Werbung:

Werbung:

45.000 Haushalte

Stromausfall in Berlin soll noch bis Donnerstag dauern – Bekennerschreiben eingegangen

Seit Samstagmorgen sind rund 45.000 Haushalte in Berlin von einem Stromausfall betroffen. Ursache ist ein Kabelbrand. Die Reparaturen sollen bis Donnerstag dauern. Der Polizei liegt mittlerweile ein Bekennerschreiben vor.

Die Berliner Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (Symbolbild) (IMAGO/Steinach)

Werbung

Am Samstagmorgen kam es in Südwestberlin in Zehlendorf wegen eines Kabelbrandes zu einem Stromausfall. Davon sind rund 45.000 Haushalte, 2.200 Unternehmen und auch Krankenhäuser betroffen. Der Stromausfall soll noch bis Donnerstag andauern, wie der Tagesspiegel unter Berufung auf Stromnetz Berlin berichtet. Zuerst hatte das Unternehmen mitgeteilt, den Stromausfall bis Samstagabend 18:30 Uhr beheben zu wollen. Nun wird mit einer „vollständigen Wiederversorgung aller Kunden bis kommenden Donnerstagnachmittag“ gerechnet. Im Stadtteil Lichterfelde könnte es schon am Samstagabend wieder Strom geben.

Der Polizei liegt mittlerweile ein Bekennerschreiben vor. Auf X teilte die Behörde mit: „Unserem Staatsschutz liegt ein Selbstbekennerschreiben zum Stromausfall vor. Unsere Kolleginnen und Kollegen prüfen derzeit die Authentizität dieses Schreibens.“

Auf zahlreiche Berliner kommen nun voraussichtlich fünf Tage ohne Strom, ohne fließendes Wasser und teilweise auch ohne Heizung zu. Betroffen sind neben Lichterfelde die Stadtteile Wannsee, Nikolassee und Zehlendorf. Am Samstagvormittag ermittelten zeitweise rund 160 Polizisten wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Der Stromausfall war laut Stromnetz Berlin durch den Brand einer Kabelbrücke ausgelöst worden, die über den Teltowkanal führte. Dabei wurden mehrere Hochspannungskabel beschädigt.

Laut Tagesspiegel sollen vier Krankenhäuser von dem Stromausfall betroffen sein, darunter auch das Helios Klinikum Emil von Behring mit einer Kapazität von 500 Betten. Alle betroffenen Krankenhäuser werden über Notstromaggregate versorgt. Der Betrieb gehe dennoch wie gewohnt weiter, berichtete die Berliner Morgenpost. Der Mobilfunk ist nur eingeschränkt erreichbar.

Deswegen fordert die Polizei dazu auf, diesen nur in absoluten Notfällen zu nutzen. Ein Sprecher von Stromnetz Berlin teilte mit, dass einige Funkmasten über kleine Batterien verfügen, sodass der Weiterbetrieb für eine Zeit gewährleistet ist. Doch für wie lange, ist fraglich. Am Rathaus Wannsee, dem Mexikoplatz und der Carl-Schumann-Sportanlage in der Osdorfer Straße 52 wurden Punkte zum Absetzen von Notrufen eingerichtet.

Lesen Sie auch:

Neben der Feuerwehr sind auch Helfer vom Deutschen Roten Kreuz, von den Johannitern und den Maltesern im Einsatz. Angesichts der kalten Temperaturen mahnt die Berliner Feuerwehr zur Vorsicht bei der Verwendung von Kerzen: „Vorsicht beim Umgang mit Kerzen – lassen Sie diese nicht unbeaufsichtigt. Lieber Taschenlampen als Kerzen benutzen! Gasbetriebene Heizgeräte und Einweggrills nicht in Innenräumen benutzen. Wärmen Sie sich mit Pullovern und Decken.“

Im September kam es zu einem ähnlich großen Stromausfall im Südosten Berlins, in Treptow-Köpenick. Damals hatten rund 43.000 Haushalte bis zu drei Tage lang keinen Strom. Auch 3.000 Firmen und zwei Altersheime waren betroffen. Es war ein Brandanschlag auf zwei Hochspannungsmasten verübt worden. Damals war ein mutmaßliches Bekennerschreiben auf der linksextremistischen Webseite Indymedia veröffentlicht worden, das von „einigen Anarchist:innen“ unterzeichnet wurde.

