Neue EU-Verordnung
Preise könnten steigen: CO2-Abgabe für Import von Stahl, Aluminium und Düngemittel in Kraft getreten
Seit dem 1. Januar muss eine CO2-Abgabe auf Importe von Stahl, Aluminium und Düngemittel in die EU gezahlt werden. Die EU möchte damit angeblich die heimische Industrie schützen – die Folge könnte jedoch genau das Gegenteil sein. Und: Die Preise steigen.
Am 1. Januar trat die EU-Verordnung über den CO2-Grenzausgleich in Kraft. Seit Donnerstag müssen Unternehmen, die energieintensive Produkte wie Stahl, Aluminium oder Düngemittel und Wasserstoff in die Europäische Union importieren, eine CO2-Abgabe zahlen. Sie müssen Zertifikate erwerben, wobei die Menge der Zertifikate der Menge der Emissionen entsprechen soll. Laut Euronews kann der Preis für ein Zertifikat, das einer Tonne Kohlenstoffdioxid entspricht, zwischen 70 und 100 Euro liegen. Durch diese Maßnahme will die EU vorgeblich die heimische Industrie schützen.
Denn in der Europäischen Union müssen Produzenten von Gütern wie Stahl oder Aluminium bereits eine CO2-Abgabe zahlen, nämlich über das Handelssystem ETS. Damit Unternehmen ihre Produktion nicht in Länder verlagern, die keine Emissionsregeln haben, ist der CO2-Grenzausgleich eingeführt worden. Für Aluminium, Eisen und Stahl sowie Wasserstoff müssen Abgaben auf die Emissionen gezahlt werden, die direkt bei der Produktion entstehen, wie es im Text der Verordnung heißt.
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Dabei ist nicht nur Metall in Rohform betroffen, das in der EU weiterverarbeitet wird, sondern auch fertige Produkte wie Bahnschienen und Schleusentore aus Eisen, Drähte aus Aluminium oder „Sammelbehälter, Fässer, Bottiche und ähnliche Behälter, aus Aluminium, für Stoffe aller Art“ mit einem Fassungsvermögen von mehr als 300 Litern. Auf Produkte wie Dünger könnten auch die „indirekten Emissionen“ in die Berechnung miteinbezogen werden. Indirekte Emissionen sind Emissionen, die bei der Herstellung von Strom entstehen, wenn Strom zur Herstellung von Produkten benötigt wird.
Wie viel gezahlt werden muss, bemisst sich an der Menge von Kohlenstoffdioxid für eine Tonne der Produkte, also beispielsweise eine Tonne Aluminiumdraht. Die EU hat verschiedene Formeln für die Berechnung festgelegt: je nachdem, ob nur direkte oder direkte und indirekte Emissionen berücksichtigt werden müssen. Das Ergebnis der Rechnungen muss von einem anerkannten Prüfer überprüft werden.
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Neben der Abgabe ist der Import solcher Waren auch mit Berichtspflichten verbunden. Bereits seit dem 1. Oktober 2023 mussten Importeure Berichte an die EU senden, in denen steht, welche Menge an Waren sie importieren und welche CO2-Emissionen darauf anfallen. Diese Berichte müssen auch 2026 weiter fortgeführt werden, sie müssen sowohl quartalsweise für alle importierten Waren erfolgen als auch abschließend für das gesamte Kalenderjahr.
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Luftsteuer und Luftabgabe, was haben wir vor zehn Jahren noch darüber gelacht. Aber mal schauen, wer zuletzt lacht. Gottlob sind alle Namen und Gesichter bekannt 😌
Willst Du Luft etwa umsonst??
Schnorrer!!!
Ich habe da noch etwas, dass man pauschal co2 besteuern könnte.. aber das darf man ja nicht veröffentlichen, sonst übernimmt irgendein Politiker diese dumme Idee.
Plünderung durch honorierte unwissenschaftliche Wissenschaft.
Ich frage mich bis heute, warum die EU einen gasförmigen Stoff in der Gewichtseinheit Tonnen, misst… kann das jemand erklären?
@Fischer
Das Gewicht der Luft ist der = Luftdruck. 🙂
Ja, könnte ich. Aber wenn sie im Chemie- oder Physikunterricht aufgepasst hätten, wäre das nicht nötig. 🙂
Auch Luft hat ein Gewicht.
Und wie berechnet die EU das Gewicht?
Ich fürchte, sie bestellen auch 500 Gramm Bier in der Kneipe…
…und für andere: Die Frage lautete nicht, ob Luft ein Gewicht hat, sondern warum ein gasförmiger Stoff in Tonnen und nicht zB in Kubikmetern angegeben wird.
Das glaube ich dir nicht. Nenne mit nur den Ansatz.
Einfach mal die AI bemühen:
„Luft hat Gewicht, weil sie aus Gasmolekülen besteht, und ihr Gewicht (Dichte) hängt von Temperatur, Druck und Feuchtigkeit ab;
typischerweise wiegt ein Kubikmeter (1000 Liter) trockene Luft bei 15°C und auf Meeresspiegelhöhe etwa 1,225 kg (oder 1,2 bis 1,3 Gramm pro Liter), während sie in der Höhe leichter wird und warme Luft leichter ist als kalte“.
