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Senatsplan

Wegen Gefährdung von Muslimen: Berlin will „Tag gegen Islamfeindlichkeit“ einführen

Berlin will einen "Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit" einführen. Die gesellschaftliche Stimmung aktuell stünde "exemplarisch für die Kontinuität und Gewaltförmigkeit islamfeindlicher Einstellungen", heißt es vom Senat.

Kai Wegner hat dem Ansinnen der Berliner Senatorin Cansel Kiziltepe zugestimmt. (IMAGO/Emmanuele Contini)

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Der Berliner Senat will den 15. März künftig in der Stadt als „Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit“ etablieren. Das geht aus einer Mitteilung an das Abgeordnetenhaus vom 10.12.2025 hervor. Anlass ist ein Parlamentsbeschluss vom 11. September 2025. Darin wird der Senat aufgefordert, den von der UN-Vollversammlung als „Internationalen Tag zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit“ anerkannten Tag auch in Berlin zu verankern.

Das von der UN initiierte Datum geht auf den Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch am 15.03.2019 zurück, bei dem 51 Menschen ermordet wurden. Als konkrete Bezugspunkte für Deutschland verweist der Senat auf den Anschlag von Hanau 2020 und die Ermordung von Marwa El-Sherbini 2009. Ziel sei dabei „ebenso die Sichtbarmachung von und die Sensibilisierung für Islamfeindlichkeit in Berlin“. Das Vorhaben geht auf die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung unter der Leitung der SPD-Politikerin Cansel Kiziltepe zurück.

Die Mitteilung betont vor allem eine Bedrohungslage für Muslime in Berlin. Islamfeindlichkeit sei demnach „keine abstrakte Bedrohung, sondern eine sehr konkrete Gefahr für die Betroffenen“. Der Senat legt damit nahe, dass Muslime in Berlin regelmäßig Übergriffe befürchten müssen.

„Auch diese Tage markieren einschneidende Erlebnisse für viele Menschen in Deutschland, insbesondere für junge Musliminnen und Muslime, und stehen exemplarisch für die Kontinuität und Gewaltförmigkeit islamfeindlicher Einstellungen. Daher wird der Berliner Senat auch jenseits des 15. März seine Anstrengungen in der Prävention von Islamfeindlichkeit fortsetzen“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Darüber hinaus soll über die Anerkennungs- und Symbolpolitik des Aktionstags hinaus die Zusammenarbeit mit weiteren Gremien intensiviert werden, darunter mit der sogenannten „Expert*innenkommission antimuslimischer Rassismus“. Gemeinsam soll mit dieser ein „Eckpunktepapier zur Prävention von Islamfeindlichkeit“ erarbeitet werden. Dieses Papier solle „die Grundlage für eine landesweite Handlungsstrategie zur Prävention von Islamfeindlichkeit bilden“.

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173 Kommentare

  • Ich möchte einen Tag gegen Juden- und Christenfeindlichkeit.

    234
    • Es wäre islam-realistisch.

    • Das was die da machen ist lupenreine Propaganda für den Staatsfunk ! So etwas funktioniert nur in Zusammenarbeit mit einem gleichgeschalteten örr . Politiker liefern die fakes und der örr berichtet es dem Konsumenten als Wahrheit und absolut notwendig.
      Das ist das selbe mit dem Vogel von der csu . Die können alles erzählen und es kommt in den 20 Uhr Nachrichten als Wahrheit!

    • Was mögen die Angehörigen der Opfer denken, die auf Weihnachtsmärkten im Namen des Islams getötet worden sind?

    • Geht nicht. Das wäre islamfeindlich.

    • Und ihr erwartet ernsthaft von mir dass ich dafür arbeiten gehe und Steuerm zahle????
      Nö!

      Wenn für so was Geld da ist, dann ist auch Geld für mich da. 😊

    • @Gina F.
      …oder ein n Tag GEGEN die aggressive Islamisierung des öffentlichen Raums in Berlin. Siehe Schulen, Straßen, etc

    • Stehen die Betonpoller vor Weihnachtsmärken selbst in Kleinstädten wegen Gefährdung von Muslimen auf diesen Veranstaltungen?
      Nur eine Frage, ich bin jetzt echt verwirrt

    • Einen??

