Darmstadt
Weil sie Hormonbehandlung ablehnten: Jugendamt wollte Eltern das Sorgerecht für ihr Trans-Kind entziehen – und scheiterte
Das Jugendamt in Darmstadt wollte Eltern das Sorgerecht entziehen, weil sie nicht wollten, dass ihr minderjähriger Sohn, der sich als Mädchen fühlt, Pubertätsblocker nimmt. Vor Gericht scheiterte das Jugendamt mit seinem Antrag.
Das Jugendamt in Darmstadt wollte Eltern das Sorgerecht entziehen, weil sie dagegen waren, dass ihr sich als Mädchen fühlender Sohn Hormone nimmt. Das Gerichtsverfahren lief über Monate. Nun hat das Jugendamt den Antrag Anfang Februar zurückgezogen – weil das Amtsgericht geringe Erfolgsaussichten signalisierte und weil der Sohn ohnehin bald volljährig wird.
Für die Eltern kam der Wunsch ihres Sohnes, ein Mädchen zu sein, überraschend. Gegenüber Apollo News erzählte die Mutter, dass eine Trans-Organisation 2022 die Schule besuchte und ihr damals 14-jähriger Sohn dann sagte, dass er transsexuell sei und Hormone nehmen wolle. Doch die Eltern verweigerten die sogenannten Pubertätsblocker, weil diese zu Unfruchtbarkeit führen können und das Krebsrisiko erhöhen. Die gerichtlich bestellte Verfahrensbeiständin, die den Sohn vertritt, ging darüber hinweg. Auch das Jugendamt drängte die Eltern, der Hormontherapie zuzustimmen.
Wenn ein Jugendlicher äußert, transsexuell zu sein, werden häufig Pubertätsblocker eingesetzt. Diese Medikamente sollen die Ausschüttung von Testosteron bei Jungen und von Östrogen bei Mädchen verhindern. Anschließend können gegengeschlechtliche Hormone gegeben werden, um eine optische Annäherung an das andere Geschlecht zu erzeugen. Für eine solche Behandlung ist die Zustimmung der Sorgeberechtigten notwendig.
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Weil die Eltern in diesem Fall die Zustimmung nicht erteilen wollten, zog das Jugendamt in Darmstadt gegen sie vor Gericht. Per Eilantrag sollte ihnen das Sorgerecht entzogen werden, um mit der Hormontherapie beginnen zu können. Da ihr Sohn damals 16 Jahre alt war und mitten in der Pubertät steckte, wollte man schnell beginnen. Doch das Gericht wies die Eilbedürftigkeit zurück, weil das Thema zu komplex sei, um es im Eilverfahren zu klären.
Im dann begonnenen Hauptverfahren seien nicht nur das Jugendamt, sondern auch die Verfahrensbeiständin und der Richter einseitig für die Pubertätsblocker eingetreten, sagt der Anwalt der Eltern, Jonas Jacob, gegenüber Apollo News. So habe der Richter zu dem Jungen in Bezug auf die bald erreichte Volljährigkeit gesagt: „Dann ist die Umwandlung dein allergrößtes Geburtstagsgeschenk.” Er habe sich einseitig für eine Hormoneinnahme ausgesprochen. Angesichts dessen stellte der Anwalt einen Befangenheitsantrag.
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Danach habe sich der Richter gemäßigter verhalten und deutlich gemacht, dass der Antrag auf Sorgerechtsentzug wenig Erfolg haben werde, so Jacob. Daraufhin zogen Jugendamt und Verfahrensbeiständin den Antrag zurück. Für die Eltern ist dies zwar ein Erfolg. Doch die Beziehung zu ihrem sich als Mädchen fühlenden Sohn ist weiterhin belastet. Seit November 2023 wohnt der Junge in einer evangelischen Wohngruppe und hat nur noch selten Kontakt mit seinen Eltern, und dann nur in Begleitung.
