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Schweiz

Wegen angeblicher „Queerfeindlichkeit“: Stadt Bern ruft zur Meldung von Weihnachtsmarkt-Gesprächen auf

Die Stadt Bern fordert in einer neuen Plakatkampagne dazu auf, Gespräche zu melden, wenn sie angeblich „queerfeindlich“ sind. Als Beispiel werden Gespräche am Glühweinstand genannt.

Mit unbeschwerten Gesprächen am Glühweinstand soll es in Bern vorbei sein. (Symbolbild) (IMAGO/Maximilian Koch)

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Die Stadt Bern macht mit einem neuen Plakat auf ihre Aktion „Bern schaut hin“ aufmerksam, die sich gegen „Queerfeindlichkeit“ und Sexismus richten soll. „Am Glühweinstand macht sich eine Gruppe über eine non-binäre Person lustig. Geht auch dich etwas an“, heißt es auf dem Plakat. Es wird dazu aufgefordert, solche Fälle anonym der Stadt zu melden – wegen angeblicher „Queerfeindlichkeit“. Es geht in dem von der Stadt selbst verbreiteten Beispiel offenbar um Denunziation von Gesprächen. 

Die Meldungen sollen von der städtischen Gleichstellungsstelle für statistische Zwecke ausgewertet werden. In einer Liste häufig gestellter Fragen informiert die Stadt Bern darüber, dass Personen, die Dinge melden, darauf achten sollen, keine Informationen über sich preiszugeben. Es können auch Meldungen aus dem „halböffentlichen Raum“ wie Bars oder Restaurants erfolgen, schreibt die Stadt. Die Plattform informiert darüber, ob ein gemeldeter Inhalt strafrechtlich relevant sein könnte, und verweist auf Ansprechpartner bei der Polizei und bei Beratungsstellen. 

Das Meldetool ging bereits im April 2023 online. Bis Dezember 2025 sind rund 1.100 Meldungen eingegangen. Im ersten Jahr der Laufzeit gingen 748 Meldungen ein, wie aus einer Auswertung hervorgeht. Daraus lässt sich ableiten, dass die Zahl der Meldungen deutlich abgenommen hat. Laut der Auswertung kamen 80 Prozent der Meldungen von Personen, die sich selbst belästigt fühlen, während ein Fünftel angab, Beobachter gewesen zu sein. Die Meldungen gingen hauptsächlich von Frauen aus. So gaben bei den Beobachtern 44 Prozent an, dass sie Frauen sind. Bei denjenigen, die sich selbst belästigt fühlen, waren 56 Prozent Frauen. In beiden Kategorien gab etwa ein Zehntel an, sich als nicht-binär zu empfinden. 

An der Auswertung fällt auf, wie jung viele der Personen sind, die Informationen an die Stadt weitergeben. 38 Prozent sind zwischen 16 und 25 Jahre alt, 46 Prozent über 25 Jahre. Meistens wurde angegeben, dass die vermeintlichen Belästigungen durch Worte oder unangenehme Blicke erfolgt seien. Diesen Trend könnte die schweizerische Stadt mit der neuen Plakatkampagne wieder verstärken. Allerdings gaben lediglich fünf Prozent an, die gemeldeten Inhalte auch an die Polizei weitergeleitet zu haben. 

Neben dem Meldeportal gehören zu der Aktion „Bern schaut hin“ auch ein Online-Glossar, das Begriffe wie „Heteronormativität“, „zugewiesenes Geschlecht“, „weiblich/männlich gelesene Person“ oder „genderfluid“ beschreibt. Außerdem können Plakate zum Aufhängen bestellt werden, und die Stadt verweist auf Angebote zur Fortbildung.

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133 Kommentare

  • Früher nannte man das Hexenjagd.
    So kann Man/Frau/Divers ohne Beweise unliebsame Personen aus dem Weg räumen und das in der Schweiz. Danke Neues Nordkorea.

