Verkehrswende
Umstrittener China-Deal: DB erwirbt Elektrobusse aus der Volksrepublik
Die Deutsche Bahn plant, ihre Verkehrsflotte um mehrere Tausend Elektrobusse zu erweitern. Ein erheblicher Teil dieser Fahrzeuge soll aus der Produktion chinesischer Hersteller stammen. Doch der Kurs des Staatskonzerns stößt auf wachsenden Widerstand: Gewerkschaften und politische Akteure üben scharfe Kritik an der Entscheidung.
Im Rahmen der grünen Transformation, die in Deutschland bis 2045 die vollständige Dekarbonisierung des Verkehrs vorsieht, steht die Deutsche Bahn (DB) vor der Aufgabe, ihre Busflotte neu auszustatten. Vor diesem Hintergrund hat der Staatskonzern erst kürzlich entschieden, einen Großauftrag für die Lieferung von Elektrobussen zu vergeben.
Die Anfang April 2025 veröffentlichte Ausschreibung der Deutschen Bahn sieht die Beschaffung von insgesamt 5.000 emissionsfreien Bussen vor. Ab dem Jahr 2030 sollen die neuen Fahrzeuge schrittweise in den Betrieb von DB Regio Bus integriert werden.
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Neben dem chinesischen Konzern BYD wurden auch der ebenfalls aus China stammende Hersteller Zhongtong Bus sowie der deutsche Nutzfahrzeugproduzent MAN als Lieferanten ausgewählt. Auf BYD entfällt dabei ein Bestellvolumen von rund 700 Fahrzeugen. Wie viele Busse Zhongtong beziehungsweise MAN liefern werden, ist bislang nicht öffentlich bekannt.
Die Entscheidung, einen Teil des Auftrags an chinesische Anbieter zu vergeben, hat zu massiver öffentlicher Kritik geführt. Besonders deutlich fiel die Kritik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aus. Die Gewerkschaft fordert ein stärkeres Bekenntnis zur heimischen Industrie und stellt die Beschaffungsstrategie des bundeseigenen Konzerns infrage.
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Auch aus der Politik kommt deutlicher Gegenwind. Vor allem Vertreter der SPD meldeten sich zu Wort. Parteichef und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hatte auf einem Gewerkschaftskongress betont, deutsche Unternehmen müssten eine größere Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Deutschland übernehmen. Übergreifend hatte die Partei zuletzt nach mehr „Standortpatriotismus‟ gefordert.
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Zudem hätte eine solche Vergabe zur Auslastung von Produktionskapazitäten beigetragen und Arbeitsplätze gesichert. Dies wäre von besonders großer Bedeutung, da der Stellenabbau, der sich derzeit in der deutschen Wirtschaft abzeichnet, mittlerweile ein besorgniserregendes Ausmaß angenommen hat. Jeder gesicherte Arbeitsplatz ist ein Gewinn.
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Da sich der staatseigene DB-Konzern jedoch für einen anderen Weg entschieden hat, fordert die EVG nun von der Bundesregierung konkrete Maßnahmen zur Sicherung deutscher Arbeitsplätze.
Generell ist die Tatsache bedrückend, dass ein deutscher Staatskonzern in diesem Umfang Produkte von Unternehmen bezieht, die maßgeblich durch die chinesische Regierung subventioniert werden.
Kritiker warnen dabei vor allem mit Blick auf künftige Entwicklungen, da unklar ist, welche Beschaffungsschritte die Deutsche Bahn künftig noch gehen wird. Bestellt der bundeseigene Konzern womöglich bald auch Züge aus der Volksrepublik? Abwegig ist dieses Szenario keineswegs. Chinesische Unternehmen zählen inzwischen zu den weltweit größten Herstellern von Bauteilen und Komponenten im Eisenbahnsektor. Von U-Bahnen bis hin zu Hochgeschwindigkeitszügen hat China in vielen Bereichen die technologische Führung übernommen. Frühere Branchengrößen wie Siemens oder Alstom, die einst Know-how nach China brachten, werden zusehends aus dem Wettbewerb verdrängt.
