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Über vier Monate Arbeitslosigkeit: Wie die Politik Absolventen den Berufseinstieg verbaut

In der Wirtschaftskrise wird die Jobsuche selbst für motivierte Absolventen zur Herausforderung. Wegen hohen Steuern, billiger Unterhaltung, Künstlicher Intelligenz, Migration und der Überregulierung des Arbeitsmarktes vergehen im Schnitt vier Monate bis zum Berufseinstieg.

So stellen sich viele junge Leute arbeiten vor – die die in den Beruf starten wollen, werden von der Politik dafür behindert. (IMAGO/Zoonar)

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Für junge Menschen wird der Einstieg in die Arbeitswelt zunehmend schwieriger. Das geht aus einer aktuellen Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen hervor, auf die sich zunächst das Handelsblatt bezog. Demnach hat sich die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung seit dem Jahr 2019 spürbar verlängert.

Inzwischen liegt sie bei rund 134 Tagen, also bei mehr als vier Monaten. Das entspricht einem Anstieg um etwa 19 Tage. Im vergangenen Jahr benötigten mehr als 20 Prozent der Betroffenen nach dem Abschluss ihrer Ausbildung sogar über sechs Monate, um eine erste Stelle zu finden. Bei Akademikern war die Lage noch gravierender: In dieser Gruppe waren es sogar 23 Prozent.

Gleichzeitig lag der Anteil der Berufseinsteiger, die innerhalb eines Monats eine Beschäftigung aufnahmen, ebenfalls bei rund einem Fünftel. Vor einigen Jahren stellte sich die Situation noch deutlich besser dar: Im Jahr 2018 fand noch etwa ein Viertel der Berufseinsteiger innerhalb eines Monats eine Anstellung.

Eine Analyse der Jobplattform Stepstone aus dem August 2025 bestätigt diese Entwicklung. Demnach lag der Anteil der Stellenanzeigen für Einstiegsjobs im ersten Quartal 2025 rund 45 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt des Zeitraums von 2020 bis 2025.

Vor dem Hintergrund der rückläufigen Zahl an Stellenausschreibungen entsteht ein Überangebot an Arbeitskräften, das es Unternehmen ermöglicht, deutlich selektiver bei Neueinstellungen vorzugehen. Dies erklärt auch, warum insbesondere Akademiker zunehmend mit Schwierigkeiten beim Berufseinstieg konfrontiert sind. Arbeitgeber bevorzugen verstärkt Bewerber, die bereits über Berufserfahrung verfügen.

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Auch wenn die bundesweite Jugendarbeitslosigkeit mit einem Stand von 5,3 Prozent (Stand: 2025) im internationalen Vergleich weiterhin niedrig ist, lässt sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher Anstieg beobachten. Seit 2022 hat sich diese Zahl um rund 20 Prozent erhöht.

Gründe für die längere Jobsuche gibt es mehrere: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer verfestigten Strukturkrise, der Arbeitsmarkt ist durch Überregulierung und Mindestlohn so rigide wie lange nicht. Außerdem ist die Selektion junger Menschen in Deutschland nach Flüchtlingskrise und Ukrainekrieg deutlich migrantischer geprägt als noch vor wenigen Jahren.

Für all diese Faktoren ist die Politik unmittelbar verantwortlich. Arbeitsmarktforscher Janssen erklärte dazu gegenüber dem SWR: „Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage wollen viele Unternehmen derzeit nicht investieren und stellen vorerst keine neuen Mitarbeiter ein. Stattdessen versuchen sie, die bestehenden Arbeitskräfte zu halten.“

Andererseits sind viele junge Leute einfach nicht motiviert oder sehen nicht die Notwendigkeit, schnell in den Beruf zu starten. Angesichts der hohen Steuer- und Abgabenbelastung ist das aber auch kaum zu verübeln: Nicht-Erwerbsarbeit oder Freizeit gewinnen relativ an Gewicht. Zudem kann durch Unterhaltungsabonnementdienste heutzutage mit wenig Geld und ohne Grenzkosten ein viel höherer Nutzen aus freier Zeit gezogen werden.

