Christdemokraten
Lieber mit der Linken als mit der AfD: Ole von Beust warnt die Ost-CDU vor einer schwarz-blauen Koalition
Hamburgs früherer Bürgermeister Ole von Beust (CDU) hat seine Partei vor einer Koalition mit der AfD gewarnt. „Das würde den Laden auseinanderreißen“, sagte er – und hält Bündnisse mit der Linkspartei für besser.
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Der frühere Hamburger Bürgermeister Ole von Beust hat eindringlich vor einer Zusammenarbeit der CDU mit der AfD gewarnt und stattdessen eine Kooperation mit der Linkspartei als das geringere parteiinterne Risiko bezeichnet. In einem Interview mit dem Spiegel äußerte er sich ausführlich zum künftigen Kurs der Union im Umgang mit der AfD – insbesondere mit Blick auf die ostdeutschen Bundesländer.
„Wenn in den ostdeutschen Bundesländern nach den Wahlen jemand aus der CDU auf die Idee käme, mit der AfD zu koalieren, würde das den Laden auseinanderreißen“, sagte von Beust. Eine solche Entscheidung würde die CDU seiner Einschätzung nach in eine schwere innere Zerreißprobe stürzen und die Partei bundesweit destabilisieren.
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Von Beust sprach sich klar dafür aus, an der bisherigen Abgrenzung festzuhalten. Die CDU müsse deutlich machen, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD gebe. Ein Abrücken von dieser Linie würde nicht nur das Vertrauen vieler Mitglieder erschüttern, sondern auch das politische Profil der Partei nachhaltig beschädigen. Die AfD stehe in zentralen Fragen in einem fundamentalen Gegensatz zu den Grundüberzeugungen der Union.
Bemerkenswert ist dabei seine Einschätzung möglicher Alternativen in schwierigen Mehrheitskonstellationen im Osten. Von Beust erklärte, er halte es für wahrscheinlicher, dass CDU-Mitglieder in den ostdeutschen Landesverbänden eine Koalition mit der Linkspartei eher tolerieren würden als das Einreißen der Brandmauer zur AfD. Damit deutet er an, dass selbst ein Zusammengehen mit der Linkspartei parteiintern weniger Sprengkraft entfalten würde als eine schwarz-blaue Koalition.
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Zugleich machte von Beust deutlich, dass die CDU politisch eigenständig bleiben müsse. Ein bloßes Übernehmen von Positionen der AfD sei keine Antwort auf deren Wahlerfolge. Die Union müsse ihre eigenen Themen schärfen und Vertrauen zurückgewinnen, statt durch Annäherung an die AfD an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Entscheidend sei, dass die CDU als staatstragende Kraft wahrgenommen werde.
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Wenn man bedenkt, daß der Herr von Beust einmal ein Bündnis mit dem „Richter Gnadenlos“, der damals als anrüchig rechts galt, eingegangen ist, nur um Erster Bürgermeister von Hamburg werden zu können, ist das schon eine bemerkenswerte Äußerung.
Das muss man als Westpolitiker auch erstmal bringen ! Da weiß man gleich was die Union vom Ostdeutschen Bürger oder auch Wähler so hält !! Lieber zurück zur SED und deren Sozialismus Vorstellung als mit der Demokratischen Mehrheit zusammen die Zukunft der Ostgebiete neu gestalten .
Den Mann kann man sich nicht einmal als Westdeutscher schön reden !! Unglaublich was sich da so hinter den Kulissen der Union an politischen Extremisten verbirgt ! Und wieder setzt bei mir als Westdeutscher ein fremdschämen gegenüber den Ostdeutschen ein .
Bemerkenswert kurzsichtig vor allem!
Die 30% Mitglieder – zumeist uraltes, seniles Bestandsmaterial -, die durch ein Bündnis mit der AfD von Bord gingen, würden mehr als ersetzt werden durch Millionen von derzeit enttäuschten Wählern, die dann garantiert zurück kämen.
also von der AfD käme keiner zurück
Das würde ich auch hoffen.