Konkret sollte der Anschlag laut dem Schreiben dem Technologiepark in Adlershof gelten. Der Stromausfall für Privathaushalte sei nicht intendiert gewesen. Dennoch heißt es lapidar: „Trotzdem sehen wir diesen Kollateralschaden als vertretbar an, im Gegensatz zur faktischen Zerstörung der Natur und der oft tödlichen Unterjochung von Menschen, für die viele der hier ansässigen Firmen tagein, tagaus verantwortlich sind“ (mehr dazu hier).

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

291 Kommentare

  • Wahrscheinlich ist mal wieder die AfD schuld.
    Ich warte auf die Omas gegen Räääächts.

    239
    • Ja, und Putin und das Klima. Schnell das Bundesverdienstkreuz für irgendnen Linksterroristen und ne Demo gegen Rechts, dann läufts wieder.

      169
      • im rbb wurden ja schon zehlendorfer/innen interviewt, die den stromausfall sofort bei putin vermutet hatten.

        • Das ist genau das Problem. Die Leute sind oft so derartig „Gehirn-gewaschen“ und verblendet, dass sie auch keinen Zusammenhang zwischen ihrem Wahl-verhalten(grün-links-rot-schwarz-Melange) und den Infrastruktur-Anschlägen der linken Terrortruppen mehr herstellen können.

          35
        • im Ernst?

          8
    • „Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer…“

    • Die Berliner. Was und wie bzw. welche Politiker haben sie denn gewählt bei den vergangenen Wahlen?

    • Immerhin haben es die Leute mit Gas und Ölheizungen schön warm.

      • Aber nur diejenigen, die über Gas und Ölheizungen OHNE notwendige Stromversorgung verfügen, also nur alte Öfen. Überall wo Pumpen und/oder eine Steuerungselektronik betrieben werden – ist ebenso Schluss mit lustig.

    • Strom verbrauchen und Heizen ist sowieso Rechts und dann auch noch Essen das ist sowas von…
      Ich sehe die Omas schon mit Sägen an den Gasleitungen…

    • sollen die waermenden kollektivismus spenden?

    • Wie viele Wärmepumpen-Fans es wohl diesmal trifft? Aber, mit Elektrizität zu heizen ist ja soooooo schlau und so umweltschonend. Und jetzt kann man noch nicht mal das E-Bike aufladen, ärgerlich, das!
      Und dann noch absurder:
      Bei der nächsten Wahl wird dann wieder stramm links gewählt. Man will es ja alles so.

    • Die sind sowieso immer schuld. Und Putin, und Xi, und Orban, und die Klimakatastrophe, und Trump, und die Nachwirkungen von Corona, und der alte toxische weiße Mann. Habe ich was vergessen?

    • Neee, laut Bild die Russen 😀
      Rausstellen wird sich: Verlauste Linksextremisten

      Indymedia den Stecker ziehen!

  • Frieren fürs Klima. Genau das richtige für Berlin.

    277
    • Keinen Strom zu verbrauchen ist absolut klimaneutral

      • Na ja … die ganzen Kerzen …?

    • Richtig so.
      Ich kann die Berliner Schnauze eh nicht hören.
      Mir dreht sich dann immer der Magen um.

      • so viel anti-berlin kommentare hier. dabei sind zehlendorf, grunewald, wannsee und nikolassee betroffen. da waehlt doch keiner links. – in neukoelln, schwaebisch-prenzlberg und kreuzberg brennt das licht und da geht auch die heizung.

        • Hast du ne Ahnung, wie linksgrün diese Ortsteile teilweise sind.

          32
    • Frieden für den Frieden.