Doch auch abseits von Demotivation und Einstiegshürden, mit denen junge Menschen beim Start ins Berufsleben konfrontiert sind, ist die Gesamtlage am deutschen Arbeitsmarkt schlecht. So erreichte das vom ifo-Institut erhobene Beschäftigungsbarometer, das als Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt gilt, im Dezember mit 91,9 Punkten den tiefsten Stand seit Mai 2020. Dies deutet auf einen anhaltenden Stellenabbau am deutschen Standort hin.

In den vergangenen Jahren haben deutsche Unternehmen, vor allem aus der Industrie, in erheblichem Umfang Arbeitsplätze gestrichen. Einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) zufolge gingen die Beschäftigtenzahlen in der Industrie zwischen Juli 2024 und Juni 2025 um 114.000 Stellen zurück, was einem Minus von 2,1 Prozent entspricht. Besonders stark betroffen war in diesem Zeitraum die Automobilbranche.

Ein Grund für den zunehmenden Druck bei der Jobsuche könnte auch in der rasant wachsenden Bedeutung der Künstlichen Intelligenz (KI) liegen. Die Technologie sorgt für einen tiefgreifenden Wandel auf dem Arbeitsmarkt, indem klassische Einstiegspositionen entweder wegfallen oder grundlegend neu strukturiert werden.

Inoffizielle Daten zeichnen ein alarmierendes Bild. Eine Analyse des niederländischen Cybersicherheitsdienstleisters Surfshark kommt zu dem Ergebnis, dass allein in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres infolge des KI-Booms europaweit rund 200.000 Arbeitsplätze weggefallen sind. Deutschland sei dabei in besonders hohem Maße betroffen.

In naher Zukunft dürfte sich die Situation weiter verschärfen. Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gehen davon aus, dass in den nächsten 15 Jahren rund 800.000 deutsche Arbeitsplätze bedingt durch KI wegfallen könnten. Gleichzeitig könnten zwar in etwa ebenso viele neue Stellen entstehen; qualifiziert für diese Berufe wird jedoch wahrscheinlich nur ein marginaler Prozentteil der Bevölkerung sein.

Bereits seit drei Jahren liegt das ifo-Beschäftigungsbarometer nun unter der Marke von 100. Eine derart lange Phase anhaltender Schwäche gab es beim Beschäftigungsbarometer zuletzt während der Zeit der Massenarbeitslosigkeit unter Gerhard Schröder (mehr dazu hier). Bahnt sich nun etwa erneut eine solche Periode an?

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54 Kommentare

  • Das, was ich mitbekomme ist, dass immer noch ein relevanter Teil der jungen Absolventen ganz bewußt erstmal Pause macht und auf Reisen geht, die gerne weiter und auch länger , als früher sind.

    • Ganz genau- das höre ich auch! Und nach dem relaxe im Urlaub: „ich lasse det gaaaanz gechillt abgehen – im Notfall entspannt Bürgi abgreifen 😂“

      Ausnahmen bestätigen die Regel

    • Mein Sohn hat nach dem Abitur eine 8-monatige Work&Travel-Reise in Südamerika absolviert. Dabei hat er viele Freunde gewonnen, spricht jetzt perfekt spanisch und hat gelernt sich etwas zuzutrauen. Diese Chance hat ein Mensch nur einmal im Leben und ich würde jedem dazu raten. Anschließend hat er eine Ausbildung als Zimmermann mit der besten Abschlußprüfung seines Jahrgangs absolviert und ist nun in einem Unternehmen tätig.

      • Alles richtig gemacht.

  • Frisch ausgebildete finden immer schwerer einen Arbeitsplatz, die langjährig beschäftigten warten darauf, daß ihnen bei Kündigung wenigstens noch eine Abfindung den Ruhestand versüßt, Unternehmen machen zu oder gehen ins Ausland.
    Aber wenigstens die Rüstungs- und Asylindustrie boomt, wenn auch nur von Schulden finanziert.
    Zeichen einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik?

    • früher hieß es doch die Arbeitnehmer müßen flexibel sein und dem Arbeitsplatz hinterher reisen, also ab ins Ausland, z. B. nach Boomland Polen oder Ungarn. Da gehen doch gerade viele D-EU Unternehmen hin.