Hab aber meine Zweifel. Kenne viele, die aus mir unbekannten Gründen, ein schlechtes Bauchgefühl bei der AfD haben. 🤔
O. von Beust ist heute als Lobbyist für Erdogan oder früher auch Wirecard unterwegs.
auch beim HSH Bankenskandal hatte er eine unrühmliche Rolle. Das gerade er sich jetzt warnend als Moralapostel der CDU gegenüber einer AFD Zusammenarbeit meldet, hat schon was. Vielleicht muss ihn die Linkspartei erst enteignen, bis der etwas merkt.
Altersdemenz ??
Also wenn ich mir die Bilder von Freiburg anschaue, müsste ich nicht mehr überlegen, mit wem ich zusammenarbeiten wöllte.
Das ist doch dann mal eine klare Aussage für eine neue sozialistische Einheitspartei!
Gab es vor Jahren nicht einmal eine „Rote Socken“-Kampagne der CDU?
(„Auf in die Zukunft … aber nicht auf roten Socken“. „Zukunft statt Linksfront“)
Und ich dachte, die Mauer ist weg.
Ich geh mal nachkucken, geb dann Bescheid.
In Bayern regiert die CSU. Diese ist eigenständig, Vielleicht wäre es besser, wenn sich die CDU in den Ostländern abspaltet und – wie die CSU in Bayern – eigenständig wird.
Habe ich die Remigrationsflieger und den Stopp des Klimawahnsinns in Bayern verpasst?
Es geht nicht um die Qualitaet der Partei sondern deren Eigenstaendigkeit!
Bayern hat es schon gegeben, als es noch kein Deutschland als Nationalstaat gegeben hat, und es wird Bayern noch geben, sollte es irgendwann kein Deutschland als Nationalstaat mehr geben.
So einfach ist das. Das hat mit der CSU, Klimapolitik und Ihren Fliegern nicht allzuviel zu tun. Man sollte sich nicht einbilden, man nehme den Alleinvertretungsanspruch der CSU hier ernst.
…kamen die Wittelsbacher nicht aus der Pfalz? Bayern war wie andere Länder auch Teil des Deutschen Reiches und unterstanden den jeweiligen Kaisern, waren jedoch meist sehr arm dafür aber etwas aufmüpfig. Heute ist Bayern ein reiches Bundesland, was unter anderem damit zusammenhängt, dass Ost- und Mitteldeutschland, das wirtschaftliche Herz Deutschland, bedingt durch den WII abgekoppelt wurden.
Na so lange und so sicher ist das mit Bayern aber auch nicht . In der Gegend tummelten sich die letzten 1000 Jahre so einige Volksstämme 🙂 Und der letzte Chefe der Bayern hat sie dann auch noch an Bismarck und das Deutschen Reich verhökert . Im Grunde ein bisschen wie Ostdeutschland 🙂
Aber die Bayer haben wir mit gutem Geld bezahlt ! Die gehören den Berlinern ( Preußen alias den Berlinern ).
Wir Ossis lassen uns von Schwätz-Wessis gar nichts mehr erklären. 35 Jahre reichen um es durchschaut zu haben.
Na ja. Mehrheitlich wählt auch der Osten immer noch Altparteien. Ich denke, Ostdeutsche sind aufgrund ihrer Erfahrungen mit den Kommunisten wachsamer. Andererseits ist es erschreckend, daß es hier im Osten immer noch keine klaren Mehrheiten für die AFD gibt. Insofern: Das Thema Ost-West ist zweischneidig und weder ein Ruhmesblatt für den Osten noch den Westen.
Mitteldeutsche!
Ich bin Wessi und stimme Ihnen vollkommen zu!
Das kann ich zutiefst verstehen. Dem Wessi fehlt dieseerfahrung einer sozialistischen Diktatur und er ist in seinem Gutmenschentum nicht in der Lage, es sich vorzustellen. Nur wenn es soweit ist, haben wir keinen finanzstarken Onkel an der Seite, der uns wieder hoch hilft. Dann isch nämlich over… Ein Wessi
Vielleicht erklären wir mal Ihnen, was wir im Westen „durchschaut“ haben: dass Sie Ihren Staat versehentlich abgeschafft haben und jetzt merken, dass Sie ihn unter anderem Anstrich wiederhaben wollen.
