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Standortkrise Deutschland

VW verschärft Sparkurs und kündigt fast alle Tarifverträge auf

Seit 2024 fährt Volkswagen einen eisernen Sparkurs, der jetzt noch verschärft wird: Der Konzern hat angekündigt, fast alle Tarifverträge zum Ende des Jahres aufzukündigen. Damit kommen harte Sparmaßnahmen auf die Beschäftigten zu.

Von

IMAGO/Darius Simka

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Volkswagen befindet sich in der Krise und führt seit Jahren einen rigorosen Sparkurs – nun hat die Konzernleitung diesen noch weiter verschärft: Bei einem Überprüfungsgespräch mit dem Betriebsrat und der IG Metall hat sie am Mittwoch zehn Tarifverträge, darunter den besonders wichtigen Manteltarifvertrag, aufgekündigt. Das hatte zunächst die IG Metall öffentlich gemacht, wurde mittlerweile jedoch auch durch die Konzernführung bestätigt.

Der VW-Haustarif besteht eigentlich aus 13 Einzeltarifverträgen, die nun jedoch zum Großteil zum 31. Dezember aufgekündigt werden. Der aufgekündigte Manteltarifvertrag regelt eine Vielzahl von Dingen, etwa Arbeitszeitregelungen, Zuschläge, Sonderurlaub, Ergebnisbeteiligung und weitere Leistungen. Nicht gekündigt wird dagegen die Beschäftigungsgarantie, die aktuell Teil des sogenannten Zukunftstarifvertrags von 2024 ist.

Nun sollen die Tarifverträge neu verhandelt werden. Unter anderem erwägt die Konzernspitze laut dem Handelsblatt, die geregelte Wochenarbeitszeit von 35 auf 40 Stunden zu erhöhen. Auch an anderen Stellschrauben will der Konzern wohl noch weiter sparen und deshalb mit der Arbeitnehmerseite neu verhandeln. Die IG Metall spricht im Zusammenhang mit der Aufkündigung der Verträge von einem „übles Foul“ – der Konzern wolle „in den Geldbeutel der Beschäftigten greifen“.

Der Betriebsrat spricht unterdessen von Erpressung – man erwartet eine heftige Auseinandersetzung zum Jahreswechsel. Tatsächlich endet ab 1. Januar kommenden Jahres die Friedenspflicht, auf die sich beide Parteien geeinigt hatten.

Die VW-Spitze erklärt den Schritt dagegen für notwendig: „Das wirtschaftliche Umfeld hat sich für die Automobilindustrie im Allgemeinen und damit auch für Volkswagen in den vergangenen 18 Monaten gravierend verschärft“, erklärt etwa Arne Meiswinkel, Personalvorstand der Marke VW.

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Bereits seit 2024 fährt Volkswagen einen harten Sparkurs: Konzern und Arbeitnehmerseite einigten sich damals auf den Abbau von 35.000 Stellen bei Volkswagen in Deutschland bis 2030. Gleichzeitig wurde eine eigentlich vereinbarte Entgelterhöhung von 5,5 Prozent zunächst ausgesetzt; für 2025 und 2026 entfällt zudem eine Einmalzahlung von 600 Euro. Auch bei der Ergebnisbeteiligung und weiteren Sonderleistungen wurden Kürzungen vereinbart.

Volkswagen bezifferte allein die dadurch erzielte Entlastung bei den Arbeitskosten auf jährlich 1,5 Milliarden Euro. Im Gegenzug sicherte der Konzern unter anderem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Ende 2030 zu.

bc

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119 Kommentare

  • Nicht mehr lange, dann ist VW klimaneutral.

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    • Und die Menschen arbeitslos. Zyniker würden sagen, dann hätten sie Zeit, die saubere Luft zu genießen.

      • Naja, wirklich merken tun sie aber nichts davon.
        Denn abseits davon, dass der Effekt in der Umwelt nahe 0 ist (zumindest im 0,0000000X-Bereich), sind die Leute um das Werk in Emden doch beste, frische und salzhaltige gesunde Meeresluft gewöhnt. Bessere Luft als an der Nordsee findest du in Deutschland doch fast nirgendwo.

        War aber wohl nicht gut genug, dass sie der SPD auf den Leim gegangen sind.

        Ich stelle mir die deutschen VW-Mitarbeiter vor wie in der Amazon-Serie „Die Discounter“ (YouTube)… 😀

    • Wie langfristig gewollt.

