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Massenmigration

Weil sie Einwanderer „die größte Gefahr für Frauen in Frankreich“ nannte: Aktivistin zu Geldstrafe verurteilt

Die rechte französische Aktivistin Thaïs d'Escufon ist wegen kontroverser Aussagen über Einwanderer vor Gericht verurteilt worden. Während einer Fernsehdebatte hatte sie afrikanische und arabische Einwanderer als „größte Gefahr für Frauen in Frankreich“ bezeichnet.

Ehemalige Sprecherin der 2021 verbotenen Génération Identitaire: die YouTuberin Thaïs d'Escufon (Screenshot via X, @ThaisEscufon)

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Die französische rechte Aktivistin und Influencerin Anne-Thaïs du Tertre d’Escoeuffant, die unter dem Namen Thaïs d’Escufon auftritt, ist wegen umstrittener Äußerungen über Einwanderer von einem französischen Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wie die 26-Jährige selbst über die Plattform X mitteilte, entging sie dabei einer von der Staatsanwaltschaft geforderten Gefängnisstrafe.

Auslöser des Verfahrens waren Aussagen, die d’Escufon in einer Fernsehdiskussion getätigt hatte. Dort äußerte sie sich zu einem Fall, bei dem ein Mädchen von einem Migranten vergewaltigt worden sein soll. Nach ihren eigenen Angaben habe sie der Fall an ein eigenes Erlebnis erinnert, bei dem sie selbst Opfer eines Angriffs durch einen tunesischen Migranten geworden sei. Im Verlauf der TV-Sendung erklärte sie: „Tatsächlich geht die größte Gefahr für Frauen in Frankreich von afrikanischen und arabischen Einwanderern aus.“

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Die Äußerung löste im Studio unmittelbar heftige Reaktionen aus. D’Escufon berichtete, dass es vor laufender Kamera zu einem Tumult gekommen sei. Später hätten Produzenten sie hinter den Kulissen zur Rede gestellt und erklärt, sie wäre nicht eingeladen worden, wenn ihre Position zuvor bekannt gewesen wäre.

In der Folge wurde die Aktivistin von der staatlichen Antirassismus-Organisation DILCRAH, der Interministeriellen Delegation zur Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus und Anti-LGBT-Hass, verklagt. Die Staatsanwaltschaft warf ihr „öffentliche Beleidigung einer Person oder einer Personengruppe aufgrund ihrer Herkunft, ethnischen Zugehörigkeit, Rasse oder Religion“ vor. Im April musste sie sich deshalb vor Gericht verantworten.

D’Escufon verteidigte sich vor Gericht unter Bezugnahme auf ihre persönlichen Erfahrungen sowie auf ihre Wahrnehmung der Sicherheitslage für Frauen. Sie führte aus, dass sie sich als Frau auf französischen Straßen zunehmend unsicher fühle und sich die Situation weiter verschlechtere. Zudem legte sie entsprechende Zahlen und Statistiken vor, die ihre Aussagen untermauern sollten .

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Die Staatsanwaltschaft folgte ihrer Argumentation nicht. Die Anklage vertrat vielmehr die Auffassung, sie inszeniere sich selbst als Opfer und nutze die Kontroverse um ihre Aussagen zur Steigerung ihrer öffentlichen Bekanntheit. Die Staatsanwältin soll zudem erklärt haben, d’Escufon benutze einen „unbedeutenden Vorfall“, um Hassrede zu rechtfertigen. Solche Äußerungen hätten „in unserer Demokratie keinen Platz“. Die Anklage beantragte deshalb eine viermonatige Freiheitsstrafe; das zuständige Gericht entschied nun auf ein geringeres Strafmaß und verurteilte d’Escufon zu einer Geldstrafe, die bei 1.000 Euro liegen soll.

Hintergrund ihrer Aussagen war ein Vorfall, den die Aktivistin einige Jahre zuvor erlebt haben will. D’Escufon berichtete, ein tunesischer Migrant habe sie in ihrem Haus bedrängt und später zu sexuellen Handlungen zwingen wollen. Sie habe daraufhin die Polizei eingeschaltet. Einige Tage später sei sie in Fernsehsendungen eingeladen worden, um über den Vorfall zu sprechen. Dabei sei sie kritisiert worden, weil sie die Herkunft des Mannes erwähnt habe. Diskussionsteilnehmer hätten gefragt, weshalb dessen Hintergrund für die Schilderung relevant sei.