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    • Ich nenne das ein Geschäft, welches sich durch einkassierte Steuer- und Strafgelder rechnet. Ein sehr unmoralisch und gesellschaftsschädigendes Geschäftsmodell.
      Dabei geht es nicht einmal um Sexismus oder den Schutz von Randgruppen, sondern bezahlt wird die zunehmende Spaltung und Verängstigung der Bevölkerung durch diese Agenturen.

      • Genau, verunsichern und Angst machen, damit ja alle auf Linie sind und die Klappe halten.

        • Früher hieß es liebe deinen Nächsten.
          Heute heißt es meide deinen Nächsten, er könnte ein Denunziant sein.

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      • Ich hatte es schon mehrmals und zuletzt vorgestern geschrieben. Die Schweiz, wie wir sie kannten, geht dem Ende zu. … Sie nehmen sich ein Beispiel an u.A. Deutschland.

        • Wen wundert’s?
          WHO,WEF in der Hand von BlackRock um nur 2 zu nennen.

          8
      • Diese dreckigen Schnüffel-Denunzianten-Agenturen schreien förmlich laut nach Hausbesuchen !

    • In den 1990er Jahren wird ihre Liebe zu dem Friseur Ric Pipino öffentlich, den sie auch heiratet. Die Ehe hält damals allerdings nicht. Nach ihrer Trennung von Pipino war Klum in mehreren Beziehungen, die jeweils großes Medieninteresse auf sich zogen. Wir verraten euch, welche Männer Heidis Herz in den letzten Jahren erobert haben.

    • Heidi Klum, die sich in den letzten Jahren kaum verändert hat, ist eines der bekanntesten deutschen Models, hat nicht nur die Mode- und Unterhaltungswelt durch ihre Präsenz auf dem Laufsteg und im Fernsehen geprägt, sondern auch durch ihr bezauberndes Lächeln und ihre herzliche, offene Persönlichkeit viele Herzen gewonnen. Ihr Erfolg als Model, Moderatorin und Geschäftsfrau ist unbestreitbar, und ihre Rolle als Jurorin in verschiedenen Reality-TV-Shows hat ihr weltweites Ansehen weiter gefestigt; auch, wenn es manchmal durchaus auch Kritik gab.

      Doch nicht nur Heidi Klums beruflicher Werdegang, sondern auch ihr Privatleben, insbesondere ihre Beziehungen, haben stets großes Interesse in den Medien und bei ihren Fans hervorgerufen.

    • Kann man auch melden, wenn jemand die Wähler der stärksten Partei in Deutschland als Nazis und Faschisten beschimpft?

    • Lassen Sie die Taucher weg! Und es gibt nur „man“ – oder „Mann/Frau“.

    • 😆 Nordschweiz ‼️ Jetzt fehlt denen nur noch ein Korpulenter Diktator…. Wie sieht denn DJ Bobo so aus zur Zeit…. Wenn er immer noch so dünn ist wie früher müssen wir ihn bloß nach McD zum Cheeseburger Menü essen schicken und Nutella-Brote schmieren damit er dann auch so aussieht wie der Diktator aus Nordkorea 🤣🤣🤣. (Nutella ist das Lieblingsessen vom koreanischen Oberhaupt…. hat er wohl immer im Schweizer Internat reichlich gegessen und auch dort kennen gelernt)

    • Früher nannte man das Dikatur!

      Trump sollte die Stadt Bern auf den Index demokratiefeindlicher Städte setzen.

    • Spinnert zu sein ist kein Geschlecht, sondern eine Krankheit. Allerdings sind Therapieplätze rar, weil belegt von Einmann.
      Europa schafft sich ab.

  • Richtig Gendern ist auch wichtig. Es ist ein Unterschied, ob Du von einer Leiter runtersteigst, oder von einer Leiterin.

    • Gendern ist, wenn ein Sachse mit seinem Boot umkippt;-)

      • 🤣 Aua, ich musste das jetzt zwei mal lesen, bis ich das verstanden habe.
        Eigentlich muss das wohl Gendorn heißen.