    • Und die Asylindustrie wird sich umgucken, wenn dort der Schriftverkehr und die Aufenthaltsklagen der Flüchtlinge per KI formuliert werden. Die Flüchtlinge bekommen beim Eintreffen in D. gleich die Apps, mit denen sie alles beantragen, beklagen, verklagen und ausdrucken können. Inkl. Namens- und Geschlechtsänderungen.

  • Nun, irgendwann sind halt sogar alle Stellen für Fahrradbeauftragte vergeben …

  • Wir haben im August letzten Jahres vier Lehrlinge eingestellt. Davon sind noch drei da. Alle haben gute Aussichten übernommen zu werden. Bei den Auszubildenden waren es auch vier aber davon ist nur noch eine da.
    So lange in den Schulen immer noch propagiert wird doch Abitur zu machen wird sich nicht viel ändern. Okay MINT-Fächer sind gefordert aber dafür muß man hat auch Leistung bringen. Im Handwerk werden händeringend Lehrlinge gesucht aber viele auch junge Menschen mit höherem Bildungsabschluß sind augrund ihrer schulischen Vorbildung für das Handwerk nicht geeignet.

    • jensderachte…hat also 4 Lehrlinge eingestellt und zusätzlich noch 4 Auszubildende !?
      Jetzt frage ich mich, wie man „Lehrlinge“ und „Auszubildende“ unterscheidet .
      „jensderachte“ erzählt hier irgendwelche Märchen.

    • Der Begriff Lehrlinge
      wurde vor Jahrzehnten (70er J.??)
      durch

      Auszubildender/Azubi

      abgelöst, bedeutet also **dasselbe**.

      komisch……. 🤔

      • „jensderachte“ hat wohl wieder seine Pillen vergessen, darum bringt er alles durcheinander.
        Bei meiner Oma fing das auch so an….

    • @alee die hier kommentiert haben.
      Im Handwerk ist die Bezeichnung Lehrling immer noch gebräuchlich. Auszubildende sitzen im Büro.
      Sorry, aber ich bin schon älter und somit old school.

  • Seit etwa 6 Jahren sind sie unterwegs, die Gutmenschen, Naturretter, Klimaaktivisten, Asphaltkleber, Forstbesetzer, Kernkraftgegner, Kohlegegner, CO2-Steuerfans, Autobahnblockierer etc. Laut war und ist immer noch der Ruf gegen die Reichen, die Unternehmer das Kapital. Die damals 11/14-jährigen Demoteilnehmer, die sogar der Schule fernblieben um für Natur und gegen die Wirtschaft zu demonstrieren sind heute auf Jobsuche. Auf dem momentanen Arbeitsmarkt finden sie das vor wofür sie inständig gekämpft haben. Den Rückgang der Wirtschaft, Energieknappheit und damit den erheblichen Verlust gut bezahlter Arbeitsplätze. Hoffen wir dass die nächste Generation schlauer als ihre Vorgänger ist. Ich wünsche es den jungen Menschen von ganzem Herzen das dieses Land bald wieder zur Vernunft kommt.

    • Man kann einem 11 bis 14 Jährigen nicht vorwerfen, dass er sich kindisch verhält, die Folgen seines Verhaltens nicht abschätzen kann und nicht für die Zukunft plant. Das sind Kinder!
      Selbiges gilt für 16-18 Jährige. Vielen 20 Jährigen fällt das noch schwer.
      Es ist die Aufgabe der Erwachsenen die Kinder zu erziehen und auszubilden und die jungen Erwachsenen zu führen.
      Da liegt das versagen. Die Kinder wurden vorsätzlich instrumentalisiert. Die haben sich nicht selber, wissentlich die Zukunft verbaut… das wurde mit ihnen gemacht!
      Wenn die jetzt merken, dass man sie verarscht hat und die Konsequenzen daraus ziehen ist das mMn absolut berechtigt.

      • Die Kinder und Jugendlichen waren gemeinsam mit Lehrern, Eltern, Gewerkschaftern, Politikern, Kirchenvertrtetern auf diesen Veranstaltungen anzutreffen. Ich habe sie mehrfach in äußerst militanter Stimmungslage erlebt. Argumenten bezüglich wirtschaftlicher Zukunft habe sie sich vollkommen verschlossen. Jetzt wo die Sache brenzlig wird, will niemand etwas gewusst haben?