      • Frieren für den Frieden natürlich.

    • Gas und Ölheizungen haben durchaus ihren Vorteil.

      • auch öl- und gasheizungen benötigen strom zum betrieb, die sind jetzt auch kalt.

    • Geht dich. Haben doch eine Ewärmung der Welttemperatur.

    • Mal etwas daran zu schmecken, wie s*udämlich und höchstkriminell(!) es ist, bestens funktionierende Atomreaktoren in die Luft zu sprengen, um sich dann bei Dunkelflaute den A… abzufrieren, ist ja evtl. mal ganz heilsam.
      Man fragt sich dennoch, woher diese linken Canaillen das Wissen herbekommen, um solche Netzschäden zu verursachen.

  • Ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität! Ihr wollt es so, ihr bekommt es so. Mein Bedauern habt ihr nicht!

    228
    • Können sich die Hamburger jetzt mal anschauen, in ein paar Jahren ist bei denen das ganze Jahr so! Die haben sich ja für Klimaneutral entschieden, in Berlin sind sie zur Zeit auch fast Klimaneutral!

      109
      • Und in Hamburg haben interessanterweise überwiegend Fire „besseren“ Wohnviertel = Elbvororte wie Blankenese, Nienstedten usw beim Klimaentscheid DAFÜR gestimmt

        • „die“, nicht Fire 🙄🙄

          4
      • wenn Sie sich es mal ansehen auf der karte: es handelt sich um eine stromleitung, die ueber einen kanal vom kraftwerk direkt in die wohngebiete auf der anderen seite des kanals fuehrt. und dort gab es einen brand. ein anwohner bemerkte es frueh gegen 6 uhr. also wahrscheinlich, wie die polizei auch vermutet, brandstiftung. ob man die taeter in berlin finden will bleibt bei dem politikpersonal in dieser stadt dahingestellt…

    • Sobald die ersten Wasser-und Heizleitungen platzen wird der Stadtteil nachhaltig klimaneutral. Sechs Tage keine Heizung bei Minusgraden –> Leitungsschaden

      118
      • Ich will es mal so ausdrücken: Mit Beleuchtung können die Regierenden nicht dienen, von wegen hellste Kerze und Torte und so. Aber mit Wärme sollte es kein Problem geben! Warme Luft sondern diese Typen mehr als genug ab. Reicht für mehrere Viertel!

      • Eine Katastrophe. Ob die eigentlich Betroffenen das Ausmaß jetzt und heute schon begriffen haben? Einige bestimmt…Das Erkennen stellt sich vermutlich erst nach 2-3 Tagen ein….

        • … um dann bald wieder schön links zu wählen!

          36
        • reporter andreas dorfmann von nius ist heute abend von zehlendorf ueber schlachtensee nach wannsee im auto gefahren. alles stockdunkel bis auf ein paar gaslaternen. glatte strassen, ampeln gehen nicht, es schneit. bahnhof nikolassee wirkt gespenstisch und auch gefaehrlich. die ganzen treppen im dunkeln und da kann man auch leicht verbrechern zum opfer fallen. einwohner bibbern in ihren wohnungen und villen mit kerzen. und das soll bei minus 10 grad aussentemperatur noch bis donnerstag so weitergehen. 2000 geschaeftsleute sind auch betroffen. ein enormer verlust fuer diese geschaefte wenn sie bis donnerstag nicht arbeiten koennen.
          ein bekennerschreiben liegt schon vor. die s-bahn funktioniert auch nicht mehr ab mexikoplatz. sowas hat berlin noch nicht gesehen. erst die exzesse zu silvester und jetzt das. – die taeter wird man, wie ueblich, nicht fassen.

          26
      • Wasser ablassen. Sollte bei jeder Heizung einfach und schnell gehen.

        • Das würde ein technisch versierter und eigenständig denkender Mensch tuen, ja. Die relevante Frage ist aber, was der durchschnittliche Bewohner von Berlin-Zehlendorf tuen wird. Zusätzlich gibt es Mehrfamilienhäuser, in denen jede Wohnung ihre eigene Heizung hat. Wenn der Teletubbie über Ihnen nicht da ist oder es verpaddelt, dann säuft auch Ihre Wohnung ab.

