Deutlicher Sieg
Über 60 Prozent im ersten Wahlgang: AfD-Kandidat wird Bürgermeister von Altenberg
Im ersten Wahlgang für den Bürgermeisterposten in Altenberg konnte der AfD-Kandidat André Barth über 60 Prozent der Stimmen erreichen. Damit ist er bereits zum Bürgermeister gewählt.
Von
Am Sonntag konnte die sächsische AfD im bekannten Wintersportort Altenberg im Erzgebirge einen deutlichen Sieg bei der Wahl des Bürgermeisters der Stadt erringen. Bereits im ersten Wahlgang holte ihr Kandidat André Barth, der gleichzeitig auch Landtagsabgeordneter ist, über 60 Prozent der Stimmen und ist somit gewählter Bürgermeister. So holte Barth, der bereits jetzt als kommissarischer Bürgermeister der Stadt agiert, bei der Wahl 61,3 Prozent der Stimmen.
Auf dem zweiten Platz landete unterdessen die parteilose Kandidatin Johanna Franz. Steffen Götze von der Wählervereinigung Geising konnte 7,6 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, während zwei weitere Einzelkandidaten auf 4,9 und 4,4 Prozent der Stimmen kamen. Die Wahlbeteiligung lag bei, für eine Bürgermeisterwahl bemerkenswerten, 70,8 Prozent.
Werbung
Der bisherige gewählte Bürgermeister der Stadt, Markus Wiesenberg von der CDU, hatte Mitte vergangenen Jahres überraschend seinen Rücktritt erklärt – die Kommune steckt in einer schwierigen Haushaltslage, dazu kam auch noch Uneinigkeit im Stadtrat, wo die AfD die stärkste Kraft stellt. Durch den Rücktritt wurde die Wahl am Sonntag notwendig.
Es ist zwar nicht das erste Mal, dass ein AfD-Bürgermeister in Sachsen gewählt wird – dennoch ist es bislang äußerst selten vorgekommen: In der Mittelstadt Pirna wurde etwa Ende 2023 mit Tim Lochner ein Kandidat mit Unterstützung der AfD auf den Posten des Oberbürgermeisters gewählt. Auch in der Kleinstadt Großschirma wurde bei der Bürgermeisterwahl 2024 mit Rolf Weigand ein AfD-Kandidat gewählt.
Immer wieder kommt die nach Umfragen bundesweit stärkste Partei in Stichwahlen um solche kommunalen Ämter. Dort scheitert der AfD-Kandidat jedoch meist daran, dass die anderen großen Parteien sich hinter dem Gegenkandidaten versammeln – das hat sich nun auch in Altenberg nicht bewahrheitet. Bundesweit kamen deshalb Glückwünsche durch AfD-Funktionäre, etwa durch Co-Bundeschefin Alice Weidel. Sie schrieb auf X: „Herzlichen Glückwunsch an André Barth der in Altenberg, in der wunderschönen Sächsischen Schweiz, die Wahl zum Bürgermeister für sich entscheiden konnte!“
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Eine klare Ansage was die Menschen dort von der Brandmauer halten. Nichts! Herzlichen Glückwunsch!
Die zeigen nicht nur was sie davon halten, sondern vor allem, WIE MAN DIESE BESEITIGT.
Der Mann wird bald ausgegrenzt und diskreditiert. Dann wird man mit dem Finger auf ihn zeigen, nach dem Motto: seht her, wir haben es doch gleich gesagt. Wählt schön weiter linksgrün und geht gegen recht auf die Straße.
Dann kommt der standhafte Politiker zum Vorschein. Einer der nach seinem Gewissen entscheidet und nicht nach Ideologie.
Der Mann ist bereits seit Monaten kommisarisch im Amt und hat bereits gezeigt, was er kann – 61,3% sprechen eine deutliche Sprache.
Naja, mit über 60 Prozent im Rücken wird es schwierig mit der Ausgrenzung….
