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Höchster Wert seit 2016

Bericht der Bundespolizei: Zahl der illegalen Einreisen nimmt drastisch zu

Zahlen der Bundespolizei belegen, dass die Zahl illegaler Grenzübertritte weiterhin drastisch zunimmt. 2023 dürften damit so viele Menschen illegal einwandern wie seit 2016 nicht mehr. Die Daten zeigen, dass Reformen in der Europäischen Union überfällig sind.

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14.701 illegaler Grenzübertritte nach Deutschland wurden allein im August registriert. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Bundespolizei hervor. Dies entspricht einer Steigerung von 5.855 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat. Schon jetzt sind mehr Menschen nach Deutschland eingewandert als im gesamten Jahr 2021. Damals wanderten rund 57.000 Personen unerlaubt in die Bundesrepublik ein. Bis August waren es lediglich 29.000 Menschen. Auch 2022 immigrierten nur circa 45.000 Personen illegal nach Deutschland, während es dieses Jahr schon über 70.000 Menschen sind.

Wohlgemerkt handelt es sich hier lediglich um registrierte Migranten. Die Dunkelziffer könnte jeweils weitaus höher liegen. 2023 wird damit wohl das Jahr mit der dritthöchsten illegalen Immigration nach Deutschland aller Zeiten werden. Lediglich 2015 und 2016 wären mit 154.188 beziehungsweise 248.878 noch mehr illegale Grenzübertritte registriert worden.

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Ohne Grenzschutz keine regulierte Einwanderung

Die illegale Migration ist die offene Flanke der Europäischen Union. Der Grenzschutz an den Außengrenzen der Europäischen Union funktioniert unzureichend oder gar nicht. Allein auf der italienischen Insel Lampedusa kommen derzeit pro Tag 5.000 illegale Migranten an. Die Menschen werden größtenteils nach Deutschland weitergereicht. Die Aufnahmefähigkeit und der Aufnahmewille sämtlicher Länder der Europäischen Union – abgesehen von Deutschland – hat sich erschöpft. Frankreich führt an seiner Grenze zu Italien strikte Grenzkontrollen durch und auch das 2015 noch so migrationsfreundliche Schweden hat inzwischen die Kehrtwende eingeleitet.

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Europa ist Afrika und dem Nahen Osten wirtschaftlich noch immer meilenweit überlegen. Solange nicht die Sicherung der Grenzen gelingt, wird Europa nach wie vor eine massive Sogwirkung entfalten. Der EuGH urteilte kürzlich, dass die Zurückweisung illegaler Migranten an den Binnengrenzen der Europäischen Union rechtswidrig ist (Apollo News berichtete). Seit der Unterzeichnung des Schengener Abkommens 1985 wurde die Bedingung, dass die Außengrenzen zu sichern seien, nie umgesetzt. Das Urteil und die faktische Lage an den Außengrenzen der Europäischen Union zeigen, wie dringend in der Europäischen Union Reformen angestoßen werden müssen. Ob die deutsche Innenministerin Nancy Faeser hierzu in der Lage ist, scheint fraglich.

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