IT-Dienstleister Dataport
90 Millionen Verlust: Staatliche Microsoft-Alternative wird zum Steuergeld-Desaster
Der öffentlich-rechtliche IT-Dienstleister Dataport wollte mit „Phoenix“ eine Alternative zu Microsoft für Behörden schaffen. Bis Mitte 2024 waren rund 140 Millionen Euro in das Projekt geflossen, am Ende blieb ein wirtschaftlicher Verlust von etwa 90 Millionen Euro.
140 Millionen Euro Aufwand, rund 90 Millionen Euro Verlust: Der öffentlich-rechtliche IT-Dienstleister Dataport hat mit seiner geplanten Microsoft-Alternative „Phoenix“ einen erheblichen finanziellen Schaden verursacht. Der Bund der Steuerzahler führt das Projekt deshalb in seinem neuen Schwarzbuch zur Steuergeldverschwendung auf.
Dataport gehört sechs Bundesländern – Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern – sowie den schleswig-holsteinischen Kommunen. Mit „Phoenix“ wollte der staatliche IT-Dienstleister einen eigenen digitalen Arbeitsplatz für Behörden entwickeln und die Verwaltung unabhängiger vom us-amerikanischem Microsoft machen.
Das Projekt verschlang jedoch immer mehr Geld. Bis zur entscheidenden Sitzung des Verwaltungsrats im Juni 2024 waren laut Hamburger Rechnungshof bereits rund 140 Millionen Euro an finanziellem Aufwand aufgelaufen. Wenige Wochen zuvor hatte der Vorstand dem Verwaltungsrat noch versichert, der sogenannte Business Case sei wirtschaftlich tragfähig.
Für eine Fortsetzung von Phoenix wären nach damaliger Schätzung noch einmal rund 100 Millionen Euro zusätzlich nötig gewesen. Selbst der anschließende Rückzug aus dem Projekt sollte mindestens weitere 32 Millionen Euro kosten. Der Rechnungshof kommt zu dem Schluss, dass Dataport die finanziellen Risiken zuvor „gravierend unterschätzt“ hatte.
Auch bei der Projektsteuerung stellten die Prüfer erhebliche Mängel fest. Ein internes und ein externes Review kamen zu dem Ergebnis, dass Phoenix wirtschaftliche und finanzielle Risiken aufwies und als Produkt noch nicht wettbewerbsfähig war. Der Rechnungshof nennt „zahlreiche gravierende Mängel“. Hinzu kamen eine mangelhafte Dokumentation und ein unzureichendes Risikomanagement.
Lesen Sie auch:
Niedersachsen
Krach-Affäre weitet sich aus: Ermittlungen gegen SPD-Fraktionschef Politze
Die Ermittlungen gegen den Berliner SPD-Politiker Steffen Krach haben sich auf den niedersächsischen SPD-Fraktionschef Stefan Politze ausgeweitet. Politze wird unter anderem verdächtigt, Beihilfe zur wettbewerbseinschränkenden Absprache geleistet zu haben.Vanessa Behrendt
AfD-Politikerin will Hündin adoptieren – Tierschutzverein sagt wegen Parteizugehörigkeit ab
Die AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt wollte eine Setter-Hündin aus Italien adoptieren. Der Tierschutzverein Fortuna Animali lehnte die Vermittlung ausdrücklich wegen ihrer „politischen Zugehörigkeit“ ab. Der vollständige Chatverlauf liegt Apollo News vor.Potenzielle Auftraggeber sprangen bereits vor dem Aus ab. Schleswig-Holstein zog sich nach Angaben des Rechnungshofs unter anderem wegen Verzögerungen und fehlender Sicherheitskonzepte zurück. Dataport versuchte anschließend noch, die Probleme mit zusätzlichem Personal zu lösen. Die Personalkosten für Phoenix stiegen dadurch 2024 um rund 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Am Ende stellte Dataport die eigene Weiterentwicklung ein. Der IT-Dienstleister selbst beziffert den wirtschaftlichen Verlust auf rund 90 Millionen Euro. Allein 2024 mussten Investitionen in Phoenix in Höhe von 36,5 Millionen Euro abgeschrieben werden. Dataport schloss das Jahr mit einem Fehlbetrag von 28,9 Millionen Euro ab. Nach Angaben des Hamburger Rechnungshofs verlor das Unternehmen dadurch fast ein Drittel seines Eigenkapitals.
