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SPD-Sozialministerin

Nachdem sie auf dem Arbeitgebertag ausgelacht worden war: Bas will gegen Arbeitgeber „kämpfen“

Nachdem sie auf dem Arbeitgebertag ausgelacht worden war, beschwerte sich Bärbel Bas auf dem Juso-Bundeskongress: Die Veranstaltung sei ein Schlüsselerlebnis gewesen, „weil da besonders deutlich geworden ist, gegen wen wir eigentlich gemeinsam kämpfen müssen.“

Von

IMAGO/dts Nachrichtenagentur

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Nachdem Bundessozialministerin Bärbel Bas unter der Woche auf dem Arbeitgebertag für eine Aussage zur Rente ausgelacht worden war, wetterte sie am Wochenende auf dem Bundeskongress der SPD-Jugend in Mannheim gegen die Arbeitgeber und nahm explizit Bezug auf den Vorfall.

In ihrer zweiten Rede am zweiten Tag des Juso-Bundeskongresses meinte Bas: „Für mich war spätestens, wenn nicht sogar schon vorher, dieser Arbeitgebertag (…) ein Schlüsselerlebnis, weil da besonders deutlich geworden ist, gegen wen wir eigentlich gemeinsam kämpfen müssen.“ Man müsse in die Offensive gehen, so die Arbeitsministerin.

Bereits während ihres Grußworts an die Delegierten wetterte sie gegen die „Herren“ des Arbeitgebertags. „Ich habe mich an diesem Tag dafür stark gemacht, auch diejenigen Menschen nicht zu vergessen, die nur von der gesetzlichen Rente leben. Und ich habe die Steuerfinanzierung des Rentenniveaus angesprochen, und dafür bin ich ausgelacht worden“, stellte Bas während ihrer Rede enttäuscht fest (mehr zu ihrem Auftritt auf dem Arbeitgebertag hier).

Und weiter: „Da saßen sie, sag das jetzt mal ganz offen, die Herren. Ja, meistens waren es Männer in ihren bequemen Sesseln, der eine oder andere im Maßanzug, und die Ablehnung war deutlich zu spüren.“ Während sie lachten, habe sie allerdings an die Menschen gedacht, die auf „unsere Solidarität“ angewiesen sind, so die SPD-Politikerin.

Sichtlich gekränkt meinte die Arbeitsministerin weiter: „Und dieser Moment hat mir noch einmal gezeigt, wo die Linien in diesem Land wirklich verlaufen. Sie verlaufen nicht zwischen jung und alt, sondern zwischen arm und reich.“ Auch sonst war Bas’ Auftritt in Mannheim komplexbehaftet: An anderer Stelle beschwerte sie sich über den „Orkan“ an Kritik, gegen den sie derzeit ankämpfen müsse – sie sei die „gefühlte Tragfläche“, die den Sozialstaat noch hochhalten würde.

bc

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87 Kommentare

  • Und solche Typen bestimmen über unser Schicksal. Damit ist die SPD eindeutig nicht mehr Partei der arbeitenden Bevölkerung, sondern der Empfänger sozialer Leistungen und der Einwanderer in unser Sozialsystem. Das Ende dieser Partei ist nah.

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    • Man muss echt keinen Postillon mehr lesen. Bas und Konsorten toppen an Realsatire alles!!

    • Bärbel Bas und ihre Kampftruppe haben nichts mehr mit einer demokratischen Volkspartei gemein.

    • „….Das Ende dieser Partei ist nah.“

      Sie sind ein wahrer Optimist. Ich bin da eher der zweifelnden Fraktion zuzuordnen.

    • Das Ende dieser Partei ist insofern nicht nah, da es immer mehr Menschen geben wird, die diesen Sozialstaat brauchen. Nur wird es in absehbarer Zukunft kein Geld mehr zur Finanzierung desselben geben. So schlau sind SPD (und andere) Politiker dann aber nicht, einen Zusammenhang herzustellen, dass es ohne Arbeitgeber nicht geht.

    • Ah, da tagt also die SPD Jugend in aller Ruhe und 100 Kilometer weiter wird die Jugend einer anderen Partei gehindert sich überhaupt zu treffen. Demokratie leben ist in Wahrheit Demokratie töten. Immer das Gegenteil stimmt.

    • @Mirkl
      Bist n echter Blitzmerker 😉

    • Mit Wahlen wird es sehr schwer werden, denn 66% der Bevölkerung bekommen auf irgendeine Weise Geld vom Staat!
      Viele Großbetriebe und sogar Banken werden durch Steuergeld auf Linie gebracht!
      Und wenn die Wahlen nicht passen, dann wird eben so eine Diktatur wie die EU Komission eingesetzt!

  • Die SPD ist wirklich mit klugen und warmherzigen Frauen gesegnet. Davon profitieren wir alle, v.a. „UnsereDemokratie“.

    • „hübsch“ fehlt noch

    • Stimmt, und „UnsereBärbel“ kämpft total erfolgreich – bald haben Millionen keine Arbeitgeber mehr.