Wieviel Co2 wird eigentlich dadurch eingespart, dass die Preise für den Import teurer werden?
Wir werden doch nicht etwa hinter die Dichte geführt und es geht nur darum, Geld zu kassieren.
EXAKT DAS ist der Punkt (ich nehme mal an, dass Sie „hinter die Fichte geführt“ meinten).
Und wohin diese Abermilliarden hinfließen, weiß doch auch kein Schweilalala.
Es ist alles noch sehr viel schlimmer.
Hierzu nur mal den Wecker auf Tichys anhören.
https://www.tichyseinblick.de/podcast/te-wecker-am-2-januar-2026/
Zertifikate der neue Ablasshandel.
Der EU ist nicht mehr zu helfen.
Doch.
Oreschnik 😉
Nun, Freiheit ist ja stets etwas prekär, weil dem ius libertatis – Recht auf Freiheit – das exercitium libertatis – Ausübung der Freiheit – gegenübersteht. Konkret heißt das, man kann jemandem zwar mühelos das Recht auf Freiheit zuerkennen – was aber nicht zwangsweise heißen muß, daß er diese Freiheit auch ausüben kann; hierfür benötigt er instrumenta libertatis – Mittel zur Freiheit.
Es hat aber den Anschein, als sei die EU und alle ihre Mitgliedsstaaten in die Hände politreligiöser Geiselnehmer gefallen: Sie „gewähren“ den Bürgern zwar das ius libertatis, nehmen ihnen aber gleichzeitig die instrumenta libertatis (Verarmung durch Deindustrialisierung, Arbeitsplatzverlust, Leistungskürzungen, Abgabenerhöhungen, Meinungszensur etc.) – alles unter dem Vorwand der klimagerechten Anreizschaffung (vulgo: Umerziehung) – und machen so das exercitium libertatis faktisch unmöglich (Wer sich kein Auto mehr leisten kann, dem ist der Kraftstoffpreis egal!)
Nachtrag:
Die Einschränkung der instrumenta libertatis zur Einschränkung des exercitium libertatis hat in Deutschland bereits verfassungs(gerichtlichen) Rang:
„Und zwar muss CO2-relevanter Freiheitsgebrauch, um den Klimawandel anzuhalten, ohnehin irgendwann im Wesentlichen unterbunden werden, weil sich die Erderwärmung nur stoppen lässt, wenn die anthropogene CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre nicht mehr weiter steigt.“
(Zit.: BVerfG, Beschluss vom 24. März 2021 – 1 BvR 2656/18, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20, 1 BvR 288/20)
Willkommen in der Klimadiktatur!
Das Volk vergisst nichts.
Die Rache wird fürchterlich sein.
schön wärs. Bei der nächsten Wahl machen die Deppen ihr Kreuz doch wieder bei CDUCSUGRÜNESPD!
„Die Rache wird fürchterlich sein.“ Die Hoffnung stirbt zuletzt,,
Die CO2 Abgabe und das Handelssystem ETS sollten abgeschafft werden. Weder Japan noch Kanada oder USA haben vollumfänglich gleichwertige kostenintensive Systeme eingeführt.
Wir schießen und ins eigene Knie.
Nicht „WIR“ (Ich kann es nicht schon mehr lesen), sondern diese Politiker, aber solange ich immer noch dieses „WIR“ lesen muss ,wird sich nichts verändern und dass ist gesichert sicher. Nur weiter so die schaffen das ,dem Land den Rest zu geben, mit Eurer Hilfe.
Schön beschrieben, anderes Wort dafür ist ZOLL. Wirkung wurde ausreichend, bei Trump, diskutiert.
Man kann sich das alles nicht ausdenken. Das bedeutet weiteren Ärger mit China, aber die lassen das mit sich machen, ohne sich zu wehren.
Wenn etwas ,etwas könnte wird es das auch tun.
Preise werden steigen.
Und 80% der Menschen in diesem Land werden meckern alles ist teurer
Regierung ihr müsst was dagegen tun.
Und wählen das nächste mal genau die ,die ihnen das Eingebrockt haben.
Das ist der immerwährende Kreislauf in Deutschland .
Oder die Definition des Wahnsinn wie in Einstein so schön beschrieben hat.
Mal schauen wann da die ersten Milliarden von Gangstern im Anzug ergaunert werden. Daher wandern so viele Neureiche nach Dubai aus.
E uropas
U ntergang
Dank der Europäischen Unfähigkeit!!
Wenn nichts mehr klappt in Deutschland ,aber der Aufwärtstrend ist gesichert und das ist auch sicher , z. B. mit der Preisen ,den Einwanderzahlen , den Zahlen der Arbeitslosen und Bürgergeld Empfänger , mit Herstellung der Kriegsbereitschaft, also ist alles gut ,sagt der Friederich und macht Hoffnung auf weitere Steigerungen..
Eine Überschrift im Konjunktiv?
Ach…. Wird sicher alles viel billiger. Merz ist doch unser Heiland!!!