Nordrhein-Westfalen
Versuche „werden klar scheitern“: Hendrik Wüst spricht sich dagegen aus, dass die CDU rechter wird
Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht sich dagegen aus, dass die CDU rechter wird. Diese Versuche würden scheitern. Der Regierung unter Merz attestierte er einen guten Start. Sie habe bewiesen, dass sie Probleme lösen könne.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident spricht sich dagegen aus, dass die CDU rechter wird. „Alle Versuche, diese Partei nach rechts schieben zu wollen, wo es keine Freiheit gibt und nur eine Weltanschauung erlaubt ist, werden klar scheitern“, sagt er am Samstag im Interview mit dem Tagesspiegel. Die Partei gehöre zur politischen Mitte und sei als solche immer die Heimat von Konservativen und Liberalen gewesen.
Im Hinblick auf die Bundesregierung sagte er, dass die Regierung sagen könne, sie habe ihr Wort gehalten und Lösungen geliefert. Dazu führte er die Migrationspolitik an. Die Anzahl der Asylantragsteller sei um die Hälfte gesenkt worden, erklärte Wüst. Doch das stimmt nur, wenn man die Zahlen von 2025 mit denen von 2024 vergleicht. Vergleicht man die monatlichen Zahlen seit Amtsantritt der schwarz-roten Regierung im Mai, so zeigt sich, dass sich die Zahlen nicht groß ändern (Apollo News berichtete).
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Wüst spricht sich dafür aus, dass es nun auch in anderen Politikfeldern als der Migrationspolitik vorangehen müsse. „Dass sich die Ultrarechten nun anscheinend neue Themen suchen, zeigt doch, dass sie gar nichts besser machen wollen.“ Darauf angesprochen, dass der Verband der Familienunternehmer sich gegenüber der AfD geöffnet habe, erklärt der Ministerpräsident, dass der Verband die Wirtschaftspolitik kritisch sehen könne. Doch mit der AfD könne es keinen Erfolg geben. Stattdessen liege der Erfolg der deutschen Familienunternehmen darin begründet, dass sie ihre Waren zollfrei im EU-Binnenmarkt verkaufen können.
Der Regierung unter Merz attestierte er, dass der Anfang der Wirtschaftswende gemacht sei. „Wenn man nicht auf das Getöse und die künstliche Empörung schaut, sondern auf die Substanz, ist diese Regierung sehr gut gestartet“, sagte er gegenüber dem Tagesspiegel. Dieses „schädliche Getöse“ entstehe, weil die Politiker sich seiner Einschätzung nach oft missverstehen wollen. Man skandalisiere die Wortwahl, anstatt auf den Beitrag zu achten. „Wir müssen einander wieder verstehen wollen und uns nicht täglich empören wollen, denn davon profitieren nur die politischen Ränder.“
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Zum Rentenstreit befragt, zeigte er sich zuversichtlich, dass der Gesetzesentwurf umgesetzt wird. Die Junge Union habe über den Tag hinaus gewirkt und gezeigt, dass sie ein wichtiger politischer Faktor sei. Die Idee einer CDU-Minderheitsregierung lehnt Wüst ab. Das würde nur zu Neuwahlen führen.
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Und ich spreche mich dafür aus, dass die CDU nicht noch wüster wird.
Danke. Sie haben mir ein Schmunzeln geschenkt.
Tatsächlich muss man damit rechnen, dass im Fall von Merz´Abdankung sich der Wüst an die Spitze der Partei zu drängeln versucht. Der mehr grüne als schwarze Landesverband NRW ist leider immer noch der stärkste der Partei.
Deswegen will er sich jetzt ins Blickfeld rücken, Grünlinksrot schmeicheln und der gegenwärtigen Regierung geschmeidig falsches Lob erteilen
Das grüne U-Boot Wüst, alles klar. Der hätte in einer konservativen CDU nichts zu suchen, genau wie eine Frau Prien oder ein Herr Günther. Das sind 3 Gründe von vielen anderen für den Untergang der CDU und keiner will es wahrhaben.
Die Regierung hat ihr Wort gehalten, meint Herr Wüst.
Meint er wirklich diese Regierung, hält er den Bürger für dumm oder hat er etwa selber ein Problem?