    • „Nicht mehr lange, dann ist VW klimaneutral.“
      ——-

      Im Gegenteil, nicht mehr lange, dann ist VW (wieder) ein Rüstungsbetrieb.

    • …. und CDU/CSU konform. Merz wird das Goldene Job-Center Ticket persönlich überreichen.

    • Tja und die links-grün versifften Gewerkschaften welche die E-Mobikität wollten geben den Leuten dann für die Jahrelange Mitgliedschaft eine Weste, Fahne und Trillerpfeife. Das nenne ich mal return-on-investment. Die Sachen kommen natürlich aus China so wie die neuen Autos auch…

  • Die Mitarbeiter bekommen nun das zu spüren, was ihnen die Gewerkschaften und die Linken Kartellparteien eingebrockt haben. Diese saßen immer mit der spD und den Grünen am Tisch, wenn es um Konzernentscheidungen ging und geht. Es bleibt zu hoffen, das nun endlich verstanden wird. Die Bundestagswahl rückt schließlich unaufhaltsam näher.

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    • Die Frage, die im Raum steht: wen haben die Beschäftigten denn all die Jahre gewählt?

      • Die Mitarbeiter haben DEN BETRIEBSRAT gewählt, weil sie dadurch mehr Geld aufs Konto bekamen.
        Im Vergleich zu den Arbeitnehmern in Handel und Handwerk werden diese Bandarbeiter fürstlich entlohnt.
        Und jetzt gibt die Kuh keine Milch mehr …
        Also wird es lange Streiks geben.
        Sehr gute Idee!

        • Ich bin gespannt wie lange. Durch das Aussperren fällt der Lohn auf Null, die Gewerkschaft springt ein und sichert einen Teil des Lohns ab, aber wie lange können sich die Gewerkschaften das wohl leisten in der Größenordnung von VW?

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        • Ist erst der Anfang, keine Sorge!
          Die Beschäftigten können sich schon mal warm anziehen, mit VW geht es wie mit den anderen deutschen Autoherstellern nur noch bergab.
          Bedanken können Sie sich bei den Politikern, die für die CO2 Steuer, Verbrennerverbot, Klimaneutralität und den ganzen anderen Schwachsinn einschließlich EU-Hörigkeit stehen.
          Deutschland braucht diese Entwicklung, nur so ändert sich vielleicht mal irgendwann etwas in die andere, richtige Richtung. 💙💙💙💙

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        • Die Fehler von VW selbst, sind zwar mit ein Teil des Problems. Die VW-Werke im Ausland subventionieren das Werk in Wolfsburg. Das kann sich der Konzern nicht mehr leisten. Die Gier der deutschen Belegschaft (deren Löhne überdurchschnittlich sind), mit dem ignorieren des einzigen deutschen Standortvorteils und einzigen tragenden Balkens, der günstigen Energie durch AKWs und russischen Gas, fällt ihnen jetzt vor die Füße. Man sollte schon wissen wen und was man wählt und ob man anschließend wegen den Konsequenzen der Energiepolitik überhaupt noch etwas verlangen darf. Das nennt man Eigenverantwortung. Dazu gibt es die Demokratie. Aber wenn man nur sozialistisch denkt, tritt halt das ein was denkende Menschen seit Jahren erwarteten. Lohnkürzungen durch den DGB zu fordern, wäre die richtige Reaktion nach der glorreichen Energiewende gewesen. Was glauben die Arbeiter wie sie gegen Billiglohnländer konkurrieren können? Naivität in reinster Form.

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        • Ein Betriebsrat kann keine Gehaltsverhandlungen führen. Das kann eine Gewerkschaft (oder der Mitarbeiter selbst). Ist hier sicher eh eine Soße. Bei Gewerkschaften ist es vielleicht hier ein Problem, dass es normal nur eine in einer Branche gibt. Naja, deren Verrat ist seit Jahren episch und wir werden erleben, wo das hinführt, wenn die Schafe auf einmal vor dem Abgrund stehen.

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      • Die „Guten“!

        • ……und die Verführer.

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      • Kann ich dir beantworten: SPD!

        Denn schließlich war und ist die SPD omnipräsent im Haus, weil sie die Gewerkschaft unterwandert hat und auch vor Wahlen dort das Wahlkampfmonopol hat, weil andere Parteien keinen Zutritt zum Gelände haben.