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Alles begann im Sommer 2022. Bis dahin sei ihr Sohn ein normaler Junge gewesen. Eine Woche vor den Sommerferien besuchte eine Gruppe von Trans-Aktivisten laut der Mutter die Schule und veranstaltete dort einen Projekttag. Ihr Sohn war damals 14 Jahre alt. In den Sommerferien besuchte er ein Ferienlager, in dem er von einer Transfrau betreut wurde, berichtet sie gegenüber Apollo News. Dann sagte ihr Sohn, dass er sich als Mädchen identifiziere und gerne Pubertätsblocker nehmen wolle. Die Eltern stimmten der Verwendung eines Mädchennamens zu, lehnten jedoch die Pubertätsblocker ab.
Der Sohn soll laut einer damaligen Beurteilung einer Psychologin Depressionen gehabt haben. Er sei zu dem Zeitpunkt unglücklich verliebt gewesen, sagte die Mutter gegenüber Apollo News, und er wurde in der Schule gemobbt. Doch die Depression wurde laut den Eltern in der späteren Diagnose der Transsexualität von dem ab 2023 behandelnden Arzt nicht berücksichtigt. Dieser gab gegenüber den Eltern an, dass ihm kein Befund einer Depression vorliege. Die depressiven Symptome, die er bei dem Jungen festgestellt habe, führt er auf die Transsexualität zurück, heißt es in einem Brief, der der Redaktion vorliegt.
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Im September 2022 bat der Junge erstmals um Inobhutnahme durch das Jugendamt, weil seine Eltern seine Transidentität ablehnten und der Vater mit Gewalt gedroht hätte. Die Eltern bestreiten das. Im Sommer 2023 bat der Junge erneut um Inobhutnahme. Er erfahre immer noch Ablehnung durch seine Eltern und habe Suizidgedanken. Daraufhin kam er dann in eine evangelische Jugendwohngruppe in Darmstadt. Laut dem Anwalt der Eltern seien dort „mehrere transidente Personen aktiv unterstützend tätig” gewesen. Der Junge selbst sagt gegenüber dem behandelnden Arzt einer Klinik, dass er sich schon vor dem 14. Lebensjahr gewünscht habe, ein Mädchen zu sein, und widerspricht damit der Wahrnehmung der Eltern.
Die Verfahrensbeiständin
Er wolle Hormone nehmen, um die soziale Transition abzuschließen. In der Schule tritt er bereits seit Längerem als Mädchen auf. Auch erhoffe er sich von der Hormontherapie eine Reduktion seiner Depression, wie es in einer Stellungnahme der Verfahrensbeiständin heißt, die Apollo News vorliegt. Das Verhalten seiner Eltern empfinde er als grausam und menschenverachtend.
Die Verfahrensbeiständin ließ vor Gericht die negativen Folgen von Pubertätsblockern außer Acht und habe wiederholt Treffen mit den Eltern zusammen mit ihrem Kind abgesagt. Deshalb beantragte der Anwalt der Eltern, dass eine andere Verfahrensbeiständin eingesetzt werde und dass die Frau bis zur Neueinsetzung medizinische Äußerungen zu unterlassen habe. Der Antrag liegt Apollo News vor.
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Als besonders schwerwiegend wertet der Anwalt, dass die Verfahrensbeiständin gegenüber den Eltern gesagt habe, dass das Mittel Androcur, das als Pubertätsblocker eingesetzt werden solle, „harmlos und in seinen Wirkungen reversibel“ sei. Beim Absetzen könne die Pubertät fortgesetzt werden. Dabei wird Androcur bei Männern eigentlich zur Behandlung von Prostatakrebs und zur Dämpfung unangemessener Sexualtriebe genutzt. So heißt es im Beipackzettel: „Vor Abschluss der Pubertät darf Androcur bei männlichen und weiblichen Patienten nicht angewendet werden, weil ein ungünstiger Einfluss auf das Längenwachstum und die reifenden endokrinen Funktionskreise nicht auszuschließen ist.“
Der Anwalt verweist in einem Schreiben darauf, dass sich die psychische Gesundheit des Jugendlichen seit der Inobhutnahme durch die evangelische Wohngruppe rapide verschlechtert habe. Im August 2025 meldete die Wohngruppe, dass er Suizidgedanken habe – nachdem er bereits knapp anderthalb Jahre von seinen Eltern getrennt lebte. Daraus schließt der Anwalt, dass die Betreuungssituation nicht dem Kindeswohl entspreche.