          0
      • Aus diesem Grund besitze ich ein Notstromaggregat, damit ich die Zentralheizung und die Pumpen weiter betreiben kann und Wasser (auch warmes) in alle Etagen gelangt. Und für den Fernseher reicht’s auch noch.
        Zudem steht in meinen Wohnräumen ein Holzherd, der meine ganze Wohnetage beheizen kann und mir Koch- und Backgelegenheit bietet.
        Ich friere nicht für den Frieden und meine Wasserleitungen werden auch nicht platzen.

      • Helmut–und wenn kein Wasser mehr in der WC-Spülung kommt-steht die Kacke bis zum 10 Geschoss. Aber die Kanäle/Klärwerke werden umweltfreundlich entlastet.

    • Unsere Wasserrohre brechen, doch unsere Herzen nicht!
      Gemeinsam gegen Wattfraß und Klimatod!

  • Da sieht man, wie fragil unsere Infrastruktur ist.

    101
    • Die Infrastruktur ist nicht fragil, denn niemand kann soviel Redudanz aufbauen, wenn man es bewusst auf Zerstörung abgesehen hat. Vor der Wiedervereinigung hatte Westdeutschland mit Österreich und Frankreich das beste Netz in Europa.

      • Das war vor über 30 Jahren.
        Und Berlin gehörte damals schon nicht zum Westdeutschen Netz, da mitten in der Sowjetzone…

      • Redundanz.
        Ich würde es für diesen Fall mit Rückfallebene übersetzen und auch dieses Wort benutzen – dann versteht es jeder und ich kann es auch nicht falsch schreiben.

    • der Russ wars….

  • Versorgungssicherheit wird überbewertet, ebenso wie die Preise für Energie.
    Einzig die Transformation zählt.

    119
    • die stromlosen wurden aufgefordert, sich wegen der kaelte, wenn moeglich, bei freunden oder verwandten einzuquartieren.
      sie lernen nun auf die harte tour, dass waermepumpen einen holzofen nicht ersetzen koennen

      119
      • Das Kanzleramt ist doch groß, dort gibt es bestimmt viele Räume die warm sind und wo man hingehen kann

        • Zumal in dieser „bescheidenen Hütte“ der Hausherr vermutlich eh noch aushäusig im Sauerland weilt.
          Die so versorgten Bürger werden dem Hausherrn dafür sicher gerne den Schreibtisch aufräumen und seine Bleistifte spitzen.

          12
      • Mit einem 2000 W-Notstromaggregat könnte ich meine Ölheizung betreiben. Für eine Wärmepumpe würde das nicht reichen. Zumal man ja auch noch den Strom fürs heiße Wasser braucht. Auch wenn mein E-Herd nicht ginge ist das kein Problem. Einfach den alten Kücherherd in der Diele anwerfen, ein paar Briketts leigen im Schuppen. Und einen 2-Flammen-Gasher habe ich im Keller, die Propangasflasche steht auf der Terasse.

        • Schön für Sie …

          2
  • Ich bitte die Justiz um Nachsicht mit den Klimarettern. Sie werden noch für den Erhalt der Brandmauer gebraucht.

    109
    • Linksradikale: Haben in Berlin „Saft abgedreht“
      Ausland
      09.09.2025 21:10
      https://www.krone.at/3892549

      • es sickert ja jetzt auch langsam in deutschen medien durch, dass es nicht die gremlins waren.

  • Frieren for Future! Wo bleibt Greta??

    • Sitzt im Warmen.

  • Erstmal ein klein Test. Wie die Bevölkerung reagiert. Die große Dunkelheit kommt dann wenn die Gasspeicher Ende Januar leer sind.

