BSW-Gründerin
Wagenknecht bezeichnet Brandmauer als „großes Geschenk“ für die AfD
Sahra Wagenknecht rechnet in einem Gastbeitrag in der Welt mit der Brandmauer zur AfD ab. Diese habe die Partei nur stärker gemacht. Dass ihre Partei sich an einer Anti-AfD-Koalition beteiligt hat, nennt Wagenknecht einen „Anfängerfehler“.
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BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht äußert sich in einem Gastbeitrag in der Welt zur Brandmauer. Sie sieht in der Brandmauer zur AfD ein Geschenk für die in Umfragen mittlerweile stärkste Partei. Denn die durch die Brandmauer entstehenden Anti-AfD-Koalitionen, deren einzige Gemeinsamkeit die Ablehnung der AfD ist, enttäuschen die Wähler – und diese gehen dann zur AfD. Dass sich AfD-Wähler den Brandmauerparteien zuwenden, ist laut Wagenknecht „schwer vorstellbar“.
Darüber hinaus bewahrt die Brandmauer die AfD davor, dass interne Widersprüche sichtbar werden. Konkret nennt Wagenknecht dabei die Wehrpflicht, die in der Partei sowohl befürwortet als auch abgelehnt wird, die Rente, bei der ein Teil der Partei diese kapitalgedeckt gestalten will, während ein anderer Teil diese nach österreichischem Vorbild reformieren will, und dass die Partei die Rüstungsausgaben massiv erhöhen, aber keine neuen Schulden aufnehmen will. Dadurch, dass die AfD diese unterschiedlichen Positionen vertreten kann, wird die Partei für viele Wähler attraktiv, was nur so lange funktioniert, bis sich die Partei in eine Richtung entscheiden muss.
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Einen großen Fehler sieht Wagenknecht auch darin, dass die Partei von der Gründung an das
„Nazi-Etikett“ erhielt, obwohl es sich um eine konservative Professorenpartei ohne Rechtsradikale handelte. Doch durch das „Nazi-Etikett“ zogen sich die Bürgerlichen in der Partei zurück, während die Extremisten angezogen wurden. „Auch deshalb hat die AfD heute weit mehr Rechtsextremisten in ihren Reihen als vor zehn Jahren, und diese Leute haben auch mehr Einfluss in der Partei“, schlussfolgert Wagenknecht.
Den Eintritt des BSW in die Thüringer Koalition mit CDU und BSW bezeichnet Wagenknecht als „Anfängerfehler“ einer Regierung, „deren einziger gemeinsamer Nenner darin bestand, die AfD von allen politischen Funktionen fernzuhalten“. Wagenknecht gesteht sich ein, dass ihre Partei mit dieser Koalition die eigenen Wähler enttäuscht hat. Zukünftig will das BSW sich an Koalitionen, deren einziges Ziel es ist, die Brandmauer aufrechtzuerhalten, nicht beteiligen.
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Als „demokratische Alternative“ zur Brandmauer schlägt Wagenknecht eine Expertenregierung vor. In dieser sollten dann nicht Parteivertreter, sondern kompetente Personen sitzen. Für Vorhaben müsste sich dann diese Expertenregierung immer neu Mehrheiten im Parlament suchen. „Ein solches Modell gäbe der parlamentarischen Demokratie eine neue Chance“, wirbt Wagenknecht für ihren Vorschlag.
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Ich stimme Frau Wagenknecht nicht zu. Es ist nicht die Brandmauer, welche die AfD groß macht, ganz im Gegenteil sie bremst sie noch aus. Es sind vielmehr die schlechte Regierungspolitik, die Lügen und mangelnden Perspektiven, welche die Menschen mangels anderer Alternativen die AfD wählen lassen. In Thüringen sind auch schon wieder ein sehr großer Anteil der BSW Wähler bei der AfD gelandet.
Dafür hat die SED-Mauermörderpartei regen Zulauf. Das muss man sich mal vorstellen.
Es wäre überzeugender, sie würde mehr über das sprechen, was ihre eigene Partei programmatisch zu bieten hat, als eine andere Partei zu analysieren.
Sie hätte es werden können, die zweite große Opposition, aber der Wunsch den anderen in die Gruben zu folgen war stärker!
DAS BSW hat mittlerweile auch den Modergeruch des Altparteien Kartells in den Klamotten hängen und diesen bekommen sie nicht mehr los, der Zug ist Abgefahren!