Die Wohngruppe selbst verfolgt dabei scheinbar nicht das Ziel, dass die Eltern-Kind-Beziehung so verbessert wird, dass das Trans-Mädchen zu seiner Familie zurückkehren könne. In einer E-Mail heißt es, dass man seinen „Auftrag nicht in der Rückführung, sondern in der Verselbstständigung“ des Jugendlichen sehe. So seien auch wiederholt Gespräche mit den Eltern abgesagt und Akteneinsicht verweigert worden, so der Anwalt.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Als meine Tochter noch zwischen 12 und 15 war, gab es einiges, was ich, als Vater ihr abschlagen und ihren Hass dafür in Kauf nehmen musste. Heute, wo sie selbst eigene intakte Familie hat, ist sie mir unendlich dankbar, und wir verstehen uns blendend.
Du bist da aber ein Negativbeispiel für das, was sich die Linken wünschen: Eine intakte Beziehung zwischen Vater und Tochter. Nein, das Konstrukt der Familie muss unter allen Umständen zerstört werden, sodass nur noch das Kollektiv, hier der Staat, über alle Menschen herrschen.
Nur nebenbei: Es gibt keine „Verfahrensbeiständin“. Das, was hier gemeint ist, nennt sich Verfahrensbeistand. „Verfahrensbeiständin“ und „Verfahrensbeiständer“ gibt es ebensowenig wie „Vorständin“ oder „Vorständer“.
👍🏻😃
Diese GENDEREI ist die WAHRE PEST und eine totale Verhunzung der deutschen Sprache, die sich gerade für „Sprachkünstler“ wie Journalisten NICHT ziemt.
Das ist leider (!) nicht richtig. Sogar „Vormündin“ ist mittlerweile tatsächlich korrekt – so sehr es auch mich anwidert.
es ist nicht korrekt nur weil es verwandt wird
@MCS: Diese „Korrektheit“ ist doch eine absolut willkürliche Festlegung, da sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?
Eine Korrektur: Es heißt jetzt „Vormundin“ oder „Vormünderin“, da hatte ich mich vertan. Wie gesagt, ich find’s auch schlimm, aber laut Duden und DWDS korrekt…
Informieren Sie sich bitte. Ich bin doch ansonsten auf Ihrer Seite!
MCS, ich habe Sie in Gänze verstanden … danke für Ihre Sachlichkeit … jeder hat ein Recht auf SEINE Meinung, sie sollte aber mit Argumenten unterlegt sei, was bei Ihnen erkennbar ist 🙂
@ Christian Doch gibt es, ich habe morgens immer einen Vorständer. 😂
Ich hatte erst gedacht, es sei vielleicht ein Baerbock-Zitat. Bei solchen Absurditäten frage ich mich immer, wie umgekehrt das Maskulinum z.B. zu „Person“ lauten würde. Aber darauf, daß die Genderei auch umgekehrt angewandt werden müßte, kommen die Berufsfrauen natürlich nicht.
Ich habe mit acht Jahren behauptet ich sei ein Tiefseetaucher. Meine Eltern kauften mir dennoch keinen Taucheranzug.
Grausame Eltern! Grausam!
wenn er mal erwachsen ist, wird er seinen Eltern unendlich dankbar sein.
Das ist ja oft im Leben so.
Kommt aber häufig erst sehr viel später, wenn man das Leben in all seinen Facetten besser kennt.
Bei diesen massiven körperlichen Eingriffen könnte die Erkenntnis jedoch zu spät kommen.