  • Jetzt weiß Bärbel, wie man über ihre Fähigkeiten denkt. Die bittere Wahrheit verkraftet Frau Ministerin und Bundestagspräsidentin a. D. nicht.

    • Fähigkeiten?
      Echt jetzt?
      😉

      • Irgendwas muss sie ja können, hochgeschlafen hat sie sich jedenfalls nicht!

        • Nun, die Blazer sind zwar Mutti-Stil; aber Muttis Stil war es nicht, sie vom Zeltmacher anfertigen zu lassen …

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  • Diese ganze Kampfrhetorik der Genossen ist in einer Demokratie nicht angebracht.

    Hier gibt es keine Feinde die es zu bekämpfen gilt.

    Alle Demokraten und auch die Zivilgesellschaft (die echte meine ich) haben kultiviert und zivilisiert miteinander zu reden, sich auszutauschen und Kompromisse zu finden.

    Schluss mit den unseriösen Kampfparolen einer SPD die ihren einstmals Volksparteiischen Kompass völlig verloren hat.

    Abrüstung ist angesagt!

    • Ja, sie haben jetzt denen den Kampf angesagt, die dafür sorgen, dass überhaupt das Geld zur Verfügung steht, mit dem sie die ganze Welt beglücken und das sie selbst am Leben hält. So clever sind die.

    • Politiker sollten in viel größerer Zahl und viel öfter ausgelacht werden. DANN würden sie womöglich verstehen, was wir von ihnen und ihrem Unsinn halten.

  • Wer die Hitze nicht verträgt, sollte sich von der Küche fern halten.

  • Erst wenn die Wähler erkennen, dass in den etablierten Parteien nichts besseres nachkommt, man denke an das Personal der Vergangenheit, kann sich in dem Land wieder grundlegend etwas ändern. Die, die nachkommen, sind nochmal eine Stufe schlechter als die Bisherigen. Meine Prognose: auch die junge Union wird umfallen und dem Rentenpaket zustimmen.

    • Mit „diesen etablierten Wählern“ in „Unsererdemokratie“ ist leider keine Veränderung möglich.
      Wer jahrelang erkenntnislos seine redundanten Wahlkreuzchen macht, der ist eben hoffnungslos erkenntnislos 🙁

    • Das ist der „Exellence Effekt“.

  • Mannomann!
    Der chronische Fachkräftinnenmangel zieht abgrundtiefe Kreise …

  • Miss Piggys Rache 🤣

  • Die Wertschöpfung mancher Institutionen erschöpft sich in „Wortschöpfung“.

    Gebraucht wird vordringlich ersteres.

    Das können NUR Unternehmen mit ihren Mitarbeitern leisten.

    Produktion von Gesetzen, Verordnungen oder Verboten ist KEINE Wertschöpfung.

    Obwohl die Bürokratie nach dem Motto verfährt – viel hilft viel.

    Der status quo der Wohlstandsentwicklung beweist klar das Gegenteil.

  • Wenn jemand tot ist, dann weiß er nicht, dass er tot ist. Es ist nur schwierig für die anderen.
    Genau so verhält es sich, wenn jemand dumm ist.

  • Ich erinnere den Kameraschwenk ins Publikum recht deutlich. Da saßen auch jede Menge Damen. Aber Fakten sind ja nicht so wichtig, wenn es um die „ richtige“ Meinung geht…

  • ach herrje,posttraumatische Symptome.
    Da hilft nur noch mehr lachen.

  • Die Arbeitgeber sind die, … oh Wunder, die Arbeit geben. Ein Angriff auf die Arbeitgeber bedeutet, ein Angriff auf die gesamte Arbeiterschaft, und die ist, …. oh Wunder, das Stammklientel der SPD (gewesen).

    • Die Arbeitgeber, sind das nicht diese Rossmanns und Vorwerks und Fritz Colas…?🤣

  • Sind das alles noch Nachwirkungen von C? Ständig will irgendjemand, irgendetwas bekämpfen. Hass und Hetze,das Virus, den Faschismus, Rassismus, jetzt die Arbeitgeber…Ernsthaft-woher kommt ganze Aggression. Das hat doch echt was pathologisches.

  • So ist es, wenn man sich ständig gekränkt fühlen will, anstatt seine eigenen Aussagen zu hinterfragen.

  • Die ÖRR werden es in den Köpfen der Wähler*innenen schon klarstellen!

  • „Nachdem sie auf dem Arbeitgebertag ausgelacht worden war: Bas will gegen Arbeitgeber „kämpfen““

    Wo ist da jetzt die Nachricht? Das machen Sozialisten seit 120 Jahren!

  • Über die Wortmeldungen von Frau Bas muss man nur staunen und bleibt ratlos zurück. Überlege gerade, ob die Einführung von Eignungstests für das Amt das Schlimmste hätte verhindern können. Wenn man überall Feinde wittert, wird’s eng mit dem Realitätsbezug.

    • Genaugenommen haben die ja keine wirklichen Feinde.
      Die kämpfen lediglich gegen Probleme die es ohne sie gar nicht geben würde.

