Schleswig-Holstein
6,5 Millionen Euro für E-Fähre in den Sand gesetzt – Nachfolger soll auch klimafreundlichen Antrieb bekommen
Schleswig-Holsteins E-Fähre „Missunde III“ hat Kosten von 6,5 Millionen Euro verursacht. Nun wurde bei dem Projekt die Reißleine gezogen. Der mögliche Nachfolger soll auch einen vermeintlich klimafreundlichen Antrieb bekommen.
Von
Bei Schleswig-Holsteins erster E-Fähre, der „Missunde III“, wurde die Reißleine gezogen. Nachdem laut dem Landesbetrieb für Küstenschutz (LKN) rund 6,5 Millionen Euro in die Fähre investiert wurden und sie wegen Anlegeproblemen trotzdem nicht zuverlässig fahren konnte, soll sie nicht weiter im regelmäßigen Betrieb eingesetzt werden.
Die E-Fähre soll noch so lange fahren, wie die Vorgängerfähre, die „Missunde II“, repariert wird. Anschließend soll das Diesel-betriebene Schiff den Fährbetrieb übernehmen. Doch es steht schon im Raum, dass die „Missunde II“ ersetzt werden soll. Das neue Schiff soll dann auch einen angeblich klimafreundlichen Antrieb bekommen.
Werbung

Über das mögliche Nachfolgeschiff sagt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther: „Wir arbeiten daran, dass es ein Antrieb wird, der den Kriterien für den Klima- und Umweltschutz gerecht wird.“ Er betonte, dass der Elektroantrieb bei der „Missunde III“ keine Probleme verursacht habe und auch bei der „Missunde II“, wenn sie noch länger im Einsatz sei, über eine entsprechende Umrüstung nachgedacht werden müsse.
Rückblick auf ein Regierungsversagen: 2019 gab die Landesregierung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, die sich damit befassen sollte, ob die zu dem Zeitpunkt 16 Jahre alte „Missunde II“ noch weiter in Betrieb bleiben könne. Das Ergebnis: Die Elektrifizierung der alten Fähre würde ähnlich viel kosten wie ein Neubau, nämlich 1,7 Millionen Euro. Der Neubau sollte ursprünglich so groß sein wie die „Missunde II“, berichtet der NDR.
Doch die Regierung wollte eine doppelt so große Fähre, auf der mehr Autos und auch Reisebusse Platz hätten. Die Fähre sollte mit Solarzellen auf dem Dach versehen werden und nachts an Land geladen werden. Bei der Ausschreibung im März 2021 ging man noch von Kosten von rund 2,5 Millionen Euro aus. Den Auftrag bekam die Schiffswerft Barthel GmbH aus Derben in Sachsen-Anhalt. Ihr Angebot von 3,3 Millionen Euro war das niedrigste. Die „Missunde III“ sollte anderthalb Jahre später, im Herbst 2022, einsatzbereit sein.
Lesen Sie auch:
Weniger Autos, weniger Gewinn – Deutschlands Autobauer kämpfen an zwei Fronten
Nicht nur die sinkenden Absatzzahlen setzen den deutschen Autobauern zu. Auch der operative Gewinn je verkauftem Fahrzeug gerät zunehmend unter Druck. Ein wesentlicher Grund dafür ist die hohe Kostenbelastung des Produktionsstandorts Deutschland.EU-Regeln
Um die CO2-Bilanz zu reduzieren: Porsche geht Verbindung mit chinesischem E-Autohersteller ein
Porsche will wieder mehr Verbrenner produzieren. Doch um die von der EU vorgegebene CO2-Bilanz erreichen zu können, geht das Unternehmen nun ein Bündnis mit dem chinesischen Elektroautohersteller Xpeng ein.Doch die Fähre wurde erst im Sommer 2023 fertiggestellt und konnte wegen Niedrigwassers erst im Januar 2024 von Sachsen-Anhalt nach Schleswig-Holstein transportiert werden. Die ersten Testfahrten zeigten, dass die Fähre wegen ihrer Größe Probleme beim Anlegen hatte. Also mussten die Anleger im Laufe der folgenden Jahre mehrfach umgebaut werden. Auch die E-Fähre musste mehrfach umgebaut werden und konnte dann dennoch nicht fahren. Dadurch entstanden weitere Kosten von 1,7 Millionen Euro.
Obwohl die ersten Testfahrten der „Missunde III“ schlecht verliefen, verkaufte die Landesregierung die „Missunde II“ für 17.000 Euro an einen dänischen Eigner. Wegen der Probleme mit der „Missunde III“ musste die Vorgängerfähre dann für 100.000 Euro zurückgekauft werden. Die „Missunde III“ fährt seit dem vergangenen Wochenende wieder und soll so lange im Einsatz sein, bis die „Missunde II“ repariert wurde. Die „Missunde II“ soll dann den Regelbetrieb übernehmen. Was mit der millionenteuren E-Fähre geschehen soll, ist noch offen. „Irgendeine Lösung wird sich finden“, sagte Daniel Günther.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
6,5 Millionen Euro versenkt, eine funktionierende Dieselfähre für 17.000 Euro verkauft und anschließend für 100.000 Euro zurückgekauft – das muss diese berühmte deutsche Effizienz sein.
