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Umfrage

Deutsche mit Migrationshintergrund fordern mehr Integration von Ausländern

In Deutschland erwarten Ausländer und Bürger mit Migrationshintergrund von Zuwanderern stärkere Integrationsleistungen als Deutsche, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Besonders deutlich ist das beim Spracherwerb und der kulturellen Anpassung.

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Einkaufsläden auf der Berliner Sonnenallee (IMAGO/Winfried Rothermel)

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In Deutschland erwarten Ausländer sowie Menschen mit Migrationshintergrund von Zuwanderern stärkere Integrationsleistungen als Deutsche. Das geht aus einer Umfrage hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorab vorliegt und im Auftrag der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt wurde.

Ein zentrales Ergebnis betrifft den Stellenwert der deutschen Sprache. Eine deutliche Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass Menschen, die in Deutschland leben, die deutsche Sprache erlernen sollten. Besonders hoch fiel die Zustimmung unter Ausländern aus: 83 Prozent sprachen sich dafür aus. Unter Deutschen ohne Migrationshintergrund lag der entsprechende Wert bei 72 Prozent.

Auch bei der Frage nach kultureller Anpassung zeigt sich ein ähnliches Muster. Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund plädierten häufiger für eine konsequente Anpassung von Zuwanderern an kulturelle Gepflogenheiten als Befragte ohne Migrationshintergrund.

Die Studie mit dem Titel „Integrationsvorstellungen in der Bevölkerung“ erfasste zudem Reaktionen auf konkrete Alltagssituationen. Demnach gaben 13 Prozent der Befragten an, sich von einer muslimischen Frau mit Kopftuch gestört zu fühlen. Die größte Ablehnung kam dabei von Deutschen ohne Migrationshintergrund.

Eine Begegnung mit einem Mann in Frauenkleidern löste bei 15 Prozent der Befragten ein Störgefühl aus; hier äußerten vor allem Zuwanderer Vorbehalte. Deutlich breiter fiel die Ablehnung gegenüber erkennbar Rechtsextremen aus. 40 Prozent der Befragten stimmten der Aussage „völlig“ zu, dass sie sich durch eine solche Begegnung gestört fühlen, weitere 25 Prozent „eher“. 14 Prozent erklärten hingegen, eine Begegnung mit einem Rechtsextremen mache ihnen nichts aus.

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Für die Untersuchung wurden zwischen Oktober 2024 und Januar 2025 insgesamt 3.015 Menschen in Deutschland telefonisch befragt. Nach Angaben der Studienautoren ist die Umfrage repräsentativ für Deutsche ohne Migrationshintergrund, Deutsche mit Migrationshintergrund sowie für Ausländer.

ha

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47 Kommentare

  • „Alte“ Migranten sehen ihr Lebenswerk gefährdet. Haben sich eingelebt, auch Kultur übernommen, angepasst, Probleme bewältigt, und fragen sich immer öfter, wozu?

    • Haben sie ja nicht wirklich. Sie haben Parallelgesellschaften aufgebaut, welche sie nun als gefährdet sehen.
      Wenn ich Bahn fahre und eine Gruppe jugendlicher Türken beobachte, die nur in Türkisch miteinander sprechen, wäre das ja noch ok. Wenn sie aber mit dem Schaffner dann nur in abgehacktem Deutsch sprechen können, frage ich mich, wo die integriert sein sollten.

      • Seltsam. Ich habe NOCH NIE eine Gruppe jugendlicher Griechen Griechisch oder eine Gruppe jugendlicher Italiener Italienisch sprechen hören.

        Immer nur alles was nach Mekka betet spricht seine eigene Sprache…und hat seine eigene Parallelgesellschaft.

      • … Paulanergarten …
        😉

        -21
        • Mehr ist nicht drin?
          Bei dem Namen kein Wunder.

          -4
    • Falls es irgendwann zum großflächigen Widerstand der Biodeutschen kommt, werden leider auch die gut integrierten Einwanderer darunter leiden. Traurig, dass die naiven Guten Menschen das nicht kapieren.
      Aber vermutlich werden sich die Schlafschafe sowieso niemals wehren und die deutsche Kultur wird einfach mit den Jahrzehnten untergehen…..