  • Langsam wird es Zeit dieses Land zu verlassen.

  • Die Bäääärbel hat es schon nicht einfach. Nun muss sie nicht nur gegen „rechts“ kämpfen, nein sie muss auch gegen jene kämpfen, die Arbeitsplätze bereitstellen. Sie sieht praktisch ihre Feinde in Volk und Wirtschaft und meint auf der richtigen Seite zu stehen. Das Problem dieser Politiker, ist ihre katastrophale Wahrnehmung und Selbstüberschätzung.

  • man kann f ü r etwas sein oder auch dagegen. das nennt man meinungsaustausch. diese regierung verträgt leider keinerlei kritik. schon ist wieder ein neuer feind ausgemacht: der arbeitgeber.
    noch sind wir eine industrienation. doch viele große unternehmen sind gerade in wachsender zahl dabei, in andere länder abzuwandern. macht euch das bitte nochmal klar. auch die mittelständischen firmen werden sich hier kaum noch lange halten. entweder sie gehen bankrott oder schnüren ebenfalls zum großteil ihre ränzlein und schwirren ab. keine industrie, keine arbeitsplätze, keine steuern…ergo: land kaputt.
    auch eure wähler habt ihr schon größtenteils vergrault. sie fühlen sich verraten und betrogen. und deshalb macht endlich euren job oder besser noch den platz frei für eine wie ich sehr hoffe offenere und effektivere dem bürger zugewandte regierung.

  • Die Regierungsparteien kämpfen bereits gegen die Menschen im Land, und mit besonderem Schwerpunkt gegen die Unternehmen und wiederum besonders gegen die Arbeitgeber des Mittelstands.

  • „Nachdem sie auf dem Arbeitgebertag ausgelacht worden war: Bas will gegen Arbeitgeber „kämpfen“

    Ihr Arbeitgeber sind die steuerzahlenden Bürger.

  • Jetzt bekommen es die Arbeitgeber aber mit der Bullshit-Bärbel richtig zu tun. Verbotsabtrag gegen Arbeitgeber, vollständige Enteignung und Beichte bei Saskia Esken. Es kommt jetzt ganz hart für die Arbeitgeber.

    • Bas will gegen Arbeitgeber „kämpfen“
      Was hat die SPD den nach ihrer Meinung die Letzten 4 Jahre anders gemacht ? Die Arbeitgeber Gefördert ,Unterstützt Rahmenbedingungen und Infrastruktur verbessert ? Bürokratie abgebaut und Lohnnebenkosten gesenkt ? Die Staatsquote zurückgeführt ? Bildung und Ausbildung gefördert und verbessert ?
      Die die vorher nur gelächelt haben liegen jetzt am Boden vor Lachen !

      • Die Arbeitgeber waren für die SPD immer schon der „Klassenfeind“ ,Durch die Brandmauer sind die Arbeitgeber nur noch umgeben von Klassenfeinden,

        • Ja aber das was Bas und die SPD nicht verstehen will oder kann ist der Umstand das Deutschland und die Arbeitgeber keine Bas oder SPD brauchen aber Deutschland Bas und die SPD die Arbeitgeber !!

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      • nicht ernst genommen werden trifft diese Typen bis ins Mark

        • Juerge ,pr
          Definitiv haben sie das . Denke die haben aber wie 28,5 % der Wähler dem Scharlatan geglaubt und wachen ja nun langsam als Letzte auf !! Ist ja auch mal nicht so als hätten sie überhaupt eine andere Chance zu überleben . Entweder das Land verlassen oder mit der AFD gegen den Wahnsinn und Untergang . Die Zeit für politische Feinfühligkeit oder ehemalige Seil und Partnerschaften sind vorbei ! Die AFD ist längst kein Gegenstand für politische Glaubensbekenntnisse mehr ! Sie ist die letzte Chance für ein Leben wie wir es kennen und schätzen gelernt haben !

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      • @olaf.kloeckner: alles richtig. Aber durch die Brandmauer haben sich Arbeitgeber selbst zuzuschreiben, dass sie sich von einer B. Bas drohen lassen müssen, Von wem erwarten die Arbeitgeber überhaupt noch etwas hinter der Brandmauer? Sind alles nur Kartell-Linksparteien

    • Gab es doch schon mal. Nannte sich DDR.
      Und war ein recht erfolgreiches Modell wie die Geschichte beweist…

    • Die deutsche Sozialdemokratie befindet sich in ihrem Endkampf und zieht das ganze Land mit runter.

      Jetzt bräuchte man einen Bundespräsidenten der zur Mäßigung aufruft.

      Mäßigung in alle Richtungen.

      Stattdessen wird der Typ, der momentan diesen Platz besetzt eher noch an „bürgerkriegsähnlichen Spielen“ mitspielen.

  • Solange sie es weiter einfordert, ausgelacht zu werden, ist ihr ihre Lächerlichkeit noch nicht hinreichend bewußt. Das gilt, wie immer, für das gesamte Milieu.

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