Falls Ihnen diese Antwort nicht passt, würde ich Ihnen raten, etwas heiße Luft abzulassen. Wessis gegen Ossis auszuspielen, ist der Stimmung im Land nun wirklich nicht dienlich.
Ich habe Ihre Schreibfehler verbessert:
„Vielleicht erklären wir mal Ihnen, was wir im Westen ‚durchschaut‘ haben: dass Sie Ihren Staat abgeschafft haben und jetzt merken, dass Sie ihn unter anderem Anstrich versehentlich wiederbekommen könnten.“
Die Arbeit habe ich gerne für Sie übernommen.
@Waldschrat
Sie schreiben, was Sie für richtig halten, und ich schreibe, was ich für richtig halte.
Ihre „Korrekturen“ können Sie behalten, @Hechinger; woher kam denn das ‚U-Boot‘ Angela Merkel, um mal den hier gebräuchlichen Duktus zu übernehmen?
Aber da Sie zu den Leuten gehören, die mich regelmäßig zur Höflichkeit ermahnen: warum greifen Sie eigentlich meinen positiven Appell nicht auf? Ost und West nicht gegeneinander auszuspielen?
Sapperlot! Thomas! Wo ist denn Ihr „Stil“ abhanden gekommen? Wenn Sie schon Schreibfehler verbessern, die eigentlich gar keine sind, und Sie stattdessen einfach nur den Inhalt an Ihre Meinung anpassen, dann müssen Sie das auch „stilistisch“ korrekt machen! Denn wer „Stil“ hat, würde niemals „dass“ schreiben! Ich bin enttäuscht.
,,Mit uns hätte man Dinge, wie in der DDR, nie machen können!“
🤣🤣🤣
Das denkst aber nur du .
Das Problem ist, dass sie sich nicht mehr auf ihre eigentliche Kundschaft einlassen. Wenn ein Schokoladenfabrikant im Laufe der Zeit den Fettanteil immer weiter erhöht und dadurch das Produkt so stark verändert, dass es am Ende nicht mehr nach Schokolade schmeckt, kauft der Kunde eben woanders.
Mit anderen Worten: Der Wähler entscheidet sich für eine andere Verpackung, wenn er glaubt, dass dort der Kakaogehalt höher ist. Sich dann auch noch an eine diktatorische Partei anzubiedern, macht die Sache nur noch schlimmer.
Interessant, dass von Beust ein Zerreißen der Union befürchtet, wenn eine Zusammenarbeit mit der AfD beschlossen würde, aber nicht bei einer Zusammenarbeit mit der Linken. Die CDU pflegt offen ihr Image als Blockpartei. So versteht man auch die Aussage „Entscheidend sei, dass die CDU als staatstragende Kraft wahrgenommen werde“.
Eine Koalition von Parteien sollten eigentlich zwischen denen stattfinden, die am meisten Überschneidungen haben, um gemeinsam den Wöhlerwillen zu vertreten.
Eigentlich.
Nach HH’s früherer Bürgermeister Ole von Beust (CDU) hat seine Partei CDU also inhaltlich wohl deutlich mehr Überschneidungen mit den Linken als mit der AFD.
Ob das die Wähler auch so sehen?
Jo, paßt scho, die CDU will ja auch am liebsten alles verbieten.
—————–
Sind eigentlich schon die Ersten tot umgefallen, nachdem Trump erklärt hat, daß CO2 kein Schadstoff ist und die USA sich zukünftig nicht mehr um diesen ganzen Wahn scheren?
Er hat recht…es würde den Laden der CDU auseinanderreißen. Denn, wenn einmal die AfD in Regierungsverantwortung kommt und die Bürger endlich die Vorteile davon genießen können, wählt keiner mehr die CDU.
Welche Vorteile, meinen Sie, könnten das sein? Können Sie bitte ein paar kurz-, mittel- und langfristige Vorteile nennen? Würde mich interessieren.