@Lindblom: Viel schlimmer ist der psychologische Eingriff, der ein gemobbtes Kind mit Depressionen nicht aufgefangen und gestärkt hat. Ib diesem Jugendlichen wirklich geholfen wurde, lässt sich erst Jahre (!) später beurteilen. M.E. hätte dieses Kind ein anderes Projekt mit anschließendem Trainingslager gebraucht.
Der Junge ist geschädigt und es wird lange brauchen, bis er zu sich kommt und sich ins Berufsleben eingliedert., Ich habe Erfahrungen sammeln müssen wie ein schlechtes Umfeld auf einen jungen Menschen wirkt. Vor allen Dingen diese linkswoken Schulen und Kindergärten.
Gut so !
Die Justiz und die Behörden sind heute alle links-grün unterwandert. Der linke Marsch durch die Institutionen war erfolgreich.
Fürchtet euch davor, zu was diese Leute noch bereit sein werden. Dagegen waren die Corona-Maßnahmen, der Spritzen-Zwang und die Corona-Justiz nur ein laues Lüftchen.
Müssen Eltern nicht für die Teilnahme am Projektunterricht unterschreiben? Also die Teilnahme ihres Kindes auch verweigern?
Was haben solche Organisationen überhaupt in Schulen zu suchen?
Die können meinetwegen irgendwo eine Beratungsstelle haben, an die man sich bei Bedarf hinwenden kann.
Aber natürlich müssen solche Organisationen zur Selbstlegitimierung „Erfolge“ vorweisen und rekrutieren in den Schulen dann, ihre in der Pubertät meist etwas verwirrten und haltlosen Opfer.
Die Behandlung von Menschen mit Geschlechtsidentitätskonflikten ist in jedem Alter vielschichtig und verlangt Expertise aus verschiedenen Fachrichtungen. Deshalb sehe ich sie am besten in einer interdisziplinären Universitätsmedizin aufgehoben. Und genau wegen dieser Komplexität halte ich Onlineforen für wenig geeignet, um einzelne Fälle angemessen zu diskutieren.
Ein schwieriger Fall.
Vorsicht mit schnellen Urteilen.
Allerdings weckt das Ganze bei mir den Eindruck, dass weder die Trans-Aktivisten an der Schule, noch diese evangelische Wohngruppe eine rühmliche Rolle spielen.
Die Eltern kann ich nicht einschätzen.
Eines muss aber immer gegeben sein: Die körperliche Unversehrheit. Das ist eines der höchsten menschlichen Güter.
Alleroberstes Gebot:
Der Junge müsste komplett (!) über die Wirkung der Medikamente informiert werden. Von einem Arzt, einem unabhängigen Sachverständigen.
Vor der Volljährigkeit sollte ohnehin gar nichts gehen.
Die Eingriffe in den Körper und letztlich auch gegenüber der Seele, sind so stark, dass mich z.B. die Leichtfertigkeit des o.g. Richters nur wundern kann.
Ebenso, die des Jugendamtes.
Wenn die Depressionen sich jetzt noch verstärkt haben (Trennung von den Eltern ist ja wohl auch nicht ohne!), dann ist das doch auch ein Hinweis darauf, dass die Wohngruppe nicht der richtige Ort für ihn ist.
Es hatte gute Gründe, dass bei gesunden Frauen in der Menopause die Hormongabe kritisch betrachtet wurde. Ich befürchte, dass die Folgen von unphysiologischen Hormongaben erst in etlichen Jahren beschrieben werden. Dann ist es aber oft für die Betroffenen zu spät.
Und, auch hier, steht vor allem die Selbstverantwortung der Patienten. Jede Frau kann doch nein zu diesem Unsinn der Hormongabe sagen.
Frauen in der Menopause wollen nicht ihr Geschlecht wechseln und sind erwachsen. Das ist jetzt aber wirklich weit hergeholt und hat mit trans nichts zu tun.
Das riecht .., sehr übel. Die Staatsanwaltschaft könnte mal recherchieren, welchen Einfluss die „Projekttage“ in der Schule auf andere Kinder hatte, die denselben Unterricht genossen haben.