    113
    • Das könnte tatsächlich eine Art Testlauf sein. Die Bevölkerung wird sich erstmal nicht formieren oder demonstrieren. Da passiert gar nichts. Jeder ist zunächst mit seinen eigenen akuten Problemen beschäftigt und friert vor sich hin…

    • zur Abgeordnetenhauswahl im September dann vielleicht noch ein Test.

  • Und wer passt auf die verlassenen Häuser und Wohnungen in den dunklen Stadtvierteln auf? Einbrecher, Plünderer, geplatzte Wasserleitungen, das wird schwierig.

    • >>Und wer passt auf die verlassenen Häuser und Wohnungen in den dunklen Stadtvierteln auf?
      Na, die Fachkräfte für Besitzübertragung…

  • Vielleicht fällt jetz auch mal auf, wie dumm und unsinng es ist, alles zu digitalisieren.
    Wer lädt jetzt eure händis auf?
    Wie macht ihre eure Türen mit elektronischem Zugang auf?
    Wer liest die QR-Codes?
    Wer bezahlt elektronisch und hat kein Bargeld im Haus?
    Was machen die E-Autos und Fahhräder?

    134
    • Ich wünsche niemandem was Schlechtes, aber bis die „breite Masse“ genau das kapiert, bräuchte es schon etwas so Drastisches wie einen landesweiten Blackout“….Leider….

      • Gott sei Dank scheinen diese Typen nichts von Technik zu verstehen, denn sonst hätten sie leicht ganz Berlin verdunkeln können.
        Deutschland das 3.Weltland in Europa.

        • Doch, die verstehen Einiges von Technik – jedenfalls mehr als Marichen. Die Kabelbrücke war nämlich sehr „geschickt“ ausgewählt.

          19
        • vermutlich hatten sie es aber genau auf zehlendorf, wannsee und nikolassee abgesehen. das sind die villengegenden von berlin. ich erinnere nur an die protestmaersche mit enteignungsphantasien auf postern durch diese gegenden am 1. mai jedes jahr seit einigen jahren. frueher gab es das so nicht. man koennte sowas ja verbieten, in berlin wird es aber genehmigt. es wird halt immer extremer.

          12
        • Man stelle sich vor, die hätten die links-grün-woken Hochburgen stromlos geschaltet. Oder die Araber-Clans. Vielleicht gar den Bundestag und die Abgeordnetenbüros. Da wäre dann aber die Ka… am dampfen. Und die Richter würden dann auch keinen Spaß mehr verstehen!

          7
      • Wenn’s wenigstens helfen würde … Aber, wie ich oben schon schrieb: Warten Sie mal die nächsten Wahlen ab!

        • der linksdrang eines grossen teils der deutschen waehler (42%) ist schon echt erstaunlich fuer ein modernes westliches land mit freier marktwirtschaft. wenn man den linken teil der cdu da noch zu den 42% hinzurechnet, sagen wir mal 15%, dann kommt man gut auf fast 60% linksorientierte waehler in D. – viele waehler leben in einer phantasiewelt. einerseits wollen sie wohlstand, aber sozialismus wollen sie auch. klappt aber nicht, wie man an der ddr schon gesehen hat. aber 60% der waehler haben das alles vergessen.

          2
      • ich glaube nicht dass das reicht… nach einem Jahr in der Kriegszone – vielleicht 😉

    • Naja, es ist ja nicht so, dass gar nichts mehr geht und alle betroffenen sind. Das „Problem“ besteht lokal in einem begrenzten Bereich. Supermärkte werden dort am Montag eh nicht öffnen.
      Du fährst einfach raus, dort haben die Supermärkte geöffnet, das bargeldlose Zahlen funktioniert, an den Automaten gibt es Bargeld, das Mobilfunknetz funktioniert dort auch so weiter …
      Natürlich ist das für die Betroffenen kein Spaß, ich würde da jetzt nicht wohnen wollen.

      • „Du fährst einfach raus,“ wenn du ein Lastenrad hast, wenn nicht ,dann laufen ,das ist auch gesund..

      • Kommt alles noch. Warum so eilig?