        • Könnten Sie den Witz für Bayern erklären?

          0
      • Vorsicht! Nicht, das morgens um 6 polizistende bei dir bimmeln!

    • 😂👍

    • Ich lach mich schlapp. Werde ich mir merken und zigfach weitergeben. Stoppt den Genderwahnsinn!

  • Das Schlimmste was Du findest im ganzen Land das ist und bleibt der Denuziant.

  • der Lauscher an der Wand– erfährt seine eigene Schand‘

    sagte Oma bereits..

  • Um es hier noch einmal klarzustellen. Es gibt nur 2 Geschlechter: Mann und Frau.
    Alles andere sind Fälle die dringend einer Behandlung bedürfen.

    205
    • Bester Kommentar, für mich………💪👏👏👏💪

    • Jepp – die lassen sich sogar medizinisch eindeutig nachweisen – im Gegensatz zu den angeblichen 674.754 sonstigen „Geschlechtern“…

      • Sogar über die evidenzbasierte Medizin !!

    • Manchmal denke ich, dass man auch gezielt Provokateure raus schickt. Ich habe diese Woche erst wieder eindeutig einen Mann in Frauenkleidern in einem Geschäft gesehen. Ein Kerl wie ein Baum, der sich auch so bewegte.
      Wenn ihm das gefällt, soll es mir egal sein. Wenn er es aber tut, um zu provozieren, dann habe ich kein Verständnis dafür.

    • Das sieht der NDR freilich anders. Kürzlich lief dort eine Dokumentation über Samoa. Als es um die samoanischen Fa’afafine ging, also Männer, die sich weiblich kleiden und geben, hieß es prompt, dass deren Geschlecht bei der Geburt als männlich definiert worden sei. Auf einen der verkleideten Männer wurde ständig mit dem Personalpronomen „sie” (also 3. Person Singular) Bezug genommen.
      Da langte es mir endgültig. Schaltete den Fernseher aus.

    • „Wenn der Wahnsinn erst mal Fuß gefasst hat, wird er ungeniert behaupten, er sei die Normalität.“, SIR Karl Popper.

      Und dos ist mittlerweile in fast ganz Westeuropa so.
      Kein Wunder, dsss die Trump-Administration diesen ganzen Irrsinn beenden will. Zurück zur Vernunft!

    • Richtig alles andere hat den eindeutigen ICD-Code F

    • Boah… Sich auf Biologie zu berufen, ist sowas von rechtsradikal…

    • „Am Glühweinstand macht sich eine Gruppe über eine non-binäre Person lustig“
      O-Ton eines SCHWULEN Kommilitonen dazu: „Über die kann man sich doch auch nur lustig machen.“

  • Wie sagte Olaf Schubert so schön?
    Man sollte eine Frau nie nach ihrem Geschlecht beurteilen…

  • „Männer gehen bei Problemen zum Urologen.
    Frauen gehen bei Problemen zum Gynäkologen.
    Alle anderen gehen bei Problemen zum Psychologen.“ 😅
    – Die Richtlinien für 27 Geschlechter, aus einem Satire Kabarett

  • Gesund

    ist das nicht…..

    „Unangenehme Blicke“

    Das gehört knallhart strafrechtlich
    verfolgt. Man kann Nicht einfach gucken wie man will….. 🤔

    • 👍😂

  • Und wie kommt man auf die Idee, daß man durch solche Meldungen ein realistisches Bild von der Wirklichkeit bekommt und nicht auch oder vor allem Meldungen von Aktivisten für die Statistik?
    Und daß man gerade in der Schweiz auf solche Ideen kommt. In England und der Schweiz, einstens Vorbilder, geht es – den Eindruck kann man gewinnen – ja noch schlimmer zu als in Deutschland.

  • Jeder kann doch leben wie er will, das heißt aber nicht das ich es gutheißen muss! Ich renne doch auch nicht rum und verlange von allen das sie hetero toll finden sollen!