Und die Konsequenz aus dem Debakel? Der nächste Nachfolger soll natürlich wieder „klimafreundlich“ werden.
Denn wenn eine politische Idee spektakulär scheitert, wird sie hierzulande nicht hinterfragt – man probiert sie einfach noch einmal. Am besten mit noch mehr Steuergeld.
Satire hätte Schwierigkeiten, das zu übertreffen.
Für das, was das insgesamt kosten wird, könnte man wahrscheinlich fast schon eine Brücke bauen. 🌉
„6,5 Millionen Euro für E-Fähre in den Sand gesetzt“
Glaube ich nicht. Ich gehe davon aus, dass die 6,5 Mio Euro auf den angezielten Bankkonten angekommen sind.
Die Oma gegen rechts hat also auch mitgearbeitet?
Oder wenigstens etwas abbekommen?
Wäre nicht verwunderlich, Geld war ja genug da.
Schilda auch!
Ist ja gar nichts, hier in S-H wird die Kohle nur so rausgeballert:
Northvolt 600Mio. Hinrich Habeck 1,2Mio. pro Jahr usw…
Schildburga a la Günther.
In meiner Jugend habe ich die Schildbürger gelesen,könnte mir nicht vorstellen einmal Live dabei zu sein.
Der Norddeutsche sagt hierzu kurz und trocken: „Eenmoal ‚Schrumm‘ – alltied ‚Schrumm‘!“ Und immer wieder krachend mit dem Kopf gegen die Wand in der Hoffnung, doch irgendwann einmal ein Loch reinzuhauen, klingt irgendwie nach Wilhelm Busch: „Dummheit ist auch eine natürliche Begabung!“…
Mein Gott, was ist als Antrieb großer Wasserfahrzeuge winters wie sommers zuverlässiger, leistungsfähiger und vor allem langlebiger als ein Diesel???
Aber diese wildgewordenen Pappnasen hauen das Geld anderer Leute (ihr eigenes ist es ja nicht!) aus dem Fenster, als gäbe es kein Morgen!!!
Die Schlei-Fähre sollte auf Hoch- oder Niedrigseilzug umgerüstet werden – angetrieben durch große Laufräder, in denen Leute wie G. gleich mehrdutzendfach zum Einsatz gebracht werden könnten…
Den Verantwortlichen die Rechnung zustellen.
Lieber direkt pfänden!
Am die Privatadresse…
Kikeriki, ich hab ein Ei gelegt.
Boah stinkt das.
Dafür ist genau so wenig jemand verantwortlich, wie bei Stuttgart 21. Wo bekanntlich 1.000 falsche Kabel und Kabelschächte verlegt wurden. Deutschland scheint seit langem von höherer Gewalt geplagt zu sein; irgendjemand mag uns nicht…
Segeln oder, bei Windstille, rudern.
Oder bei Stromausfall die Sonne mit Eimern ins Haus tragen.
Eine Fähre sollte nun mal nicht ins „grüne“ fahren, sondern auch bei Wind und Wetter stabil, zuverlässig und sicher im blauen Fahrwasser.
Und wieviel Millionen werden da dann locker in den Sand gesetzt?
„Schleswig-Holstein
6,5 Millionen Euro für E-Fähre in den Sand gesetzt –
Nachfolger soll auch klimafreundlichen Antrieb bekommen“
—
Klingt plausibel….. 🤨
Mach DAS mal in der freien Wirtschaft.
Da bist du, zu recht, schnell deinen Job los.
In der Politik aber kannst du Geld versenken, wie du willst.
Die REALITÄT zeigt dies ja,
die kann man nicht negieren.
Wer haftet für diesen Millionenschaden persönlich, wer steht dafür vor Gericht
?
Ideologie scheitert immer an der Wirklichkeit. Wurde die Fähre eigentlich mit grünem Stahl gebaut?
Wenn der Günter sagt ‚ wir‘ arbeiten daran dann sollte er auch die Konsequenzen ziehen und zurück treten. Nicht der einzige finanzielle Flop von ihm.
Erinnerung August 2025
Das „Welcome Center Schleswig-Holstein“ sollte Fachkräfte anlocken, doch mit nur fünf Vermittlungen in einem Jahr für 13 Millionen Euro Steuergeld ist es ein skandalöses Luftschloss!
Dass ausgerechnet Robert Habecks Bruder Hinrich Habeck dieses Fiasko leitet, wirft Fragen nach Nepotismus auf.