Dataport räumt inzwischen selbst Fehler ein. Der Verlust sei zwar auch Folge einer strategischen Neuausrichtung des Bundes, aber ebenso Folge „eigener Fehler in der Durchführung des Projektes“. Eine unmittelbare Nachschusspflicht der beteiligten Länder und Kommunen besteht nach Angaben des Unternehmens nicht.
Teile von Phoenix wurden an das vom Bund gegründete Zentrum für Digitale Souveränität übergeben. Dort wird die Lösung unter dem Namen „openDesk“ weiterentwickelt. Nach Angaben von Dataport nutzen inzwischen rund 160.000 Menschen openDesk; gut die Hälfte davon sind frühere Dataport-Nutzer.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
👌 — Wat soll man sagen —
:
👉 Der Vorstand:
Johann Bizer (* 1960 in Bonn) ist ein deutscher promovierter Rechtswissenschaftler und Unternehmensvorstand.
👉 Die Mitarbeiter:
Das Personal wurde überwiegend aus den bisherigen Eigenbetrieben und Landesämtern, wie etwa der Informations- und Datentechnik Bremen (ID Bremen), an der im Zuge der Privatisierung zeitweise auch die Debis Systemhaus beteiligt war, rekrutiert.[14] Demzufolge gehören außer Arbeitnehmern auch Beamte der beteiligten Länder zu den Mitarbeitern.
👉 Zum Projekt:
Im Dataport-Staatsvertrag wird die Anstalt auf die Einhaltung der Gender-Prinzipien verpflichtet.
💬 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dataport
Das Gendern funktioniert schon, der Rest kommt später.
Überall wo der Staat seine Finger mit im Spiel hat, funktioniert nichts mehr, siehe Stuttgart21, Flughafen Berlin, usw.
Man muss halt Prioritäten setzen. Gerndern ist wichtig.
Wie soll ein Projekt denn funktionieren wenn von Anfang an nicht alle (m/w/d/x) mit einbezogen werden?
Hä, erkläre mir das!
\Ironie off
Eine gute IT steht und fällt mit der Qualität der Mitarbeiter. Kein Anbieter kann ohne eine konstruktive und verlässliche Mitarbeit ein wirklich gutes Programm vorlegen. Das gilt auch später für den Betrieb.
Also wen wundert es, schließlich gab es in Deutschland zeitweise auch mehr Lehrstühle für Genderstudys als für Informatik.
Ein weiterer Punkt sind die schwachen Matheleistungen. IT ist auch Mathematik.
Die Bundesagentur für Arbeit hat weiterhin ein massives Problem mit ihren Internetdiensten. Die Ausfälle beim Online-Portal hatten wohl schon am Dienstag begonnen und sind seither immer schlimmer geworden – Nutzer können sich nicht einloggen oder Anträge abschicken.
Die Behörde spricht von einer technischen Störung, kann aber einen Cyberangriff als Ursache nicht ausschließen. Dem Vernehmen nach ist es momentan nicht möglich, sich arbeitslos zu melden oder Arbeitslosengeld zu beantragen.
Auch Formulare für die Fortzahlung von Bürgergeld oder Grundsicherung sind blockiert.
Weil Meldefristen einzuhalten sind, müssen Betroffene persönlich in einer Filiale der Bundesagentur erscheinen oder den telefonischen Support kontaktieren, um Ansprüche geltend zu machen.
– Wer ist für die IT-Sicherheit verantwortlich?
Für die IT Sicherheit ist erst einmal jeder Betreiber einer IT selbst verantwortlich. Er hat sicherzustellen, dass alle Sicherheits Updates unverzüglich eingespielt werden, dass keine nicht mehr gewartete Software verwendet wird, hat die IT so auszurichten, dass sie performant läuft, muss die Einzelplatzsysteme so ausrichten, dass auch eine Nutzung im Homeoffice oder unterwegs in Zügen… sicher ist und muss den Außenschutz durch geeignete Maßnahmen sicherstellen. Ist die Arbeit im Homeoffice ein Risiko, dann muss das unterbleiben. Gerade der letzte Punkt stellt für mich ein erhebliches Risiko dar.
Wenn das gut gemacht wird, dann läuft es in der Regel auch.
