Kulturstaatsminister
Weimer fordert Fifa-Präsident Infantino zum Rücktritt auf – DFB soll „aktiven Widerstand“ leisten
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer fordert den Rücktritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Ironisch: Erst vor wenigen Monaten stand Weimer aufgrund der Affäre um den Ludwig-Erhard-Gipfel mächtig unter Druck – weite Teile der Opposition forderten seinen Rücktritt.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer greift in den deutschen Fußball ein und fordert den Fußballverband DFB dazu auf, „aktiven Widerstand“ gegen Gianni Infantino, den Präsidenten des Weltfußballverbands Fifa, zu leisten. Das sagte der parteilose Politiker und Vertraute von Bundeskanzler Friedrich Merz gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Weimer fordert, Infantino solle nach dem Aufruhr um einen möglichen Verkauf der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zurücktreten: „Infantino hat dem Weltfußball mit einem geplanten Ausverkauf der WM schwer geschadet. Er hat das Vertrauen der europäischen Fußballcommunity verloren und sollte sich im kommenden Jahr nicht mehr zur Wiederwahl stellen.“ Konkret kritisiert Weimer Infantinos „Hinterzimmer-Methoden“ – etwa als ein Komitee der Fifa während der WM im vergangenen Juli die Rotsperre des US-Amerikaners Folarin Balogun nach Druck von US-Präsident Trump aufhob.
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„Der Fußball gehört allen, nicht einer Clique von clever-gierigen Dealmakern“, bekundete Weimer, der als konservativer und wirtschaftsliberaler Publizist galt. Damit stellt er sich im Streit um private Investitionen in die WM auf die Seite der Gegner des Vorhabens. Fußball sei „ein Kulturgut für alle und keine Spekulationsware für wenige“ sowie „keine niedrige Ware, sondern ein hoher Wert, ein demokratisches Gemein- und Kulturgut, das auf Offenheit, Mitmachen, Respekt und Fairness basiert“.
Außerdem forderte der Regierungspolitiker eine Senkung der Preise für Tickets und Trikots. Diese seien „bereits jetzt zu hoch“, so Weimer. „Teilhabe von allen“ gehöre jedoch „zur Integrität des Fußballs, nicht die Gewinne von Wenigen“, erklärte Weimer.
Nach Bekanntwerden der Pläne der Fifa, Investoren an der Weltmeisterschaft zu beteiligen, drohte der europäische Fußballverband UEFA mit einem Boykott des Turniers. Auch in anderen Verbänden regte sich scharfe Kritik. Infantino gab die Pläne wenige Tage später auf. Weimer lobt nun das Vorgehen der UEFA: „Die UEFA hat sich mit einer WM-Boykottdrohung eindeutig positioniert – das verdient Respekt und unsere Unterstützung.“
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Dass Kulturstaatsminister Weimer Rücktrittsforderungen erhebt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, stand er selbst Ende vergangenen Jahres doch massiv unter Druck. Damals hatte eine Apollo News-Recherche gezeigt, dass gegenüber möglichen Sponsoren des von ihm mitbegründeten Ludwig-Erhard-Gipfels damit geworben wurde, man verkaufe „Einfluss auf politische Entscheidungsträger“, unter anderem Weimers Ministerkollegen (mehr dazu hier). Aus der Opposition forderten daraufhin viele seinen Rücktritt (Apollo News berichtete).
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Zum Bild: Und leise rieselt der Schnee…
Ich finde auch Weimar sollte zurücktreten!
Der tritt nicht zurück. Der weiß zu viel und wird geschützt. Auch von seinem Amigo Merz.
Manche würden es als pure Ironie bezeichnen, wenn ein korrupter geld- und machtgeiler Mensch einen Rücktritt einfordert wenn jener vergleichsweise ähnlich agierte (zwar paar Nummern kleiner, aber trotzdem).
Einmal abgesehen davon, dass m.E. das Amt eines Kulturstaatsministers zu denen gehört, die überflüssig wie ein Kropf sind: Fußball gehört ganz sicher nicht zu Weimers Aufgaben.