Lesen Sie einfach das Parteiprogramm.
Evtl. nicht mehr die maximale Politik (Migration, Wirtschaft, Energie, Steuern etc.pp) gegen die eigene Bewölkung, gell Amigo…
@ Atlas
…Stark bewölkt Antwort…das ist wirklich alles was ihnen einfällt, armselig (vielleicht kommen sie von alleine drauf, warum ich das ganz bewusst so schreibe…)
Amigo. Wer im Glashaus sitzt, Herr Siegmund…
Stark bewölkte Antwort.
@Atlas
Dass Sie höchstwahrscheinlich keine Vorteile davon haben, kann ich mir denken. Denn ich meine die Vorteile für diejenigen, die den Laden hier zusammenhalten. Arbeitnehmer, Dienstleister, selbstständige Handwerker etc.
Diejenigen, die den ganzen Tag plus Überstunden arbeiten und ihr Leben und das ihrer Familie komplett alleine finanzieren. Diejenigen, die oftmals nicht viel mehr Geld zur Verfügung haben, als ein Bürgergeldempfänger, aber trotzdem die von der Regierung hochgehaltenen Energiekosten selber tragen müssen. Für all die, von denen immer mehr und mehr gefordert wird, aber die nicht mehr bekommen.
Einsparungen von 50Mrd. €/Jahr für illegale und kriminelle Zuwanderer,200€/Jahr für Klimareligion,40Mrd. für fremde Kriege,60Mrd. für Radwege in Peru,Hühnerställe in China etc. Stattdessen Investitionen derselben in Bildung,Rente,Infrastruktur.
Damit wäre ,,kurz-, mittel- und langfristig“abgedeckt!
Z.B. weniger Gewalt durch Migranten! Oder auch eine Entlastung der Sozialsysteme durch Abschaffung der Zahlung an Migranten, welche nie etwas einzahlten! Abschaffung der Energiewende (Stichwort: der menschengemachte Klimaschwindel). Beendigung der Zahlungen an die Ukraine. Denn das ist nicht unser Krieg.
Vorteile für die Verwandtschaft von AfD-Politikern…?
Naja, gibt halt leider keine Plätze für die Verwandtschaft in den NGO oder im Aufsichtsrat von Ukrenerho.
Mit der AfD in (Mit-)Regierungsverantwortung würde sicherlich nicht alles besser, aber vielleicht einiges nicht mehr ganz so krass daneben sein wie bisher. Amigo-Wirtschaft gibt es leider überall, wohin man auch schaut. Ich erinnere zum Beispiel an den Greichen-Clan. Und dass insbesondere die Sozen ihre Getreuen gerne mit gut dotierten (bereits existierenden oder neu geschaffenen) Pöstchen versorgen, ist auch nicht ganz unbekannt.
Von einer AfD-Regierungsbeteiligung würde ich mir vielleicht etwas weniger EU-Hörigkeit, etwas weniger Migration, etwas weniger Klimagedöns, etwas weniger „Gendergerechtigkeit“, etwas mehr Leistungsgesellschaft statt immer mehr Sozialstaat und etwas mehr Respekt vor dem Grundgesetz und den Grundrechten erhoffen. Wenn ausschließlich die Kartellparteien das Sagen haben, wird alles so bleiben wie es ist oder sogar noch übler erden (was die meisten der schon länger hier Lebenden offenbar nicht weiter zu stören scheint).
Immer diese Leute die in die Zukunft sehen können! Kann er mir die Lottozahlen von morgen sagen?
Wenn er so schlau ist warum hat er dann die Misere von CDU/SPD nicht vorhergesehen?
