Angebliche Todesfälle
„9.800 Hitzetote“ laut RKI – und was die Schätzung tatsächlich aussagt
Das Robert Koch-Institut geht für den bisherigen Sommer von fast 10.000 hitzebedingten Todesfällen aus. Die Zahl wurde allerdings nicht anhand von Totenscheinen ermittelt, sondern statistisch errechnet. Mehr als die Hälfte der Fälle entfällt auf Menschen ab 85 Jahren.
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Das Robert Koch-Institut schätzt, dass in Deutschland bis zum 19. Juli rund 9.800 Menschen hitzebedingt gestorben sind. Das Institut hält demnach zwischen 8.700 und 10.900 Todesfälle für möglich. Die Schätzung umfasst die Kalenderwochen 15 bis 29 und damit noch nicht den gesamten Sommer.
Der Großteil der errechneten Todesfälle betrifft Hochbetagte. Allein 5.420 Fälle und damit mehr als die Hälfte ordnet das RKI Menschen ab 85 Jahren zu. Weitere 2.460 Betroffene waren zwischen 75 und 84 Jahre alt. Gut 80 Prozent der statistisch ermittelten „Hitzetoten“ waren demnach mindestens 75 Jahre alt. Auf Menschen unter 65 Jahren entfallen 630 Fälle.
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Bei den 9.800 Fällen handelt es sich nicht um Verstorbene, bei denen Ärzte Hitze als eindeutige Todesursache festgestellt haben. Das RKI schreibt selbst, dass Hitze nur in einzelnen Fällen – etwa bei einem Hitzschlag – unmittelbar zum Tod führe. In den meisten Fällen sei eine „Kombination aus Hitzeexposition und bereits bestehenden Vorerkrankungen“ ursächlich. Hitze werde deshalb auf Totenscheinen normalerweise nicht als zugrunde liegende Todesursache angegeben.
In der amtlichen Todesursachenstatistik werden dementsprechend deutlich weniger Fälle ausgewiesen. Zwischen 2004 und 2024 wurden durchschnittlich lediglich 21 Todesfälle pro Jahr registriert, bei denen Schäden durch Hitze oder Sonnenlicht als unmittelbare Todesursache festgestellt wurden. Diese Statistik erfasst allerdings keine Fälle, in denen hohe Temperaturen lediglich eine bestehende Herz-Kreislauf-, Lungen- oder Nierenerkrankung verschärft haben.
Das RKI berechnet die höhere Zahl daher mit einem statistischen Modell. Als Grundlage dienen die allgemeinen Sterbefallzahlen sowie Temperaturmessungen von 52 Stationen des Deutschen Wetterdienstes. Ab einer durchschnittlichen Wochenmitteltemperatur von etwa 20 Grad beobachtet das Institut einen deutlichen Anstieg der Sterblichkeit. Das Modell berechnet anschließend, wie viele Menschen bei den gemessenen Temperaturen gestorben sind und wie viele Todesfälle bei einer auf etwa 20 Grad begrenzten Temperatur zu erwarten gewesen wären. Die Differenz wird der Hitze zugerechnet.
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Gerade angesichts der Altersverteilung ist diese Einschränkung bedeutsam. Aus den RKI-Daten geht nicht hervor, ob die Hitze den Tod eines Betroffenen um Jahre, Monate oder lediglich Tage vorgezogen hat. Umgekehrt lässt sich allein aus dem hohen Alter auch nicht schließen, die Betroffenen wären ohnehin unmittelbar gestorben.
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Dass während der besonders heißen Wochen auffällig mehr Menschen starben, zeigen die Daten dennoch deutlich. Das RKI spricht derzeit von einer allgemeinen Übersterblichkeit von rund 16.000 Fällen. Diese liegt sogar deutlich über den 9.800 Todesfällen, die das Hitzemodell erklärt. Nach Einschätzung des Instituts könnte dies daran liegen, dass das Modell nur Wochenmitteltemperaturen berücksichtigt und besonders heiße einzelne Tage dadurch nicht vollständig erfasst.
Das spricht dafür, dass die Hitze einen erheblichen Anteil am Anstieg der Sterblichkeit hatte. Die exakte Zuordnung von 9.800 Todesfällen bleibt trotzdem eine Modellannahme. Das RKI selbst gibt die Zahl deshalb mit einem Prädiktionsintervall von mehr als 2.000 Fällen an und rundet die Ergebnisse auf Zehnerstellen.
