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Täter war Afghane: Ein Toter, zwei Schwerverletzte bei Messerattacke auf EM-Feier

Ein Afghane sticht in der Nähe von Magdeburg auf einer EM-Party wahllos mit einem Messer um sich und verletzt drei Gäste, zwei davon schwer. Davor tötete er bereits einen anderen Mann. Nach einem Angriff auf einen Polizisten wird er niedergeschossen.

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In Wolmirstedt, einer Kleinstadt in der Nähe von Magdeburg, griff ein aus Afghanistan stammender Mann auf einer privaten EM-Party drei Gäste mit einem Messer an und verletzte zwei davon schwer. Der Täter, der später von der Polizei erschossen wurde, hatte zuvor in einer nahegelegenen Plattenbausiedlung einen Mann getötet.

Der Vorfall begann in der Plattenbausiedlung an der Straße der Deutschen Einheit, wo der Angreifer zuerst einen Mann in dessen Wohnung tödlich verletzte. Anschließend bedrohte er Personen in einer benachbarten Gartenanlage. Die Anwohner, die die Gefahr nicht erkannten, alarmierten die Polizei. Der Täter flüchtete daraufhin zum Genossenschaftsweg, wo gerade eine Fußballparty stattfand.

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Eine Polizeisprecherin bestätigte gegenüber der Bild am Samstagmorgen: Nachdem der Mann einen Polizisten attackierte, „kam es zum Schusswaffengebrauch.“ Der Täter sei „im Krankenhaus verstorben.“ Der Täter wurde von der Polizei als „südländischer Typ“ beschrieben, weitere Informationen zu seiner Identität oder seinem Motiv wurden noch nicht veröffentlicht. Nun berichtet das ZDF, dass der Täter aus Afghanistan stammte.

Laut Polizeibericht erschien der unbekannte Täter kurz nach dem Beginn des Fußballspiels im Hof des Einfamilienhauses und stach ohne Vorwarnung auf drei Partygäste ein. Die kurz darauf eintreffenden Polizeibeamten wurden sofort von dem Angreifer attackiert, woraufhin sie den Schusswaffengebrauch als letztes Mittel einsetzten.

Die Ermittlungen zu den Umständen der Tat sowie zum Mord in der Plattenbausiedlung sind weiterhin im Gange. Dieser Vorfall weckt Erinnerungen an das Attentat in Mannheim vor wenigen Wochen, bei dem ein afghanischer Flüchtling den Polizeibeamten Rouven Laur schwer verletzte, sodass dieser später im Krankenhaus verstarb.

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