Wer ist „man“ ?
#Bärli-Liegel
Sie haben vermutlich recht, wenn sie davon ausgehen, dass dem AfD-Mann künftig das Leben schwer gemacht werden wird.
Da müssen viele AfD-Leute durch, daran führt kein Weg vorbei.
Ich empfehle diesen Gladiatoren der Bürgerschaft, jede Schikane sofort öffentlich zu machen, damit auch die Bürger sehen können und mitkriegen, welche Intrigen gegen IHREN BM und damit letztlich auch gegen sie gesponnen werden und vom wem.
Zum Beispiel der Stadtrat, die Amtsleiter wenn sie linksgrün sind, jeder Mandatsträger der auch Opportunist ist usw.
PS: der Landrat ist Mitglied in der CDU. Jetzt darf man gerne mal nachdenken, was da wohl hinter den Kulissen passiert.
im November 1989 kam die Freiheit vom Westen , 2026 wird die Freiheit vom Osten kommen . Freue mich schon Heute.
Glückwunsch 🍾 🥂💐
Geht doch !!! Gratuliere
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber es geht in die richtige Richtung! Herzliche Glückwünsche in die Sächsische Schweiz.
Frau Merkel, erklären Sie diese Wahl sofort für ungültig.
Ich bin mal gespannt was jetzt passiert. Ich wünsche dem Bürgermeister alles Gute.
Der arme Kerl muss jetzt die „Karre aus dem Dreck ziehen“.
Wird keine leichte Aufgabe werden!
Ich hoffe für ihn, dass die Menschen Geduld haben werden.
Alles braucht seine Zeit…
Im Osten geht die Sonne auf.
Im Westen geht sie unter 😩
Yes! Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!
Na, also geht doch.
Herzlichen Glückwunsch und alles Gute – im Amt wie auch persönlich, Herr Barth!
Altenberg liegt im Osterzgebirge, nicht in der Sächsischen Schweiz, auch wenn im Namen des Landkreises beide Namen auftauchen.
Die kriegen auch noch ihren AfD Bürgermeister😜
@Lutz Hecker: Osterzgebirge oder Sächsische Schweiz, Hauptsache nicht in einem Kalifat.
Und der Kräuterlikör dort ist auch sehr lecker.
GRATULIERE 👍🥂
Herzlichen Glückwunsch!
Ich freue mich.
Das freut mich sehr, Gratulation! Hoffentlich denken die sich nicht wieder was aus, um die Wahl für ungültig zu erklären.
… das befürchte ich auch …
Super, meinen herzlichen Glückwunsch an die AfD.
🥳🥳🥳🥳 ich wünsche dem AfD Bürgermeister viel Erfolg… Es wird sicher eine schwere Arbeit werden… Die ganzen Missstände aufzuarbeiten.
Ich hoffe, dass der „Wind of Change“ ein bundesweiter Trend wird. Dann geht es hier nämlich ohne CO2 Steuer wieder aufwärts.
Meines Besserwessi-Wissens liegt Altenberg nicht in der Sächsischen Schweiz. Aber die Altenberger werden Frau Weidel verzeihen. Sie meint es ja gut.
@Thomas Hechinger: Osterzgebirge oder Sächsische Schweiz, Hauptsache nicht in einem Kalifat.
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Nichts gegen Altenberg. Aber die Altenberger werden mir verzeihen, wenn ich sage, daß es nicht der bedeutendste Ort Deutschlands ist.
Jetzt stellen wir uns mal vor, im fiktiven bayrischen Ort Mühlenwaldbach würde die CSU nach gefühlt 200 Jahren das Bürgermeisteramt verlieren und ein SPD-Kandidat ins Rathaus einziehen. Wen würde das interessieren? Klar, die Mühlenwaldbacher. Man würde es auch in der nächstgrößeren Kreisstadt für bedeutsam erachten und im Lokalblatt einen größeren Bericht finden. Und die „Süddeutsche“ aus München würde einen kleinen Bericht auf den hinteren Seiten bringen.