Im Vergleich zu den vergangenen Jahren fällt die aktuelle Schätzung außergewöhnlich hoch aus. Die höchsten Werte seit 2016 wurden bislang in den Jahren 2018 und 2019 mit jeweils etwa 7.000 oder mehr hitzebedingten Todesfällen erreicht. Für 2022 bis 2024 schätzte das Institut jeweils rund 3.000 oder mehr Fälle. In den Jahren 2016, 2017 und 2021 lagen die Werte zwischen 1.200 und 2.000. Der bisherige Wert für 2026 übertrifft damit alle vollständigen Sommer der aktuellen Vergleichsreihe.
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Und im Winter dann Kältetote.
Und wenn es mal exakt 20° sein sollten, Durchschnittstote.
RKI: Teil des Problems, seit Corona.
Gerade gelesen:. Dr. Pürner weist darauf hin, dass es sich bei den vom Robert Koch-Institut (RKI) genannten Zahlen meist um statistische Schätzungen der Übersterblichkeit handelt und nicht um direkt gezählte oder medizinisch eindeutig festgestellte Einzelfälle.
Man will uns wieder in Panik versetzen um von richtigen Problemen abzulenken.
WÄHREND der Hitzeperiode sind … Menschen an XYZ verstorben.
Ich glaube, das ist realistischer.
An und/oder mit …
Die grünen Wahlhelfer, auch auf jedem Wetterportal zu finden.
Wieviele Menschen sind in der Zeit denn gestorben, weil sie sich im Krankenhaus eine Infektion zugezogen haben?
Und daraufhin ihre „Grunderkrankung“ nicht auskurieren konnten?
Weil der Ruf vom RKI ruiniert ist, können sie Voraussagen wie ein Wettbüro machen.
(Wird der ‚Lauterbach-Effekt‘ genannt.)
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Das RKI präsentiert wieder einmal eine scheinbar exakte Zahl – obwohl es selbst einräumt, dass niemand sagen kann, welcher Mensch tatsächlich an der Hitze gestorben ist. Statt nachgewiesener Todesursachen werden Modellrechnungen als Schlagzeilen verkauft. Aus einer statistischen Übersterblichkeit werden so tausende angebliche „Hitzetote“.
Kritik daran ist berechtigt. Gerade nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre steht das RKI für viele nicht mehr für unabhängige Wissenschaft, sondern für eine Behörde, deren Kommunikation häufig politische Debatten begleitet und beeinflusst. Umso wichtiger wäre maximale Transparenz über Annahmen, Unsicherheiten und Grenzen solcher Modelle.
2/2
Hitze kann für ältere und vorerkrankte Menschen lebensgefährlich sein.
Aber zwischen einer statistischen Schätzung und einer nachgewiesenen Todesursache besteht ein erheblicher Unterschied.
Diesen Unterschied sollte eine wissenschaftliche Bundesbehörde deutlicher machen, statt mit möglichst großen Zahlen öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Richtig. Als alter Mensch ist man empfindlicher, da kann manches fatale Folgen haben. Auch große Wärme.
Immer der gleiche „Schmarr’n!
Es würde mich interessieren, wie die Zahlen nach der Hitzewelle ausschauen. Vermutlich geht dann die Kurve nach unten (20° Durchschnitts Sterblichkeit).
Wir müssen alle einmal gehen. Ob nun ein paar Wochen/Monate früher oder später.
Genau: Die Übersterblichkeit durch eine Hitzewelle kann erst durch die Untersterblichlich nach der Hitzewelle validiert werden.
… und mit zunehmenden Alter wird es immer schwieriger Erkrankungen auszukurieren.
Wenn dann noch eine „Kleinigkeit“ dazu kommt …
Sie haben prinzipiell recht. Nur ist das RKI eine politische Behörde. Mehr muss man dazu nicht sagen!
Tach Hr. Kriminalinspektor Wanninger.
Man könnte ja auch moderne Technik nutzen und kühlen. Ich glaube Klimaanlagen heissen die Dinger. Gibt es sicher seit den 50er Jahren, in den USA zumindest.
Und der RKI glaube ich nicht mal wenn sie sagt die Erde sei rund.
Aber mit welchem Strom?