Als alter Parteikader sieht Fr. Wageknecht die Welt durch die Brille der Parteiinteresssen und kann sich so nicht vorstellen, dass es Politiker geben kann, welche die Interessen Deutschlands als ihr oberstes Ziel setzen.
Eine kluge Frau – nur leider eine extreme Kommunistin!
Dennoch hat sie mit vielen Dingen absolut recht – nur ihr Lösungsansatz sagt mir meist nicht zu. Ändert aber nichts am Problem, welches sie anspricht!
Kommunistin bleibt immer Kommunistin! Einmal DDR reichte mir! Hier in Deutschland brauchen wir Politiker wie Ludwig Erhard mit Weitblick und auf das Wohl des Volkes gerichtet!
Ich bin mittlerweile ein Freund der Brandmauer. Sie schützt die AFD vor spaltenden, zersetzenden Einflüssen.
„…Darüber hinaus bewahrt die Brandmauer die AfD davor, dass interne Widersprüche sichtbar werden. Konkret nennt Wagenknecht dabei die Wehrpflicht, die in der Partei sowohl befürwortet als auch abgelehnt wird…“
Der Widerspruch lässt sich dadurch erklären, das viele AFD´ler einfach der jetzigen Regierungsmacht nicht zutraut, mit den Soldaten sorgsam umzugehen und sie Ideologiefrei auszubilden. Grundsätzlich ist die AFD schon für eine funktionierende Bundeswehr. Rüdiger Lucassen, der sich kürzlich pro BW aussprach und dabei sogar Höcke öffentlich angriff, ist ein Beispiel, das sie bestimmt im Kopf hatte. Aber sie können halt wegen der Brandmauer nicht spalterisch aktiv werden und die AFD kann das dann intern klären.
Schlaftablette Lucassen ist in der AfD Gott sei Dank höchst umstritten. Nach der nächsten Wahl ist er weg vom Fenster.
SW liegt mit ihrer Einschätzung meilenweit daneben . . . . wenn die AfD heute rechtsextremistisch wäre, dann war die CDU und die CSU vor 30 Jahren gesichert rechtsextrem . . .. Zustimmen kann man ihr bestenfalls bei dem Begriff Nazi und da auch nur insoweit das es ein Fall von „Verharmlosung“ des Begriffs „Nazi“ und dem geschichtlichen Zeitraum darstellt . . .
Erwähnt werden muß in diesem Zusammenhang, das ein großer Teil der Mitglieder und der Wählerschaft der AfD früher eben CDU/CSU gewählt haben (waren die da auch schon „Nazi“?)
Was genau bedeutet „rechtsextrem“?
Mit Nationalsozialismus kann es jedenfalls nichts zu tun haben, denn der war links.
So ist es. NSDAP ….. National Sozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Das alles erklärt sich von selbst. Die DDR-Oberen und mit ihr ihre Klientel haben nach dem gleichen Strickmuster gearbeitet, wie Hitler.
Frau Wagenknecht ist mit 18 in die SED eingetreten, aus voller Überzeugung. Das sollte man nicht vergessen!
In den Augen der ehemaligen Rauchereckis auf jeden Fall. Deswegen ist die CDU ja so schlimm geworden.
Früher war es einfach nur eine uncoole Schützenfestpartei, jetzt versuchen sie auch noch, sich in die Raucherecken reinzuschleimen, indem sie zu den Toten Hosen ugly dancen und meinen, dass sie jetzt auch cool wären.
Die Leistungsträger haben sich längst abgewandt und für die Rauchereckies sind sie immer noch die Ns. Schön blöd!
Sehr interessante Sichtweise einer Postkommunistin. In demokratischen Gesellschaften ist es doch völlig normal, das unterschiedliche Ideen zur Meinungsfindung führen.
Offenbar nicht bei BSW, da gibt es nur die eine Meinung ?
Deshalb wird sich diese sogenannte Partei wahrscheinlich auch nicht durchsetzen …
Ich denke, mit dieser Analyse hat sie Recht. Ich habe eigentlich immer befürchtet, dass sich irgendwann mal eine Altpartei „opfert“, und der AfD eine Koalition anbietet, um diese dann bewusst mit schlechter Arbeit zu sabotieren.
Für die andere Partei (egal welche) wäre es nur ein Scheitern von vielen, das bald vergessen wäre. Aber über die AfD würden alle Normalos sagen „Das einzige Mal mit der AfD war ein Reinfall, also nie wieder“, und auch viele überzeugte Idealisten würden sich abwenden.
