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Wegen Trump

„Die nächsten Wochen abwarten“: Spahn möchte Boykott der Fußball-WM in den USA nicht mehr ausschließen

Ein Boykott der Fußball-WM in den USA wegen Trump? Das schließt auch Unionsfraktionschef Jens Spahn nicht mehr aus – bei Berlin Direkt kündigte der CDU-Politiker an, die nächsten Wochen abwarten zu wollen.

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Wegen Trump möchte Unions-Fraktionschef Jens Spahn ein WM-Boykott nicht mehr ausschließen (IMAGO/Rene Traut)

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Angesichts des deutlichen Konflikts, der zwischen der EU und den USA aufgrund der Diskussion um eine mögliche US-Annexion der Insel Grönland ausgebrochen ist, wurde zuletzt durch den Vizepräsidenten des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), Oke Göttlich, der außerdem Präsident des Hamburger Bundesligisten FC St. Pauli ist, ein möglicher Boykott der WM, die dieses Jahr auch in den USA stattfindet, durch die Fußballnationalmannschaft in den Raum gestellt – nun schließt auch Unionsfraktionschef Jens Spahn einen solchen Boykott nicht mehr aus.

So sagte Spahn in der ZDF-Sendung Berlin direkt, angesprochen auf ein mögliches WM-Boykott: „Ich denke das ist jetzt nichts was wir jetzt entscheiden müssen. Sport ist erstmal Sport – entscheidend ist, wie die Dinge sich weiter entwickeln.“ Gleichzeitig schien er ein WM-Boykott durchaus in Betracht zu ziehen: „Dass die Debatten einfach so sind, wie sie vorletzte Wochen waren, das wird ja nicht passieren. Das ist wie in einer Beziehung, in der Ehe, wenn Drohungen mal so offen auf dem Tisch waren, vor aller Öffentlichkeit ausgetragen wurden, dann gehts ja am nächsten Tag nicht so weiter, als wär nichts gewesen.“

Auch auf eine Nachfrage der Moderatorin, ob Spahn nun zu Ja tendiere, meinte der CDU-Politiker: „Ich würde mal sagen, wir warten ab, wie sich die nächsten Wochen entwickeln. Ich halte jetzt nichts davon, den ganzen politischen Fokus auf diese Debatte zu legen. Wir müssen doch darüber reden, wenn wir sagen, wenn wir souveräner (…) sein wollen (…), dann müssen wir jeden Tag unsere Entscheidungen danach ausrichten.“

Vor Spahn hatte bereits der außenpolitische Sprecher der Union, Jürgen Hardt, einen WM-Boykott nicht ausgeschlossen. Auch DFB-Vizepräsident Oke Göttlich hatte eine Debatte über eine solche Maßnahme gefordert: „Ich frage mich wirklich, wann der Zeitpunkt ist, darüber konkret nachzudenken und zu reden. Und für mich ist dieser Zeitpunkt definitiv gekommen“, sagte der Fußballfunktionär zur Hamburger Morgenpost.

bc

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74 Kommentare

  • Hat man Angst vor der nächsten Blamage unserer Mannschaft?

    • Spahn hat vielleicht eher Angst davor, daß er als Besucher der WM – ebentuell mit Regenbogen-Binde gar – dorten negativ auffallen könnte?

      • Falls er denn einreisen darf…..

        • Eigentlich gehört dieser Maskenhändler, schon was seine Aussagen zu Menschenversuchen betrifft, auf die US-Sanktionsliste. Allein – es gab‘ doch unter den Balltretern und ihrem Umfeld auch einige die dringend einer Entcoronifizierung bedurft hätten? Allein mit Kimmich ist, bei allem Respekt, doch eher kein Staat zu machen…

          1
      • zumal die USA jetzt mit ICE eine wirksame Antwort gegen Kommunisten haben.

      • …..oder sollte er besser gar nicht einreisen dürfen?

  • Nun, für die Zeit der Weihespiele des Zeus in Olympia herrschte in ganz Griechenland Friede und sogar die Athleten verfeindeter (Stadt-) Staaten traten im – nur sportlichen – Wettkampf gegeneinander an.

    Aber in unserer (post- [?]) aufgeklärten Zeit scheint es nicht mehr möglich, Sport apolitisch und Politik sportlich zu betreiben …

  • Nah und? Ich interessiere mich nicht für Millionäre die Ball spielen.

    • Seit der „Mannschaft“ ist mir das auch egal. Auf der anderen Seite sollte Spahn froh sein, die politische Justiz (noch) auf seiner Seite zu haben. Andernfalls könnte er die WM aus einer U-Haft-Zelle heraus boykottieren.

    • Ich lehne es ab, wenn Sport politisch instrumentalisiert wird. Politik ist Politik und Sport ist Sport. Auch wenn mir die passdeutsche Mannschaft zuwider ist.

    • Dummes Geschwätz Herr Spahn , das traut ihr euch nicht , wetten😃

  • Mit mannigfaltiger Moral haben wir uns schon mal lächerlich gemacht. Mund zu halten und eine bunte Binde einer Ministerin auf der Tribüne. Im Nachgang wird man wahrscheinlich wieder den Irrgang eingestehen müssen.

  • Soccer ist in USA eine Randsportart. Schadet dem europäischen Fußball mehr. Aber bitte mach, mir ist es egal.

  • Hoffentlich hat Kennedy schon einen Haftbefehl gegen den Corona-Verbrecher ausgestellt.