    • Ja genau, eine kleine Minderheit ist jetzt stellvertretend für eine ganze Generation die ihre Ausbildung ob betrieblich oder akademisch vor kurzem abgeschlossen hat. Für sowas kann man jetzt wirklich ein „ok, Boomer“ droppen.
      Kann man sich nicht ausdenken…

  • Erstens: Augen auf beim der Wahl des Studienfachs! Zweitens: Den Hintern vom Sofa heben! Als ich Anfang 1993 mein Maschinenbaudiplom in der Tasche hatte, ging es der Branche nicht gut. 80 Bewerbungen mit Absagen taten das ihrige zur Steigerung meines Selbstwertgefühl, das Arbeitsamt half ebenfalls eifrig mit, indem es mir bescheinigte, Teil der Statistik, aber ohne Anspruch auf Unterstützung zu sein. Das war quasi „die Faust im Nacken“. Also guckte ich über den Tellerrand, stellte fest, dass es den „Aufbau Ost“ mit gigantischen Baumassnahmen beim Ausbau der Verkehrswege und entsprechendem Bedarf auch an Ingenieuren gab, bewarb mich und wurde genommen. Als Quereinsteiger ohne Berufserfahrung verdiente ich wenig und wurde hart rangenommen. Die 60-Stunden-Woche war eher die Regel als die Ausnahme, aber es ging. 6 Jahre später wechselte ich dann in mein Fach. Das ist alles zumutbar und formt die Persönlichkeit.

  • „Arbeitgeber bevorzugen verstärkt Bewerber, die bereits über Berufserfahrung verfügen.“ DAS ist ja jetzt wirklich nichts Neues. 25 Jahre alt, höchste Qualifikationen und 12 Jahre erfolgreiche Berufserfahrung waren schon früher die Wunschträume vieler Unternehmen. Das hier „Andererseits sind viele junge Leute einfach nicht motiviert oder sehen nicht die Notwendigkeit, schnell in den Beruf zu starten.“ ist m. E. das wesentliche Problem. Die wissen doch, wann ihr Studium, ihre Ausbildung etc. endet. Dann muß man frühzeitig mit der Bewerberei beginnen. Natürlich ist das mühsam und auch oft frustrierend, aber so ist das nunmal in der rauen Wirklichkeit.

    • So ist es. Ausserdem hilft die rauhe Wirklichkeit den Charakter zu formen. Ein ganz klein bisschen Sorge um das nackte finanzielle Überleben spornt enorm an und hat noch niemandem geschadet.

  • Wenn das so lange dauert bis eine Stelle besetzt ist,kann ich also davon ausgehen das zu viele Fachkräfte auf dem Markt sind.
    Warum fliegen wir sie dann weiter ein?Warum sollen wir bis 70 arbeiten.
    Die alten in die Rente,die jungen rein ins Arbeitsleben.

    • … bitte nicht mit Logik oder Fakten kommen, das könnte den Wähler verunsichern und obendrein zu morgentlichen Besuch bei Ihnen führen, mit Bademanteleinsatz.

  • Vielleicht liegt es auch am Studiengang. Genderitis, malen und bildbesprechung, soziales etc. Nicht jeder ist in einer Partei und wird minister

  • „Wegen hohen Steuern.“ Das kommt dabei heraus wenn man die Ansprüche immer weiter absenkt, es muss heissen: wegen hoher Steuern.

  • Der Arbeitsmarkt ist schon länger in Schieflage.

    Massiver Mangel an praktischen Berufen wie in der Pflege, Handwerk oder in manchen Produktionsnahen Berufen.
    Meistgesuchter Job in EU Europa 2025 ist der Schweisser (!)

    Gegenüber steht die massive Schwemme an Akademikern, fast 39% in der EU (auch in DE) studieren…und dann?

    Wir müssen aufwachen. Die KI wird massiv die kognitiven Bürojobs killen, das ist erst der Anfang, überall auf der Welt

  • Deutschland braucht Facharbeiter und keine Flut von Abiturienten.
    Augen auf bei der Berufswahl.