D’Escufon, ehemalige Sprecherin der 2021 vom französischen Innenministerium verbotenen Jugendorganisation „Génération Identitaire“, ist seit Jahren als vehemente Gegnerin der französischen Einwanderungspolitik bekannt. In Interviews argumentierte sie wiederholt, viele Franzosen seien mit dem Regierungskurs unzufrieden, würden ihre Ansichten aber aus Angst vor gesellschaftlicher Ächtung nicht öffentlich äußern. „Die Mehrheit der Bevölkerung hat die Nase voll davon“, sagte sie. Viele Menschen würden aus ihrer Sicht davor zurückschrecken, rechte Parteien zu unterstützen, weil sie befürchteten, als Rassisten oder Extremisten abgestempelt zu werden.

Die Aktivistin vertritt darüber hinaus weitreichende migrationspolitische Forderungen. Sie erklärte, Frankreich müsse die Einwanderung deutlich begrenzen. „Remigration“ sei neben der Schließung der Grenzen und einer Familienpolitik, die Franzosen zu mehr Kindern ermutigen solle, die „einzige Lösung“.

Nach der nun erfolgten Verurteilung kündigte d’Escufon an, ihren politischen Aktivismus fortzusetzen. Bereits zuvor hatte sie erklärt, trotz juristischer Verfahren, Kontroversen und wiederholter Sperrungen ihrer Social-Media-Konten nicht von ihren Positionen abrücken zu wollen.

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78 Kommentare

  • Bravo. Welch eine großartige junge Frau. Sie verdient höchsten Respekt. Bitte machen Sie weiter.

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    • Wie schrieb George Orwell in „1984“:
      „Die Partei befahl den Menschen, die Beweise ihrer Augen und Ohren zu verwerfen. Es war ihr letzter, wichtigster Befehl.“
      Auch in Frankreich setzt man dies durch, dank der hilfreichen Justiz.

    • Sie hat allerdings ungeschickt argumentiert. Anstatt sich auf persönliche Erlebnisse zu beschränken, hätte sie knallharte Zahlen nennen müssen. Ich denke dann wäre das Urteil anders ausgefallen.

  • Meine Hochachtung der Dame gegenüber!!!👍👍👍👍👍👍👍👍

  • Im sog. Migrationspakt wurde ausdrücklich festgelegt, dass Migration ausschließlich positive Effekte hat. Andere Darstellungen sind zu unterbinden, da Desinformation.
    Noch Fragen?

    • Das war der UN-Migrationspakt von Merkel unterzeichnet.

      • Aber Merkel hat doch damals gesagt, dass ihre Unterschrift rechtlich nicht bindend sei……Zwinker, Zwinker….

      • Der ja angeblich üüüüüüberhaupt nicht bindend sein sollte, wie Merkel uns belog.

      • Es gab eine genehmigte Petition dagegen. Minimum 50.000 Unterschriften. Unterzeichnet hatten vor Fristablauf über 100.000, übrigens lange bevor sie nach Marokko reiste und dem Pakt zustimmte. So jedenfalls meine Erinnerungen.

        • Ihre Erinnerung ist nicht falsch, sondern nur unvollständig:
          Ich hatte diese Petiton selbst gezeichnet.
          Diese Petition wurde allerdings erst arg behindert, dann doch veräffentlicht, siehe diesen Link aus meinem Archiv:
          https://www.welt.de/politik/deutschland/article184254452/
          Da das Quorum erreicht wurde, gab es sogar eine „Anhörung“ der Petitenten – inkl. „Diskussion“.
          Diese war allerdings eine der übelsten Farcen, die ich in diesem Zusammenhang je erlebt hab.
          Hab grad mal wieder in meinen Archiven dazu gestöbert – die Anhörung hab ich zwar auch archiviert, aber als Video – und das Original verlinken geht nicht, weil ich den Link dazu momentan nicht wieder finde. 🙁

          1
      • Das IST der… immer noch!

    • Betrifft, glaube ich, Ziel 17 im Migrationspakt von Marrakesch.

  • Alles nur noch unvorstellbar.

  • Verkehrte Welt. Die Frau hat 100% Recht!

  • Ich denke sie lag falsch. Die größte Gefahr in Europa für autochthone Frauen und Männer sind Politik, Justiz, Medien, Verwaltung, NGO‘s, sämtliche staatlichen Institutionen, die Kirche(n), Lehrer.

    • Genau so ist es, das gesamte Gefahrenpotential auf den Punkt gebracht!

    • Sehe ich anders, die Soldaten sind gefährlicher als die politische Führung.

      • Wer hat die Soldaten ins Land gelassen?

  • Respekt!

  • Wer in der Realität lebt, wird dieser Äußerung sicherlich nicht widersprechen.