    • Alte Migranten sehen mitunter auch ihr Geschäftsmodell gefährdet, da zu viel Aufmerksamkeit auf die Tipps und Tricks gelenkt wird.
      Aber natürlich gibt es auch die, die wirklich mitmachen wollen, die unser System nicht ausnutzen wollen. Aber im Härtefall ist Blut dann doch häufig dicker als Wasser.

  • Nun, über viele Jahre hatte ich einen türkischen Gemüsehändler, selbst Moslem, der jeden Morgen um vier Uhr zum Großmarkt fuhr, um das frischeste Obst und Gemüse in der Stadt anbieten zu können. Seine Frau – mit Kopftuch – bediente die Kunden im Laden und kassierte. Die beiden Töchter – ohne Kopftuch – halfen im Laden mit, besuchten eine katholische Mädchenschule (incl. verpflichtendem Religionsunterricht), legten dort mit Bravour ihr Abitur ab und studierten – die eine Medizin, die andere Jura.
    Sein ganzer Stolz, weil sie es in Deutschland zu „etwas gebracht“ hatten, war ein S-Klasse Mercedes („Deutsche Wertarbeit! – Gibts in der Türkei nicht!“), der mehr gewaschen als gefahren wurde und mit dem die Familie einmal jährlich in die Türkei auf Urlaub fuhr.
    Vor neun Jahren ging er in Rente und machte seinen Laden dicht, sehr besorgt, daß die „Auslandermassen“ den guten Ruf, den er sich erarbeitet hatte, beschädigen würden.

    • Paulanergarten?

      -37
      • Nein, der gute Mann ist nur stolz auf sein Lebenswerk und seine Integrationsleistung …

        • Ja, solche Macher gibt es ohne Frage. Oder gab es zumindest einst. Aber der Teil mit der „katholische Mädchenschule“ macht diese Einzelerzählung völlig unglaubwürdig!

          5
      • Ihre hochqualifizierten Kommentare sind richtig lustig. Gratulation!

      • Hast du auch etwas anderes drauf? Solche sinnentleerten Floskeln sind so überflüssig wie ein Kropf.

  • Ein anderer Fall und doch ähnlich. Ich bin vor vielen Jahren ausgewandert, habe die Sprache des Einwanderungslandes gelernt, halte mich an die dortigen Regeln und lebe auch die dortige Kultur.
    Ich habe in letzter Zeit einige Deutsche kennengelernt die ebenfalls hier eingewandert sind, aber weder ein Interesse an der Sprache noch an der Kultur des Landes haben.
    Mit englisch kommt man überall durch, für nähere Bekanntschaften bzw. Freundschaften ist das aber keine gute Voraussetzung . (Muss man ja auch nicht denn das hat man ja alles in Deutschland)
    Ausser Lebensmittel kauft man hier nichts, ab und zu fährt man nach Deutschland und kauft alles was man darüber hinaus braucht dort ein.
    Das nenne ich das Gegenteil von Integration.
    Die gleichen Leute fordern aber die Integration von Ausländern in Deutschland.
    Das das paradox ist fällt ihnen noch nicht mal auf.

    • Ich bin auch ausgewandert aus Deutschland, aber nicht weil ich mich hier integrieren will, sondern weil die Zustände in Deutschland für normale Menschen immer unerträglicher geworden sind. Und Politiker haben ja auch geäussert ,dass Menschen ,denen es in Deutschland nicht mehr gefällt ,ja auswandern könnten. Ich habe dessen Rat befolgt, und bin sehr zufrieden ,weil die Unterschiede zu dem jetzigen Deutschland schon gravierend sind.

      • Und warum wollen Sie sich nicht integrieren ? Sie sind sehr zufrieden dort wo Sie jetzt leben wollen aber im Grunde nichts mit dem Land zu tun haben wo Sie besser leben als in Deutschland?
        Dann sollten Sie sich auch nicht über die Zustände in Deutschland beklagen,

        • Frage: Werden sich die wegen der blauen Machtübernahme ausgewanderten grünen Politiker*innen im Gastland integrieren? Sprache lernen, Landestracht tragen, arbeiten?

          0
    • Wohin sind Sie denn ausgewandert?
      Wichtig ist doch, ob man dem Land in das man einwandert schadet oder nützt.
      Die Deutschen werden dort sicher keine Sozialleistungen beziehen oder ihre „rückständige“ Kultur aufzwingen wollen.

