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Künstliche Intelligenz

Bilder von Minderjährigen: EU-Kommission will X wegen Erotik-Funktion der KI Grok untersuchen

Die EU-Kommission will X wegen einer KI-Funktion bei Grok genau beobachten. Denn der „spicy mode” erlaubt die Erstellung erotischer Bilder. Dabei kam es zu Darstellungen Minderjähriger. Das Unternehmen spricht von einer Sicherheitslücke.

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Grok ist die KI von Elon Musks Unternehmen X. (IMAGO/SOPA Images)

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Ein Sprecher der EU-Kommission kündigte an, dass die X-KI Grok wegen des „Spicy Mode” untersucht werde. Dieser Modus erlaubt es, dass Bilder – auch von echten Personen – so bearbeitet werden, dass Personen in Bikinis oder auf andere aufreizende Weise dargestellt werden. Dabei war es auch zu entsprechenden Bildern Minderjähriger gekommen. „Das ist nicht scharf. Das ist illegal. Das ist entsetzlich. Das ist ekelhaft”, sagte der EU-Sprecher am Montag. Auch in England ist ein Verfahren gegen Musk wegen des Modus eingeleitet worden, wie der Telegraph berichtet. Der KI-Modus erlaubt es auch, Bilder von Prominenten wie beispielsweise Kate, der Princess of Wales, zu bearbeiten.

Grok schrieb in einem X-Post, dass es wegen einer Sicherheitslücke zu den Darstellungen gekommen sei und dass solche Bilder gegen die Richtlinien des Unternehmens verstoßen. Es wurde betont, dass solche Bilder „illegal und verboten” seien und man daran arbeite, die Sicherheitslücke zu schließen. Die Bilder seien gelöscht und die entsprechenden Nutzer seien dauerhaft gesperrt worden, hieß es am Sonntag auf dem X-Sicherheitsaccount. Elon Musk schrieb dazu: „Wer Grok zur Erstellung illegaler Inhalte nutzt, wird die gleichen Konsequenzen tragen, als würde er illegale Inhalte hochladen.”

In Großbritannien ist es seit Inkrafttreten des Online Safety Acts im Sommer 2025 verboten, KI-veränderte Fotos und Videos zu posten, die sexuell explizite Darstellungen enthalten oder die zu „Hass schüren” könnten, weil beispielsweise zu Gewalt gegen eine bestimmte Gruppe aufgerufen wird, wie die britische Regierung auf ihrer Internetseite mitteilte. Keir Starmer sprach sich dafür aus, dass die Regulierungsbehörde Ofcom alle ihr zustehenden Mittel im Vorgehen gegen X nutzen solle. Das kann eine technische Blockierung von X umfassen oder ein Verbot, mit Werbepartnern in Großbritannien zusammenzuarbeiten, sodass der Internetplattform finanzielle Einnahmen fehlen würden.

Im Dezember verhängte die EU-Kommission eine Strafe in Höhe von 120 Millionen Euro, weil das Unternehmen X ihrer Meinung nach gegen Transparenzauflagen bei Werbung und Nutzerabos verstoßen habe. Daraufhin sperrte X den Werbeaccount der Europäischen Kommission und warf dieser vor, ihren Account in irreführender Weise genutzt zu haben, um die Reichweite der Webseite mit den EU-Pressemitteilungen künstlich zu erhöhen (mehr dazu hier).

mra

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36 Kommentare

  • Wenn es um Kinderschutz ginge, wären Kinderehen verboten!

    • Obwohl laut GG verboten, aber das Verfassungsgericht hat da keine Einwände!
      Somit sei fest zu stellen, die halten sich auch nicht an Gesetze!

  • Das wird den Grünen aber gar nicht gefallen 🙊

  • Wäre schön wenn die EU VdL bei Cum-Ex auch so konzequent wäre.
    Der Steuerbetrug in Milliarden Höhe geht ja wohl munter weiter.

    • siehe Konsequenz bei Cum ex der EU wie z.b. bei der West-LB. Diese wurde zeitweise von der Anwaltskanzlei Merz in der Causa Cum-Ex vertreten.

  • Nun, den gängigen Regeln entsprechend, wird auch „Die Entführung des Ganymed“ von Peter Paul Rubens zensiert …

  • Ja mach nur einen Plan, sei ein großes Licht!
    Und mach noch einen zweiten Plan,
    gehen tun sie beide nicht.
    Die werden sich an Elon Musk die Zähne ausbeißen.

  • Meine Meinung: Wenn es wirklich um Kinderschutz gehen würde, dann wäre schon längst etwas passiert. Die brauchen keinen Grund, die suchen nur einen Anlass, um an die Daten von X `ranzukommen.
    Sozusagen Missbrauch des Kinderschutzes…

  • Und VdL? Ich hoffe, dass Musk endlich die angeblich verlorenen SMS dieser Frau findet!

  • Glaube ich auf’s Wort, dass die bei der EU jetzt alle versuchen auch so Bildchen zu erstellen 🙄

  • EU-Komission vs Musk – ich setze auf Musk. Im Worst Case gibt es in der EU kein X mehr. Dann nutzt man VPN.