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Der Staatskonzern CRRC (China Railway Rolling Stock Corporation) dominiert den heimischen Markt mit einem sehr hohen Marktanteil. Mittlerweile gilt das Unternehmen, gemessen am Umsatz, sogar als größter Schienenfahrzeughersteller der Welt. Wie auch chinesische Automobilhersteller verfolgt CRRC eine konsequente Expansionsstrategie und richtet seinen Blick zunehmend auf Europa.
Erst kürzlich stattete CRRC die WESTbahn, eine teilprivatisierte österreichische Bahngesellschaft, mit einer neuen Zugflotte aus. Auch in der Alpenrepublik sorgte dies für Aufsehen. Politik und Gewerkschaften warnten vor einem Verlust europäischer Wertschöpfung sowie vor dem Abfluss von Steuergeldern.
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Jetzt kommt zum: „Wir fahren bei jedem Wetter, außer es schneit, regnet, stürmt oder ist frostig“ noch „außer der Akku ist leer“!
Oder der selbstfahrende Bus wird gehackt und fährt fremdgesteuert die nächste Klippe runter. Weil ein Regimegegner an Bord war. Oder ein VIP.
Genau das wurde letztlich in Norwegen festgestellt.
Die haben nämlich bereits solche Busse und mussten bestätigen, daß diese von China aus gesteuert werden können.
https://www1.wdr.de/nachrichten/busse-norwegen-china-autos-100.html
Wenn China diese Busse steuern kann, können das womöglich andere technisch versierte Menschen auch.
Ich setze mich nicht in selbstfahrende Fahrzeuge.
@Hier könnte…..
Ja, seh ich auch so. Hab nichts anderes gemeint!
Das ist aber genauso EU Vorgabe. In Russland wollen auch ein paar Porsche nicht fahren.
@Julie
Computer hast du überall, ausser vielleicht im Oldtimer vom Uropa.
Aber es sollte ein Steuer haben und ein Mensch sollte es steuern.
Und beides sollte nicht auf einem anderen Kontinent sein. Sondern vor Ort. 😉
Ich würd mich eh niemals in ein Fahrzeug setzen, das computergesteuert, also fremdgesteuert fährt.
@ Julie „Fernwartung“ üblich bei Elektrokutschen. Das Modul der Fernsteuerung verschwindet nicht mehr.
ZUKUNFT: Fahrrad oder zu Fuss. Leider.
Oder es wurde ein roter Knopf auf der Fernbedienung in Peking gedrückt.
Na dann pass mal auf, was in Deinen in China hergestellten Medikamenten drin ist oder der Siemens Waschmaschine aus China oder oder. VW fährt auch nicht ohne Chinachips.
Nun ja vielleicht bezahlt ja auch dem nächst der Chinesische Statt die Gehälter Provisionen und Pensionen des Vorstandes und der gesamten Führungsetage des Staatskonzern DB anstelle des Deutschen Steuerzahlers ?
Sonst wüste ich nicht warum ausgerechnet Busse aus China und nicht wenigstens der EU bezogen werden .
Zumal Wadepuhl da gerade am Rumkriechen musste wegen Seltener Erden !
Um ehrlich zu sein verstehe ich die Aufregung nicht. Unter Berücksichtigung von Diversifikation kauft man bei dem, der das beste Angebot macht. Passiert hier anscheinend auch. Sowas nennt man Marktwirtschaft. Wer will, dass (mehr) heimische Unternehmen in Zukunft den Zuschlag kriegen, muss dafür sorgen, dass sie wieder wettbewerbsfähig produzieren können.
Korrekt! „Aufreger“ ist m.E. der Umstand, dass China zwar einerseits erklärtes, verteufeltes Feindbild in Brüssel, Berlin, Wien, etc. ist (Betriebe/Private müssen doch die heimische Wirtschaft stärken und ja Nichts chinesisches kaufen!), andererseits wird öffentlicherhand fleißig in Fernost eingekauft (Zuggarnitur-Rahmen in AT, E-Busse in DE usw.). Nett formuliert: Das macht kein gutes Bild! Aber ja, Marktwirtschaft eben.