    • Was die links/woken auch gleich bekämpfen würden. Normal hetero ist ganz übel Cis. Oder im Falle einer normalen Frau die sich Familie wünscht Terf. Weil sich Normalos als privilegierte halten. So weit ist es gekommen, dass man nicht mehr mal sagen darf, dass man hetero ist.

      • Man ist auch verdächtig, wenn man sagt, dass man normal ist. Voll Nazi!

  • Was ist eigentlich mit dem Grundgesetz, das ausdrücklich freie Meinungsäußerung erlaubt?

  • Die roten und grünen Schweizer
    wollen in die EU. Man hört, daß
    sie es schaffen könnten

  • der Lauscher an der Wand hört seine eigene Schand

  • Es gibt nur zwei Geschlechter, aber 27 verschiedene Arten dissoziativer Identitätsstörungen.

  • „Die Meldungen gingen hauptsächlich von Frauen aus.“

    Deswegen heißt es auch „die“ Petze und nicht „der“ Petze im Nom. Sing.! Paßt schon!

    • Auch der Plural ist weiblich.

      • Das ist er im Deutschen immer, egal welches Genus der Artikel im Singular hat. Ist also kein Kriterium.

        • Stimmt ganz und gar nicht. Männlich wäre die Petzer, weiblich die Petzen. Gilt auch anderswo.

          1
    • „Es waren immer die Frauen, vor allem die jungen, die die fanatischsten Anhänger der Partei waren, die Slogans schluckten, die Amateurspioninnen und Schnüfflerinnen, die alles Unorthodoxe aufspürten.“
      ― George Orwell, 1984

    • Daran erkennt man den Irrsinn. Woher weiß man denn, dass eine Frau das gemeldet. Vielleicht war das ja auch eine Transfrau oder eine Transmännin oder eine Füchsin, oder eine Ratte oder sagt man Rattin? Verstehe ich nicht.

  • Hat irgendwer die wirklich wichtigen Probleme gesehen?

  • Die „linkste“ Kommune der Schweiz … stimmte (so weit ich weiss als einzige Stadt) vor einer Woche pro eine 50%-e Erbschaftssteuer ab für Millionäre…. Ber(li)n die Zweite😎
    Noch Fragen?: (N)omen est Omen

  • Es wird immer schlimmer. Mancher – ich auch – dachte sicherlich bisher das die souveränen Schweizer nicht zum Denunziatentum neigen sollten. Ist wohl weit gefehlt wenn sogar eine ofizielle Stelle zum denunziren aufruft. Hoffentlich findet das keinen Anklang bei den Schweizern.

  • Wer seine Mitmenschen zum Spitzeltum aufruft und auffordert hat in Ämtern und in Freiheit nichts zu suchen!

  • Ist ja irgendwie tröstlich, dass es die autoritären Liebhaber des Denunziantentums nicht nur in Deutschland gibt.

  • Schweizer ticken langsamer zumal Sexismus und Gewalt gegen Frauen schon in den 80ern das Topthema war an deutschen Unitäten.

  • „unangenehme Blicke? Soll man da jetzt lachen oder weinen?!

  • Um es mal festzuhalten: In der Schweiz (!) wird man anonym (!) denunziert, wenn man „unangenehm blickt“.
    Aber die AfD ist extremistisch und demokratiefeindlich, alles klar. Habe ich voll kapiert.

    • Komisch gucken geht in Bürlün auch nicht! Extrem gefährlich wegen Ehre und so.

  • Was ich mitbekommen habe, will sich die Schweiz eng an die EU anschmiegen–
    —–Da zeigt man wohl gerne, dass man gut dazupassen könnte.

  • Wie wäre ein Meldeportal für Politiker, die hören, sehen, wenn Kollegen sich bereichern wollen, aufstacheln, spalten, oder anderweitig gegen den Wählerauftrag verstoßen???

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