      • Ich bin nach Nordeuropa ausgewandert. Die Deutschen welche ich kenne beziehen zwar keine Sozialleistungen hier, aber nehmen auch Leistungen des Staates in Anspruch für die sie keine Gegenleistung erbringen.
        Ausserdem wissen sie alles besser. Das Wort „Bezzerwizzer“ was wie Besserwisser ausgesprochen wird hat nicht umsonst Einzug in die Landessprache erhalten.
        Wenn man sich freiwillig zur Auswanderung entschliesst sollte man das auch mit allen Konsequenzen tun d.h. dem Land gegenüber in das man einwandert Respekt erweisen indem man sich dort integriert.
        Das heisst ja nicht das man seine Wurzeln verleugnen muss.

    • „ab und zu fährt man nach Deutschland und kauft alles was man darüber hinaus braucht dort ein.“ Wenn man aber Pech hat , gibt es noch einen Date mit einer Fachkraft im Messern , dann braucht man das Eingekaufte nicht mehr. Besser ist es schon ,bei Amazon einzukaufen….

  • Ich kenne hier manchen und ein jeder sagt…das war eine Katastrophe für Europa…🌍…die unkontrollierte Zuwanderung…🖕

    • Und doch gehts sie unbeirrt weiter. Das ist nur noch irre.

  • Da sieht man mal, wo der gesunde Menschenverstand wohnt.

  • Man kann die Studie herunterladen. Sie erfindet neue Begriffe und Kategorien: Integrationsoffene, Integrationsaktive und Integrationsfordernde. Die Perspektive ist einseitig, es ist die der in Dtl. Lebenden. Aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse können Zugewanderte natürlich auch nicht gefragt werden…

  • Ich zitiere mal meinen Freund aus Kindheitstagen, Murad, Türke. Immer wenn ich ihn im Griechen bei Gyros, Weißbier und Ouzo treffe ist sein Motto: Nur noch die AfD.

  • Deutsche mit Migrationshintergrund wählen auch stärker AfD als andere Gruppen.
    Es gibt sehr viele normale Leute, die das ganze Gesox hier raus haben wollen.

  • Warum werden in den Ämter überhaupt Dolmetscher gestellt? Wer was vom Staat will, soll Deutsch sprechen und schreiben!

    • “ Wer was vom Staat will, soll Deutsch sprechen und schreiben!“ Das gilt aber nur für noch Deutsche, die neue Amtssprache wird bald Arabisch sein. Der Bunte Präses veröffentlich ja seine Reden auch schon in der baldigen Amtssprache. Und Anleitungen ,wie Zugewanderte Sozialleistungen beantragen sind ja auch nicht in deutscher Sprache verfasst.

  • Wem gehört eigentlich Berlin?

    M.G.

    • 👍👍👍

  • Ältere Migranten füllen sich letztlich von der Rot/Rot/Grünen Regierung genauso veralbert wie Bio Deutsche. Diese Menschen leiden genauso unter dieser unsinnigen Einwanderung‘s Ideologie und wünschen sich das Ende dieses Irrsinns.

  • Na klar, geben wir ihnen eine Fahrkarte in ihre Heimat! Aber so wie sie gekommen sind, mit dem Boot und nicht bequem im Flugzeug!

  • „Zuwanderern“?
    Ich würde mal behaupten das wir hier nicht über Zuwanderer, durch den Asylmißbrauch, sprechen müssen – sondern über Eindringlige ohne Bleiberecht!

  • Der Islam macht eine echte Integration unmöglich. Punkt.

    • Aufklärung und Refomation der Suren wäre längst fälig.

  • Bei dem Bild wird mir schlecht.

  • „Besonders hoch fiel die Zustimmung unter Ausländern aus: 83 Prozent sprachen sich dafür aus.“

    Kein Wunder : Die meisten wurden ja schon in DE geboren und können Deutsch besser als ihre ursprüngliche Heimatsprache.
    Jetzt kann man sich mit den eigenen Nachzüglern nicht mehr unterhalten – was ein Frust!