Nein, es ist keine Marktwirtschaft sondern ideologisch gesteuerte Staatswirtschaft.
Deutschland? CO2 Bepreisung, Verbrennerverbot zu 90 Prozent?
Genauso isses
Weil Antwortbutton wieder nicht funzt einfach hier:
K. Schroeder12.12.2025 um 12:45 Uhr
Mein Gott wie blauäugig Sie sind.
Jeder – JEDER- Einkauf von Militärgütern im Milliardenbereich ) birgt auch „Sicherheitsrisiken“. Nämlich das die Dinger nicht funktionieren, weil sie ferngeseuert und abschaltbar sind.
Dann vom Himmel fallen oder die „angehängten Eierchen“ dort runterfallen wo es unerwünscht ist.
Deshalb kauft D ja auch in USA+ Israel ein, weil „Freunde ja sowas nicht machen. Die hören allenfalls das Kanzlerhandy ab 🙂
Stellen wir uns vor, daß grundsätzlich keine Teile (aus chin. Produktion oder bei chin. Beteiligung) verarbeitet werden dürfen.
Dann können wir wieder mit der Postkutsche fahren!
Es geht hier aber nicht um militärische Güter, sondern um zivile Busse – also bitte nicht ausweichen, sondern beim Thema bleiben. Es geht auch nicht darum., GAR nichts mehr aus Chinas zu kaufen. Diese deutsche „Alles-oder-nichts“-Mentalität, die zwischen Extremen hin- und herpendelt, sollte sich langsam mal erledigt haben nach all den historischen Pleiten.
Es geht schlicht um die Frage, was ich bei einem Handelspartner einkaufe, der mit seinen Exporten und seiner „Seidenstraße“ nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Ziele verfolgt.
China hat keine Marktwirtschaft, sondern Staatskapitalismus. Das ist was anderes, denn in China werden Firmen über Subventionen, Audits, Firmenprüfungen, Strafen, Vorgaben, etc. politisch gesteuert. Wer nicht spurt, landet im Liuzhi-System (bitte informieren). BYD z.B. hat nur in 2022 umgerechnet 2,1 Mrd. Euro an Subventionen bekommen. So kann man Produkte zum Dumpingpreis anbieten und die Konkurrenz ausschalten.
Zu glauben, es hier mit einer normalen Marktwirtschaft zu tun zu haben, ist m.E. gefährlich naive Blauäugigkeit.
Die Bahnchefin hat sich hier entweder komplett falsch entschieden. Oder aber ein ihr nicht wohlgesonnener Mitbewohner der DB-Teppichetage hat ihr aus Rache wegen ihrer Kündigungen im Management-Bereich dieses Kuckucksei ins Nest gelegt.
Wie man es auch dreht und wendet: Busse, die aus China ferngesteuert werden können (s. solche Fälle in Norwegen) sind ein Sicherheitsrisiko!
Die „Tapete bis zur Wand“-Denker sind wieder ihrem Element.
Mal fragen, warum China so billig ist und uns immer so tolle Angebote macht. Aber dafür reichts bei euch nicht. Gleich kommt wieder „Schwedisch“ und amüsiert nich mit seiner küchenpsychologischen Analyse.
Macht weiter so, liebe Nutztiere. Der ein oder andere darf später unter der roten Fuchtel bestimmt erneut den Blockwart geben…😌
Hinzu kommt daß China seine Autos per Remote steuern und abschalten kann. Der Wahnsinn ist allerdings auch für EU-Autos verbaut
Kann Porsche in Russland wohl auch. Oder?
Kindergarten.
Profis:
„Ex-Mossad Head: We’ve ‚Boobytrapped And Manipulated‘ Equipment in ‚All Countries You Can Imagine'“
https://www.informationliberation.com/?id=65064
Was nur logisch ist, da die Schaltstellen der EU mit von China (wissentlich und/oder unwissentlich) kontrollierten Leuten besetzt sind. Wie Imperator Palpatine wirkt China im Hintergrund, bis es wieder heißt: „So geht die Freiheit zugrunde, mit donnernden Applaus.“
So schützt man doch die DEUTSCHE WIRTSCHAFT?? 😵💫🤐😷🤥
Oder habe ich was falsch verstanden?
https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft-in-bayern-fachleute-sicher-freistaat-steht-vor-welle-der-firmenschliessungen,V4y2qRv
Du hast es nicht verstanden. Was soll geschützt werden, Unternehmen die nicht wettbewerbsfähig sind? Was ist dann mit unseren wettbewerbsfähigen Unternehmen, die sollen dann durch Gegenzölle beschädigt werden?
