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G20-Gipfel

„Wir müssen miteinander sprechen“: Selenskyi will sich mit Putin treffen

Im Dezember könnte es beim G20-Gipfel in Miami zum ersten Treffen zwischen Selenskyi und Putin seit Beginn des russischen Angriffskriegs kommen. „Wir müssen uns treffen, miteinander sprechen und Entscheidungen treffen“, sagte Selenskyi am Freitag.

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Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyi mit seiner Frau bei der Ankunft in der Ukraine. (IMAGO/ZUMA Press)

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyi ist bereit, Russlands Präsidenten Wladimir Putin im Dezember in Miami (Florida) am Rande des G20-Gipfels zu treffen. Dies teilte Selenskyi der Deutschen Welle am Freitag in Kanada mit. Während Putin als Präsident des G20-Mitglieds Russland eingeladen ist, müsste Selenskyi als Gast eingeladen werden. Ob Putin aber nach Miami fliegt, ist bislang unklar. Der Kreml hat sich bislang noch nicht dazu geäußert.

„Wir müssen uns treffen, miteinander sprechen und Entscheidungen treffen“, sagte Selenskyi der Deutschen Welle. „Es geht nicht um Worte. Was ich ihm sage oder was er mir sagen will, spielt keine Rolle. Es ist völlig egal. Ergebnisse zählen. Das ist alles.“ Das letzte persönliche Treffen zwischen Selenskyi und Putin fand im Dezember 2019 in Paris statt. Es war auch das erste Treffen der beiden Staatschefs.

Die USA versuchen immer wieder, zwischen der Ukraine und Russland zu vermitteln, um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu stoppen. Erst in der vergangenen Woche besuchten Sondergesandte der USA sowohl Russland als auch die Ukraine, um zwischen den beiden Parteien zu vermitteln. Bisher ist noch nicht bekannt geworden, ob dieser Vorstoß erfolgreich war und, wenn ja, unter welchen Bedingungen es zu Frieden kommen könnte.

Putin selbst nahm zuletzt 2019 in Präsenz an einem G20-Gipfel teil. 2020 fand das Treffen rein digital statt, 2021 ließ sich Putin ebenso wie Chinas Präsident Xi Jinping per Video zuschalten. Seit 2022 nahm Außenminister Sergej Lawrow für Putin an den Treffen teil. 2025 erschien vertretungsweise der russische Finanzminister.

Selenskyi wäre, sollte er eingeladen werden, nicht der einzige Gast außerhalb der G20. Bislang sind 13 Gäste aus Staaten, die nicht Mitglied der G20 sind, eingeladen. Darunter sind die Präsidenten von Finnland und Aserbaidschan, aber auch die Ministerpräsidenten der Niederlande und Spaniens. Das Treffen findet am 14. und 15. Dezember in Miami auf Einladung des amerikanischen Präsidenten statt.

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28 Kommentare

  • Ukraine und G20. Das nenne ich Aufstieg.

    7
    • er war auch bei der beerdigung des norwegischen koenigs dabei, wo er nach meinung des volkes absolut nichts zu suchen hatte.

      der mann ist wie eine wuenschelrute.

      er findet sich ueberall ein, wo es was zu holen gibt.

      6
  • Wie sieht das aus: fordert die deutsche Linke endlich die Enteignung der Übergewinne der Rüstungsindustrie? Oder helfen sie ein zweites Mal die Schuldenbremse des GG zu umgehen, damit noch mehr Geld an die Rüstungsindustrie fließt?

    9
    • Klar. Enteignung löst alle Probleme. Wer die Rüstungsindustrie enteignet, bekommt Waffen, wer Wohnungsgesellschaften enteignet, bekommt Wohnungen. Pure Comedy! Lustiger wird es heute nicht mehr.

      0
  • Besser reden als schiessen. Es sind schon viel zu viele gestorben.

    3
  • Läuft wohl nicht so gut. Und damit meine ich nicht nur den Krieg. Auch innenpolitisch fliegt ihn gerade einiges um die Ohren, gerade was das Thema Korruption angeht. Davon erfährt man in der deutschen Presse allerdings wenig.

    39
    • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, ab sofort „strenge“ Sanktionen gegen Russland zu verhängen, um der russischen Waffenproduktion zu schaden.
      „Es müssen ab sofort Sanktionen verhängt werden. Diese Sanktionen müssen streng sein“, sagte Selenskyj am Freitag auf einem internationalen Forum in Kiew. „Ich verstehe manchmal nicht, warum Entscheidungen nicht schnell getroffen werden können“, fügte der Präsident hinzu.

      4
      • Das verstehe ich auch nicht.

        2
      • Der verheizt seine eigenen Leute, damit die Rüstungsindustrie noch mehr Gewinne macht. Die deutschen Linken haben das unterstützt, indem sie geholfen haben die Schuldenbremse des GG zu umgehen. Unglaublich, mitten in Europa, im 21. Jh. brutaler Krieg um ein Stückchen Land…als habe es die Aufklärung nie gegeben und als seien wir geistig im tiefsten Mittelalter gefangen.

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        • In Russland verlief die Aufklärung als staatlich verordnetes Projekt durch autokratische Herrscher, der aufgeklärte Absolutismus war die Moderne. Anders als im Westen wurden liberale Werte wie individuelle Freiheit oder Gewaltenteilung vom Staat blockiert. Die Aufklärung diente der Modernisierung des Staates und des Militärs, während die Leibeigenschaft der Bauern sogar verschärft wurde.

