Werbung:

Werbung:

Ehemaliger Islamist

Syrischer Machthaber al-Scharaa kommt nächste Woche überraschend nach Berlin

Auf Einladung von Bundeskanzler Merz kommt der syrische Machthaber Ahmed al-Scharaa bereits kommende Woche überraschend nach Berlin. Es ist der erste Besuch eines syrischen Staatschefs seit mehreren Jahrzehnten.

Von

Ehemals Islamist, heute Machthaber von Syrien: Ahmed al-Scharaa (IMAGO/Anadolu Agency)

Werbung

Nächste Woche kommt es wohl zu einem der kontroversesten Besuche eines Staatschefs in Deutschland der letzten Jahre: Überraschend kommt der syrische Machthaber Ahmed al-Scharaa am Montag nach Berlin, wie die Bild unter Berufung auf Regierungskreise berichtet. Es ist der erste Besuch eines syrischen Machthabers in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten. Der Besuch soll auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz zustande gekommen sein.

Bei den Gesprächen zwischen Bundeskanzler Merz und al-Scharaa wird es dabei wohl auch um eine Rückkehr der syrischen Flüchtlinge in Deutschland und zusätzliche Abschiebungen dorthin gehen – mehrere Millionen Syrer waren wegen des über Jahre anhaltenden Bürgerkriegs nach Europa geflüchtet. Allein in Deutschland leben mittlerweile fast eine Million Syrer.

Bereits im November 2025 hatte Merz die syrische Regierung zu Gesprächen bezüglich möglicher Rückführungen aufgefordert: „Der Bürgerkrieg in Syrien ist beendet. Es gibt jetzt keinerlei Gründe mehr für Asyl in Deutschland, und deswegen können wir auch mit Rückführungen beginnen.“ Auch wegen dieser Debatte dürfte der Besuch des syrischen Machthabers kontrovers sein.

Doch auch al-Scharaa selbst ist nicht unumstritten: Zwar hat der ehemalige Al-Qaida-Kämpfer seine islamistischen Positionen abgelegt – auch die religiösen und ethnischen Minderheiten sollen zumindest auf dem Papier im neuen Syrien gleichberechtigt sein. In der Praxis gab es seit Beginn von al-Scharaas Regierungszeit jedoch immer wieder Massaker an Minderheiten, etwa den Drusen oder den Alawiten, durch Milizen, die der neuen Regierung nahe stehen – Kritiker werfen dem syrischen Präsidenten vor, diese Massaker mitverantwortlich zu sein.

Wie die Reaktion in Deutschland auf diesen Staatsbesuch ausfällt, bleibt abzuwarten: Zum ersten Jahrestag des Sieges von al-Scharaas Milizen über die nunmehr ehemalige syrische Regierung von Baschar al-Assad, vergangenen Dezember, feierten in zahlreichen deutschen Städten Tausende Syrer auf den Straßen. Der neue, nicht mehr säkulare Machthaber Syriens gilt unter der hiesigen syrischen Bevölkerung als beliebt – in Berlin und anderswo könnte es deshalb erneut zu pro-al-Scharaa-Demos kommen.

bc

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

69 Kommentare

  • Es wäre schön wenn er ein paar syrische Facharbeiter zum wieder Aufbau mitnehmen würde.😉

    • Er nimmt nur Geld mit.

    • syr.Sargträger benötigen keinen deutschen FA-Abschluss.

    • ALLE! Vor allem und zuerst die schweren Jungs!

    • Bestimmt mit einen Schwarzen Koffer
      und einen Lächeln

    • ein paar Millionen!

  • In der Über-Überschrift steht „Ehemaliger Islamsist“. Wusste garnicht, dass die hier auch witzig sein können 🤣.

    • In Aleppo läßt er gerade die Kurden abschlachten und hier machen sie ihm noch den Hof. Die Kurden waren maßgeblich am Kampf gegen Isis beteiligt. Was stimmt mit dieser Politik nicht, ich begreife es nicht mehr.

      • CHAOS wird hier gelebt und linksextreme Islamisten fühlen such hier wie zuhause.

  • Allah sendet ihn.. möge er sein Volk nach Hause führen.

    • Sie betrachten Deutschland als zu Hause!
      1 Million leben derzeit hier. Bei durchschnittlich 8- 10 Kindern pro Familie werden es in Kürze 10 Millionen sein….
      Kindergeld ist doch eine tolle Erfindung. Davon möchte doch alle Welt profitieren.

  • Holt er Geld ab?
    Der war auf einer Fahndungsliste der Amis.
    20Mio$ war das Kopfgeld.

    • Wegen solcher Leute keine Zahnpasta im Reisegepäck ….

      • …und schön stillhalten im Nacktscanner.

  • Ja, herzlichen Glückwunsch auch 👌

    • Ja, was denn? Wenn Bashar-Al-assad seine Londoner Augenarztpraxis wiedereröffnet? … ferne nach Goethes: Besen, Besen, sei’s gewesen? (wobei dieser Lehr-Spruch direkt an seinen ‚Nachfolger‘ Scharaa -wie weiland Adolfs Spätfolger Großadmiral Dönitz- zu adressieren wäre)

  • Nun, würde „ehemaliger Islamist“ nicht – irgendwie – voraussetzen, daß der „Ehemalige“ seinen Irrtum erkannt und sich davon verabschiedet hat?