Ein wahrer Garant für einen Erfolg. Mit anderen Worten, man wußte nicht wohin mit dem Überhang an Personal.
Ich hatte eben nachgeguckt, aber nur das mit dem Gendern gesehen. Hätte mir schon gereicht. Das mit dem Vorstand ist aber auch hart.
Ich gehe auch mal davon aus, daß das Projekt durc die Verwaltung erstickt wurde. Wahrscheinlich mußten zig Führungsebenen für jedes der sechs Bundesländer durchlaufen werden, mit entsprechender Wartezeit. Und wahrscheinlich hat ständig jemand ohne Ahnung von oben reingeredet.
Also bei den guten Rahmenbedingungen frage ich mich jetzt wirklich wieso das Projekt scheitern konnte…
Danke für die Info; wer jemals für und mit Staatsangestellten gearbeitet hat, weiß Bescheid.
Die haben als nicht nur Nullen und Einsen?
Genau deswegen mache ich mir wenig Sorgen um den digitalen Euro, Identitätsprüfung im Internet und andere größenwahnsinnige EU-Projekte zum Ausbau der Bürgerüberwachung und -unterdrückung: Sie werden es technisch nicht auf die Reihe kriegen, weil Ihnen Gesinnung und „Haltung“ wichtiger ist als Fachwissen.
Systemfuzzi – kann man gut abgreifen.Fragt keiner richtig nach.Schildbürgersoftware.
nutzen Sie auch immer noch MS-DOS ?
Filmszene (verkürzt dargestellt):
„Das ist kein Staatsprojekt“ – „Warum nicht?“ – „Weil es funktioniert!“
Ausgerechnet deutsche Sparkassen setzen künftig bei der Kommunikation mit ihren Kundinnen und Kunden auf chinesische Technik.
Der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen, Finanz Informatik (FI), plant, dass Teile der Kundenkommunikation über Huawei-Software laufen sollen, wie das Handelsblatt von mehreren Insidern erfahren hat.
Dabei gehe es um die Steuerung von Anrufen.
Huawei ist in Deutschland höchst umstritten. Die Bundesregierung will Huawei-Komponenten aus Teilen der Mobilfunknetze ausschließen. Mobilfunkanbieter in Deutschland haben sich bereits dazu verpflichtet, Komponenten des Konzerns aus zentralen Teilen ihrer Netze herauszuhalten.
Die IT-Zentrale der Sparkassen treibt allerdings eine ganz andere Sorge um – mit China hat sie wenig zu tun.
„Sparkassen…. chinesische Technik.“ Ist mir recht. Nicht Xi Jinping lässt mir die Konten sperren und Türen eintreten, wenn ich was Ungebührliches sage oder schreibe, sondern UvdL, Merz oder Dobrindt, beziehungsweise die von denen beauftragten Richter, Staatsanwälte und bewaffneten Banden.
Auch die Sparkassen sind politisch durchsetzt und es wimmelt da nur so vor Inkompetenz bei solchen Themen.
Linux. LiMux. OpenOffice. LibreOffice.
In München lief es – bis Ude von Reiter abgelöst wurde und es der ohnehin M$-ge“sponsor“ten CSU gelang, das Projekt abzuwürgen.
Dataport ist rein staatlich. Das wird ALSO nichts (siehe BER, S21 u.v.m.).
Aber beim Gendern sind sie garantiert vorbildlich und haben sicher schon ein halbes Dutzend Auszeichnungen eingeheimst …
Das war ja die erste Amtshandlung der umstrittenen grünen Münchner IT-Referatsleiterin Dornheim, die zuvor in Gender Studies promoviert und schon mal eine kleine IT-Klitsche mit ca. 30 Leuten halbtags geleitet hat, bevor sie Chefin von von über 1000 IT-Mitarbeitern wurde. Sie hat den gesamten Schriftverkehr der Stadt München gleich mal für schlappe 4 Millionen Euro gendern lassen.
Ich verstehe nicht, warum das sooo schwer ist.
Es gibt Alternativen. Natürlich bedarf es hier und da Anpassungen, wenn man zb. von Microsoft Office, Teams, Exchange auf Libre Office und andere Software umsteigt.
Aber bei Behörden scheint das reines Hexenwerk zu sein und das Rad muss jedesmal neu erfunden werden.