Ohne westliche Technologie, die man China seit den 1970er Jahren frei Haus geliefert hat, wäre das Land auch nicht wettbewerbsfähig.
Alle hier haben doch gut gelebt damit hier in EUschland. Die Gewerkschaften zu aller erst. Deren Mitglieder hatten Arbeit genug wegen chinesischer Aufträge. Nun ist China nicht mehr technologisch abhängig, sondern entwickelt selbst. Das passt den linken und rechten “Kolonialwarenhändlern und Genossen “ auch wieder nicht.
Solange die Chinesen Mercedes, BMW, Trumpf etc. kaufen ist alles ok, wehe die haben selber was zum anbieten und machen es auch noch besser und billiger.
Wobei die Frage zu stellen ist:
WARUM sind viele die Unternehmen nicht mehr wettbewerbsfähig?
Überbordende Bürokratie, Steuern en masse, Gas, Strom, Löhne, gewollte Deindustriealisierung durch rot/grün trägt halt Früchte.
In Zeiten, wo die deutsche und die EU Politik, die deutsche Industrie aktiv in den Untergang reitet, sollten wenigestens die Staatsbetriebe Aufträge an deutsche Unternehmen vergeben.
Vielleicht rettet sie das über die nächste Wahl.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Was wollt ihr denn?
Die Koalition hat hoch und heilig versprochen, „die Wirtschaft“ anzukurbeln.
Wann oder wo haben sie gesagt, in welchem Land Das stattfinden soll?
Nun wird es eben China …
P.S.
Hat Trump vielleicht sogar Recht, wenn er mehr Zölle fordert?
Kommt auf den Einkaufs-Preis an. Warum werden denn die Waffen nicht bei uns hergestellt sondern der Schrott wo anders gekauft.
3 Möglichkeiten:
zu teuer – zu blöd für die Technik und Anforderungen oder verboten von wem?
Auch Investitionskosten Kosten werden umgelegt, auf die Kunden!
Seid ihr bereit den Preis dafür bei ner Busfahrt zu löhnen?
Dann bleibts aber nicht bei dreifuffzich!
Auf dem Foto ist ein „People mover“, ein elektrisch angetriebenes fahrerloses Fahrzeug.
Da passen etwa 8 Erwachsene stehend und 4 sitzend hinein.
Solche Vehikel werden Busse sicher nicht ersetzen können. Sie fahren, da vollautomatisch nur mit 20 Km/h….
Das Ding fährt 20 kmh „schnell“. Warum fährt man denn mit sowas? Wozu braucht man sowas?
Meine Oma ist noch mit der örtlichen Kleinbahn gefahren, die hat glaube ich 30 kmh geschafft und man war bis zur nächsten Kleinstadt hin und zurück einen ganzen Tag unterwegs.
Solche Busse fahren am Flughafen von einem Gate zum anderen. Nur ein Beispiel. Fahr nach China und schau Dir die Zukunft an.
Bus auf dem Foto fuhr in Bayern.
Ist eingestellt, weil (startup?) Hersteller insolvent.
Hersteller ( Groupe Ligier- easymile) sitzt in Frankreich.
Autonom fahrend, kann bis zu 12 Personen befördern.
Kostenpunkt: EZ 10 Neupreis =200 – 300 000€
wird jetzt gebraucht für ~ 6000 € verschleudert .
Ich halte Elektrobusse generell für eine Fehlentscheidung, egal ob sie aus China oder sonstwo her kommen. Eine weitere Fehlentwicklung ist das pauschale China-Bashing, das auch in oppositionellen Kreisen Einzug gehalten hat.
