Wegen EU-Regelung
Projekte zur Elektrolyse von „grünem Wasserstoff” werden aufgegeben
Die nationale Wasserstoffstrategie sieht vor, dass bis 2030 Elektrolyseanalgen mit einer Gesamtkapazität von 10 Gigawatt gebaut werden sollen. Doch zahlreiche in Planung befindliche Projekte werden abgesagt. Ein Grund sind bizarre EU-Vorgaben.
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Bis 2030 sollen anlagen zur Herstellung von „grünem Wasserstoff” mit einer Kapazität von zehn Gigawatt gebaut werden. Doch Projekte in den letzten Monaten wurden abgesagt, wie das Handelsblatt unter Berufung auf Zahlen des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität Köln (EWI) berichtet. Bis Dezember waren Anlagen mit einer Leistung von 0,181 Gigawatt oder 181 Megawatt in Betrieb. Das entspricht 1,8 Prozent dessen, was gebaut werden soll.
Wenn die 22 Projekte, die sich aktuell im Bau befinden, fertig gestellt werden, können sie zusammen mit den bereits laufenden Elektrolyse-Stätten eine Leistung von rund 1,5 Gigawatt erbringen. Denn die aktuellen Projeke haben zusammen eine Kapazität von 1,3 Gigawatt. Allerdings ist fraglich, ob das gelingt. Denn bei vierzehn Projekten, die dieses Jahr eigentlich in Betrieb gehen sollen, wurde noch nicht einmal mit dem Bau begonnen oder die Investitionen endgültig gesichert. laut dem EWI ist es deshalb fraglich, ob sie noch dieses Jahr in Betrieb gehen können.
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Denn von den Anlagen, die 2025 ihre Arbeit aufnehmen sollten, startete letztlich nur ein Viertel. „Der Rest hat sich verzögert oder wurde abgesagt“, sagte Ann-Kathrin Klaas vom EWI. „Das Zehn-Gigawatt-Ziel aus der Nationalen Wasserstoffstrategie dürfte unter den aktuellen Bedingungen verfehlt werden.“ Waren im August 2024 noch Projekte mit einer Kapazität von insgesamt 681 Megawatt in Planung, sind es nun gerade einmal Projekte mit einer Gesamtkapazität von 15 Megawatt.
Sogenannter „grüner Wasserstoff” ist Wasserstoff, der unter Verwendung von Strom aus Solar- oder Winkdraft hergestellt wird. Bei der Elektrolyse wird Wasser in wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Die Europäische Union macht den Anlagen strenge Vorgaben: So müssen die Anlagen zur Herstellung von Solarstrom oder Strom aus Windkraft zusätzlich gebaut werden, wie die EU-Verordnung 2023/1184 vorsieht. Der Strom darf nicht in bereits bestehden Anlagaen erzeugt werden.
Außerdem muss laut Artikel 6 der EU das Kriterium der „zeitlichen Korrelation” erfüllt werden. Bis zum 31.12.2029 gilt die Regel, dass der Strom zur Elektrolyse im selben Monat verbraucht werden muss, in dem er produziert wurde. Ab 2030 gilt dann die Regel, dass der Strom für die Herstellung von CO2-armen Wasserstoff in der selben Stunde verbraucht werden muss.
Faktisch bedeutet das, dass die Elektrolyseanlagen sich in ihrer Produktionszeit nach dem Wetter richten müssen: Wenn viel Sonne da ist und Strom vorhanden ist, können sie produzieren, ansonsten nicht. Kirsten Westphal vom Nationalen Wasserstoffrat kritisiert gegenüber dem Handelsblatt, dass diese Kriterien der EU den Anlauf der Produktion unnötig teuer machten. Sie fordert darum staatliche Zahlungen, die die Nachfrage garantieren. Der CO2-arme Wasserstoff soll in der Stahl- und Chemiebranche zum Einsatz kommen.
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Jeder Schüler mit rudimentären Physik-Kenntnissen weiß, dass grüner Wasserstoff keine wettbewerbsfähige Energiequelle darstellt.