Selbiges mit irgendeiner Software die für interne Verwaltung. Im Idealfall ist die Browserbasiert und setzt auf einheitliche Webstandards und Schnittstellen. Da ist egal, ob bei dem Mitarbeiter auf dem Desktop Linux oder Windows läuft.
„Im Idealfall ist die Browserbasiert und setzt auf einheitliche Webstandards und Schnittstellen.“
Genau meine Meinung. Was die Standards betrifft, so können meiner Meinung nach mindestens 90 Prozent der Verwaltungsprozesse über alle Städte und Gemeinden vereinheitlicht werden.
Es hat ja in München funktioniert. Daher mußte M$ einschreiten.
Würden die Bankkonten diverser Stadträte, v.a. der CSU, offengelegt, hätte man womöglich den Hintergrund ausgeleuchtet.
Ude war OpenSource-affin, Reiter hat sich von der M$-affinen Accenture (Ex-Anderson, die Enron-„Prüfer“) ein maßgeschneidertes Anti-OpenSource-Gutachten liefern lassen.
Eine Alternative zu Microsoft zu schaffen, auf Grundlage von Open Source Software, halte ich für sinnvoll. Teilweise gibt es die ja schon.
Aber, dass so ein Projekt aus Deutschland oder einem anderen EU-Land kommen könnte, halte ich für ausgeschlossen.
Akkurat!
Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer.
Tja. Ein Betriebssystem ist eben doch mehr als bunte symbole und nervige warntöne.
Diese staatliche Überheblichkeit in diesem Land ist wirklich unglaublich.
Es ist kein Betriebssystem, sondern eine quelloffene Cloudanwendung, für die man einen Server einrichten muss, auf dem die dann läuft. Wer sich die Grundvorraussetzungen anschaut, der sieht: für den Privatanwender ist das nichts und auch nicht für berufliche Kleinanwender oder Vereine – sie haben ein ressourcenfressendes Datenmonster geschaffen.
https://www.opendesk.eu/de/blog/open-desk-selber-hosten
Du denkt man an den alten DDR-Witz: Ein Japaner wird gefragt, was ihn an der DDR am meisten beeindruckt habe. „Ihre Museen“ – Pergamon, Pentacon, Robotron …
Um die Mitarbeiter von Pentacon und Robotron hat man sich nach der Wende im Westen gerissen.
Aber nicht, weil ihre Firmen weit vorbe gewesen wären, sondern weil sie mittels ihrer soliden Ausbildung schnell aufschließen konnten zu den aktuellen Kenntnissen und Anforderungen.
Das mag sein. Dennoch konnte die DDR in ihrer Mikroelektronikindustrie den technologischen Rückstand zur Weltspitze nicht aufholen. Trotz des damals propagandistisch gefeierten 1-Megabit-Chips und nach Milliarden Investitionen. Die staatlich gelenkte “Digitalisierung” jetzt erinnert schon etwas daran.
Der Megabitchip, den Honny immer in der Hosentasche herumtrug und stolz vorzeigte, stammte in Wirklichkeit von einer Amifirma.
Warum man heiß auf die war?
Weil nicht nur Robotron durch massive Wirtschaftspionage und Datendiebstahl, sondern auch Pentacon nur durch den Westen bis 1989 existierten.
Die HVA klaute für Robotron vor allen Dingen bei IBM, DEC, Intel, Zilog … bei strategischen Kernprojekten handelt es sich zu nahezu 100 % um die illegale Adaption westlicher Standards.
Die HVA klaute für Pentacon Steuerungsdetails, Sensortechnik und Fertigungsmaschinen aus der Bundesrepublik und Japan, wobei Pentacon bis Anfang der 1970er Jahre kein reines Plagiat war, da Zeiss Teil der deutschen Hochtechnologie bis Mai 1945 Entwicklungen betrieb, die dem Unternehmen einen Vorsprung von rund 30 Jahren vor allen anderen gebracht hat; danach ging es steil bergab.
Man sieht ja was unterm Strich dabei rausgekommen ist.
Der Niedergang geht weiter.
n-tv.de: Folge schwacher Autoindustrie: Bosch streicht Hälfte der Stellen in Nürnberg.