Gut, dass sie nie auf die Idee kamen, und jetzt ist es eh zu spät. Die AfD hat völlig berechtigt ihr (positives!) Alleinstellungsmerkmal, und die anderen können in DIESER Frage niemals zurückrudern. So wird es gehen, bis irgendwann die absolute Mehrheit erreicht ist.
Man wird der AfD nie gestatten, irgendwo die absolute Mehrheit zu haben, und selbst wenn es so käme, dann hätten wir einen Bürgerkrieg, weil die Linken so weit jenseits der Realität sind, daß man mit denen nicht mehr reden kann. Hinzu kommt, daß der ganze Staatsapparat linksdurchseucht ist.
Liebe Sahra in Westen Deutschland bist du laut aktuellen Umfragen bei 3 %. Also deine Brandmauer hat deiner BSW nur geschadet. Es hätte was werden können, so wird es aber nichts. Selbst schuld!
BSW hat nur relevante Wähler bekommen, weil aus dem Anti-Corona-Spektrum gewählt wurde. Die Leute haben jetzt hoffentlich gemerkt, dass sie getäuscht wurden. Bei den nächsten Wahlen verschwindet diese Partei wieder im Nirvana.
piraten 2.0
Frau Wagenknecht hat Recht. Durch die Brandmauer und die (vergeblichen) Versuche, die blaue Partei zu verbieten, gewinnt diese an Zuspruch.
A hat gesagt
B hat gesagt
C hat gesagt
D hat gesagt
Und ich bin weg, mir ist das zu blöd.
Man kann wirklich alles verdrehen.
Man kann sogar der AfD die Schuld in die Schuhe schieben, wenn die Menschen sich von dieser ideologischen Brandmauer abgestoßen fühlen.
Das BSW ist angetreten die Opposition zu spalten und den Regierenden die Macht zu erhalten. Schön zu sehen in Thüringen und Brandenburg.
Das System hat gehofft, dass dadurch die AfD ‚an Kraft verliert‘. Man hat Wagenknecht im Staatsfunk hofiert. Nun hat man erkannt, dass es nicht funktioniert hat und diese Damen ist raus aus den kontrollierten Staatsmedien. Sie wurde einzig und allein dazu benutzt, die Opposition zu spalten und niedrig zu halten.
sie hat gute ansätze aber hier liegt sie falsch. afd ist stark weil die leute die schnauze voll haben.
Schlau ist ja schon die Sarah. Aber jetzt nach Hause, den greisen Gatten pflegen.
Als mittlerweile gescheiterte Neupartei kommen ihr nun diese Erkenntnisse. Es bringt aber nichts mehr, sie hat ihre Chance vertan und sich überall wo es ging mit den teilweise korrupten Altparteien ins Bett gelegt und die versprochene Erneuerung damit blockiert. BSW braucht keiner mehr. Eine Expertenregierung wird es auch nicht geben, denn CDU und Grüne könnten da ja keine einzige Position besetzten, denn die haben keine Experten oder qualifizierte Kandidaten, alles nur treue und geschliffene Parteisoldaten. Die können nichts ausser dumm reden und abkassieren.
Expertenregierung? Am besten mit Follow-the-Science-Drosten. Expertentum darf niemals hinterfragt werden!
Wer Kommunismus will, wählt Frau Wagenknecht. Sie war, ist und wird auch immer eine Kommunistin bleiben.
Sie sollte sich stad verhalten. Ihr Verein will doch mit der AFD auch nicht zusammenarbeiten.
sie hat recht, sie hat sich zuerst an die erhöhung der der brandmauer beteiligt. nach wie vor sind die altparteien mit ihrer brandmauer-denkweise die besten und preiswertesten wahlhelfer der AfD. bis sie es merken, wird es zu spät sein.
Brandmauer „Geschenk“ für die AfD?
Das ist natürlich vollkommen falsch.
Ohne Brandmauer hätte die AfD noch bessere Politiker und die absolute Mehrheit.
Selbst in der eigenen Partei kann sie sich nicht durchsetzen, wie schon bei den Linken nicht. Sie sollte lieber schweigen, ihre Intelligenz wurde eh immer maßlos überschätzt.
Brandmauer? Die sind wahnsinnig geworden die CDUler! Beispiel: Kunkel – Bürgermeister von Eltville, hat auf X die Nacht gepostet “ Die AfD will Weihnachten abschaffen!“ ! Einfach mal so, ohne jede weitere Erklärung! Könnte Apollo da mal nachhaken? Danke
Gehen das „Undemokratische“ ist auch das Böse gut.