Mit den Solaranlagen auf dem Dach – Scheint die Sonne wird es warm und die Teile erzeugen Strom für die Klimaanlage und es wird wieder kälter – Leben kann so einfach sein
„Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.“
Das gilt ganz besonders für das RKI.
Hier sind es ja auch nur Schätzungen.
Ich schätze auch mal, dass so etwa 95 % der Menschen vor ihrem hundertsten Lebensjahr sterben.
Zudem schätze ich, dass der Sommer in diesem Jahr wärmer ist, als es der kommende Winter sein wird.
Usw.
Einsame Menschen sterben laut einer wissenschaftlichen Metastudie 30% früher und altern schneller. Aber da können Sie lange warten bis Sie da eine ehrliche Antwort in den Medien zu Alterseinsamkeit finden.
Oder dieser ewig wiederkehrende Spruch „von Armut bedroht“!
Diese Leute SIND arm!
Ich leg noch einen drauf. Ich schätze, dass dieser Sommer wieder einmal der heißeste ist, den es jemals gegeben hat, mindestens seit die Saurier ausgestorben sind.
Und Lauterbach lebt..
Also die Gedanken des RKI mal zusammengefasst:
Bei Bereich 20°C sterben am wenigsten, also werden die 20°C als Meridian genommen.
Die mehr-Toten oberhalb 20°C sind dann Hitzetote.
Die mehr-Toten unterhalb 20°C sind dann Kältetote.
Auch ne Logik #lach.
Jetzt lagen exemplarisch an einem Ort die Max-Temperaturen 2022, 2019, 2010 aber höher als 2026.
Dann müssten also laut RKI auch die Hitze-Toten mehr gewesen sein.
Ist allerdings laut RKI nicht so.
Naja, die schönst Statistik ist halt immer die, die man selber getürkt hat, nicht wahr RKI?
…wie kommt es das Mio von Menschen un den heissesten Regionen dieser Erde Temperaturen von über 40 Grand ihr Leben lang ertragen une trotzdem alt werden? Die selbsternannten zivilisierten Länder sind einfach degeneriert.
Aber in den Kliniken und Altenheimen bloß keine Klimaanlageneinbauen, obwohl über Solarkraftwerke gerade an sonnigen und daher heißen Sonnentagen mehr Strom zur Verfügung steht.
Es wäre doch mal interessant, wie viele vergleichbare „Hitzetote“ es in Ländern gibt, die ungefähr auf dem selben Breitengrad liegen, aber wesentlich mehr Klimaanlagen betrieben werden (siehe USA oder Japan).
Zynisch kann man dazu sagen, wenigstens die gesetzliche Rentenversicherung kann dem vermutlich etwas positives abgewinnen.
Absolut richtig. Heute Mittag hatten wir zum Beispiel eine Stromüberproduktion von ca. 10 GW in Deutschland. Damit lassen sich grob geschätzt ungefähr 5 bis 10 Mio. Wohnungen auf Volllast kühlen. Da Klimaanlagen nicht immer auf Volllast laufen, wahrscheinlich sogar noch mehr. Und mit dem aktuellen Boom auf Photovoltaik wird das Zukunft nicht weniger werden. Man würde die Anlagen also wahrscheinlich komplett aus dem sowieso vorhandenen Überschuss speisen können.
Statt aber Klimaanlagen zu fördern und damit tatsächlich das Problem anzugehen, macht man in Europa seinen Bürgern lieber ein schlechtes Gewissen, wenn sie eine Klimaanlage wollen oder verbietet es ihnen sogar (aktuelles Beispiel aus GB). Kann man sich nicht ausdenken…
Die Klimaanlagen produzierzen Abwärme somit es dann draussen noch wärmer wird
8 Mrd. Klimaanlagen (Ja, jeder soll eine haben.) mit jeweils 1500W Leistung erzeugen so viel Wärme, daß zur durchschnittlichen Sonneneinstrahlung von 165W/m² noch sage und schreibe 0,02353 W/m² hinzukommen.
Da wird die Erde sicher verdampfen.
Die USA liegen (Ausnahme: Alaska) komplett südlicher als Frankfurt/Main, überwiegend erheblich, ein direkter Vergleich ist also schwierig
Ganz genau. Es geht also mal wieder überhaupt nicht darum etwas zu ändern. Sehr leicht umsetzbare Lösungen würden die NGO Abzocke (Klimawandelwahn) beenden, deswegen darf es keine Lösungen geben
In dieser Statistik sind einige garantiert zweimal gestorben. Erst an Corona und jetzt an der Hitze.