Es ist seltsam genug, dass Microsoft mit seinem Betriebssystem in Deutschland und in der Welt eine derart zentrale Rolle spielt. Deswegen sind diesbezügliche Investitionen richtig. Sie sollten allerdings von fähigen Leuten vorgenommen werden. Bis dahin bleibt Linux als gute Alternative.
Wer weiß, dass IBM dahintersteckt – MS-DOS wurde durch IBM entwickelt und an Gates übergeben (seine Mutter und der IBM Vorstandsvorsitzende John Opel) hatten das eingefädelt -, der weiß, dass Microsoft ohne IBM nichts ist. Alle Türen, alle Entwicklungen … IBM war der Öffner und hatte gleichzeitig das Entwicklungs- und Forschungsteam.
Zusatz: Gates hat den ersten und letzten Vertrag gehabt, in dem IBM keine Einmalzahlung, sondern laufende Einnahmen pro Stück zusagt, dank der Opel-Connection.
M$-DOS wurde allerdings NICHT von IBM entwickelt (warum hätten sie es dann kaufen/leasen sollen?), sondern war ein Plagiat von CP/M unter dem Namen „QDOS, Quick and Dirty Op Sys“. Der Plagiierer ist Tim Paterson, SCM.
Unter IBM hieß es einfach nur DOS und wurde durch den Praktikanten Gates mit seiner neuen Firma zu MS-DOS.
Mit der Flat Fee umging IBM die royalty Gebühren pro verkauften PC. Das war der deal, sonst wäre ein anderer als Gates zum Zuge gekommen.
Der ganze Deal kam nur deshalb zustande, weil IBM auf dem PC-HW/-SW Markt als absoluter Monopolist auftrat und die Befürchtung im Raume stand, dass es zu einer Zerschlagung kommt. Außerdem hatte IBM übersehen, dass der private PC-Markt sich so schnell und so stark entwickeln würde; also ging man das doppelte Risiko ein: Eigen- mit Fremdentwicklung zu verbinden.
IBM hat später bitter bereut mit Paterson und Gates zusammengearbeitet zu haben, da diese Zusammenarbeit in die ausufernde IBM-Klon-Fabrik mutierte.
Der Staat kann es nicht. Es sollte Gesetze geben, die solche sozialistische Experimente verbietet.
Korrektur: Unser Staat kann es nicht!
Der Staat, der es könnte, wird nie erfunden werden. Staaten sind das Problem, nicht die Lösung.
KEIN Staat kann es. Nicht einmal Estland oder Singapur könnten es: Die wissen das aber und lassen Private ran.
Ist ja nur Steuergeld.
Deswegen glaube ich auch nicht an den digitalen Euro. Die werden das einfach nicht hinkriegen. Gott sei Dank
sudo apt-get autoremove
Ich sehe das Gute (GNU/Linux) und heiße es gut; dem Schlechteren (M$) folge ich nicht.
Meine Empfehlung: Debian 13 mit Gnome Benutzeroberfläche. Wie kann man Debian installieren?
Schritt 1: https://www.debian.org/CD/live/ –> Offizielle Live-Installationsbilder für die „stabile“ Veröffentlichung –> Live GNOME anklicken und download starten.
Schritt 2: einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Kann man z. B. mit der Software balenerEtcher (bisher unter dem Namen Etcher bekannt) unter Windows bewerkstelligen.
Schritt 3: den bootfähigen USB-Stick in den ausgeschalteten Computer einstecken, Computer einschalten und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.
Mit einer einzigen Ausnahme (!) sind alle bei Linux mit unterschiedlichen Benutzeroberflächen geblieben, welche ich in der Erstinstallation unterstützt habe.
Ein Knackpunkt der „WINTEL“ Mafia bei der Erstinstallation kann die Einstellung im BIOS/UEFI setup begründet sein. Im s. g. „SATA Mode“ ist „AHCI“ einzustellen!
Wem Debian noch zu „amerikanisch“ ist kann Ubuntu nehmen mit LibreOffice 😌
Ubuntu ist ein Derivat von Debian.
Für Windows-Umsteiger mag dies eine Alternative sein, da viele Anwenderprogramme bei dieser Linuxdistribution gleich mitinstalliert werden. Wer eine „simulierte“ Windowsoberfläche unter GNU/Linux haben will, dem empfehle die Benutzeroberfläche „Cinnamon“.