    • Wenn man dann noch VPN nutzen kann. Unterschätze nie den Gegner…

  • Alter Spruch aus dem Werbermilieu: „Kinder und Tiere gehen immer.“ Soll sagen: Was immer du verkaufen willst, instrumentale dazu putzige Kinder oder niedliche Tiere (ok, außer bei Tabak und Schnaps). Davon hat die EU offenbar gelernt.

  • Ich möchte absolut nicht den Missbrauch von Minderjährigen oder anderen Personen
    für sexuelle Darstellungen rechtfertigen.
    Aber geht es bei X wirklich nur darum, oder will die EU unter diesem Vorwand ein unbequemes Portal bestrafen?
    Ist nur X von diesen Darstellungen betroffen oder auch andere Anbieter?

    • Ein Kind in Bikini ist auch nicht verboten.
      Hier wird da einiges vermischt falsch dargestellt.
      Es geht in Wirklichkeit auch nur um Zensur, aber das ist etwas anderes.

  • Das Standardwort linker Politiker für ZENSUR ist Kinderpornographie.

    Schade, daß Starmer noch 3 Jahre hat, danach ziemlich sicher Nigel Farage und Reform UK – WENN es UK dann überhaupt noch gibt.

    • Und „Hass“
      Das sind ja auch gerade die Linken, die alle Menschen immer in Gruppen einteilt und Gruppenhetze betreibt. „Alte weiße Männer“ schon vergessen?
      Feministen, Wokisten, allgemein Linke werden also bald massenweise gesperrt?

      • … oder „Impfgegner“ bzw. „Corona-Leugner“ . . . wieviele VTs haben sich zwischenzeitlich als Fakt bestätigt.

        … und wer von den Verantwortlichen sitzt hinter Gitter, oder wieviele der Carola-Bußgelder wurde inzwischen „erlassen, bzw. zurück genommen…

    • reform-partei will muslimin zur londoner stadtchefin machen.
      moege sie weniger muslimisch sein als der derzeitige chef.

  • Warum hat eine KI einen „spicy mode“?
    Ist doch klar, das sowas misbraucht, oder eigentlich gebraucht wird.
    An welche Anwendungsszenarien hat man denn so gedacht, als man das gebaut hat?
    Hat man überhaupt gedacht?
    Man hätte vielleicht mal die KI fragen sollen, was dann passiert.

  • Und wie streng sind sie mit der katholischen Kirche ?

  • Auf keinen anderen Straftatbestand werden dermaßen viele Gesetze und Maßnahmen gepackt, wie auf Kindesmissbrauch. Gut so! Eigentlich müsste deshalb Kindesmissbrauch inzwischen vollkommen verschwunden sein. Dass es trotzdem immer noch neue Maßnahmen für einen vorgeblichen Kinderschutz gibt lässt vermuten, dass die Adressaten ausserhalb dieses Strafbarkeitphänomens liegen. Das Ziel scheint mir eher in der totalen Überwachung, sprich der totalen Zensur des Internets zu liegen.

  • Ich hoffe, die amerikanische Regierung haut den Brüsseler Unterdrückern ordentlich auf die Finger.

  • Hurra es lebe die Verbotskultur! Für jegliche Art der Zensur werden immer neue Gründe erfunden.

  • Mit Schmutz bewerfen, das nennen sie untersuchen.
    Was ist mit Manga Comics, sollen wir die auch zensieren?

  • Also wenn ihr abnehmen wollt nehmt einfach Grok,Bilder mit grünen oder linken und ihr habt danach garantiert keinen Hunger mehr. 🤣🤪🥳

  • Unsere geschätzte Frau von der Rolle sucht doch nur einen Vorwand um X verbieten zu können.

  • Jetzt läuft es bei X mal so wie es der linksgrünen Hälfte gefallen könnte und dann ist es auch wieder nur falsch.

  • Es ist nur eine ausrede zum totale kontrolle….Der schutz von kindern ist die EU scheissegal.

  • Die Insassen aus Brüssels größter Klapse versuchen es immer wieder, diese verdammte freie Meinungsäußerung endlich abzustellen. Europaweit !

  • Mich wundert es, dass sich die EU-Spitze aufregt.
    Wenn in Deutschland Dragqueens Tänze vor Kindern aufführen dürfen,ihre halbnackten Hinterteile vor Kindern schwenken dürfen, wobei evtl .teilweise ihr “ Gemächt “ zu sehen ist, dann irritiert mich , dass die EU sich dazu nicht aufregt.
    Wenn in deutschen Kindergärten Erzieher und Erzieherinnen zuschauen , wenn sich Kinder gegenseitig am Unterleib “ befummeln“ dürfen oder Schlimmeres und das als pädagogisch wertvoll (die Partei, die sowas wohl gerne toleriert, ist bekannt ) angesehen wird und sich da die EU-Spitze nicht einschaltet, tja—dann geht es wohl bei der Aufregung der EU-Spitzen nicht um den Schutz von Personen—- sondern eher um Bestrafung von Elon Musk, den “ Verhassten“.

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