  • Genau deshalb sind die Einwanderer, die dich selbst, ihre Familie und auch die ganze Gesellschaft durch- und voranbringen, explizit unerwünscht: denn sie denken und agieren ebenfalls staatsunabhängig (Neusprech „staatsdelegitimierend“). Zum Beispiel, wählen AfD. Oh nein! Man wünscht sich ausschließlich staatsabhängige, also (so die Hoffnung) staatstreue Migranten. Vonwegen „Negativauslese“ – die ist genau so gewollt!

  • Welche äußeren Merkmale kennzeichnen „erkennbar“ rechts drehende Mitbürger von linksradikalen Stromterroristen?
    Schwarzgelederte Glatze vs schwarzvermummte Hassfratze?
    Die Frage, ob man sich von einer „Talahonkhorde“ oder einer anderen Multikultiansammlung in seiner (m.,w.,d.,xyz) mentalen Befindlichkeit negativ touchiert fühlt, wurde aber nicht gestellt?

  • Vorne so und nach hinten so. Kenn ich seit den 80igern. Nach außen hin muss immer alles gut aussehen und hintenrum machen sie was sie wollen, und bauen sich unbemerkt ihre Pralallelgesellschaften auf. Bei meinem besten Kumpel im Kindergarten auch gut zu beobachten. Zur Feierlichkeiten wird gebacken ohne Ende und westlich getan, aber kein deutsches Kind darf bei denen zu Besuch kommen. Umgekehrt auch nicht. Kein muslimisches Kind geht zu den deutschen Kindern nach Hause. Da achten die wohl drauf. Ich traue denen nicht einen Deut. Es gibt nur sehr, sehr wenige die wirklich ehrlich sind und mit denen ich befreundet bin. Und das sind die aus den ganz frühen 80igern. Die haben sich gerne integriert und waren froh über soviel Freiheit. Die waren regelrecht besessen von Selbstbestimmung. Aber die Zeiten sind lange vorbei.

  • Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, egal ob mit Migrationshintergrund oder ohne…also die 40% die sich hier von den „Rechtsextremen“ gestört fühlen…wenn Ihr Männer in Frauenklamotten doof findet oder das Kopftuch der muslimischen Frauen, oder wenn ihr das Christentum als besonders wichtig anseht…dann SEID IHR SELBER RÄÄÄÄÄCHTS! ;)))

    Wer hier eine Anpassung und Integrations fordert ist in den Augen des links-grün-woken Mainstreams und auch in Teilen der CDU ein schlimmer schlimmer N*zi!

    Und selbst hier im phösen N*Zi Osten hab ich seit Jahrzehnten keine glatzköpfigen Bomberjackenträger mit Springerstiefel und Baseballschläger mehr gesehen…ich glaub den letzten dieser Art sah ich vor rund 32Jahren. Und das ist auch gut so.

  • Also die Ausländer, die ich kenne fordern genau das selbe. Weil genau diese integrierten Ausländer ihre Integration selbst erarbeitet haben. Aber damals hatten grün-linke Ideologien noch keinen Einfluss und haben jeden kriminellen „Neubürger“ mehr Rechte eingeräumt, wie den hier schon länger lebenden.

  • Soso …. Pass-Deutsche fordern.
    Sind doch sie die hier in Deutschland Parallelwelten gegründet haben und aufrecht erhalten. So hat jede Stadt ihr „Ankara“ oder zumindest einen Basar.
    Da kann doch von Integration nicht die Rede sein.
    Meine Aufforderung an die Bio´s …macht mehr Kinder …. rettet unser Land!

  • Die haben rein „Garnix“ zu fordern!!! Wenn’s denen hier nicht passt, soll verduften. Es zwingt diese Sozialschmxxxx niemand, in DE zu leben. Integration ist eine Bringschuld! Basta! Ende der Diskussion!

  • Wie erkenne ich eigentlich einen „Rechtsextremen“?

    • Er hat einen Schäferhund oder Dackel, gendert nicht, steht am Herd und mag Zigeunerschnitzel, flechtet dem Töchterchen auch mal Zöpfe, freut sich wenn die Sonne scheint und macht daraus keine „Klimakrise“, er hat keine Angst vor unsichtbaren Viren und ist mit einem Pappschild bewaffnet, wenn er auf die Straße geht.
      Vorsicht Ironie!

    • Er sagt die Wahrheit.

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