Hab ich das eigentlich geträumt oder hat sich China im Rahmen der BRICS-Staaten wirklich mit Russland verbündet!? Ist ja sonst auch hochproblematisch. Hm
Nicht nur mit Russland!
Da entsteht ein neuer Staatenverbund, der größer ist als alle bisherigen, geflissentlich unbeachtet von den ÖRR-Medien.
Schon jetzt stehen da aufstrebende Staaten in den Startlöchern. Sobald Indien seinen Widerstand gegen eine gemeinsame Währung aufgibt wird’s „richtig lustig“ !
Die USA haben mit ihrer erratischen Außen- und Wirtschaftspolitik gewaltig an Vertrauen eingebüßt. Das derzeitige (völkerrechtswidrige) Auftreten gegenüber Venezuela bereitet vielen „alleinstehenden“ Staaten enorme Sorgen.
Eine ähnliche Situation wie in Deutschland:
das unvorhersehbare Vehalten einer nicht funktionierenden Regierung ist der Antrieb für die Orientierung der Bürger an die Ränder.
JO , die EU mit 450 Mio Menschen wollen immer mitlabern sitzen aber schon länger am Katzentisch.
China, Indien, Brasilien, Rußland- allein diese Länder bringen mit 3,5 Mrd Menschen mehr auf die Wagge als der „Westen“+USA.
Bezieht man dann noch Afrika und andere mit ein -brauchen die in unseren Breite nur die Trinkflaschen aufzufüllen und wir glotzen in trockene Tümpel odwer die scheixxen uns einfach zu 😀
Hm…niemand von uns weiß, was wirklich dahintersteckt ! Es könnte sein, dass die Bundesregierung Geheimabsprachen mit den Chinesen getroffen hat, um bspw. im Gegenzug Seltene Erden im erforderlichen Umfang zu erhalten, die für unsere Industrie überlebenswichtig und existenziell sind.
Vielleicht sollen die Chinesen in 6 Monaten das Bahn- und Schienensystem ertüchtigen? Weil wir als Entwicklungsland können so etwas nicht.
Ich verstehe das Gezeter einiger Kommentarschreiber nicht, so funktionieren Marktwirtschaft und Kapitalismus nun mal… es geht ums Geld.
Warum sollte man ein Fahrzeug aus einheimischer Produktion erwerben, wenn das Fahrzeug eines ausländischen Herstellers besser, günstiger, technisch innovativer und schneller lieferbar ist ?
Und dieses ewige Rumgejaule wegen China… sicher, über die Methoden dort kann man streiten.
Vielleicht sollte man aber auch über die hierzulande aufkommenden Methoden nachdenken… das wird sich in Zukunft nicht mehr viel unterscheiden.
China ist uns in sehr vielen Belangen um Lichtjahre voraus.
Wir haben viele Dinge verschlafen und müssen jetzt den Preis dafür bezahlen.
Die Zukunft wird… leider… woanders gestaltet.
How does it feel?
Jahrelang Wohlstand auf Basis von Exportüberschüssen aufbauen und jetzt jammern, wenn der Wettbewerb sich angestrengt hat und in jeder Hinsicht wettbewerbsfähig ist.
Dahin führt falsche Politik und falscher Mindset. Was soll der Auftraggeber machen, ein schlechteres Produkt zu einem schlechteren Preis kaufen? Soviel können wir nicht kaufen, um die Arbeitsplätze zu sichern. Wer nicht wettbewerbsfähig ist, muss aus dem Markt verschwinden.
Alles in Ordnung, wir könnten uns anstrengen und besser als die Chinesen werden.
an china fuehrt kein weg vorbei.
die private oesterreichische westbahn hat vor kurzem 4 doppelstockgarnituren eines anderen chines. herstellers bekommen.
salzburg-wien, und in kuerze bis budapest.
der aufschrei war gross.
aber china komnnte schneller und guenstiger liefern als europa.
die entscheidung war leicht.
die qualitaet soll gut sein, dazu kameraueberwachung ueberall.
aber das gefaellt.
Wenn Wirtschaftskrieg ist, sollte man schon bei den eigenen Herstellern bestellen.