    • 2018 in Russland kein Problem gesehen, trotz Putin
      2022 in Katar kein Problem gesehen, trotz Menschenrechtsverletzungen

      2026 in USA (Nordamerika) Riesen-Problem, weil Trump nicht dem Polit-Wahn in vielen Bereichen mitzieht.

      Was für Heuchler.

      • Entweder ist das ein reines Ablenkungsthema desaströser deutscher Politik oder sie sind wirklich komplett verrückt geworden.

        • Beides vermute ich

          8
        • Alles nur Ablenkpappenburgerkiste.

          3
    • Der muss hier eine Krawatte bekommen und das mit vielen Anderen!
      Erst wenn die vor einem Gericht antreten müssen, kann es hier wieder Aufwärts gehen, vorher wird es noch mehr verloddern!

    • Der ist mit dem Wurm in seinem Kopf (eigene Aussage) und der Ausbreitung der Masern in den USA beschäftigt.

      -17
      • Fu bist offenbar unfähig, Dich mit Fakten zu befassen. Mir tun alle Menschen leid, die wegen Dir leiden müssen.

      • @Grenzenlos: Lassen Sie sich nochmal impfen. Schützt nachweislich nicht vor Ansteckung, oder vor Weitergabe, oder vor schweren Verläufen. Aber Pfizer ist jung und braucht das Geld.

  • „nun schließt auch Unionsfraktionschef Jens Spahn einen solchen Boykott nicht mehr aus“

    Wem schadet so etwas wohl mehr? Sicher nicht den USA
    Ich sage mal voraus, das es zu keinem Boykott von Seiten Deutschlands kommen wird.

  • Nichts wird boykottiert werden. Gähn

  • In den Gruppenspielen ausscheiden war ja zuletzt auch eine Form des Boykotts.

  • Ob die Nationalmannschaft nun dort spielt oder nicht, ist mir im Prinzip egal, was mir viel mehr Sorgen macht, sind Gedanken an meine Jugend, als die ehemalige DDR die olympischen Spiele bei „den bösen amerikanischen Imperialisten“ boykottiert hat. Sind wir wirklich schon wieder so weit? Einfach nur gruselig, was politsch hier in großen Teilen von Europa gerade mächtig schief läuft.

  • Ich glaube den Spahn hat der Bundestrainer bisher noch nicht auf den Zettel.
    Also kann er seinen wohlverdienten Urlaub schon planen.

  • Hab die Trump-Rede in Davos verfolgt. Er sprach da eher von militärischer Präsenz im geopolitischen Sinne. Rohstoffe sind zwar auf Grönland vorhanden, aber nicht realistisch zu erschließen. Aber er insinuierte wiederholt, dass Grönland der nächste Bundesstaat werden möge.

    Die Rede ist interessant für’n Zeitgeist. Aber man kann nach zirka 30 Minunten ausmachen, ohne viel zu verpassen.

    Pausieren und rückskippen musste ich das Video bei „buy-backs“ (konzeptionell als Spezialfall in der US-Rüstungsindustrie) und „usury“ (~Wucher).

    • Ich habe bereits nach einer Minute abgeschaltet. Dieses Genöle im immer gleichen Tonfall ertrage ich nicht.

  • Nicht einmal ignorieren.

  • Als wenn das Turnier an Attraktivität verliert, wenn die Nagelsmann-Truppe nicht dabei ist. Das ist der typische deutsche Narzissmus. Dann rücken eben Italien, Dänemark oder die Türkei nach. Die Wirkung ist gleich null und niemand wird den Deutschen eine Träne nachweinen. Es sind 48 Mannschaften und Europa spielt sowieso nicht mehr die erste Geige.

  • Ja manchmal ist es besser abzuwarten. Bei den ständigen Ruderbewegungen von Trump kann es sein, dass es schon morgen nicht mehr so ist wie heute.

    -17
  • Wieder 5000 AfD Wähler mehr.

    • Die wieder in den Wahllokalen auf merkwürdiger Weise verschwinden🤔

  • Ach bitte…das wär echt lustig….ich stell ein Schild auf an der Grenze…Ihr seid nicht dabei!…ein jeder Fussballfan kennt dies…sag nur Belgien-Niederlande…🤣🤣🤣🤣😉

  • Ja, boykottiert die WM! Zwei Fliegen mit einer Klappe:
    1. Mein Mann schaut nicht soviel Fußball
    2. Trump und die ganze USA sehen, was Deutschland ist.

  • „Gleichzeitig schien er ein WM-Boykott durchaus in Betracht zu ziehen“
    DER Boykott, also EINEN. Lest doch bitte ordentlich Korrektur. Einige zusätzlich über den Text gestreute Kommata wären auch nicht schlecht.

  • Bildunterschrift: „[…] ein[EN] Boykott […]“

  • Warum sollte man sich auch um Deutschland kümmern?
    Nein, man lenkt ab und zeigt auf die USA,
    Während hier alles Insolvent geht.

  • Kann man irgendwo eidesstattlich hinterlegt dokumentieren, dass man von diesen Irren in Berlin nicht mehr vertreten werden möchte (für die Zeit danach, die definitiv kommt)?

  • Als ob noch jemand die bunte Gurkentruppe als Herausforderung sieht.

  • Die Mannschaft hat sich in Katar mit ihrem Benehmen maximal blamiert, und eine Politikerin hat das im gastgebenden Kulturkreis noch auf die Spitze getrieben. Um das nicht noch zu toppen, sollten sie lieber zu Hause bleiben. Allerdings sollte man in Berlin und Brüssel bedenken, dass sie nicht die sind, die das Ass im Ärmel haben.

  • Es war niemals Absicht der Regierung „Dritte“ zu schützen.

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