  • Nach den Skandalen um EY ist es sehr gewagt diese als seriöse Quelle heran zu ziehen.

  • Was haben wir denn nun: Einen Arbeitskräftemangel oder einen Arbeitsplatzmangel? Es scheint ja immer an irgendeiner Stelle an irgendwas zu mangeln; es wäre nur schön, wenn man sich endlich einmal zwischen einander ausschließenden Mängeln entscheiden könnte.

  • Und unsere Politiker diskutieren über die Anhebung des Rentenalters.
    Am Ende geht es um die Produktivität, Kosten, Nutzen pro Zeiteinheit. Wenn eine junge frisch ausgebildete Fachkraft nicht mit einem über 60 jährigen konkurrieren kann ist das bitter, sehr bitter für da junge Individuum.

    • Das junge Individuum sollte Sprachen lernen und ggf. seine Koffer packen und dahin gehen, wo es eine annehmbare Perspektive für sich sieht. Wenn das in seinem Heimatland nicht der Fall ist – umso schlimmer für das Heimatland. Das junge Individuum schuldet niemandem etwas.

  • Und das Argument für die Zuwanderung aus Indien, Pakistan, Afghanistan, Syrien, Nordafrika allgemein und aus der Ukraine lautet „Fachkräftemangel“
    Für mich passt das mit der oben im Artikel beschriebenen Situation in keiner Weise zusammen.
    Wenn man schon diese Argumentationsschiene fährt müssten das andere Herkunftsländer sein und selbst dann müssten wir uns doch fragen warum andere Länder Fachkräfte „produzieren“ und unser Potential lieber mit dem Handy rumspielt als Facharbeiter zu werden.
    Das ist jetzt überspitzt formuliert aber irgend etwas stimmt doch da mit unserer Ausbildung oder irgendeinem anderen Faktor nicht und das Geschwätz vom Fachkräftemangel kann ich immer weniger glauben. Da liegt das Problem doch nicht an einem Punkt der sich mit Migration lösen lässt. Das ist nur die bequemste Ausrede. Anstatt da die Demographie als Ursache vorzuschieben sollte man doch auch vermehrt Motivation und Bildungssystem prüfen. Und wir brauchen ja wohl auch immer weniger dank KI.

    • das geblubber Fachkräftemangel, bedeutet “ wir haben zu wneige bewerber und können die Löhne nicht drücken“, Man kennst sie doch die Chefs die meinen “ sowas wie sie da bewerben sich jeden tag 10″ … usw.
      Fachkräfte zu Mindestlöhnen usw. nicht anderes als das ist damit gemeint, das hat die richtig angekotzt das die gute leute in letzen Jahren auch bezahlen mussten oder noch schlimmer selsbt aus und fortbilden

    • In Afrika lernt man halt Dinge die gefragt werden und nicht bloss rumnölen.

      -14
      • Klar- Frauen in den Puff verkaufen und mit Voodoo bedrohen. Love scamming und Betrug oder wie man im Görli Drogen verkauft.
        Die können nicht mal die Sprache, sind oft Analphabeten und völlig Kulturfremd.
        Und diejenigen die dann tatsächlich arbeiten sind im Niedriglohnsektor auf den Baumwollfeldern. Rauchen sie lieber nen Zigarillo oder vergnügen sie sich mit Viagra anstatt hier rumzunölen.

  • Vielleicht braucht man nicht so viele Westentaschenprüfer, Tüteninfluenzer und Genderpsychologen 🤔

  • „dass in den nächsten 15 Jahren rund 800.000 deutsche Arbeitsplätze bedingt durch KI WEGFALLEN könnten. Gleichzeitig könnten (…) EBEN SOVIELE neue Stellen ENSTEHEN;“
    Erstens ist das Unsinn (Bauern und Knechte in der Landwirtschaft werden ‚in etwa‘ gleich viele Treckerfahrer verwandelt) und zweitens wüßte ich von keiner nachträglichen Untersuchung einer Branche, in der KI zu nenenswerten Neueinstellungen geführt hätte. Selbst der Economist konnte neulich seine Vorhersage einer BIP-Explosion durch KI sachlich nicht begründen. Jeder schreibt von jedem ab.