„Als besonders schwerwiegend wertet der Anwalt, dass die Verfahrensbeiständin gegenüber den Eltern gesagt habe, dass das Mittel Androcur, das als Pubertätsblocker eingesetzt werden solle, „harmlos und in seinen Wirkungen reversibel“ sei. Beim Absetzen könne die Pubertät fortgesetzt werden.“ Androcur ist doch längst nicht mehr State of the Art, vor allem auch wegen seiner gravierenden psychischen Nebenwirkungen??? Ein Fall, der für mich viele Fragen aufwirft.
Sehr erschütternd und schockierend dieser Bericht, am meisten jedoch schockiert mich das Verhalten der Verantwortlichen (Amt und Richter, Wohngruppe), die den Jungen mehr in seinem Vorhaben unterstützen statt beratend und neutral zur Seite zu stehen..
Wir alle haben irgendwann einmal unsere eigene Pubertät durchlebt. Und wer kann schon sagen, dass sie so einfach gewesen sei. Denn wir befinden uns im Stadium zwischen Kind und Erwachsenem. Die Hormone spielen verrückt. So manch einer kann kaum klar denken und ist gegenüber so ziemlich allem auf Konfrontationskurs, am meisten aber gegen sich selbst. Man sollte in dieser Phase nicht in die Entwicklung mit irgendwelchen starken Hormonblockern eingreifen. Ich finde es unverantwortlich, wie hier von Amt und Richter auf das Kind eingewirkt wird. Ich fände es sehr angebracht, wenn er in dieser extremen Phase auch mal einen Menschen anhören könnte, der eine frühe Transformation hinter sich hat und sie heute schwer bereut.
Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei einem Jugendamt.
Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird ein Jugendamt die Umwandlung zu einem Gartenzwerg unterstützen und zu einem Schlumpf bekämpfen.
Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
„(…) denn der Verstand führt nicht zur Vernunft (…)“
Sondern?
gähn
Die ersten 5 Jahre prägen die Eltern mehr ein Kind, danach orientiert es sich an Sachen und Personen von außen. Ist die Welt die auf jeden Menschen Einfluss nimmt.
Ja an der linkswoken Schulwelt…..
Wenn der Nachwuchs rechtzeitig zur Besinnung kommt, wird der Nachwuchs seinen Eltern unendlich dankbar sein. Aber der „Hass“ wird sich für alle Zeit gegen die Einflüsterer richten. Ist wie bei Ex-Rauchern. Werden teilweise die größten Zigarettenhasser…
Entspricht leider exakt anderen Erfahrungen mit anderen Kammern in anderen Städten mit anderen Kindern in ähnlichen Fällen. Diese und die Jugendämter agieren krass einseitig, ignorieren die Elternrechte und drohen offen mit Zwangsmaßnahmen gegen die unbeteiligten Geschwister, wenn sich die Eltern den Anwalt nicht leisten können. Der Marsch durch die Institutionen ist abgeschlossen. Das ganze ist ein schreckliches Geschäftsmodell für die Betreuungs- und Transindustrie. Die Kammern halten es am Laufen. Den nicht betroffenen Bürgern ist es – wie immer – vollkommen egal.
Wenn man bedenkt, wie kritisch derzeit sogenannte endokrine Disruptoren in Lebensmitteln usw. untersucht werden, ist der Umgang mit (verniedlicht bezeichneten) Pubertätsblockern doch recht lax. Dem Jungen/Mädchen sollte zuallererst psychisch geholfen werden und dann kann man immer noch weitersehen. Ich denke, dass dem Wunsch nach Transidentität oft ein unterliegendes psychisches Problem und der Wunsch nach Flucht aus diesem zugrundeliegt. Aber die Probleme nimmt man immer mit, egal wohin man geht.
Wahnsinn.
Wenn man bedenkt, wie viele junge Frauen sich die Brüste haben abnehmen lassen, und jetzt wieder als Frau leben, aber mir den ganzen gesundheitlichen Problemen leben müssen.