Die Grundtendenz der Union nach links steht fest. Unterwanderung gelungen. Aus diesem Grund sehe ich für Deutschland mittelfristig keinen Weg aus der Krise. Allerdings bezweifle ich die Behauptung, daß eine Koalition mit der AFD die Union zerreißen würde. Da habe ich bei Unionswählern im Westen (!) ganz andere Meinungen gehört. Die Unzufriedenheit ist groß und nach der letzten Wahl waren trotz der Aussagen von Merz viele von einer Koalition mit der AFD ausgegangen. Aus diesem Grund ist meine Vorhersage: Die Union wird dann zerrissen, wenn sie keine Koalition mit der AFD eingeht. Dann wird sie den Weg der italienischen, französischen und englischen „Konservativen“ gehen. Denn letzten Endes wiegt die Wirtschaftskrise, die hier unter linker Führung weiter anhalten wird, schwerer als die Anti-AFD-Propaganda.
Von Beust erklärte, er halte es für wahrscheinlicher, dass CDU-Mitglieder in den ostdeutschen Landesverbänden eine Koalition mit der Linkspartei eher tolerieren würden als das Einreißen der Brandmauer zur AfD. Das könnte man doch mal mit einer – seriösen! (schwierig, ich weiß)– Mitgliederbefragung herausfinden. Was von Beust vermutet, ist ja nicht so relevant. Dass er der Linken, die in Teilen den Kapitalismus abschaffen will und ein bisschen Sozialismus wünscht, positiv gegenübersteht, ist aber offensichtlich.
„Die AfD stehe in zentralen Fragen in einem fundamentalen Gegensatz zu den Grundüberzeugungen der Union.“ sagt er. Die Linke etwas nicht? … Auweia, da lässt ja tief blicken.
Bester AfD-Wahlkampfhelfer…
So mancher CDU ler, besonders im Norden mag ein Problem mit der AfD haben. Eine Koalition mit den Linken wird aber nicht weniger dafür sorgen, dass eine große Menge an CDU Wählern abwandern wird. Der Grund, inhaltlich wird nichts mehr von der CDU übrig bleiben. Auch wird die CDU dann immer mehr mit den radikalen Handlungen der linken Anhänger in Verbindung gebracht werden. Von Beust bereift nicht, dass dieses Brandmauer Gehabe ein von Linken und Grünen in Umlauf gebrachtes Stigma, vor allen Dingen seiner Partei schadet.
Eine Partei, die nicht mehr zu sich selbst steht, wird irgendwann verschwinden. Im Moment unterscheidet die Union nichts mehr von der SPD und den Grünen, abgesehen von den monatlichen rhetorischen Nebelkerzen. Irgendwann begreifen aber auch Unionswähler, daß Worte ohne praktische Umsetzung nichts bringen.
Vielleicht braucht die Union ja eine Spaltung um auch in Zukunft relevant zu bleiben. Die Merkel-Fraktion um Günther, Wüst, Prien und wie sie alle heißen, sind sowieso besser bei der SPD oder den Grünen aufgehoben.
Wenn man so will, ist die AfD schon eine Abspaltung der CDU.
Schlimmer hat es die Sozen erwischt, denn sowohl KPD (und damit SED) als auch Grüne sind deren Spin offs.
Werden die Wähler hoffentlich würdigen !!!
Mit der SED?!?!
Kohl und Strauß rotieren in ihren Gräbern!
Seine Logik: lieber Deutschland Schaden zu fügen, als der CDU.
Genau Ole…. mit der linken SPD gibt es schon keine bürgerlich/konservative Politik mit der Union, geschweige mit einer noch LINKEREN Links-Partei…. Die Umsetzung dieser „Empfehlung“ würde euer Ende besiegeln. Spätestens wenn die Generation 60+ in absehbarer Zeit den Weg allen Irdischen gegangen ist.
Was habt ihr nur immer mit der Generation 60+? In meinem Bekanntenkreis sind die meisten in dieser Altersgruppe, aber fast keiner wählt die Altparteien.
Immer schön ruhig, bin selber 56….. Es geht darum das die sogenannten Stammwähler vorzugsweise in dieser Altersstruktur zu finden sind. Genau diese „Klientel“ rettet z.B. die SPD in Bayern noch über die 5% Hürde.
Braucht das Land Politiker, die sich gegenseitig voreinander warnen, und zu nix mehr kommen? Braucht das Land Meldestellen gegen XYZ?