    • Beide Aussagen stehen im Konjunktiv. Es kann also so kommen oder auch nicht.
      Das genausoviele neue Jobs entstehen wie wegfallen ist mit Sicherheit ein unwahrscheinliches Extrem-Szenario. Möglich ist es sicherlich. Unter der Voraussetzung das durch den massiven KI-Einsatz die Produktivität derartig steigt, das es zu einem Boom kommt. Eine der Annahmen für einen Boom durch KI ist, dass die Leute, die nicht mehr in der Verwaltung gebraucht werden dann in der Wertschöpfung eingesetzt werden. Dieses Mehr an Wertschöpfung löst den Boom aus. Das wird in Deutschland aufgrund der schlechten Voraussetzungen eher nicht passieren. Andere Länder bekommen das vieleicht hin. Nach meiner Einschätzung wird KI hier nur zum Wegfall von Arbeitsplätzen in der freien Wirtschaft führen. Der öffentliche Dienst und die Verwaltung hingegen werden sich weiter aufblähen.

    • In den USA steigt die Produktivität und das BIP. Es erhärtet sich der Verdacht, dass der KI Einsatz in den Unternehmen hierfür verantwortlich ist.
      Bei diesen Zahlen müsste die Statistik mehr neu geschaffene Stellen zeigen.

  • Es müssen zunehmend Inklusionsabteilungen und Inklusionsbetriebe aufgebaut werden. Zudem muss es eine Entschleunigung geben. Es muss u. a. ein Kapitalzinsverbot geben.
    https://jlt343.wordpress.com

    -15
    • Inklusion findet bereits überall statt und wird an der Situation überhaupt nichts ändern. Das im Artikel beschriebene Problem IST die „Entschleunigung“
      Und bevor sie ein Kapitalzinsverbot fordern sollten sie sich erstmal mit Geldschöpfung und unserem Geld und Finanzsystem insgesamt beschäftigen.
      Legen sie mal ne Weile ihr esoterisches Hobby beiseite und lesen sie was vernünftiges.

    • @ Lebensreform Wer sollte bei einem Kapitalzinsverbot noch irgendwo investieren?

    • Niemand muss müssen.
      Por que no te callas?

  • Klimapolitik ist schuld. Trifft aber anscheinend die Leute, die freitags dafür auf der Straße waren. Kann passieren.

  • Das sehe ich hier auch so und die meisten Jugendlichen, die wirklich auf den Putz nach guter Ausbildung hauen wollen, verlassen diesen failed State sowieso umgehend

  • Als Unternehmer stelle ich auch niemanden mehr ein. Wenn die Politik meint die Löhne und die Arbeitsbedingungen zu bestimmen, dann sollen die sich auch kümmern. Ich halte noch an der Unternehmerischen Freiheit fest, die verschwindet aber immer mehr. Es ist nur noch die AFD wählbar.

  • Ich würde jungen Antisemiten keinen Job anbieten.

  • Überregulierung. Überall viel zu viele überflüssige Regelungen. Und immer wieder und immer wieder „entdeckt einer Handlungs- oder Regelungsbedarf“. Witz: Was macht ein Beamter, wenn er was regeln kann? Er regelt.
    Ich war gerade vier Wochen in Sri Lanka. Beim Flughafen in Colombo kommt man mit dem Auto an und muß kein Ticket ziehen, man wird in keine bestimmte Spur eingefädelt, es gibt keine gegennzeichnete Parkflächen und keine Ampeln. Jeder parkt wie er will und wo er will und es läuft viel besser. Die einzigen in Uniform die dasind, trillern laut auf ihren Trillerpfeifen und winken die Autos dorthin, wo ein Parkplatz freiwird. Auf deutsch: Sie helfen. Ist eine Mentalitätsfrage. Da haben wir Deutsche einfach Pech.

  • Der Einstieg ins Bürgergeld muss nun mal mit Bedacht angegangen werden.
    Zur Not kann man sich Immer noch auf der Straße festkleben, gegen Bezahlung natürlich

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