Ja; tut er.
Mit einem Zuspruch von weniger als 20% im bevölkerungsreichsten Bundesland 2022 sollte man keine großen Töne spucken.
Denn seine 35.7% bei lausiger Wahlbeteiligung bedeutet faktisch nur 19.8% und somit sind 4 von 5 Wähler in NRW gegen ihn
https://www.wahlergebnisse.nrw/landtagswahlen/2022/aktuell/a000lw2200.shtml
Nur dank Ergebnismanipulation bundesweit seit Anbeginn spielen sich die Landesfürsten wie wahre Kleinkönige auf und verprassen die Arbeitsleistungen ihrer „Untertanen“ und bringen im Gegenzug nur Leid bis hin zum Friedhof, würden manche hinweisen.
Manch Made im Speck weis gar nicht mehr was überhaupt rechts, links, konservativ etc. bedeutet… Hauptsache man mästet sich weiter genüsslich.
Jeder Untergang beginnt mit einer falschen Lageeinschätzung.
Wenn die CDU nicht rechter wird, endet sie als Unterabteilung der SPD.
Warum dann nicht gleich fusionieren?
Welche Versuche rechter zu werden? Die CDU mit Wüst überholt die Grünen gerade Links
Also kann die CDU weg. Linke Parteien haben wir in ausreichender Anzahl.
Das ist wie ein Rufen im dunklen Keller wenn man Angst hat.
Wenn die so weiter machen, dann wird die CDU das gleiche Schicksal ereilen, wie das der FDP (kennt ja heute kaum noch jemand) oder der europäischen Schwesterparteien.
Was nichts mehr bringt, das kann weg! Vielen Dank für nichts, liebe CDU!
Ist auf den besten Weg dorthin, der Fritzel hat sich ja den Linksextremen Parteien längst unterworfen! Er wird das selbe Schicksal erleiden wie der Lindner mit seiner FDP!!
Wer spricht von Rechts? Die Mitte würde reichen!!
Dieser Mensch hat keinerlei Verständnis von Demokratie und Wählerspektrum. Wenn sich 90% der Parteien nur um die Wähler links der Mitte streiten, bleiben die Wähler rechts der Mitte nicht repräsentiert – solange die Brandmauer existiert. Jede Demokratie lebt von wechselnden Regierungen und einer starken Opposition. Wenn für Jahrzehnte nur linke, kollektivistische Politik gemacht wird, kann und wird das nur in einer Katastrophe enden.
Ich denke, der einzig erreichbare Konsens in der CDU besteht nur noch darin, ‚dass die Partei immer weniger wird‘. Bei dem Führungspersonal wird es sicher keinen Aufschrei deswegen in der Wählerschaft geben.
Dann sollte die CDU auch im Wahlkampf so ehrlich sein und sagen:
„Wir, die CDU, stehen für schuldenfinanzierte sozialdemokratische Politik, dazu folgen wir den Leitlinien die uns aus Brüssel vorgegeben werden. Dies gilt auch dann, wenn der deutschen Nation daraus ein erheblicher Schaden entsteht.“
Im letzten Wahlkampf hat sich die Union mit abgekupferten Punkten aus dem Programm der AfD beim Wähler beworben und gleichzeitig so getan, als wäre die CDU die Gralshüter des Erbes von Ludwig Erhard.
Nur um dann quasi mit dem Schließen der Wahllokale mit SPD Politik weiterzumachen.
Dieser Mann hat offensichtlich überhaupt nicht verstanden, dass die von seiner Partei (zu mindestens auf dem Papier) geführte Bundesregierung gerade im Begriff ist, das Zerstörungswerk der Ampel an der der dt. Wirtschaft zu vollenden.
Es wird immer klarer, dass die (vom Landesverband NRW dominierte) CDU in einer Blase lebt und sich in ihrer Hybris immer noch für unersetzlich hält.
Dabei hat der Ersetzungsprozess lange begonnen und wird Fahrt aufnehmen, je mehr die CDU ihre treuesten Wähler – vor allem in der Unternehmerschaft – enttäuscht.
All dieses Geschwafel und Herbeibeten von positiven Entwicklungen, die es in Wahrheit gar nicht gibt, können eine Zeit lang die Wähler mit Schmus einwickeln, aber nicht, wenn diese sehen, wie es immer mehr an die eigene Substanz geht.