        Da wurde den Leuten dann immer das „Die SPD ist eure Partei und tut was für euch. Schaut nur auf die Gehälter, die wir rausgepresst haben.“ und die Minions haben „Bananaaaa!“ gerufen und SPD angekreuzt.

        Nun ist eben Zahltag und der Krug ist zerbrochen, nachdem jahrelang gesagt wurde, dass er mit dieser Gangart auf absehbare Zeit bricht.

        Ich habe da kein Mitleid mehr mit, denn die Preise von bei VW in Deutschland gebauten Autos sind jenseits von Gut und Böse – nur damit die IG-Metall und die SPD fürstlich Geld dran verdienen. Wenn die SPD nun dort zurechtgestutzt wird und die neuen Modelle wieder Volkswagen, also „für das Volk bezahlbar“, werden, ist das gut für uns alle.

        Der ID.Tiguan könnte das erste Modell werden, das profitiert…

        • @Earp4:

          Ich verstehe deine Frage nicht.

          0
        • Das ist doch ein Elektrokarren?

          0
    • Schnief, schnief…

  • Bei den niedersächsischen Kommunalwahlen haben SPD und Grüne wieder gut abgeschnitten.

    • @Resultant
      Weil gute AfD Kandidaten von vornherein ihres passiven Wahlrechts beraubt wurden.

  • Einfach keine VWs mehr kaufen.

    • Die Preise für VW Modelle sind für das durchschnittliche Einkommen unbezahlbar geworden.
      Also fällt der Absatz jedes Jahr weiter.

      • „Wenn die sich keinen VW mehr leisten können, sollen die doch BYD fahren“; frei nach Marie Antoinette; wenig später enthauptet. Den brauchte sie eh nicht zum Denken.

        -14
    • Gute Idee, dann werden wieder Leute eingestellt und die Löhne steigen wieder,

      • Was redest du da? Ich bin auf jeden Fall im Team „Deutsche Unternehmen stärken, weil das uns allen hilft“, aber warum soll man diese kranken SPD-erpressten Gehälter von ungelernten Bandarbeitern bezahlen, nur damit die SPD immer weiter fordert und fordert?

        VW benötigt einen Reset in Deutschland, damit die Preise wieder konkurrenzfähig sind, nachdem die völlig ausgearteten Gehälter/Arbeitszeiten wieder zur Normalität zurückgefunden haben.

        Sind die Gehälter wieder normal, dadurch die Preise wieder konkurrenzfähig, steigt automatisch wieder die Nachfrage nach den Autos und damit werden dann auch wieder Mitarbeiter zur vernünftigen Löhnen eingestellt. Es wird aber sicher kein weiterer Arbeitsplatz gerettet oder neu geschaffen, wenn der Konzern aufgrund der utopischen Lohn- und Energiekosten wankt, sich aber eine weltfremde SPD-Gewerkschaft hinstellt und NOCH höhere Löhne usw. fordert.

        • Der Lohnanteil an einem Fahrzeug liegt heute in der Industrie bei deutscher Produktion nur noch bei 15-18 %, während er vor wenigen Jahren noch bei >20 % lag, die Arbeitnehmer haben folglich ihren Anteil zu Effizienzsteigerungen bereits weit überproportional geleistet.

          Nichtdestotrotz wird und muss die 35 h/Woche kippen, ohne Lohnausgleich.

          Der IGM schlägt nun entgegen, dass sie sich in wirren Vertragskonstrukten vergangen hat, anstelle in den guten Jahren eine saubere und nachhaltige Grundgehaltsanpassung zu verhandeln. Wirft man einen Blick auf die Reallohneinbußen in der Automobil- und Zulieferindustrie, so liegen diese durch den bereits erfolgten Wegfall vieler Vergütungsbestandteile heute schon weit über dem Durchschnitt. Wenn man noch einen Job hat.

          Gefordert ist in erster Linie die SPD, aus ihrer Blockadehaltung und Umverteilungsphantasie herauszukommen und die Themen Klima/CO2, Bürokratie, Sozialabgaben alle ad acta zu legen.

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    • Habe ich noch nie gemacht. Noch nie ein deutsches Autos gekauft. Ich finanziere doch nicht das IGM-Disneyland.

    • Und sofort alle Werkstore blockieren mit brennenden Autoreifen! Und einen Weihnachts-Bonus von 25.000 € pro Nase erstreiken! Nur so kann man die Wirtschaftsbosse besiegen! „Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé ! Moment mal…

    • Doch.
      Erst recht VWs kaufen, aber schauen wo das Modell gebaut wird und eben die Modelle kaufen, die NICHT in Deutschland gebaut werden und dementsprechend einen vernünftigen Preis haben.