Wer wusste den als Jugendlicher was er wollte? Genau, keiner. Und gerade da braucht es ein starkes Elternhaus und keine fremden Jugendamtsmitarbeiter oder, Gott bewahre, die Amtskirche.
Ich kenne einen tragischen Fall wo das Kind sich verzweifelt im Wald umbrachte.
Der ausdrückliche Dank sollte an die entsprechenden Behörden gehen.
Diese Behandlungen gehören schlicht und einfach verboten. Man sollte den Kindern stattdessen durch entsprechende Tests zeigen, dass sie Junge oder Mädchen sind. Zwitter sollten eine eingehende Beratung erhalten und weitere biologische Sonderfälle ebenso. Was man diesen dann mit weiterem wissenschaftlichen Fortschritt anbietet, sollte sehr verantwortungsvoll und einvernehmlich unter medizinischer Leitung geschehen.
Jugendämter sind völlig unqualifiziert in solchen Fragen mehr zu tun, als den Menschen Ansprechpartner zu nennen.
Das Jugendamt Darmstadt wollte also Eltern enteignen, nur weil sie ihr Kind vor riskanten Hormon-Experimenten schützen. Ein Glück, dass dieses Gericht noch einen Rest Verstand bewiesen hat. Solche staatlichen Übergriffe auf die Familie sind das Ergebnis einer völlig entgleisten Ideologie, die unsere Kinder als Versuchskaninchen missbraucht. Nur die AfD steht konsequent für den Schutz der Familie und das elterliche Erziehungsrecht gegen diesen Behörden-Wahnsinn.
Das Problem was ich sehe ist trotzdem der Richter, er hat ja nur so entschieden weil der Jung bald Volljährig wird, wäre der Junge noch Jünger hätte er bestimmt ganz anders entschieden.
Er hat deshalb so entschieden, weil sich die Eltern den Anwalt leisten konnten! Das ist in unzähligen anderen Fällen NICHT so.
‚Ein Glück, dass dieses Gericht noch einen Rest Verstand bewiesen hat.‘
Das ist weniger dem Rest Verstand des Gerichts als dem Befangenheitsantrag des elterlichen Anwalts zu verdanken.
Dazu kam die bald anstehende Volljährigkeit obendrauf.
„Enteignen“ ?
Der Junge ist doch keine Sache.
Für unsere Altparteien- Politiker samt Justiz und Behörden sind meiner Meinung nach Menschen schon lange eine Sache über deren Interessen Meinungen und Wünsche man sich einfach hinwegsetzten kann.
An alle, die Schnappatmung bekommen und mir sonst was unterstellen, nur weil ich versuche, etwas Zündstoff aus der Debatte zu nehmen:
1. Ich stehe der Pharmaindustrie seit jeher sehr kritisch gegenüber und verzichte seit vielen Jahren bewusst auf Medikamente. Selbstverständlich habe ich mich auch nicht gegen Corona impfen lassen.
2. Es gibt psychisch schwer belastete Menschen, die ohnehin schon mit großen Herausforderungen kämpfen. Dennoch maße ich mir nicht an, zu beurteilen, ob in bestimmten Einzelfällen eine Hormonbehandlung das Leben eines Betroffenen nicht möglicherweise verbessern könnte.
3. Meinen eigenen Kindern würde ich davon allerdings entschieden abraten.
4. Gleichzeitig halte ich es für äußerst übergriffig, sich ungefragt in persönliche Familienangelegenheiten einzumischen, Eltern zu verurteilen oder gar vorschreiben zu wollen, wie sie ihre Kinder zu erziehen haben, und dieses sensible Thema für politische Stimmungsmache zu instrumentalisieren.
Ganz ehrlich: Hier wird ordentlich dramatisiert. Niemand „enteignet“ mal eben Eltern. Ein Jugendamt kann einen Antrag stellen und entscheiden darf nur das Familiengericht. Und genau das hat hier offenbar sehr zurückhaltend reagiert. Das ist kein Behördenwahnsinn, sondern Rechtsstaat.