          In der Ukraine verbreiteten sich aufklärerische Ideen primär über akademische Zentren und die Traditionen der kosakischen Selbstverwaltung. Bereits 1710 verfasste der ukrainische Hetman Pylyp Orlyk die Verfassung von Bendery (oft als eine der ersten osteuropäischen Verfassungen bezeichnet). Sie forderte eine Beschränkung der Macht des Hetmans und die Schaffung eines Parlaments – lange vor der französischen Aufklärung.

          Immanuel Kant aus Königsberg lieferte mit dem Satz „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ die Kern-Definition der gesamten Epoche.

          Kaum miteinander zu vergleichen.

          -9
      • Die Europäische Union will der Ukraine zusätzliche Hilfen in Höhe von 6,1 Milliarden Euro bereitstellen.
        Damit soll das kriegsmüde Land weitere Rüstungsgüter kaufen, vor allem Patriot-Abfangraketen, die dringend benötigt werden, um Russlands verheerende ballistische Raketen abzuschießen.
        https://de.euronews.com/my-europe/2026/09/11/eu-ukraine-patriot-abfangraketen

        -1
      • Eine Unverschämtheit, wie er “ fordert“. kein bisschen Anstand und Lernfähigkeit, Trump hatte ihn schon mal deswegen vor aller Welt auf die Mindeststandards hingewiesen

        2
  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist seit seinem Amtsantritt im Jahr 2019 mindestens ein Dutzend Mal direkt oder über offizielle diplomatische Kanäle auf Wladimir Putin zugegangen, um persönliche Gespräche zu fordern. Während diese Avancen vor dem russischen Großangriff teilweise erwidert wurden, scheiterten die Vorstöße nach Februar 2022 fast ausnahmslos an der Blockadehaltung des Kremls.

    Juli 2019: Auf Initiative Kiews fand das erste Telefongespräch zwischen Selenskyj und Putin statt, bei dem es um einen Gefangenenaustausch ging.
    2020–2021: Selenskyj forderte mehrfach öffentlich und über Unterhändler direkte Verhandlungen oder einen Sondergipfel, um den brüchigen Waffenstillstand im Donbass zu retten.
    24. Februar 2022: Unmittelbar vor und während des Beginns der russischen Invasion versuchte Selenskyj verzweifelt, Putin telefonisch im Kreml zu erreichen. Selenskyj: „Ich habe heute den Präsidenten der Russischen Föderation angerufen. Das Ergebnis war Schweigen.“

    -12
    • Du solltest dich richtig und unparteiisch informieren, bevor du dich äußerst.

      11
  • Wenn Putin ihm bessere Konditionen (*hüstel) bietet als der selbsternannte Wertewesten, wechselt er morgen die Fronten und steht übermorgen mit seiner Armee Unter den Linden 🤣

    16
    • Wie witzig.

      -7
  • Verstehe die Aussage von Selenskyi nicht. Was soll ein Gespräch, wenn es egal ist, was gesagt wird? Wie könnte auf dieser Basis ein Ergebnis erzielt werden? Sehr seltsame Einlassung. Kann es sich um einen Übersetzungsfehler handeln?

    0
  • Es wurde auch Zeit, daß Selenskyj einlenkt. Bisher kennt man von ihm im Grunde nur eines: fordern, fordern, und nochmals fordern, während vor allem Deutschland im Westen die finanzielle Hauptlast trägt und unaufhörlich schweres Kriegsgerät liefert. Doch diese milliardenschweren Finanzspritzen und Waffenlieferungen sind nicht unendlich und die heimischen Kassen irgendwann leer. Spätestens wenn Bundeskanzler Merz über die schweren Krisen seiner Regierung stolpert und zurücktreten muss, dreht Berlin den Geld- und Waffenhahn endgültig zu. Keine Nachfolgeregierung wird die Ukraine-Hilfen in dieser Höhe weiter finanzieren, wenn die Stimmung im eigenen Land komplett gekippt ist. Realpolitik schlägt irgendwann jede Rhetorik. Jetzt muss sich zeigen, ob es beim G20-Gipfel in Miami wirklich zu einem Treffen kommt oder Putin das Angebot ausschlägt!

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    • Leider alles Show. Wie immer.
      Nur ohne die EU kann es faire Verhandlungen zwischen. Beiden geben.
      Die EU als Kriegstreiber darf nicht mit am Tisch sitzen.

      8
  • Hat der sein Flucht Land schon parat ?
    Sollte allerdings genügend “ Schnee “ vorhanden sein !

    5
  • wird der kleine Diktator langsam handzahm? Das hätte er doch vor einigen Monaten noch komplett abgelehnt. Läuft wohl nicht so gut?

    10
  • Das glaubt Mime Korruptyj selber nicht.

    8
  • Der Pimmepianist hat die blanke Panik.

    14
    • Es ist eins seiner üblichen primitiven Täuschnungsmanöver

      10
    • Keine Sorge, falls es mit der Politik vorbei ist, gründen die zwei einfach ein Duo. Friedrich lernt bestimmt schnell dazu, um mit dem Pimmelpianisten gemeinsam aufzutreten. Die beiden sind ja eh beste Freunde – der Dreikäsehoch und der Spargeltarzan auf großer Abschiedstour!

      7
  • Hoffentlich sind die Flachschippen aus D, F und GB Geschichte, damit wenigstens eine Chance besteht, das etwas vernünftiges dabei rauskommt.

    8
    • Das denke ich auch

      2
  • Mich erstaunt, dass diese beiden Verbrecher noch leben!!!

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