Aber Stuttgart? Diusburg? Magedeburg? Kiel? Niemand würde es zur Kenntnis nehmen, denn niemand wüßte, daß es Mühlenwaldbach gibt und wo es liegt.
So müßte es eigentlich auch in Altenberg sein: Ein Kandidat – welcher Partei nochmal? – gewinnt die Bürgermeisterwahl, und niemand außerhalb Sachsens würde das registrieren. So ist es aber nicht. Und das zeigt, daß in Deutschland etwas ganz schiefläuft.
Zumindest ist mal ein Anfang gemacht. Erst Veränderung im Kleinen, dann im Großen. Hoffe ich jedenfalls.
Letztendlich kommt es gar nicht mehr auf die Größe und Bedeutung eines Ortes an, sei es eine kleinere Ortschaft oder eine Stadt in einem der Bundesländer. Erstaunlich sind dabei viel eher die enormen Stimmenzuwächse für die AfD, wie beispielsweise in Baden-Württemberg, wo sich die Zahlen fast verdoppelt haben – trotz ständiger linker und grüner Propaganda. Interessant sind auch die hohen Wahlbeteiligungen bei Bürgermeisterwahlen, wie in Leverkusen, wo der langjährige, extrem nach links ausgerichtete Bürgermeister, der angeblich parteilos war, abgewählt wurde und sich daraufhin empört zeigte. Wichtig ist nur die dahinter stehende Symbolkraft und die Tatsache, dass sich immer mehr Menschen angewidert vom Establishment abwenden. Und insofern die Brandmauer selbst einzureißen gedenken. Auch wenn es Herrn Merz vorerst noch nicht zu interessieren scheint.
@Thomas Hechinger: Im Gegensatz zu ihrem fiktiven Dorf Mühlenwaldbach hat Altenberg ca. 8000 Einwohner und ist jährlich Austragungsort einer Rodel-Weltcup-Woche. Nach Lesart der Rotgrünen haben die Menschen (Rodler sind auch welche) ab sofort große Angst, nach Altenberg zu reisen. Schaun mer mal. Vom 2. bis 8. März 2026 findet das Saisonfinale im Sachsen-Eiskanal mit der Kür der Gesamtsieger statt. Ende Januar findet bereits die Junioren-WM dort statt. Genügend Anlässe, „Haltung“ zu zeigen, die viele auf der Welt sogar zur Kenntnis nehmen würden. Selbst wenn die gar nicht verstehen, worin das Problem besteht. Gut zu verstehen.
Die Wahl muss rückgängig gemacht werden. Fragt Angela.
So ist das in einer Demokratie, das müssen „unsere Demokraten“ erst noch lernen.
Die Sachsen haben es kapiert! Gut so.
Chapeau
Ich finde es wichtig, dass die AfD so schnell wie möglich politische Verantwortung übernimmt, denn genau daran wird man sie endlich messen können. Nur wenn sie Verantwortung in der Praxis trägt, zeigt sich, ob sie eine rein populistische Partei ist, die vor allem alles schlechtredet, oder ob sie tatsächlich positive Dinge für die Menschen erreichen kann. Realpolitische Erfahrung und Verantwortung im Amt unterscheiden sich grundlegend von bloßer Kritik von der Seitenlinie. Wer regiert, muss sich an Ergebnissen messen lassen. Ein Vergleich: Robert Sesselmann in Sonneberg konnte dort bis jetzt kaum etwas verändern.
Ganz so einfach wie in ihrer Welt beschrieben ist es am Ende auch nicht . Die Möglichkeiten eines Bürgermeisters außerhalb und am Ende der politischen Hierarchien sind an sich schon sehr eingeschränkt .
Die Altparteien werden ihm das Leben so schwer wie möglich machen .
Mal schauen wie es läuft .