Der Wirkungsgrad zum Endkunden liegt bei 30%. D.h. ich muss 3x so viele Solarpanele verbauen wie ich Energie brauche, um mit Wasserstoff meinen LKW zu fahren.
Ich muss alle Leitungen mit dreifachem Querschnitt legen, Wartung und Co. tun dann für die Kosten ihr übriges.
Habeck und die Grünen haben leider null naturwissenschaftliches Knowhow, wollen uns aber die Welt erklären. Und der dumme Michel glaubts.
Der Aufwand zur Produktion als kaskadierter Wirkungsgrad ist schon beachtlich. Teils war sogar die Umwandlung in Amoniak zum Weittransport vorgesehen, was zusätzliche Energien bindet (Stichwort Namibia). Aber da sind noch andere Faktoren; bei Wasserstoff handelt es sich um das kleinste und leichteste Molekül, was seine Diffusion sehr effizient macht. Diffusion? Die Wasserstoff-Diffusion beschreibt den Prozess, durch den Wasserstoffmoleküle sich durch andere Materialien bewegen. Dies geschieht aufgrund von Konzentrationsgradienten und thermischer Energie. Deshalb müssen die Rohrleitungen der Gasversorger mangels Legierung durch Mangan oder Molybdän größtenteils ausgetauscht werden.
..und da wäre auch noch die Wasserstoffversprödung: Wasserstoff diffundiert in das Metall und kann sich an Gitterfehlern oder Korngrenzen anlagern, was die kohäsiven Kräfte im Material schwächt. Dies kann zu Rissen und schließlich zu strukturellen Versagen führen, oft ohne merkliche plastische Deformation.
Warum etwas mit Dummheit der Agierenden erklären, wenn Boshaftigkeit und der Wille, uns zu schaden, es deutlich stimmiger erklärt?
Deutschland soll abgewirtschaftet und hingerichtet werden. Je mehr Bürger vom Staat finanziell abhängig sind, desto besser, denn jemand, der direkt vom Staat alimentiert wird, wendet sich wohl kaum von einer ReGIERung ab, die verspricht, Leistungen noch zu erhöhen, und alles tut, um Kürzungen zu verhindern.
Ich glaube da nicht mehr an Zufälle. Es geht diesen Gestalten darum, uns arm zu machen.
„Ihr werdet nichts besitzen und ihr werdet glücklich sein.“
Lässt sich nicht mehr anders erklären.
China muss kein CO2 mindern, da es als Entwicklungsland gilt, Indien ebenso. Mit den USA verabschiedet sich ein weiterer CO2-Großerzeuger. Selbst wenn die EU komplett CO2-neutral wird, beispielsweise, weil alle Industrie in die USA auswandert, ändert sich am weltweiten CO2-Ausstoß in guter Näherung nix.
Ich ist also gut, wenn die EU-Komission alles tut, um durch wirre Vorschriften das eigene CO2-Reduktionsziel zu torpedieren.
komplett CO2 neutral bedeutet tot
Das passiert wenn inkompetente Menschen das Handeln übernehmen.
Dann bleiben sie auch noch unbehelligt mit vollen bezuegen ohne regraesforderungen.
„… die nächste große Geschichte, die wir brauchen, um Deutschland zu dekarbonisieren und damit den Wohlstand klimaneutral zu erneuern, …“
Der damalige Energieexperte in spe Robert Habeck zum Thema Wasserstoff.
https://www.youtube.com/watch?v=ed5-lhXYR8k&t=396s
(ab ca. min 7:30-11:00)
Raus aus der EU!!!
Klar doch, Deutschland als größter Profiteur des Binnenmarktes. Leute gibt es…
Binnenmarkt gab es vor der EU, nennt sich EWR
Und wieder Milliarden unserer Steugelser für grünen Schwachsinn rausgeschmissen.
Idiotenstadel, mehr fällt mir dazu leider spontan nicht ein.
Jeder, der sein Hirn nicht an der Garderobe des ÖRR abgegeben hat, wusste von Anfang an, dass grüner Stahl eine Utopie ist. Zu teuer, da hilft auch kein Schutzzoll!
Autokorrektur abgestellt?