Was Umsteiger ggf. auf Linux abschreckt sind die vielen Linuxdistributionen auf dem Markt, s. https://distrowatch.com/
Infos zu Software über alle Betriebssysteme, welche zur Installation empfohlen werden und auch nicht, findet man auf der Webseite https://prism-break.org/en/
AHCI ist auch bei Windows 11 Standard. Außer man hat noch ne lahme Festplatte als Systemlaufwerk (wer soll das sein?)
„….der Erstinstallation kann die Einstellung“.
Die Betonung bzgl. „AHCI“ liegt auf „kann“ – und hat eben die Auswirkung, dass GNU/Linux sich eben nicht installiert lässt (dies insbesondere für diejenigen, welche GNU/Linux auf ihrer alten, ausrangierten Kiste zum Laufen bringen wollen.
Carpe diem.
Arbeiten bei Dataport
„Arbeiten bei Dataport: #smellsliketeamspirit
–
HEY!
Bild: THIS IS THE SIGN YOU’VE BEEN LOOKING FOR
Spürst du den echten Teamspirit? Genau das ist unsere Superkraft, denn gemeinsam sind wir unschlagbar. Unsere offene Unternehmenskultur fördert Vielfalt und Individualität – jede*r kann sich authentisch einbringen. Bei uns steht der Austausch auf Augenhöhe im Mittelpunkt, denn MITMACHEN und GESTALTEN wird großgeschrieben….“
OMG! Bei solchem Geschwafel sofort wieder weggklicken…
Wer hat etwas anderes erwartet? Scheuers Maut, Spahns Maskendeals oder Pistorius seine Fregatten. Es kostet, wenn Laien das Geschäft übernehmen,
Wir könnten uns glücklich schätzen, wenn diese selbstüberzeugten Kompetemz-Granaten bloße Laien wären.
Die BWI (bundeseigenes IT-Systemhaus, das für die Bundeswehr hervorragende Arbeit leistet) betreibt eines der größten und sichersten Firmennetzwerke Deutschlands, steuert rund 200.000 Arbeitsplätze der Streitkräfte und gilt in Sachen Cybersecurity und Resilienz als absolute Benchmark.
Die BWI steigt jetzt von Microsoft auf OpenDesk um, was für die Landesbehörden dazu führen wird, dass sie zukünftig dieselbe souveräne Basis, nur eben betrieben in ihren jeweils eigenen, getrennten Rechenzentren, nutzen kann und wird.
Diese Landesbehörden – HH, SH, BR, NS, MV, SA – investieren hunderte Millionen Steuergelder in Dataport, um sich aus der Abhängigkeit von US-Konzernen zu befreien, stehen im Alltag aber vor einem Scherbenhaufen aus IT-Ausfällen und akuten Sicherheitsrisiken. Diese Länder versuchen, den zweiten Schritt (digitale Souveränität) vor dem ersten Schritt (eine stabil laufende, krisenfeste IT-Infrastruktur) zu machen. Ein Beamtenapparat führt immer zur Katastrophe.
Die BWI ist vielleicht eine der besseren Behörden, der Effizienzgewinn wird aber vom BAAInBw mehrfach wieder wettgemacht 👨💻
>>200.000 Arbeitsplätze der Streitkräfte<<
Bei den Streitkräften arbeitet niemand.
@Elisabeth-Charlotte Kawuppke
Bei Ihrer Antwort kann man nur davon ausgehen, dass Sie tatsächlich keine Ahnung haben.
Neben täglicher Ausbildung und Übung, Auslandseinsätzen und Friedensmissionen, Amtshilfe und Katastrophenschutz, Instandhaltung und Logistik, Weiterbildung und Schule, kommt der Dienstleistungssport für die anhaltende körperliche Fitness hinzu.
Soldaten arbeiten übrigens 41 Stunden im Grundbetrieb; im Einsatz kommen sie schnell auf 60 bis 80 Stunden – etwas, dass viele Deutsche überhaupt nicht könnten und wollten, da die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bei rund 34 Stunden liegt.
Stimmt. Die produzieren Sicherheit durch Simulation.
Stimmt dort steht man für Tot und abknallen parat und wenn man Glück hat, kommt man nicht in einer Blechkiste zurück sondern nur mit weniger Gliedern.