Gerade auf kommunaler Ebene gibt es vergleichsweise viel Gestaltungsspielraum. Wenn dort schon kaum sichtbare Ergebnisse erzielt werden, spricht das nicht für größere Erfolge auf Landes- oder Bundesebene, wo Machtstrukturen, Lobbyismus und Zwänge deutlich stärker sind. Wer regiert, muss liefern. Die Opferrolle und das Abschieben auf „Altparteien“ ersetzen keine Ergebnisse.
Wo Kommunen z.b Gestaltungsspielraum bei den Endscheidenden Themen wie Migranten und Sozialleistungen haben bleibt mir jetzt ein Rätsel . Zumal beides direkte Auswirkungen auf Sicherheit und Investitionen in den Kommunen haben .
Auch die Abhängigkeit und Bewilligung von Zuschüssen des Landes für Projekte entzieht sich wohl dem Amtsträger ohne entsprechendem Parteibuch .
Und das hat auch nichts mit dem :Die Opferrolle und das Abschieben auf „Altparteien“ ersetzen keine Ergebnisse. zu tun .
In einer normalen Demokratie würde ich ihnen ja recht geben . Aber die Zeiten sind wohl lange und gerade gegenüber der AFD vorbei !
Wir leben glaube ich nicht im selben Nachrichten und Politikraum .
@Kritik ist demokratisch
Das sehe ich ganz ähnlich . Wie viel Gestaltungsmöglichkeiten hat z.b wohl ein Bürgermeister dessen Stadt sich nicht einmal mehr die Straßenbeleuchtung für die ganze Nacht leisten kann ?
Die neuen Amtsträger der AFD haben mehr von einem Insolvenzverwalter ihrer Städte und Kommunen als mit einem Visionäre politischen Gestalter einer besseren Zukunft zu tun !!
Es kann leider zu keinen Ergebnissen kommen, wenn die anderen Parteien alle Vorschläge nur deshalb ablehnen, weil sie von der AfD kommen. Ist hier bei uns im Kreistag genau das gleiche.
Nun … wer denkt, dass es auf kommunaler Ebene Gestaltungsspielraum gibt, der lebt in einer rosaroten Parallel-Blase. Bürgermeister und Kommunen sind nur die Ausführungsorgane der höheren Ämter um nicht zu sagen der Landes- bzw. Bundesregierungen.
Atlas in seiner Traumwelt.
Weder die grüne Transformation noch „Flüchtlinge“ dürfen sie ablehnen und Förderungen dürfen nur für regierungskonforme Zwecke verwendet werden. Sie dürfen sich Unsinn wie „Demokratie leben“ verwehren, aber das war’s dann fast schon. Viel besser haushalten kann man mit den wenigen Stellhebeln leider nicht, die größte Änderung dürfte weniger Regierungspropaganda sein, was zumindest mal die Psyche etwas entlastet (Berlin scheint durch die ständigen Lügen ja wieder einen Hochstand an chronischen Angstzuständen bei Mädchen von 15-17 zu haben).
@Kritik ist demokratisch: Jetzt verstehe ich endlich, wieso die rotgrüne Bande alles nur Mögliche und Unmögliche unternimmt, AfD-Politiker von solchen belanglosen Ämtern fernzuhalten. Schon mal was von Symbolik mitbekommen?
Wenigstens hat es sich auch nicht verschlechtert. Man muss ja erst einmal die alten Strukturen aufbrechen.
……und das wird dauern….
So geht echte Demokratie ! ( nicht: „unsereDemokratie“)
Sollte Herr Barth seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, ist er eben bei der nächsten Wahl wieder weg.
Das sollte mal im Bundestag so laufen….
„Die anderen GROSSEN Parteien“. Wer soll das sein?
Vor allem in Sachsen…………. da könnt`ich mich kaputtlachen.
Neulich las ich noch so was „witziges“ in `ner Zeitung:
„Die CDU als einzig verbliebene Volkspartei“
🙂