    • Leider kapieren das die wenigsten! Und wenn es passiert begreifen sie nicht mal das sie es selbst waren die diesen Mist mit voran getrieben haben!

    • Wie Google läuft doch auf US Servern …… HiHiHi

  • Berlin: arm, kalt, dunkel, aber sexy.

    • Sex im Dunkeln ist doch allerdings schön, in der Kälte eher weniger

      • Wenn der ganze Körper steif ist , ist’s auch wieder nicht recht!

      • Dafür umso öfter: Ist gut für die Demografie!

    • … und bunt.

  • Auf einen Stromausfall folgt Plünderung. Bin mal auf die Nachrichten darüber gespannt, wenn überhaupt davon berichtet wird.

    • Habe von Bekannten gehört, es soll im TV berichtet worden sein, aber nur seeeeehhhhrr kurz!

    • und in wannsee und zehlendorf lohnt pluendern tatsaechlich. hoffentlich kommt es nicht auch noch so weit. es ist schon alles schlimm genug.

  • Bargeldlos bezahlen funktioniert auch nicht mehr.
    Das abschaffen sollte gut überlegt sein.

  • Absoluter Horror.
    Bei uns war schon einmal im Winter die Heizung ausgefallen–man kann sich nicht vorstellen, wie weh Kälte tun kann.

    In unserer Nachbarschaft waren bei Abwesenheit die Wasserrohre geplatzt. Das ganze Haus lief voll Wasser.

    Wir haben uns auf Grund dieser Ereignisse um Vorsorge gekümmert.

    Holzkohle um auf dem Grill Dosengerichte und Wasser erwärmen zu können. Benzintank des Autos auffüllen, damit man mit dem Benzin ein Stromaggregat für einen Heizlüfter betreiben kann–oder uns ins Auto zum Aufwärmen setzen zu können.(E-Autos nutzen nichts)

    Wer fossilfrei –oder ohne Biogas/ e-fuel leben will–wird in Ausnahmesituationen nicht weit kommen.

  • Ich empfehle den betroffenen Berliner*innen sich die Zeit dieses kleinen Stromausfalls mit der besinnlichen Lektüre von „Kleine Helden, grosse Abenteuer“, Band 2, Autor Robert Habeck, gemütlich zu vertreiben.

    Stromausfall – das ist Degrowth,
    -das ist angebotsorientierte Stromversorgung.

    • Hat der nicht sinngemäß geschrieben, wie spannend und abenteuerlich so ein Stromausfall sein kann. Unfassbar, das Ganze.

      • lebt der ex-wirtschaftsminister nun nicht in den usa und haelt dort vortraege ueber wirtschaft an einer kalifornischen universitaet ? und auch die frau aus dem voelkerrecht ist doch laengst nicht mehr in D, sondern in nyc und da geht die heizung und da brennt das licht.

  • Tja, wohl dem der mit einer herkömmlichen Heizung heizt oder einen Holzofen hat. Ein billiger Dieselgenerator liefert genug Strom für die Steuerung der Heizung.
    Ansonsten hoffe ich, dass die Leute vorbereitet sind, wenn nicht viel Glück.
    Mir und meiner Familie würde auch ein längerer Ausfall wenig ausmachen, wäre lästig mehr nicht.

    • Das geht vielleicht auf dem Land oder für ein Einfamilienhaus.
      Die Wohngettos in Berlin bleiben kalt. Da ist nichts mit Dieselgenerator.
      Jeder betroffene Berliner sollte froh sein, wenn er außerhalb Angehörige oder Freunde hat, wo er unterkommen kann.
      Kein Strom bis Donnerstag? Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen 6 Tage! Unfassbar.

      • 6 Tage im Sommer ginge ja noch, ok, alles was eingefroren ist würde vergammeln oder müsste auf den Grill, aber im Winter? Ohne Heizung? Unvorstellbar.

    • Und eine Tiefkühltruhe haben Sie nicht? Da beginnt jetzt dort in den Stadtteilen das große Fressen, oder auch wieder nicht, denn es gibt ja nichts zum Garen.