      ID.Polo zeigt bei der Preis-Leistung bereits, was möglich ist, wenn in der Preiskalkulation keine SPD mit ihren weltfremden Gewerkschaften berücksichtigt werden muss. Der kommende ID.Up geht dann sogar unter die 20.000€ – ebenfalls, weil er nicht im SPD-Deutschland, sondern in Portugal produziert wird.

      Das darf gerne so weitergehen, damit unsere Straßen wieder deutlich mehr VWs sehen und die SPD und deren Gewerkschaften ausbluten.

      • Noch mehr Elektrokarren?

        • @ Spanien…3: Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Aber ob Elektro wirklich die Rettung für unsere Autoindustrie sein wird? Das können andere sicher nicht besser, aber ganz sicher billiger. Falls Rettung noch möglich ist dann nur durch Druck auf die politische Ebene: Weg mit den Verbrennereinschränkungen, weg mit den Subventionen für Elektro.

          3
        • Es war nur ein Beispiel, um zu zeigen, dass man inzwischen deutsche E-Autos zum vernünftigen Preis bekommt und nicht nur das Regalfach mit dem Schild 55.000€+ als Auswahl hat, wie es noch vor wenigen Jahren war.

          Fährt man wenig Autobahn kann ein eAuto sehr lohnenswert sein – und für die, die wirkliche tägliche Strecken von 100km aufwärts fahren, gibt es ja weiterhin vernünftige Verbrenner. 🙂

          Die Akkus halten inzwischen problemlos 600.000km und mehr („halten“ in Form von „mindestens 60% Kapazität“), was kaum ein Verbrennermotor schafft. Der Hauptkritikpunkt an eAutos wegen der Angst um „neuen Akku nach wenigen Jahren kaufen müssen“ gibt es nicht mehr. Garantie auf den Akku hat man inzwischen auch 8 Jahre bzw. 160.000km.

          2
        • @Earp4:

          Nachtrag, wegen der Zeichenbegrenzung in meinem Vor-Post:

          Du hast recht, dass die Meisten es nicht besser, aber billiger können, aber du sagst es ja selber: „Billiger“ – und nicht „günstiger“.

          Vergleichen tun die meisten Menschen immer nur den Neuzustand, ohne die Nebeneffekte und Langzeit zu berücksichtigen, was gerade bei lang in Nutzung befindlichen Dingen, wie einem Auto, gravierende Auswirkungen haben kann.

          Man kann z.B. den (wie sich die Fachleute einig sind) sehr guten ID.Polo von VW nehmen und diesen gegen den BYD Dolphin Surf stellen, da dieser der „China-Konkurrent“ ist. Man spart 3.000-4.000€ beim Kauf, hat aber einen DEUTLICH höheren Stromverbrauch, weil die Chinesen keine Effizienz können und zahlt auf 10 Jahre und 15.000km im Jahr mindestens 6.000€ mehr für Strom.
          Man fährt also das teurere Auto, das dazu dann noch in der Verarbeitung DEUTLICH schlechter als das deutsche Auto ist, viel schlechtere Assistenzsysteme hat (oder ganz fehlend) usw.

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        • @Earp4:

          „Rettung“ ist immer die Frage nach dem langfristigen Ziel.

          Ich bin kein Öko-Anhänger (ganz im Gegenteil), aber nachdem die eAutos inzwischen die Kinderkrankheiten hinter sich haben und für 80% der Leute alltagstauglich sind (300km mit einer Ladung für Einstiegsmodelle ist für 80% der Leute ausreichend, da sie am Tag nur 20-60km fahren), ist es eine sehr gute Lösung, um von den Konflikten im Nahen Osten unabhängig zu werden.

          Wir erleben es ja derzeit wieder, was hier wirtschaftlich los ist, nur weil irgendwelche „Religion des Friedens“-Typen eine Meerenge terrorisieren und bei uns alle Preise durch die Decke gehen. Der Strom kann aus allen möglichen Quellen kommen – aber ist unbeeindruckt von Mullahs.

          Und bei den Akkus macht es auch Sinn auf die kostengünstigeren und langlebigeren LFP-Akkus (wie in PV-Anlagen) zu setzen, damit wir keine Kinderarbeit im Kongo brauchen (was bei den teuren NMC-Akkus nötig ist) usw.