An diesen Punkt aber scheinen viele Mittelständler jetzt zu kommen.
Völlig richtig. Allein schon der Spruch: „Mit der AfD könne es keinen (wirtschaftlichen) Erfolg geben“ erweckt den Eindruck, dass hier der Mann im Mond gesprochen hat.
Wenn unter dem die Wüste ergrünt, dann wachsen auch auf dem Mond Palmen mit schwarzen Kokosnüssen!
Hi, hi, sollte sich an alte Sprüche erinnern … in Berlin. Seltsamer Wandel … Was die Macht so an Veränderungen mit sich bringt. Lustig 🙂
Kleiner Tipp Herr Wüst einfach die Partei wechseln .
Besser für Sie und die CDU, denn die wird wenn sie bei den nächsten Wahlen nicht den Weg der SPD gehen will etwas nach Rechts lenken müssen.
Sagt der Freund meines Tankwarts.
Doch, die CDU muss genau das. Sie muss weiter nach rechts, damit sie wenigstens irgendwann in der Mitte ankommt. Dort könnte sie wieder ein eigenes Profil entwickeln und als konservative Partei wahrgenommen werden. Wenn sie das überhaupt noch sein will. Auf der linken Seite prügeln sich demnächst drei gleichgesichtige Parteien um die Deutungshoheit und werden dabei hoffentlich politisch bedeutungslos werden. Vielleicht bekommen wir das nächstes Jahr hier im BL schon hin.
NRW ist verloren: https://politpro.eu/de/nordrhein-westfalen
Der lacht auch noch. Das ist der Untergang der CDU.
Forza, „Democrazia Cristiana“; ihr werdet das gleiche Schicksal erleiden. Der letzte Stein ist das „Sensible Lars Rentenpaket“. Die SPD hat schon mal einen Vorsprung auf euch. Und tschüsskes.
Ein Hendrick Wüst als Kanzler wäre das sichere Ende der CDU.
Irgendwie putzig, wenn Herr Wüst von der politischen Mitte spricht. Tatsächlich steht er so weit links, daß er die Mitte wegen der Erdkrümmung nicht mal sehen kann!
Ein typischer CDUler. Langweilig und opportunistisch bis in die Föhnwelle.
Genau. Mein alter Army-Parka aus den 60ern hat mehr Charisma als der Typ.
Er leidet an Realitätsverweigerung. Wie kann er sich alles schönreden? Na ja, ein Linker noch dazu. Er kann zu den Grünen gehen. Sollte sich die CDU mal wirklich schütteln und neu aufstellen.
„Hendrik Wüst findet, dass Union und SPD einen guten Regierungsstart hingelegt haben.“
Die ganze Welt lacht sich scheckig über das zum inzwischen zum Drittwelt-Land vorsätzlich ruinierte, ehemals angesehene und erfolgreiche Deutschland und seine düsterstrotgrünen Destrukteure!
Die Assimilierung der CDU/CSU durch Linke aller Couleur ist in vollem Gange.
So protegiert der Kulturstaatsminister Weimer bereits im großen Stil links- bis linksextreme Literatur. Frau Priem unterstützt nach wie vor gefährliche NGOs (siehe die Auswirkungen in Gießen). Merz biedert sich trotz des Widerstands der JU weiterhin der SPD an. Günther, Wüst und Co. zeigen immer mehr ihr linkes Fratzen-Gesicht und outen sich auch freudig hinsichtlich dessen. Und Söder hängt gerade wieder sein Fähnchen in den Wind, um den Schaden für seine Person zu begrenzen. Summa summarum: Nicht mehr viel übrig vom konservativen Schein! Da es also keine wirklich ernstzunehmende konservative Partei innerhalb der Altparteien gegen sämtliche linksorientierte Parteien mehr gibt (Die FDP schafft es ja nicht mal über die 5% Hürde), bleibt eben definitiv nur noch die AfD als tatsächlich letzte Option. Nun, denn!
Henrik,
noch in diesem Jahrzehnt bis du weg aus der Politik, kannst deine Pensionen einstreichen bis 2032, denn dann bezahlt die keiner mehr.