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Wolfram Weimer fordert von Gianni Infantino wegen „Hinterzimmer-Methoden“ den Rückzug und erklärt den Fußball zum Gemeingut, das auf „Offenheit, Mitmachen, Respekt und Fairness“ beruhe. Große Worte – und ein interessanter Maßstab für die eigene Bundesregierung. Denn vielleicht sollte Weimer diesen Kompass einmal von Zürich nach Berlin drehen. Wie viel „Offenheit und Mitmachen“ bleibt übrig, wenn Merz, Bas und Klingbeil die entscheidenden Kompromisse in Koalitionsrunden aushandeln und den Bürgern anschließend das Ergebnis präsentieren? Was bei der FIFA „Hinterzimmer“ heißt, nennt man im Regierungsviertel offenbar Regierungsfähigkeit. Besonders pikant ist Weimers Warnung vor dem „Ausverkauf“ an private Investoren: Fußball sei „keine Spekulationsware für wenige“.
>2/2
2/2
Ein bemerkenswerter Satz aus einer Regierung unter Friedrich Merz, in der Markt, Kapital und private Investitionen ansonsten selten als moralischer Gefahrenherd gelten.
Am schönsten aber ist Weimers Schlussfolgerung:
Wer Vertrauen verspielt hat, sollte nicht wieder antreten.
Merz, Bas und Klingbeil sollten sich diesen Satz gut merken. Er könnte innenpolitisch noch erstaunlich vielseitig verwendbar werden.
Hahaha… Ausgerechnet der…
Der Weimer kann ja mit leuchtendem Beispiel vorangehen und selbst zurücktreten.
Die Dankbarkeit der vernünftig gebliebenen Kreise ist ihm bereits jetzt gewiss.
In Plauen findet gerade eine Demo gegen die Bundesregierung statt, wann gegenkt AN davon zu berichten
Frühstens wenn Apollo die Bild zu dem Thema zitieren kann.
AN schreibt das später von der Bild oder so ab. Kommt als „von Redaktion“.
Sagt der der schon zweimal hätte zurücktreten sollen😂
Weimer könne zusammen mit Infantino zurücktreten und seinen Merz auch gleich noch mitnehmen. Amthor bekommt eine Leihmutter.
Amthor wird über die USA bei den Spahns eingeführt ?😉
Spahn und einführen ist schon etwas zweideutig 😶
Its es das 😉
Treffen sich zwei Korrupte. Sagt der Weimer zum Infantino: Du musst zurücktreten. Sagt der Infantino zum Weimer: Du auch. Brechen beide in lautes Gelächter aus, klopfen sich auf die Schenkel und sagen: Lass uns darauf einen trinken!
Infantino kann geile WMs durchziehen. Weimer kann leider nichts.
Doch! Er vermietet Minister-Kollegen an Unternehmer zu horrenden Preisen zu Treffen in Hinterzimmern auf „Gipfeln“, die nicht stattfinden.
Weimer ist ein Schenkelklopfer. Fordert von anderen den Rücktritt.
Wer andere zum Rücktritt auffordert, sollte vor der Eigenen Türe kehren.
Ich fordere Weimar zum sofortigen Rücktritt auf!!
Leute, das Leben schreibt die schrägsten Satiren!
„Konkret kritisiert Weimer Infantinos „Hinterzimmer-Methoden“ .“
Das sagt ausgerechnet der korrupte „Minister“, der für viele Zehntausend Euro seine Minister-Kollegen für HINTERZIMMERGESPRÄCHE an Unternehmen vermietete???
Ablenkungsmanöver…
Was ist los mit AN
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… ausgerechnet Herr Weimer….
Vom Glashaus aus :- )
Wo wir gerade bei Rücktritten sind!
Lieber Herr Weimer, der Ihre ist auch schon lange überfällig!
Nun, von Phaedrus gibt es die Fabel „rana rupta et bos“ – Vom Rind und dem geplatzten Frosch.
Ähnlichkeiten dürften unvermeidlich sein …
Welch güldene Worte des Ludwigerhardgipfelsürmers vom Tegernsee. Endlich ist mal ein anderer Charakterkrüppel der Dumme.
Anscheinend ist Weimer ein Mensch ohne Schamgefühl.
Kann Weimer überhaupt Fußball spielen?
„Hinterzimmer-Methoden“
Also sowas! Das geht ja gar nicht! Deswegen muß ein integrer Mann, der selbstlos und nur dem Ideal verpflichtet ist, als FIFA-Präsident her. Ich schlage deshalb Wolfram Weimer vor. Sollte aus Gründen der Geschlechterparität eine Frau an der Reihe sein, käme für mich nur Nancy Faeser in Frage. Sie weiß, wie man Armbinden richtig trägt.
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.Korruptino und Weimer sollten sofort zurücktreten.
Was schwätzt der nun da auch hinein? Statt Aufforderung zum Rücktritt, soll er selber dieser Aufforderung nachkommen! Abtreten!