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Neues Vorhaben

Spaniens linke Regierung legalisiert Aufenthaltsstatus von bis zu 500.000 illegalen Migranten

Die spanische Regierung um Pedro Sánchez bringt ein Verfahren auf den Weg, das bis zu 500.000 bislang illegal in Spanien lebenden Migranten einen legalen Status im Land verschaffen könnte.

Von

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Die spanische Regierung um den Sozialisten Pedro Sánchez hat am Dienstag ein außergewöhnliches Regularisierungsverfahren für illegale Migranten auf den Weg gebracht. Nach Angaben der Regierung könnten davon bis zu 500.000 Menschen profitieren, die sich bislang ohne gültigen Aufenthaltsstatus im Land aufhalten. Durch das neue Dekret sind diese Menschen nun nicht mehr illegal im Land.

Das Verfahren richtet sich an illegale Migranten und Asylbewerber, die nachweisen können, dass sie sich bereits vor dem 31. Dezember 2025 in Spanien aufgehalten haben. Zudem dürfen keine relevanten Vorstrafen vorliegen, und zum Zeitpunkt der Antragstellung muss ein Mindestaufenthalt von fünf Monaten belegt werden. Als Nachweise gelten unter anderem medizinische Dokumente, Mietverträge, Überweisungsbelege oder Fahrkarten. Anträge können ab April bis zum 30. Juni eingereicht werden.

Vertreter der linken Regierungsparteien begründen den Schritt mit humanitären und gesellschaftlichen Argumenten. Die Europaabgeordnete Irene Montero erklärte: „Wir können nicht hinnehmen, dass Menschen in Angst und ohne Rechte leben.“ Zugleich verwies sie darauf, dass Spanien im Gegensatz zu anderen Ländern einen legalen Status gewähre, statt Migranten auszugrenzen. Der Plan wurde von der linken Podemos-Partei gemeinsam mit den Sozialisten von Ministerpräsident Pedro Sánchez ausgehandelt.

Unterstützung kommt von kirchlichen Institutionen und Hilfsorganisationen. Der Vorsitzende der spanischen Kommission für Flüchtlingshilfe, Mauricio Valiente, bezeichnete die Initiative als gerecht und notwendig, da viele Betroffene seit Jahren arbeiten und zum wirtschaftlichen Wohlstand beitragen. Auch die spanische Bischofskonferenz begrüßte die Maßnahme. Ihr Migrationsverantwortlicher, Fernando Redondo, sprach von einem Schritt hin zu „sozialer Gerechtigkeit, Würde und Anerkennung“.

Kritik kommt hingegen aus der Opposition. Vertreter der rechtsgerichteten Vox-Partei äußerten scharfe Vorwürfe und warnten vor einer aus ihrer Sicht zu großzügigen Vergabe von Aufenthaltsrechten. Auch die konservative Volkspartei sieht in dem Vorhaben vor allem ein politisches Manöver der Minderheitsregierung und einen Versuch, von aktuellen Problemen abzulenken.

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Nach aktuellen Schätzungen stammen die meisten illegal in Spanien lebenden Migranten nicht aus Krisenregionen Afrikas, sondern aus Lateinamerika. Besonders häufig vertreten sind Menschen aus Kolumbien, Peru und Honduras. Die Zahl der Nicht-EU-Bürger ohne gültigen Aufenthaltsstatus in Spanien ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und liegt derzeit bei rund 840.000 Personen. Dabei handelt es sich überwiegend nicht um Bootsflüchtlinge, sondern um Menschen, die mit Touristenvisa per Flugzeug einreisen und anschließend im Land bleiben.

ha

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59 Kommentare

  • Viel Spaß und gute Integration!

    • Keine Sorge, auch Sie werden am dem Spaß teilhaben können, wenn sich die Legalisierten legal nach Deutschland aufmachen.

      • in einem jahr und wenigen monaten erst

  • Das ist nicht Pedro Sanchez.

    • Das ist kein Jim Beam!

  • Gratulation an die spanische Regierung, wirtschaftlich sehr erfolgreich!

  • Die sind ja genau so bekloppt wie wir! Spanien sollte es aus der eigenen Geschichte nun wirklich besser wissen. Über 400 Jahre war Spanien islamisch, bis man mit der Reconquista das Land zurückerobert hat. Tja, Geschichte wiederholt sich wenn man unfähig ist daraus zu lernen.

    • Damals musste die Spanien bzw. Teile davon ja wirklich erobern, Heute wird ihnen freiwillig die Tür geöffnet.

      • So wie bei uns, Frankreich, England, Österreich…
        Heute braucht der Islam keine Armee mehr, um Österreich zu erobern. Heute schenken wir ihnen unsere Länder und unseren Besitz.

        • Nicht wir….die Politiker schenken, oder ist es doch eher ein verschenken 🙂 🙂 🙂

          1
    • Sanchez ist in Spanien eigentlich Politisch „Tod“, viele seiner Regierungsmitglieder auch in seinem engeren Umfeld sind wegen Korruption Angeklagt u. Verhaftet. Sanchez will mit diesem Schritt von seien Problemen seiner Regierung ablenken! Da Sanchez eine sehr Linke Regierung führt, kommen seine Probleme (Korruption, Bestechung) in unserem Mainstream und ÖRR nicht vor, ist ja keine Rechte Regierung!!