War das Robert-Koch-Instut (RKI) nicht schon in der C-Zeit durch bemerkenswerte Beurteilungen von Krankheitsverläufen auffällig geworden ?
RKI? Waren das nicht die, die einmalig mit JOHNSON&JOHNSON behandelte Menschen für durchgeimpft erklärten und das dann auf Anweisung übernacht zurücknahmen?
Denen soll ich vertrauen?
Werden die Messeropfer jetzt zu Hitzetoten umgedeutet?
Wie beim Coronatheater!
Ich habe kein Vertrauen mehr zum RKI. Wenn ich schon lese Modellrechnung geht mir der Hut hoch.
Da sind wir wieder: bei oder an Hitze gestorben. Das RKI macht‘s Narrativ möglich.
„Hitzetote?“
Was genau steht denn da auf den Totenscheinen. Was geben die Mediziner da an?
… während einer Hitzeperiode an XYZ verstorben!
Herz-Kreislauf-Versagen
Sagt meine Frau (Ärztin)
Quatsch- Herz-Kreislauf versagen- darf so nicht verschlüsselt werden- das lässt kein Gerichtsmediziner durchgehen.. obgleich alle am herzversagen sterben, denn egal welche Ursache- das Herz hört irgendwie auf zu schlagen..
Ah, Zahlen vom RKI. Sind das die offiziellen oder die internen Zahlen?
Stirbt man an oder mit Hitze?
Und was sagt DieWissenschaft™ dazu?
In Deutschland sterben im Durchschnitt etwa 19.500 Menschen pro Woche.
Das sind im angegeben Zeitraum 273.000.
Wie die 9.800 davon an „Hitze“ Gestorbenen ermittelt wurden, werden die Betroffenen wohl mit ins Grab genommen haben.
Bei meiner Schwiegermutter, im Juni verstorben, wars jedenfalls das Alter von 98 Jahren und nicht die Hitze.
Auf diese Weise kann man phänomenale Fortschritte in der Behandlung von Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen vermelden, die Leute sterben nicht mehr daran, sondern am Wetter!
Was sagt die Leopoldina dazu? Hat man auch lange Nix mehr von gehört. Hat Lauterbach schon seine Warnung ausgestoßen?
Eher Null
Statistikvorlesungen für Mediziner ermuntern dazu, die Ergebnisse vorzugeben und dann die Urdaten passend zu machen. (Wenn überhaupt mit Urdaten gearbeitet wird.)
Hat das RKI schon erwähnt, dass die wohl häufigste Todesursache das Leben ist? Denn ohne Leben auch kein Tod.
Wie mit den Ehescheidungen: die häufigste Ursache einer Scheidung ist die Hochzeit vorher. 🙂 Auch nee Logik….
RTW-Fahrer berichten davon, Senioren abholen zu müssen, die aufgrund der Hitze nichtmehr können und diese dann in Notaufnahmen abzuliefern, die in Ermangelung einer Klimaanlage NOCH heißer sind als die Wohnungen, aus denen sie die Patienten abgeholt haben.
Auf X lernt die Welt aktuell mit Entsetzen, dass Deutschland im Bezug auf Klimaanlagen noch HINTER der Dritten Welt angesiedelt ist. Weil Klimaanlagen ja so schlecht für den Klimaschutz sind … man möchte sich nur noch an den Kopf langen.
Das RKI hat sich schon bei COVID19 auf die Kristallkugel verlassen.
Wenn schon bei einer Wochenmitteltemperatur von über 20°C 10.000 Menschen zusätzlich sterben, wie viele Menschen sterben dann erst in Burkina Faso mit einer JAHRESDURCHSCHNITTSTEMPERATUR von über 30°C zusätzlich? Oder anders gefragt: Würden die Menschen in Burkina Faso ewig leben, hätte das Land die Jahresdurchschnittstemperatur von Deutschland (~10°C)?
Wir wissen doch alle seit Corona, was wir von „RKI-Zahlen“ zu halten haben, oder?
Kommt uns doch bekannt vor: Zumeist über 85-jährige, MIT Corona gestorben.
Jetzt zumeist über 85-jährige, WÄHREND der Hitze gestorben. Im Januar/Februar sterben sie dann wieder an der Kälte ….