      • „eine Tiefkühltruhe haben Sie nicht?“ Wozu denn ,das ,es ist doch kalt genug. Fenster öffnen ,alles ist gut.

      • Offenes Lager-Feuer im Hinterhof…ich mein das ganz im Ernst, gar nicht sarkastisch.

      • Eleonore–da muss man wieder zurück in die Geschichte.Die Hunnen haben ihr „Fleisch“ unter dem Sattel mürbe geritten. Vielleicht funktioniert es auch mit dem Lastenfahrrad-Sattel? Immer fleissig treten. Reicht mit Dynamo vllt. noch für eine Notbeleuchtungs Funzel?

    • „Ein billiger Dieselgenerator“ in der Wohnung , ein echtes Novum, Fenster öffnen nicht vergessen.

  • So einfach ist das! Die Sparkassen in diesem Stadtteil sind nun hoch gefährdet. Berlin ist einfach nur dufte.

    • Kann denn so ein Bohrer mit Akku betrieben werden?

      • Wer sagt denn, dass sie einen Bohrer verwenden?

      • gute frage.

  • In solchen Zeiten in einer westlichen Großstadt zu leben ist schon eher suizidal. Wird spannend was sich die Tage da so alles entwickelt und entfaltet.

    • Da sind die Toiletten jetzt schon zugesch..dingst. Wer macht nachher die Rohre wieder frei? ui ui

      • Erstmal wird das alles zufrieren, da stinkt es nicht…aber dann. Wieso fällt mir jetzt das Lied „Kreuzberger Nächte“ ein? Ach ja, „aber dann, aber dann“ :-)))

        • Oder: Erstmal ist die Kacke noch am dampfen. Hihi. Ich habe einige Berliner kennengelernt, und kenne einige die dorthin gezogen sind. Die waren alle irgendwie… unbrauchbar.

          17
    • Die Stromautobahnen sollen ja nun zunehmend als Freileitungen gestaltet werden wegen der Kosten. Da hat Putin leichtes Spiel, die Infrastruktur lahmzulegen. Demnächst, wenn er kommt.

      -39
      • Putin macht nen großen Bogen um Deutschland. Dieses Land würde ihm teuer zu stehen kommen!

      • Warum kommt Putin noch mal? Hoffentlich bringt er seine eigenen Brücken mit, oder kommt nur die Infanterie?

        • Nur Luftwaffe, weil kaputte Strassen und marode Brücken.

          5
      • „Da hat Putin leichtes Spiel, die Infrastruktur lahmzulegen. Demnächst, wenn er kommt.“ Den weiten Weg kann er sich sparen ,das erledigen doch schon die Schützlinge vom Lars.

  • Könnte das nicht Linksterrorismus sein?
    Also, wenn man ganz scharf nachdenkt.
    Nur so als Anregung für unsere politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen.

    • „Könnte das nicht Linksterrorismus sein?“ So etwas zu hinterfragen ist aber streng verboten, weil es so etwas doch nicht gibt..

      • In diesem Fall darf man es. Selbst in der linken rbb24 app spricht man von einem Bekennerschreiben der „Vulkangruppe“.

        • steht auch bei nius heute abend.

          4
    • Eine ganz Linke Nummer.

  • Es gibt auch eine Bewegung die jegliche Technologie zerstören will um die Welt zu „Retten“. Wenn es jetzt richtig kalt wird werden dort auch die Leitungen platzen…ja dann sind die Arbeiter endlich frei von der Unterjochung…Satire Ende.

  • Da können die Einbrecherbanden wenigstens ungestört ihren Touren nachgehen!
    Eigentlich müsste jeder Hauseingang jetzt bewacht werden!

    • Ich denke, abgesehen von geplatzten Rohren und sonstigem Ungemach könnte das ein Riesenproblem werden. Anarchie, Plünderungen, Mord, Totschlag, Vergewaltigungen im Schutz der Dunkelheit. Das gibt es alles eh schon, klar, aber diese Situation erleichtert die Sachen…

  • Strom und Wärme werden überbewertet 🙄.