Haben die alle vielleicht inzwischen ein „Rad ab?“
Warnbojen gehören in die Elbe, in Nord- und Ostsee und in die Kieler Förde, aber nicht in unsere Parlamente!
Irre!
Dass es den Typ der Besserwessis immer noch gibt.
Völlig nervig und überflüssig.
Das schreibe ich als Wossi.
Die Ossis wird das Geschwafel hoffentlich in keinster Weise beeindrucken.
Manche Wessis denken immer noch, sie müssten ihren Landsleuten den Weg erklären. Dabei merken sie nicht, dass sie selber nicht mehr vorankommen, weil sie so tief im Sumpf stecken.
Und die meisten Ossis möchten nicht mit in den Sumpf.
Icke ooch nich`!
Es gibt mittlerweile auch den Besser-Ossi, auch hier im Forum.
Der typische CDUler aus dem roten Norden. Da geben die sich die Klinke in die Hand. Hamburg, Bremen, Kiel ….. habe ich noch wen vergessen? Merkel hat ganze Arbeit geleistet.
SH war ursprünglich mal tiefschwarz, so bis in die 90er. Im ländlichen Raum ist das bis heute so, die größeren Städte sind rot-grün.
Genosse Günther (Spitzname innerhalb der CDU) aus SH.
Salopp gesagt:
Der AfD würde es durchaus guttun, ein stärkeres Augenmerk auf Gott und christliche Werte zu legen.
Noch direkter und einfacher ausgedrückt:
Denn das Motto der AfD „viel Remigration und eine freie, aber dafür asoziale Marktwirtschaft, und schon wird das deutsche Vaterland wieder aufblühen“ wird kaum die gläubigen Christen ansprechen, die dieses Volk noch hat. Und erst recht keine Probleme lösen.
Warum sollte die AfD das tun? Gerade in den neuen Bundesländern sind viele nicht mehr in der Kirche bzw. waren es auch noch nie. Außerdem, so wie sich aktuell die Kirche selbst bzw. ihre irdischen Vertreter äußern, sehe ich da auch einen gewissen Interessenkonflikt… 🙂 🙂 🙂
wieviele ernsthaft glaeubige christen hat denn das land tatsaechlich?
sind es soviele, dass sie das zuenglein an der waage fuer die AFD bilden?
und warum sollen die anderen menschen alle mit gott zwangsbeglueckt werden?
bist du wanderprediger?
menschlichkeit und menschenwuerdige wirtschaft sind auch ohne gott moeglich. man muss es nur wollen.
Menschlichkeit und menschenwürdige Wirtschaft sind immer gottgefällig. Da haben die Atheisten Pech gehabt.
nicht zwingend….man kann diese bzw. ähnliche Werte auch vertreten OHNE Kirche…nennt sich dann Anstand und Moral und vielleicht ne Prise Freundschaft 🙂 🙂 🙂
Das ist kein Argument; das Problem ist: das Christentum hat in D, bzw. die Kirchen, vergessen, dass es eine missionierende Religion ist. Es sollten die Menschen wieder für das Christentum gewonnen werden.
Ihren letzten Absatz bestreite ich; die westliche Gesellschaft ist und war ohne Glauben an Gott nicht denkbar.
Da haben Sie einen Punkt. Obwohl ich nicht in der Kirche bin, muss ich sachlich einräumen, das das Christentum eine tragende Säule unseres Fortschritts und unseres Erfolges in der Welt war.
Es steht jeder Partei in jedem westlichen Land gut an, sich zu den christlichen Werten zu bekennen.
Eine absurde Zusammenfügung unzusammenhängender Dinge, die Sie da konstruiert haben.
Eine freie Marktwirtschaft ist alles andere als asozial. Schauen Sie sich die alte DDR an. Das nenne ich asozial, weil sozialistisch. Und die Wiederherstellung von Recht und Ordnung kommt der Vertreibung der Wechsler aus dem Tempel gleich, ist also immer gottgefällig. Manchmal wagen Sie sich schon ganz schön weit vor.
„… wird kaum die gläubigen Christen ansprechen.“
Das ist zu 150 % wahr.