    • Damals war Europa noch nicht von Sozialisten durchseucht.

  • Tolles humanitäres, soziales, gesellschaftliches Engagement!!
    Dann können die Spanier ja auch in Würde für das europ. Recht, ihre deutschen Dublin-Gäste aus dem Süden zurücknehmen.

  • Moin, wir suchen eine europäische Lösung für die Zuwanderung ist das Narrativ in Deutschland. In Wahrheit macht jeder was er will.
    Alles nur Geschwätz. Diese Herrschaften sind sich Aufgrund Ihrer unterschiedlichen Ideologien nie einig.
    Deswegen wird eine politische EU nie funktionieren.
    Nur auf wirtschaftliche Zusammenarbeit ist was zu erreichen.

  • Sind die dann bald bei uns, d.h. im „Bürgergeld“?

    • Lauter spanische Fachkräfte. Wie schön.

      • Als Willkommensgeschenk erhält jeder ein Messer .

    • Natürlich werden die ja zu Euch kommen ,weil es hier kein Bürgergeld gibt. Und auch mit Arbeitslosengeld sieht es nicht so gut wie in Buntland. Die Klatscherinnen und Bärchenwerferinnen können schon mal vorbereiten.

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird eine Regierung Gartenzwerge hofieren und Schlümpfe bekämpfen.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Ein Arbeitsvertrag ist nicht notwentigt…

  • Was sagen eigentlich die spanischen Bürger dazu?

  • Wir hätten da noch ein paar hunderttausend welche die Spanier gern legalisieren können!

  • Dann haben die nachträglich legalisierten wohl endgültig freie Fahrt in den deutschen Sozialstaat.

  • Faktisch gibt es keinen Unterschied mehr zwischen legaler und illegaler Einreise.
    Ist aber bei uns nicht anders.
    Wer reinkommt, ist drin. Und bleicht auch drin.

  • Tolle nachricht! Hätte nix anders erwartet von eine linke partei

  • Ich befürchte das dieser Schritt die Kartellparteien auf neue Ideen bringt,wie sie unser Land weiter mit „Fachkräften“ fluten können.

  • Und dann laufen die Neuankömmlinge alle ins gelobte Land Allemania….

  • Die Spanier können machen was sie wollen. Gegen unsere weltweit führende Schweinezucht können sie nicht anstinken.

  • Da werden die indigenen Spanier sich aber freuen….wir sollten sie mit 500.000 Teddybären unterstützen 🙂 🙂 🙂

  • Gabs das nocht schonmal? ps:Selbst auf dem Linksextremen Portal Indymedia wurde sich schon vor mehr als 20 Jahren über Einwanderer aus Südamerika beklagt wegen Sexualdelikten und Gewalt.

  • Die spanische Kirche hat umfassende Erfahrung im Raub von Babys. Niños robados, Bebé robado, die geraubt, teils verkauften Babys der Kirche und ist bis heute nicht aufgeklärt.
    Das jetzt per Dekret Unrecht durchgesetzt wird, passt zum Zentralland des Opus Dei und den Jublern.

    „Opus-Dei-kritischer Film „Camino“ gewinnt spanische Filmpreise. „Camino“ sei ein Film über und gegen den „religiösen Fundamentalismus, der immer noch in unserem Land herrscht“.
    https://www.welt.de/welt_print/article3137006/Opus-Dei-kritischer-Film-Camino-gewinnt-spanische-Filmpreise.html

  • Wenn wir nicht aufpassen, bekommen sie evtl. noch die Fahrkarte Bahn nach Madrid und das Flugticket nach Börlön. Soll angeblich schon früher passiert sein. Diesmal vllt. mit geballter Potenz. Bärchenwerfer an den Flugplatz. Auf ein neues. Bei 500.000 werden die Arbeitslosen in Espana Gesellschaft bekommen. Und evtl. bei uns.

  • Nie wieder ein Linke Regierung.
    Die sind durchgeknallt, weil sie nicht interessiert,
    wer die Rechnungen für all das bezahlt.
    Das Volk wird leiden, weil Linke es so wollen.

  • Ein längst notwendiger Schritt , will man doch die Koksversorgungslage nicht weiter gefährden , indem man die Kuriere und Dealer unnötig unter Stress setzt .Der Treibstoff für größenwahnsinnigen Sozialimus ist immer noch der weiße Schnee….Und der ist durch den Klimawandel bedroht….

  • So sind alle Linken Regierungen in Europa, die eigene Bevölkerung interessiert sie nicht mehr, nur noch die Migranten! Sanchez steht in Spanien mit dem Rücken zur Wand, viele seiner Regierung sind wegen Korruption angeklagt auch aus seinem näheren Umfeld!! Den Hilfsorganisationen und Kirchen geht es nur um die Milliarden die sie da Abgreifen können, ist wie bei uns!!

  • Sehr gut. Hoffentlich checken das viele unserer „Fachkräfte“ und ziehen weiter. Spanien ist schön und auch wärmer….

    • Da gibts aber nicht so ne Vollalimentierung wie hier. Der Zug geht eher in die nördliche Richtung.

    • Aber ausser billige Chinesenuhren und Sonnenbrillen verkaufen ist hier nix mit Arbeiten. Und die Polizei vertreibt die auch regelmässig von den nicht genehmigten „Märkten“

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