    • In jeder Hinsicht ist Mittelalter wieder voll angesagt.

  • Die betroffenen Berliner können das ja positiv sehen und als Übung für unausweichlich Kommendes verbuchen.

    • Ja, spätestens im Februar, wenn die Gasspeicher leer sind.
      Es war die größte Dummheit der EU Sanktionen gegen Putin zu verhängen
      und ihn mit der NATO-Osterweiterung in Bedrängnis zu bringen.

  • Da werden 45.000 Berliner steinreich, 1 Woche keine überteuerte Energie verbrauchen, da spart man sehr gut.

    • Das Geld steckt man danach aber in die Malerarbeiten.

  • „Für die Betroffenen bedeutet das nicht nur keinen Strom, sondern auch keine Heizung oder fließendes Wasser“ Wieso kein fließendes Wasser? Auch in diesem unsäglichen Buch „Blackout“ wird behauptet, dass die Wasserversorgung vom heimischen Strom abhängt. Dem ist nicht so. Das Wasser kommt per Druck in die Haushalte. So lange der Wasserversorger/ die Stadtwerke also Strom haben -und die haben alle Notstrom Aggregate für die Pumpen- haben auch die Haushalte fließendes Wasser.

    • Stimmt nur teilweise, denn es gibt viele Pumpstationen auf dem Weg zum Wasserhahn. Schlimmer ist, dass die Abwasserleitungen und deren Pumpen nicht mehr funktionieren.

      • „es gibt viele Pumpstationen auf dem Weg zum Wasserhahn“

        Ja, in einer Großstadt. Auf dem Land sieht das anders aus. Zumindest mit Druckabfall muss man rechnen und je höher man wohnt desto tropf.

      • Unsere Wasserwerke haben vor ein paar Jahren ihre alten Aggregate getauscht.
        Und das Wasser fließt bei uns von alleine zur Kläranlage. Wie übrigens fast überall. Und auch die Kläranlage hat ein Notstromaggreggat. Sieht aus wie ein 20, 30 oder 40 Fuß-Container. Springt automatisch an, wenn der Strom weg ist.
        In kleiner gibts die auch bei Amazon: Mit 10 kW (3×16 A) für etwa 3700 Euro. Mit 15 kW kostet es etwa 5000 Euro und für 19,8 kW ist man mit 8100 Euro dabei. 30 kW sind schon für 7650 Euro zu haben. Alle haben einen Diesel mit Elektrostarte, einige einen automatischen Umschalter und Autostart.

        • „das Wasser fließt bei uns von alleine zur Kläranlage. Wie übrigens fast überall“
          Nur wenn die Topografie entsprechend ist. Wasser fließt nicht bergauf. Ich kenne nur Pumpstationen hier im Flachland.

          5
    • „So lange der Wasserversorger/ die Stadtwerke also Strom haben -und die haben alle Notstrom Aggregate für die Pumpen“

      Frag mal bei deinem Wasserversorger an, für wie lange die Dieselvorräte haben und ob überhaupt. Ich hab das mal gemacht und nur ausweichende Antworten bekommen.

      Der Stromausfall jetzt in Berlin ist kein echter Blackout und beherrschbar, Abwasserpumpen wird wohl das THW am Laufen halten können. Das größte Problem ist wohl der Dauerfrost in den kommenden Tagen, wenn Wasserleitungen einfrieren und platzen.
      Auch die Brandgefahr ist hoch, weil alternative Heizquellen genutzt werden. In diesem Zusammenhang auch die Gefahr einer CO-Vergiftung.

      Aber was ist an dem Buch „Blackout“ unsäglich? Der Autor bediente sich an dem Ergebnis einer Studie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag. Aus dieser trockenen Studie formte er seinen Bestseller, der, käme es tatsächlich zu einem flächendeckendem Blackout, mit Sicherheit Realität werden würde,

      • Danke.

Werbung