  • Übrigens: Das Christentum ist die Weltweit am meisten verfolgte Religion. Auch die Angriffe auf Kichen und christliche Denkmäler und Veranstaltungen haben in Deutschland in den letzten Jahren massiv zugenommen. Wann kommt der Gedenktag hierfür?

    201
    • nie.

      Nicht gewollt von der Politik.

      • Weder von unserer Politkaste noch von den Oberen in den beiden großen, christlichen Kirchen gewollt. das sind „Hirten“, die ihre Schafe im Stich lassen.
        Gutes Interview neulich hier auf Apollo mit Prof. Schröter – klar und deutlich. Empfehlenswert.

    • Und die Täter sind fast immer Muslime.

      Der Islam ist im Mittelalter stehengeblieben.

      Wir sollten den Islam aus Europa fernhalten. Trump hat die Gefahr richtig beschrieben!

      102
      • „Wir sollten den Islam aus Europa fernhalten. “

        Es ist viel zu spät. Das wird nix mehr.

    • „Angriffe auf Kirchen und christliche Denkmäler und Veranstaltungen haben in Deutschland in den letzten Jahren massiv zugenommen. “ Wie sagte doch eine gewisse E RI K A immer ?“Davon ist uns nichts bekannt“

    • Die Kirchenfürsten wollen es doch so, die kriechen denen doch in ….

  • Wann ist in Berlin der Tag gegen Antisemitismus?

    • Ich schlage den 07.10. vor! Und die Umbenennung der Sonnenallee in „Shani Louk-Allee“!

  • „Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit“ Und am 14.03. wird der „Internationalen Tag gegen Judenfeindlichkeit“ begangen.

    • Ich vermute:
      Das ist angesichts der Kriminalitätsstatistik eine bewusste Provokation der Biodeutschen. Sie schüren die Wut, bis es knallt. Dann kann die Politik endlich den Ausnahmezustand ausrufen, alle Wahlen absagen und wieder die Grundrechte entziehen. Das wollen sie erreichen.

      • Das ist gut möglich.

        • Es handelt sich in Wahrheit um eine Politik- & Parteivergrößerungs-Maßnahme, um die angespannte Personalunterbringung der Parteien auf Staatsticket zu organisieren. Die Gründe sind geografisch und sachlich an muslimischen Haaren herbeigezogen, denn der UN-Beschluss wurde von Pakistan eingebracht, das sich gegen die zunehmenden antiislamischen Vorfälle in Südasien wendete. Die linke SPD hätte den 40. Jahrestag der UNESCO-Toleranzkonvention feiern können, statt dessen mischt sie sich nun in Religionsfragen ein und versucht, eine neue ideologische Kirche zu errichten. Das kann die Partei gern selbst über ihre Parteienstiftung finanzieren! – Es ist keine Staatsaufgabe – auch angesichts der Haushaltslage Berlins. – Da hier Geld eingesetzt wird, das besser für EU-Kofinanzierungen eingesetzt wird, muss sich nun der Europäische Rechnungshof kümmern, es geht um mehr als die 2%-ige Bagatellgrenze.

          1
  • „Man kann kein geistig gesundes Leben in einer geistig kranken Gesellschaft führen. Funktion prallt auf Dysfunktion. Eine Therapie, die dies ignoriert, kann keinen „erfolgreichen Abschluß“ haben.”
    ― James Hillman & Michael Ventura, „Hundert Jahre Psychotherapie und der Welt geht’s immer schlechter“ (1993); Walter Verlag

    „Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine zutiefst kranke Gesellschaft zu sein.“
    ― Jiddu Krishnamurti

    „Das Ziel besteht darin, eine Gesellschaft zu demoralisieren, indem ihre moralischen, bildungspolitischen und kulturellen Grundlagen untergraben werden, sodass die Menschen nicht mehr in der Lage sind, Bedrohungen zu erkennen oder sich gegen sie zu verteidigen.“
    ― Yuri Bezmenov

    • Yuri Bezmenov
      sehr interessanter Mann. Mit seinem Wirken werde ich mich ausführlich auseinandersetzen. Er war mir nicht bekannt.