Im Dezember 2023 eröffnete in Kiel das Welcome Center Schleswig-Holstein mit großem Tamtam. Ziel: Ausländische Fachkräfte anwerben, um den akuten Mangel in Branchen wie Pflege, IT und Handwerk zu bekämpfen.
CDU-Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen pries es als „Meilenstein“ und zentrale Anlaufstelle für Zuwanderer.
Es sollte Schleswig-Holstein attraktiver machen, Visa-Probleme lösen und Unternehmen mit Talenten verbinden. Kosten für den Steuerzahler: Fast 13 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren.
mehr https://journalistenwatch.com/2025/08/21/millionenschweres-fiasko-welcome-center-von-habeck-bruder-vermittelt-nur-5-fachkraefte-in-einem-jahr/
„Klimafreundlich“ ist sowas wie „halal“. Man muss nur fest daran glauben.
Halal ist leider das Trauma von Millionen Deutschen Schulkindern.
Ein Bordell ist Haram.
Wie viele Muslims trifft man dort?
Aber alle essen kein Schweinefleisch,
das muss reichen.
Das ist wie, wenn Reichinek sich mit dem A8 chauffieren lässt.
An alle Musels: alles, was in Deutschland gegessen wird, ist mit Schweinescheiße gedüngt. Guten Appetit!
Die haben es doch.
Ach nein,
WIR haben es doch.
Dicke.
So viel von unserem Geld gibt es noch von denen zu verplempern und zu verschenken.
Denn wir lassen es uns gefallen.
Wenn ich daaaaaas gewusst hätte…….
Gibst doch schon: Segel.
Herr Günther wurde dazu kürzlich auf der Toilette belauscht, hier die Wiedergabe eines Whistleblowers aus dem inner circle der Macht:
„Mir doch egal; ist doch nicht mein Geld, was hier weggekloppt wird. Und wenn es wieder schief geht, machen wir noch ein Versuch, bis es klappt oder wir bis wir bei der „Missunde 23“ angelangt sind. Wir sind Deutschland! Wir sind Regierung! Wäre doch gelacht!“
(Achtung, dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus und Ironie enthalten!)
In den Bau, wegen Untreue, Sabotage und anderem mehr. Wie lange will Deutschland solche Politiker und Beamte ertragen?
Diese Typen müssen mit ihrem Privatvermögen haften, auch mit dem Verschleierten.
Entsprechende Fahnder müssen dafür beauftragt werden.
Leserwettbewerb:
Nennt mir nur EIN Projekt, EINEN Bereich, EINE Reform die unsere Regierung in den letzten Jahren erfolgreich (!) auf die Kette bekommen hat und wo wir, die Bürger, tatsächlich etwas davon haben und davon profitieren. Danke sehr.
Die Brandmauer hat bisher sehr gut geklappt 😂😂😂.
Wieder so ein Erfolgsprojekt des Demokratieverstehers Daniel Günther.
Wie gewählt so verdient und geliefert!
Das kommt dabei heraus, wenn man ungetesteten Unsinn produziert. Boote brauchen auf dem Level auf jeden Fall Redundanz. Selbst, wenn es einer der unsinnigen Hybrid’s ist.
Nur noch wenige Prozente bis unter die Fünf-Prozent-Grenze, „Privatmann“ („gerichtlich“ bestätigt) Günther! 🤣
Dafür laufen hier leider zu viele ÖRR-Konsumenten herum 🙄 Weiß nicht, ob man die hier noch umerziehen könnte..
Milliarden werden für Vetternwirtschaft und Bereicherung in den Sand gesetzt, NGO und Anti-Demokratie-Linke werden von Steuergeldern finanziert und die Deutsche Wirtschaft ins aus gedrängt! Der WEF-EU Plan und die NATO Kriegsspiele laufen besser als geplant!
Diese Fähre sollte „Daniel Günther“ heißen. Schließlich wird sie ja hoffentlich von seinem leistungslosen Gehalt bezahlt – oder nicht ?
Genosse Günther verprasst weiter das Geld seiner Werktägigen : „Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht“
.
Made in Germany
„Nachfolger soll auch klimafreundlichen Antrieb bekommen“. Jo. Wie wär’s mit einer Galeere? Berudert von deutschen Rentnern. Die faulen Stinker drücken sich doch nur vor guter, ehrlicher Arbeit. Auf dem Oberdeck könnten dann Politiker und Goldstücke gemeinsam flanieren, umsorgt von Dooflands schönen Töchtern.
Der ist gut.
Hätte er mal Ali vom Fähren Gebrauchtwarenhändler ums Eck gefragt!
Also man kann sich beruhigen – diese Aktion sorgt hier in Nordfriesland für ordentlich Lacher – die private Unperson Günther kommt hier eh nicht mehr weit.. 🤣