Auch von „Hormon-Experimenten“ zu sprechen, ist bewusst zugespitzt. Solche Behandlungen laufen, wenn überhaupt, nach klaren medizinischen Leitlinien und mit Diagnostik, nicht im Laborversuchsstil.
Man kann die Entscheidung der Eltern gutheißen oder kritisieren, ich persönlich finde sie gut, aber daraus gleich einen ideologischen Großangriff auf die Familie zu basteln, ist mehr AfD-Wahlkampf-Rhetorik als eine nüchterne Auseinandersetzung mit diesem Thema.
„Ganz ehrlich“? 😺
Wenn im Beipackzettel steht: „Vor Abschluss der Pubertät darf Androcur bei männlichen und weiblichen Patienten nicht angewendet werden, weil ein ungünstiger Einfluss auf das Längenwachstum und die reifenden endokrinen Funktionskreise nicht auszuschließen ist.“ erfolgt die Behandlung entgegen medizinischen Leitlinien mit einem Medikament, dem die Zulassung für den vorgesehenen Zweck aus gutem Grund fehlt.
Hauptsache dagegen
Sagen wir es mal so: der Wahnsinn hat bereits vorher begonnen, in Form von politischen Entscheidungen, bei denen man sich fragen muss, ob die Verantwortlichen noch zurechnungsfähig und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind. Ich sage es immer wieder: Ideologie frisst Verstand.
‚Und genau das hat hier offenbar sehr zurückhaltend reagiert.‘
Haben Sie den Artikel vollständig gelesen und auch verstanden?
Hier kann wohl kaum von zurückhaltend, sondern anfänglich eher von einseitig gesprochen werden.
Erst als der elterliche Anwalt seinen Befangenheitsantrag stellte, lenkte der Richter ein, wohlwissend, dass eh die baldige Volljährigkeit ansteht.
„nach klaren medizinischen Leitlinien“
lol
Ich finde Ihre Haltung lediglich unterwürfig. Rechtsstaatlichkeit ergibt sich in diesem Fall ja nur, weil die Ampel ein Gesetz verabschiedet hat, welches Familien zerstört.
Jo, Atlas, und die Impfung ist „sicher und nebenwirkungsfrei“, Habeck war der beste Wirtschaftsminister, den Deutschland je hatte, und die Epstein-Files sind eine böswillige Verleumdung von Seiten „rechter Kreise“ gegen die Gutesten der Guten.
Du bist in deiner Philosophischen bubble ziemlich weit weg vom geschehen, wohl noch nie mit dem Jugendamt Kontakt gehabt…..
Wie naiv kann man eigentlich sein? Sich auf letzte Instanz zu verlassen, die irgendwann aus getauscht werden kann.
Wie haben schon in letzten Jahren so viele Links Grüne Richter gesehen und in Zukunft wird nicht besser werden, weil die CDU auch auf diesen Zug aufgesprungen ist.
Nur noch AfD kann diesen Warnsinn stoppen.
Sie haben einfach noch zu viel Vertrauen bzw. Hoffnung, dass klardenkende Menschen sich durchsetzen. Komplett Naiv.
Niemals lassen sich Depressionen mit einer Geschlechtsumwandlung beseitigen, im Gegenteil, das Leid wird noch vergrößert. Was in den Jugendämter vor sich geht, ist nue noch krank.
Frau Simon, die haben vollkommen Recht.
Geschlechtsumwandlung sollten erst nach 3 Jähriger Beobachtung und Begleitender Therapie ab 21 angeboten werden.
Zuviele bereuen diesen Schritt nach 3 bis 5 Jahren und gehen weindend aus dem Leben, da Sie niemanden mehr vetrauen.
Klassische Erkenntnis aus Psychiatrisch Klinischer Arbeit.
Gewählt, geliefert.
Ich kann Eltern nur dazu raten ihre Kinder bei der Schule krank zu melden, wenn solche „Organisationen“ oder die sog. Bunte Wehr sich in der Schule zur Propaganda anmelden.
Reiche ihnen den kleinen Finger, und sie nehmen die Hand, den Arm, und dann den ganzen Körper.