Baerbock hat den Wirtschaftskrieg gegen China ausgerufen. Jetzt habt ihr ihn. Diesen Krieg wird Deutschland genau so verlieren wie den Krieg gegen Russland. Und er wird noch mehr Geld kosten.
Ob Frau Baerbock Dir egal ist oder nicht, ist genauso wichtig wie der oft zitierte Sack Reis.
Entscheidend ist doch, welchen Schaden sie angerichtet hat?
@Beobachter
Deutschland ist nicht im Krieg mit Russland.
Gibt es einen Beleg für die unterstellte Baerbock Behauptung?
Nur so aus Neugier.
Es gibt wenige Personen, die mir egaler wären als Frau Baerbock.
die eigenen hersteller sind aber in ihrer aktivitaet gehemmt, weil wirtschaftskrieg ist, und sie an viele materialien nicht herankommen.
sie koennen weder schnell, noch guenstig liefern.
selber schuld, der wirtschaftskrieg ist ja hausgemacht.
Das ist Ausschreibungsrecht….
Der Einkäufer wird einen Teufel tun und seinen warmen Platz gefährden !
Der günstigste kriegt….EU-weite bzw. Welt-weite Ausschreibungen
Sicher könnte man ein Leistungsverzeichnis so schreiben, das nur Deutsche Anbieter
die Maßgaben erfüllen….aber dann bekommen Sie als „Auschreibender bzw. Ersteller“ wieder ein Problem mit dem EU-Beauftragten….
Das ist ein Teufelskreis
Ich kenne mittlerweile Firmen die einfach anrufen, Preis anfragen und Kaufen….egal wie groß die Beschaffung, weil die keinen Bock auf die Bürokratie und die Abwicklung von evtl. zugesagten Staatshilfen haben….was am Ende nur Kosten verursacht und keinen effektiven Nutzen bringt….
Gewerkschaften, sind das nicht die, die immer wieder streiken und die Bahnfahrer im Regen stehen lassen?
Gewerkschaften müssen streiken.
Es stellt sich die Frage, wie oft. Aber auch wie wirksam.
Politische Streiks sind Gewerkschaften nicht erlaubt. Machen sie trotzdem: Giessen
Giessen ist ein sehr gutes Beispiel!
Allerdings war die Aktion kein Streik, aber eine Machtdemonstration. Damit haben die Gewerkschaften bewiesen, dass sie Massen mobilisieren können, ohne einen Streik auszurufen.
Es geht bei diesem Auftreten des Staates(!) um die Zukunft der Bürger!
Und ist die Zukunft der Arbeitnehmer nicht Ziel ALLER Gewerkschaften?
Kein Streik, sondern Demonstrationen / Kundgebungen! Aber bitte ohne linke Randale. Denn damit würde man auch die sonst unsichtbaren Wähler(?) mobilisieren.
Sind die Montagsdemonstrationen und ihr Ergebnis denn wirklich schon vergessen?
Wie sich hier plötzlich mit den Gewerkschaften und der SPD solidarisiert wird, sobald es um den eigenen Geldbeutel geht.
Wenn die Busse von der chinesischen Regierung subventioniert werden, dann heißt das doch, der chinesische Steuerzahler bezahlt dafür, dass wir billige Busse bekommen und der deutsche Steuerzahler entlastet wird. Ich finde das gut. Lassen wir den Chinesen für uns arbeiten.
Interessant wäre doch mal, die Kaufkraft eines Euro mit der eines Renminbi zu vergleichen. Dazu noch den durchschnittlichen Lohn der Industriearbeiter in D und VR.
Dass viele große Konzerne im Ausland produzieren und hier verkaufen, liegt doch in erster Linie an den unterschiedlichen Lohnkosten?
Vor einiger Zeit habe ich mal die Kaufkraft des Euro in Syrien ausgerechnet. Da ergab sich, dass die 1.000 € Handgeld für die freiwillige Ausreise ungefähr einem (Durchschnitts-) Jahresgehalt in Syrien entsprechen.
