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Nach Mordaufruf gegen Weiße

Wieder weißer Farmer in Südafrika gelyncht

In Südafrika ist es erneut zu einem Mord an einem Buren gekommen. Der Farmer Duwayne Smith wurde am Donnerstagabend vor den Augen seiner Frau Ingrid und seiner zwei acht- und zehnjährigen Töchter ermordet.

Berichten zufolge kam die Familie gegen 20:00 Uhr nach Hause, als sie zwei fremde Männer im Hof ​​bemerkte. Smith griff daraufhin zu seiner Waffe, als die Männer das Feuer auf die Familie eröffneten. Dabei wurde er in den Kopf getroffen und verstarb.

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Seine Frau wurde ebenfalls angeschossen. Die Angreifer hätten keinen Raub begangen; von der Farm sei nichts entwendet worden, erklärte ein Polizeisprecher. Den Angaben eines Nachbarn zufolge waren die Angreifer mit Sturmgewehren vom Typ AK-47 bewaffnet.

Der Mord geschah nur wenige Tage, nachdem der südafrikanische Kommunistenführer Julius Malema von den „Economic Freedom Fighters“ (EFF) vor tausenden zum Mord an Buren in Südafrika aufrief. Die Buren sind eine weiße Volksgruppe in Südafrika, die von niederländischen Siedlern abstammt. „Dies [ist] das sechste Massaker, seit Julius Malema, der EFF-Vorsitzende, letzten Samstag im FNB-Stadion das Lied ‚Kill the Boer‘ sang“, beklagte Pieter Groenewald, Vorsitzender der konservativen südafrikanischen Partei FF Plus.

Immer wieder kommt es in Südafrika zu sogenannten plaasaanvalle, Angriffen auf Farmen und Landgüter. Im vergangenen Jahr fand fast jeden Tag ein solcher Angriff statt; 333 Angriffe mit 55 Morden registrierten die südafrikanischen Behörden offiziell. Die Dunkelziffer der Angriffe könnte noch höher liegen, denn die Betroffenen vertrauen der Polizei nicht. „Immer mehr Fälle werden nicht angezeigt. Ich glaube, dass das Vertrauen in die Polizei noch nie so gering war wie jetzt“, sagt Jacques Broodryk, ein Sprecher der Buren-Intressensvertretung „AfriForum“.

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„Kill the Boer, kill the Farmer“ – Südafrikas Kommunisten hetzen zum Mord auf

Malema hatte nach massiver Kritik an seinen Mordaufrufen nicht zurückgesteckt, sondern erklärt, er werde weiter „Tötet die Buren“ singen. Ein südafrikanisches Gericht hatte seinen direkten Aufruf zum Mord zuletzt als von der Redefreiheit gedeckt bewertet. Immer wieder fallen Malema und seine Partei mit rassistischen Ausfällen auf. Man müsse der „Weißheit“ im Land „die Kehle durchschneiden“, sagte er 2016. Schon damals klassifizierte ihn der Spiegel in einem Bericht als Rassisten, der nicht nur weiße leidenschaftlich hasst, sondern auch die indischstämmige Bevölkerung Südafrikas verachtet.

Die Hetze Malemas hat seitdem nicht abgenommen – im Gegenteil. Vor wenigen Tagen erklärte Malema seinen Anhängern: „Habt keine Angst, zu töten. Eine Revolution erfordert Töten, es ist Teil des revolutionären Aktes.“ Die südafrikanische Menschenrechtskommission hat seine Äußerungen mehrfach verurteilt. Die EFF tritt auf wie eine Guerillatruppe, mit roten Hemden oder Overalls und roten Baretten. Ihr Chef schmückt sich mit dem Titel „Oberbefehlshaber“. In der Vergangenheit erklärte er, man würde nicht zögern, die Regierung „mit der Waffe in der Hand entfernen.“

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