40 Jahre Junge Freiheit: JF-Chef Dieter Stein im Gespräch über Deutschland, die AfD und den Aufstieg neuer Medien
Dieter Stein hat mit der Jungen Freiheit den Weg für neue Medien in Deutschland geebnet. Jetzt existiert die Wochenzeitung seit 40 Jahren. Im Gespräch mit Max Mannhart spricht Stein über die schweren Anfänge, über das historisch gewachsene Missverständnis über Deutschland und erklärt, was sich die Rechten jetzt klarmachen müssen.
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Ich habe die Junge Freiheit 2013 abonniert und der „Welt“ gekündigt.
Das habe ich nie bereut.
Die „Welt“ ist ja auch bis auf den Don und Herrn Martenstein voll auf Linie des Regimes. Die Zensur in den Kommentarbereichen ist einfach unverschämt, dagegen ist sogar der Kommentarbereich hier bei AN frei. Wirkliche Meinungsfreiheit gibt es derzeit m.E. nur bei PI News. Dort findet man übrigens brillianten Journalismus.
Sehr geehrter Herr Mannhart, vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch mit diesem konservativen Urgestein, das mir bis jetzt immer ein wenig ein Rätsel war. Besonders das Ausleuchten der Entstehungsgeschichte der JF fand ich sehr interessant. Gefallen hat mir auch der ernsthafte und respektvolle Ton zwischen Ihnen. Eine kleine inhaltliche Anmerkung: Vielleicht sollte man bzgl. der Frage der Vorbehalte gegenüber den USA vielleicht einmal weiter in die Geschichte zurückblicken? Ich war jedenfalls erstaunt, was ich sogar in den frühen Tagebüchern des erklärten Amerika-Freundes Thomas Mann dazu las… Würde mir ein Geschichts-Special wünschen über Deutschland, die Entente und die USA im Ersten Weltkrieg, bzw. dessen Nachkriegszeit, aus der heraus sich die weiteren schrecklichen Entwicklungen ja entwickelten. Hochachtungsvoll Karl Krumhardt
Zunächst: Irgendein Spaßvogel gibt sich hier für wechselnde Berufsgruppen wahlweise als „Professor“ oder „Doktor“. Sei‘s drum: Ich weiß nicht, was das Herumgedruckse dieses „Dr. jur.“ bezüglich USA soll. Daß Thomas Mann in Wirklichkeit Amerika-Hasser war? War er nie. Auch nicht als er noch in Deutschland lebte. Und von welchen „schrecklichen Entwicklungen“ schwafelst du da, Karl? Offenbar paßt es dir nicht, daß der Chef der „Jungen Freiheit“ nicht mitmacht im Chor der rechten (linken sowieso) Amerika-Hasser. Aber genau das unterscheidet ihn von den sog. Deutschnationalen, „Völkischen“ usw. Und macht ihn und sein Medium deshalb relevant.
Sehr geehrter Herr Rolando, Sie haben mich missverstanden: Ich meinte, dass Amerika-Ressentiments m.E. bis tief in die Historie und dort bis tief ins bürgerliche Lager reichten – und dass ich daher eine Betrachtung der Nachkriegszeit des 1. Weltkrieges für interessant hielte. Nicht im Sinne einer Schuldzuweisung, schon gar nicht gegenüber den USA, sondern aus historischem Interesse an der Entstehung der hartnäckigen Ressentiments. Thomas Manns Tagebücher sind da so eine Art Seismograph – gerade weil er alles andere als ein Amerikahasser war. Mit den schrecklichen Entwicklungen meinte ich selbstverständlich die Entstehung des sog. Dritten Reiches mit all seinen furchtbaren Verbrechen. In Bezug auf Dieter Stein bin ich vollkommen Ihrer Meinung. Hochachtungsvoll Karl Krumhardt
Die JF ist bei mir Pflichtlektüre. Und meine Familie liest die JF ebenfalls mit Begeisterung. Bei der JF findet man m.E. hervorragenden Journalismus, der allein auf Fakten basiert. Die JF ist wahrer Qualitätsjournalismus.
Was rauchen Sie? Die JF ist voll regimetreu, die Schleimspur ist kilometerlang. Für mich zählt die JF zu den linken MSM. Dann ikann ich mir auch gleich den ÖRR antun.
Ich lese die Junge Freiheit täglich sie ist eine wichtige Stimme und ein wichtiges Portal für Deutschland und den gesamten deutschsprachigen Raum in Europa.
So weit ich informiert bin , ist Herr Stein bisher noch nie vom ÖRR – Staatsfunk eingeladen worden !! Hier zeigt sich , dass die ÖRR nicht unabhängig , frei und überparteilich ist/war !! Dafür man aber den Eindruck bekommt , dass der Spiegel und die taz schon fast zum Sender gehören !! Ich möchte das nicht länger mit meiner Zwangsabgabe / Demokratieabgabe bezahlen !!