Das Problem, warum hier alle Gewerkschaftler, Konzernchefs und sonstige Profiteure der bisherigen China-Strategie jetzt den Empörten und Standortpatrioten spielen, ist, dass sie selbst nicht mehr mitverdienen, da jetzt direkt von den Chinesen gekauft wird. Bisher haben sie in China billig produzieren lassen, um es dann in Deutschland teuer weiter zu verkaufen. Von den Gewinnen wurden auch die IGM-Gehälter querfinanziert, Das alles auf Kosten des deutschen Endkunden und Steuerzahlers und des ausgebeuteten chinesischen Arbeiters. Damit ist jetzt halt Schluss. Jetzt wird direkt beim Chinesen eingekauft.
Das ganze Problem mit Bussen aus China wäre mit einem Schlag gelöst, keine Strafzölle, keine Handelskriege: „local content“ ist das Stichwort. Wer in China Fahrzeuge und anderes verkaufen will, der muß eine gewissen Anteil an Wertschöpfung in China garantieren. Hier geht es von 0% bis hin zu 100%.
Warum führt die EU das nicht auch ein?!?!?
Will der Byd seine E-Fahrzeuge in Deutschland verkaufen, kein Problem. Nur müssen 60% der Wertschöpfung in Deutschland sein. Und zack, vorbei wäre es mit der Arbeitsplatzvernichtenden Strategie der Chinesen.
Ist das zu einfach für unsere Politiker?
Dazu müsste man aber auf die „wonderful deals“ im Hintergrund verzichten.
Wozu die Aufregung? Hier werden wieder mal 2 Klappen mit einer Fliege beschäftigt! Die CO² Emission bei der Produktion wird ins Ausland verlagert und die einheimischen Arbeitslosen werden dann pünktlich und klimaneutral zum Jobcenter gekarrt.
Deutsche Staatskonzern kauft in China ein! 😂
Gefühlt geht der gewollte Abbau der Wirtschaft mit Merz in die nächste Runde!
Immerhin dürfen wir im Bereich Händifonieren keine chinesische Technik einsetzen.
Man stelle sich die deutsche Gesellschaft vor, wenn in China „der Stecker gezogen“ wird und plötzlich stehen 5.000 Busse bewegungsunfähig auf der Straße!
Wie war Das nochmal mit der Chip-Fabrik in den Niederlanden?
Aus Fehlern lernen ist die härteste aber nachhaltigste Art zu lernen.
Kann es sein, dass unsere Politik nicht lernfähig ist?
In Bochum wurde die Anschaffung BYD-Busse mit deutschen Steuergeldern gefördert. Es werden also Gelder des Bürgers benutzt um die eigenen wirtschaftliche Basis zu zerstören. E-Busse sind deutlich teurer als Diesel-Busse von MAN, Mercedes u.a.. Das ist Machtmissbrauch und Verschwendung von Steuermitteln.
Auch die Anschaffung deutscher Erzeugnisse (z.b. Benz) werden mit Steuergeldern gepampert. Allerdings kosten die auch das 2-3 fache .
zb. der e-gitaro in München kostet um die 800000/stck. (als Diesel 250000)
Die Wartungskosten sind auch bedeutend höher als bei Diesel, warum eigentlich?
Ein Staatsunternehmen, dass chinesische Busse kauft. Finde den Fehler…
Als es um das Verscherbeln von Schenker ging, fand die Politik internationale Ausschreibung (in einem US Blatt auf englisch) noch ganz toll für Deutschland….
Aha … da fällt der SPD und den Gewerkschaften plötzlich wieder der Patriotismus ein, der doch sonst so „pfui“ ist. Verlogen hoch 3.
In China werden inzwischen eben nicht nur die günstigeren, sondern auch die besseren Produkte hergestellt.
Eine Erkenntnis, die Vielen schmerzt und es deshalb nicht wahrhaben wollen.
die chinesische Lieferung kommt incl. Fernsteuerung – und wenn der Chinese will, stehen Bus und Bahnen still
„Umstritten“ ist so ziemlich die überflüssigste Worthülse überhaupt. Alles, wovon mehr als ein Mensch Kenntnis erhält, ist „umstritten“, insbesondere in einer dauerhysterisierten Pillepallegesellschaft wie „unserer“.