    • DANKE: GUTE BEMERKUNGEN

    • Ein Volk beherrscht von Uneinsichtigen Therpieabrecher:Innen.
      Beste Wünsche an Aporetix.

  • Finde ich ok,aber das Datum muss geändert werden,schlage den 30.Februar vor.

  • Und er wird wieder gewählt, wetten…

    • Nein. Berlin bekommt unter rotblutrotgrün eine türkische Kommunistin als Bürgermeister.

      Dann ist vorbei mit Freiheit und Religionsfreiheit.

  • Ich wäre für einen Gedenktag für die ermordeten Messeropfer.

    110
    • Nicht nur einen!

  • Alle sollten an diesem Tag mit ner Deutschland Fahne rum laufen.

  • Das ist sehr bedauerlich. Da bin ich mit dem Gedenktag gegen Inländerfeindlichkeit und dem Mahntag zur Respektierung des Steuerzahlers ausgelastet. Und auf den Gedenktag gegen Dampflokfeindlichkeit werde ich aus familiären Gründen auch nicht verzichten.

  • Was lange gährt wird endlich Wut.

    • Angesichts der klaren Erkenntnisse der Kriminalitätsstatistik ist das eine bewusste Provokation der Biodeutschen.

      • Und Zeichen einer fortschreitenden Unterwanderung

  • Wenn man den tatsächlichen „Bodycount“ betrachtet, wird einem die Absurdität dieses Vorschlags bewusst. Der dürfte in Deutschland und Europa etwa bei 1 zu 100 liegen, den Alltagsterror mit eingerechnet.

    • Eher 1 zu 1000. Den Alltagsterror NICHT mit eingerechnet.

  • Wie wäre es mit einer Gedenktafel für all die Opfer des Stadtbilds? Inklusive Feiertag wo unsere Politiker Blumen niederlegen?

  • In Australien hat man sie vor wenigen Tagen wieder gesehen, die Islamfeindlichkeit.

  • Jeder Tag ist Tag der Islamfeindlichkeit. Aber das ist eine andere Lesart.

  • Es ist nicht zu fassen!!!

  • Kann mal jemand googeln, wieviele Deutsche in den letzten 10 Jahren durch Muslime ihr Leben verloren haben und wie viele Muslime durch Biodeutsche?
    Wieviel Millionen Deutsche leben hier und wie viel Millionen Muslime?
    Das würde die reale Bedrohung veranschaulichen.

    138
  • Man sollte den 12. September zum Feiertag erklären. Im Gedenken an 1683.

    • Hervorragendes Datum!

  • Jeder Weihnachtsmarktpoller spricht dieser Täter-Opfer-Umkehr Hohn!

  • Realitäten spielen keine Rolle mehr. Nach Gutdünken wird einfach erfunden, was man als Realität haben will.

  • Diesen Tag gegen Islamfeindlichkeit sollte man auf den 20. September legen. Da wird das neue Abgeordnetenhaus gewählt. – Dann wäre es sogar ein ‚Demokratie-Tag‘ gegen das solche … ich sehe die nicht, wenn hier jmd. meint, da läge eine unschöne Ankündigung versteckt.

  • Naja, die Lust am Untergang könnte man das nennen. Wallah, wir schaffen das.

  • Wann kommt ein Tag gegen schwachsinnige Entscheidungen ?

  • Das ist der Hammer. Wir leben in einer offenen Psychiatrie.
    Wie sieht es aus, mit einem „Tag für die deutschen Opfer der Gewalt“ durch eben diese, ach so bedrohten, Muslime?
    Unfassbar…….

    • Es kann nicht sein, was nicht sein darf , unsere Demokrzie..

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