    Wobei, ich bin ja ein alter weißer Mann und als solcher nur noch schwer – bestenfalls durch zwingende Logik oder evidenzbasierten Tatsachenbeweis – überzeugbar; vielleicht würde mancher sagen, daß ich im Guten verhärtet sei.

    Und da ich noch nie einen geläuterten Sozialisten erlebt habe, glaube ich auch nicht an die Existenz „ehemaliger“ – also geläuterter – Islamisten – es sei denn, man würde mir den Augenscheinsbeweis liefern.

  • Wieviele Milliarden Euro darf der „Herr“ beim Abflug mitnehmen?

    • Kopfabschneider hat sich schon mal mit Selenskyj getroffen, sich bei ihm Tipps geholt. Will heißen, unter einem Dutzend Milliarden wird er Berlin vermutlich nicht verlassen. Das sind ja dann aber Kosten für die Rückkehr der Kulturbereicherer. Die er dann über seinem Paten Erdogan zurück nach Deutschland schicken wird. Und die Schose läuft, wie geschmiert.

      • Toller Kommentar! Danke…

  • … will der sich nun auch Bürgergeld beantragen? 😳

    • Er übernimmt nen syrischen Clan, vielleicht ist da aktuell was vakant.

  • Ich gehe davon aus, dass der hier verhaftet wird.

    • Sartire bitte kennzeichnen – danke!!!

  • wieso „ehemaliger“?
    Ein Wolf der Kreide gefressen hat bleibt ein Wolf.

  • Er wird Pate für die Namensänderung in Bürlün. Passend.

  • äh, nochmals vernünftig klären: Berlin oder Den Haag?

  • Aber vorher Hönde waschen!

  • Schreibt man auch „ehemaliger Mörder“?…frage für einen Freund.

  • Das wird teuer. Anna-Lena hat doch schon mehrere 100 Mio dorthin gebracht. Da will Merz nicht nachstehen.

  • Deutschland sollte nun den zügigen Ausbau der drei größten Flughäfen Syriens für die Landung von 50 Airbus A380 pro Tag nachdrücklich anregen. Damit wäre eine erste Win/Win Situation geschaffen. Schließlich muß Syrien schnell wieder aufgebaut werden. Bin gespannt !

    • Wir haben zig einsatzbereite A400M hier rumstehen, nachdem die unsereDemokratie erfolgreich am Hindukusch verteidigt wurde. Die brauchen keinen Flughafenausbau, und echte Fachkräfte können auch per Fallschirm aussteigen. Machen wir es doch wie Trump!

    • Passagiere können ja auch mit Kabul-Methode das Flugzeug verlassen. Haben Amis schon mal im Sommer 2021 in Afghanistan ausprobiert. Dann brauch man keine Landebahn, lein Flughafen. Klappt hervorragend!

  • Nun, eine interessante Konstellation: Ein angeblicher Christ empfängt einen angeblich ehemaligen Islamisten …

    • Ist er nicht auch angeblich Täter? Bleibt man ja, kann man nicht ablegen, wenn es so sein sollte.

  • Will er um Asyl bitten oder will er seine Leute abholen?

  • „Ehemaliger Islamist“.

    Haha!

  • Man kann sich keine Staatschefs backen. Wenn es etwas mit Syrien zu besprechen gibt, geht es nur mit al-Scharaa oder gar nicht. Dass er sich die Rücknahme seiner Landsleute gut bezahlen lässt, dürfte klar sein. Die Alternative wäre, dass alle hierbleiben.

    • …der Islamist läßt sich die Rücknahme
      100.000er bezahlen, aber mehr als drei
      Dutzend kehren nicht zurück. Wenn die Syrer
      Kaddor, Mazyek u. seine 6 Brüder mit Sippe
      dabei wären – es wäre schön.

  • “Ehemaliger “Islamist??? Wer soll das denn glauben? Merz ist wirklich vor nix fies um sich als staatsmännisch zu inszenieren. Der knickt doch beim Thema Rückführung sowieso wieder ein.

  • Dann sollte er wenigsten eine Million Syrer mit nehmen oder zumindest die Rückführung nachdrücklich fordern !

  • „Ehemaliger Islamist“ ???

    🤔

    • Hört sich do harmlos an …

  • Das ist der verzweifelte Versuch, Syrer los zu werden ohne jeden Zwang bei der Ausschaffung. Dabei wäre doch eigentlich klar: Wer kein Bleiberecht, muss gehen, ohne wenn und aber.

  • „Bei den Gesprächen zwischen Bundeskanzler Merz und al-Scharaa wird es dabei wohl auch um eine Rückkehr der syrischen Flüchtlinge in Deutschland und zusätzliche Abschiebungen dorthin gehen……..“

    …..und wieviel Deutschland dafür zahlt………

Werbung