Schlafschafe schließen oft von sich auf andere
Die öffentliche Verwaltung gründet also eine Tochtergesellschaft, ordnet ihr Personalkosten von 6200 Angestellten und Beamten zu und diktiert ihr zugleich die Preise ihrer Denstleistungen. Im Ergebnis verschiebt man Verluste aus dem Öffentlichen Dienst in eine „Bad Bank“ DATAPORT und entlastet sich scheinbar. Den 90 Millionen Euro Verlust bei DATAPORT stehen aber 90 Millionen Gewinn in den beteiligten Verwaltungen gegenüber.
Doch ganz nebenbei schafft man lukrative Arbeitsplätze mit einem Gehalt, das weit über den in Deutschland für den öffentlichen Dienst üblichen Besoldungsspannen liegt. „Das Grundgehalt des aktuellen Vorstandsvorsitzenden Dr. Johann Bizer beträgt 301.451 Euro pro Jahr. Damit ist er der Spitzenverdiener unter den Chefs öffentlicher Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern.“ [Nordkurier, 21.02.2024]
Das sind nur Steuergelder, es ist kein echtes Geld, es muß entsorgt werden.
Bin total geplättet! Wer hätte aber auch ahnen können, dass der Staat das nicht hinkriegt?
Das Hauptproblem in Deutschland: Wir bekommen kaum noch etwas selbst hin. Seit Merkel gilt: Geldbörse auf und zukaufen. Wo sollen auch die MINT-Fachkräfte herkommen wenn die meisten inzwischen Sozialwissenschaften, Politik- und Theologie studieren.
„Mit dem Programm Phoenix hat Dataport Pionierarbeit für die Umsetzung der digitalen Souveränität in der öffentlichen Verwaltung geleistet. Die technische Machbarkeit eines digital souveränen Arbeitsplatzes wurde bewiesen. Auch wenn sich das Programm in dieser Form für Dataport als nicht wirtschaftlich tragfähig erwiesen hat, konnte mit der Übergabe der Community-Version an ZenDis ein funktionsfähiger Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden. Dataport hat viel aus den Fehlern in diesem Programm gelernt und geht gestärkt daraus hervor.“
Man muss das Rad nicht immer wieder erfinden wollen. Und schon gar nicht, wenn man es nicht kann.
Grund genug mal ganz genau hin zu schauen wo das viele Steuergeld hingeflossen ist.
Hier kann man Korruption und Geldwäsche schon als Laie erahnen.
Ich will Aufklärung!!
bzgl. Aufklärung: Beate Uhse war die Beste
Opendesk ist nicht neu programmiert worden, sondern ist lediglich eine Zusammenstellung und Konfiguration bestehender open source Anwendungen zu einer Groupware. Grundsätzlich ein sinnvolles und leistungsfähiges Projekt. Wozu man dafür 140 Mio braucht ist jedoch völlig schleierhaft. Im Grunde 9 Hauptbereiche, jeder mit 2 oder 3 Leuten zu bearbeiten, 2 Jahre, dann muss das laufen. 2 Mio Lohnkosten p.a. , bißchen Büro und Hardware, das wars auch schon.
Mein Gott, was reißen andere Betriebe mit so einem Budget.
Man will die Bürokratie nicht abbauen denn sonst müßte man nicht Formulare online ausfüllen, sie dann anschließend ausdrucken um den Behördentermin wahrzunehmen, wo dann der/die Mitarbeiter(in) der Behörde die Angaben im Formular 1:1 in seinen PC eingibt.
Das kommt dabei raus wenn man Politikern wirtschaftliche Entscheidungen überlässt. Ich denke das man mit SAP sicher eine Alternative von M$ hätte machen können. Wäre nicht einfach, aber sicher ein besserer Weg gewesen.
Hat mit SAP eher gar nichts zu tun. Funktionierende Alternativen sind Linux, LiMux, OpenOffice, LibreOffice zzgl. Messenger u.ä.
Es ist unglaublich wie unsere Steuergelder verpulvert werden.
Was sagte Fischer so schön? …egal wofür wir das Geld aus dem Fenster werfen, Hauptsache nicht f Deutschland oder d Deutschen… Man möge es korrigieren. Ob nun Klos in Afrika, Fahrradwege oder Schmiergeld f die Ukraine, ist doch egal.