    • In der Tat, das ist so.
      Umkehrschluß: Diese „Klagenden“ von von der französischen Antirassismusorganisation Dilcrah und die involvierte Justiz in F leben offensichtlich NICHT mehr in der Realität.
      Was leider auch hier im Schland häufig zu beobachten ist, nicht nur bei bei so Organisationen, sondern auch bei bestimmten Parteien/deren Politikern.
      Beispiele laß ich mal weg – schon mal weil ich ein Mann bin – aber auch wegen dem „Bademantelproblem“

      • Angst vor Bademantel?
        Damit hat die Diktatur gewonnen! Der Coronatestlauf war absolut erfolgreich!…

  • Die Ankläger und Richter müssten ja dann sagen können, wer oder was für Frauen in FR denn eine größere Bedrohung sei, wenn sie sie dafür verurteilen.

  • Hätte mich gewundert, wenn es in Frankreich nicht auch eine „unsereDemokratie“ geben würde.

  • Ich ziehe den Hut vor dieser Frau.
    Ausserdem hat sie vollkommen Recht.
    Warum das Gericht gegen sie entschied, ist sehr dubios.

  • Westeuropa schafft sich ab, warum eigentlich?

  • In dieser Endzeit eines gescheiterten Systems werden immer diejenigen verfolgt, die die Wahrheit schonungslos aussprechen.

    Und durch die Verurteilung bestätigt man das auch noch.

    Je länger sie ihren unabwendbaren Untergang mit totalitären Methoden hinauszuzögern versuchen, desto schlimmer wird das Ende für sie ausfallen. Es hat noch keinen dieser Vorgänge in der Geschichte gegeben, bei dem es anders war.

  • wie lange wollen wir uns das eigentlich noch gefallen lassen?

    • … das Problem dabei ist die Verhältnismäßigkeit … die Vergewaltigung eines Kindes ist durch die Religionszugehörigkeit gedeckt, also keine Strafe … Wahrheit und Gegenwehr sind gefürchtet, acht Jahre Gefängnis …

  • Wie war das noch mit der der Wahrheit und dem schnellen Pferd?

  • Freedom of speech needs nun einfach mal boundaries, das weiß doch jeder!

  • Flüchtlingspolitik,

    Aussage Herbert Wehner SPD
    Ca. 1990
    :
    „Dann werden wir von unseren Wählern hinweggefegt“🥶✌️
    Der Besen ist im Einsatz..

  • Die Hydra des Unrechts hat mal wieder das Schwert geschwungen.
    Veritatem dicere scelus fit.
    Hochachtung für die Dame.

    • Da werden von unserer tapferen Heldin Alice noch einige Aufgaben zu erledigen sein, nicht nur in den Sümpfen von Lerna.

      In hoc signo vincemus.

    • Equus per fenestram spectat.

      -12
    • In tenebras eo ut veritatem quaeram 🕵️‍♂️

  • Recht so! Wir sind bunt, divers und vielfältig! Basta!

    *IRONIE AUS*

    Unsere Eliten arbeiten systematisch ein zuvor festgelegten Plan ab. Der UN-Migrationspakt beinhaltet dazu detaillierte Anweisungen, wie mit Kritikern der Migration umzugehen ist. Die „Kollateralschäden“ der gewollten Massenmigration werden dabei billigend in Kauf genommen, da es um ein „höheres“ Ziel geht. Es wird bewußt ein Krieg gegen die eigene Bevölkerung geführt.

  • Das ist doch von de Meinungsfreiheit abgedeckt solche Aussagen, was läuft hier für ein Film ?

  • Ist denn die Justiz überall in Europa derart verblendet? Da graust es einen nur noch.

  • Meine Achtung vor der französischen Führung fällt bereits in’s Bodenlose…

  • Das sollte für uns alle eine Warnung sein! Auch hier in Dummland! Da geht die Reise hin. Die Frauenrechte werde bis 2030 immer mehr eingeschränkt werden!

    • Frauen wollen es so; also deren Angelegenheit; oder? Danach kommt das Wahlrecht für Frauen abschaffen und Autofahrverbot (letzteres fände ich nicht so schlecht).

      • Ein Reservat für Feministinnen wäre wirklich nicht schlecht. Da hätte dann kein Mann Zutritt, und die könnten der Welt zeigen, wo Frau heute wäre, hätten böse Männer nicht immer deren Erfolg torpediert. Gewinner*innen auf allen Seiten…

  • Des Pudels Kern: Sobald die Migrationspolitik für gescheitert erklärt wird, werden Linke ein anderes Problem haben: Die Zerstörung der Familie, der Hass auf Männer und dem „konservative“ Familiensystem, das zu den schlechten Geburtenraten führt, kann nicht mehr mit Migration überlagert werden.
    Linke, Feministen und Frauen werden zugeben müssen, dass ihr „System“ nicht funktionieren kann.

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