgehend ganz allein, aber mit wirklich neutralen Ansprechpartnern bei Bedarf, zu sich finden kann.

      Das braucht Zeit.

      Diese ganze bisherige Umgebung scheint ihm ja nicht gut zu tun.

      Sofern ich das hier aus der Ferne überhaupt einzuschätzen vermag.

      Es könnte auch jede andere Gemeinschaft sein. Nur mal eine ganze Zeit lang raus, weg von all jenen, die sowohl in der einen als auch in der anderen Form permanent auf ihn einwirken.

    • Verantwortlich für Kinder sind deren Eltern und keine Ämter, auch heute noch.

  • „Als besonders schwerwiegend wertet der Anwalt, dass die Verfahrensbeiständin gegenüber den Eltern gesagt habe, dass das Mittel Androcur, das als Pubertätsblocker eingesetzt werden solle, „harmlos und in seinen Wirkungen reversibel“ sei. Beim Absetzen könne die Pubertät fortgesetzt werden.“ Androcur ist doch längst nicht mehr State of the Art, vor allem auch wegen seiner gravierenden psychischen Nebenwirkungen??? Ein Fall, der für mich viele Fragen aufwirft.

  • Wie müssen sich die Eltern fühlen? Noch immer wird ihnen behördlich praktisch die Möglichkeit entzogen, sich um den eigenen Sohn kümmern zu können, es findet nichts statt, um die Situation zu deeskalieren und die Familie zusammenzuführen. Anscheinend können die Eltern noch nicht einmal ihren Sohn aus dieser einseitigen Wohnsituation herauszuholen und anders unterbringen oder nach Hause holen. Das ist behördlich unterstütztes „Lost in transition“ und eine völlige Zerstörung dieser Familie.

  • Wenn der Nachwuchs rechtzeitig zur Besinnung kommt, wird der Nachwuchs seinen Eltern unendlich dankbar sein. Aber der „Hass“ wird sich für alle Zeit gegen die Einflüsterer richten. Ist wie bei Ex-Rauchern. Werden teilweise die größten Zigarettenhasser…

  • Eine andere vielleicht nicht angebrachte Überlegung. Wer ist Täter wer ist Opfer. Die Eltern sind für mich ganz klar Opfer da ihr Handlungsspielraum sehr klar eingeschränkt ist und sie kaum gewinnen können.
    Wenn das Opfer zum Täter wird, haben die Schule, Jugendamt, Justiz etc. keine Chance.
    Was meine ich damit, wenn so etwas passiert, wegziehen, oder Reisen, wenn die Schule und das Jugendamt den Zugriff und die Zuständigkeit verlieren, was wollen sie machen. Eins muss einem klar sein mit diesen Leuten zu diskutieren, oder gar zu kämpfen ist unmöglich, außerdem verschwendet man Energie und Geld an Institutionen anstatt ins Kind zu investieren.

  • Für den jungen Mann hoffe ich, daß er noch rechtzeitig zur Einsicht kommt. Oder er geht den Weg der Selbstzerstörung, den selbstgewählten.

    • Ja hoffen wir, dass er nicht weiter von dieser Regenbogen-Indoktrination behellicht wird und seinen Körper annimmt wie er ist, nämlich richtig.

  • Die ersten 5 Jahre prägen die Eltern mehr ein Kind, danach orientiert es sich an Sachen und Personen von außen. Ist die Welt die auf jeden Menschen Einfluss nimmt.

    • Ja an der linkswoken Schulwelt…..

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei einem Jugendamt.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird ein Jugendamt die Umwandlung zu einem Gartenzwerg unterstützen und zu einem Schlumpf bekämpfen.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    • gähn

    • „(…) denn der Verstand führt nicht zur Vernunft (…)“

      Sondern?

      • Ich schätze Ideologie. 😂

    • @Peter Meyer: Illusionen ist gut 🤥 Es können auch fundmentale Auswüchse von Religionen und Ideologien (beides Gartenzwerge) sein. Und das genau ist das Schlimme! Wenn Illusionen wegen des „Gruppendenkens“ als solche von sich aus nicht erkannt werden können und Andersdenkende (Schlümpfe) bekämpft werden – mit allen Mitteln von … bis radikaler Gewalt.

  • Die Eltern haben richtig entschieden.
    Er kann sich ja mit 18 in einen Mutanten verwandeln!

  • Das ist ein bermerkenswert, sachlicher und neutraler Bericht. So sah früher klassischer englischer Jounalismus aus. In Deutschland war soetwas schon immer die Ausnahme.

  • Ich war seit jeher, selbst gefühlt, ein sogenannter „Tomboy“. Wollte immer Junge sein, obwohl die Jungs mich beim Bolzen nur zu stoßen brauchten, und ich weinte. Der Wunsch zum Jungen zu konvertieren, was damals nicht ins Denken der Menschen paßte, hat sich in der Pupertät noch verstärkt, weil ich die offensichtlichen, gesellschaftlichen und auch kräftemäßigen Vorteile der Jungen und Männer sah. Eine Emanze vor dem Herrn, lernte ich meinen Mann kennen, und der konnte den Jungen/Mann gar nicht sehen. Er sah das Weibchen, wie alle anderen männlichen Wesen. Mein Sohn später auch. Er nahm mich mit 16 auf die Arme und zeigte mir, daß er nun zu den Männern gehöre. 😂

    • Korrektur: Mein Sohn hob mich hoch und ich konnte nicht runter. ER war stark genug.

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