Kritik an der weiter existierenden Flügel-Seilschaft, die mit undemokratischen Methoden Einfluss auf Parteigremien, Wahllisten und Parteitagsbeschlüsse nimmt, klingt hier nur indirekt an („Zirkus“). Darauf zu hoffen, die Partei werde sich zivilisieren und vor allem demokratisieren, wenn sie erst einmal regierte, ist angesichts der Aggressivität, mit der dieser Klüngel gegen innerparteiliche, oftmals konservative Konkurrenten vorgeht, naiv.
Ich war Abonnent der JF, als diese sich juristisch gegen die Erwähnung im NRW Verfassungsschutzbericht wehren musste (ehem. Generalbundesanwalt v. Stahl). Jedoch habe ich es irgenwann (2019) gekündet, da sich die Zeitung zunehmend aus meiner Sicht unverholen Werbung für die Afd machte undeine journalistosche Distanz vermissen liess.
Wenn Stein meint, dass nur die Deutschen ihr Nationalgefühl zu überwinden versuchen, dann irrt er. In England ist es wohl noch desaströser. Die BBC scheint die Öffis bei uns in Sachen Einseitigkeit und Tendenziösität regelrecht überholt zu haben. Frankreich und Italien sind da schon schwieriger einzuschätzen.
Ich muss zugeben, ich kannte weder die „Junge Freiheit“ noch deren Chef. Das wird sich ändern. Stein scheint ein kluger vernünftiger Mann zu sein. Und mir imponiert, daß er 40 Jahre lang Kurs gehalten hat, ihm shitstorm der versammelten linken Medienmeute am A… vorbeigegangen ist. Kompliment. Ich werde dieses Medium wohl jetzt regelmäßig verfolgen, vielleicht auch abonnieren. Danke für den Tipp, Max.😎
Vielen Dank für dieses interessante Interview und Alles Gute zum 40zigsten Jubiläum! Sehe die Entwicklungen auch so, früher und heute. Hr. Stein verkörpert noch die alte BRD, im positiven Sinn.
JF ist ein Naziblatt. Nazis sind Linksextremisten. Daher ist die JF ein linksextremes Medium. Linksextreme Medien meide ich wie die Pest.
Ich sehr Herrn Stein als einen zwar ehrenwerten, jedoch blutarmen bzw. zahnlosen Journalisten bzw. harmlosen Chronisten. Und so ist auch das Blatt. Mir fehlt hier die Leidenschaft und ein echter Veränderungsimpetus. Deutschland ist in die Fänge von ignoranten und dilettantischen Minderleistern geraten, die das Land sehenden Auges ruinieren. Und die JF ist mir vor diesem Hintergrund einfach zu brav.
NIE habe ich etwas von der JF bestellt. Vor Jahren war dann auf einmal der erste Werbebrief im analogen Briefkasten. Dieter Stein war darauf auffällig genannt. Immer wieder versuchte ich, durch E-mails und Anrufe, dass die Zustellungen aufhörten. Erst ein Umzug stoppte nach Jahren dieses Werbe-Stalking.
Schon bemerkenswert, dass ich für meinen Tatsachenkommentar disliked werde. 🙂
Für den Fall, dass da jemand was falsch verstanden hat. Meine erwähnten Zustellungen beziehen sich auf den Werbebrief, den ich immer wieder im Briefkasten hatte. Es wurden nicht versehentlich Zeitungen ausgeliefert.
Ich kaufe die JF nicht mehr, seit sie sich gegen gegen Kubitscheck gestellt hat. Stein würde die AfD in eine Establishment Partei verwandeln, wenn er könnte.
Stein würde die AfD in eine Establishment Partei verwandeln, wenn er könnte.
So sehe ich das auch. Genau deshalb habe ich mein Testabbo auslaufen lassen. Und was eigentlich schwerer wiegt:
JF ist „WOCHEN-ZEITUNG“
Also werden tagealte,schon modrige Meldungen ständig wiedergekäut und aufgewärmt. Nichts tagesaktuelles.
Dafür Geld bezahlen? Neee Danke, aber Nein!
Bin verwirrt.
Zuerst duzt Maxi Herrn Stein, der wechselt dann zu Sie und dann wechselt Maxi auch zu Sie.
Ich halte dieses Geduze für respektlos. Mit einem „Sie“ erweist man seinem Gesprächspartner Respekt und Würdigung Aber diese Regeln guten Benehmens haben die Linksgrünen ja ausgesetzt.
Was willst du mit den Antideutschen Kubitscheck, der zwar die Wahrheit sagt, aber anders abstimmt! Der ist genau wie einst Horst Seehofer! Guter Bulle, Böser Bulle, dass selbe Spiel!
Kubicki? Könnte auch stimmen: rechts blinken und rücksichtslos links abbiegen.
Dumme Laberei und Bürgerverarschung!!!
Es wird nichts ändern, wenn Sie eine andere Partei wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie neue Politiker wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie Briefe an Ihre Abgeordneten schreiben. Es wird nichts ändern, wenn Sie vor Regierungsgebäuden protestieren.
Es werden keine sinnvollen Gesetze verabschiedet. Es wird keine Strafverfolgungen von nennenswerter Bedeutung geben.
Nichts ist so, wie es scheint und gar nichts geschieht zufällig.
Der Krug und der Brunnen. Es wird passieren, es ist „IMMER“ passiert!