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      • Der ID.Up ist KEIN Auto sondern eine motorisierte Seifenkiste.

        Man, man, man.

  • Jetzt geht VW den Kurs, unter dem die meisten Beschäftigten in der freien Wirtschaft seit Schröders „Agenda 2010 „ zu leiden haben. Outsourcing, Billiglöhne befristete Verträge und keine Tarifbindungen mehr. Herzlichen Glückwunsch allen Altparteien. Sie haben es geschafft auch die letzten beiden Branchen (Metall + Chemie), die noch gute Löhne bezahlt haben, in die Krise zu treiben.

    • Allen voran ist es die SPD schuld, mit ihren Gewerkschaften, wo weltfremde Leute in verantwortlichen Positionen versorgt sind, die noch nie im Leben gearbeitet haben und nicht einmal den Verkaufspreis eines Lutschers kalkulieren können.

      Eine Frau Benner z.B….

      Früher zu Zeiten des Wirtschaftswunders usw. saßen noch Malocher in den Positionen, die fair mit den Arbeitgebern verhandelt haben und eben wussten, was die Stunde geschlagen hat. Lief es gut, haben sie mehr Gehalt gefordert, lief es schlecht, haben sie es verstanden und haben ihre Mitglieder auf „Faust in der Tasche“ eingeschworen, damit der Arbeitsplatz erhalten wurde, bis es wieder lief.

      Diese heutigen SPD-Versager haben aber 0 Ahnung und kapieren es nicht, dass ihre „Kindergarten-Trillerpfeifen für 10% mehr Gehalt“ fehl am Platz sind, wenn die Wirtschaft im Sinkflug ist und der Arbeitgeber eh schon gucken muss, wie er über die Runden kommt.

      Nun ist in diesen Branchen eben Zahltag.

  • Das kommt davon wenn man Ideologie anstatt Betriebswirtschaft betreibt!

    • Und ein Klima schützt, das nicht geschützt werden kann, zumindest nicht so wie jetzt.

  • Go woke, go broke.

    Gute Zeiten für Rentner, in WOB, HE, und GF billige Altersresidenzen zu erwerben.

    Detroit liegt nun am Mittellandkanal.

  • Passt doch alles. Dann haben die VorständInnen künftig genug Parkplätze zum Abstellen ihrer Fahrräder.

  • VW, das war immer eine Welt für sich! Das habe ich in drei Jahrzehnten Autoindustrie immer wieder erlebt. Bei allem Wohlwollen den VW-Kollegen gegenüber: Das KONNTE so nicht weitergehen.

  • Lastenräder und Kriegswirtschaft = VW

  • Soeben meinen fünften BYD gesehen. VW ist erledigt.

    • Und Nummer sechs gleich hinterher. Auf einer Fahrt von 15 Kilometern zwei BYDs gesehen.

  • EILMELDUNG: Cariad streicht nochmals 1.000 der verbliebenen 4.300 Stellen.

  • wurde aus ideologischen Gründen totgeritten. Und alle haben sie Beifall geklatscht und gut und richtig gewählt. Doch jetzt ist der Geruch der Verwesung bei der wertschöpfend tätigen Belegschaft angekommen. Das Erwachen, so es denn überhaupt eines gibt bzw geben wird, das kommt zu spät.

    Wolfsburg –> Detroit Rock City

  • Hier wird viel über die VW-Arbeiter geschrieben. Ich gönne denen alles was sie mal hatten, aber damit ist es vorbei. Nur haben das diese einstmals Privilegierten noch nicht verstanden, wie auch die letzte Wahl im Autostandort Ba-Wü gezeigt hat. Da gibt es noch riesige Wählerpotentiale für die AfD, leider wird auch die AfD die Fabriken nicht wieder zurück holen können. Die Kinder der besagten Arbeiter werden sich mit schlecht bezahlten Dienstleistungsjobs begnügen müssen und wehmütig an ihre materiell abgesicherte Kindheit zurückdenken.

    • Jetzt wird der Spiess umgedreht

  • Niedersachsen, Rot Grün und Autos. Finde den Fehler.

  • Schön alles auf Strom umstellen
    Autos, Wärmepumpe, digitales Geld usw.
    Wenn dann dank Dunkelflaute Stromausfall kommt, geht in Deutschland gar nichts mehr.
    Ein EMP und wir sind wieder im Jahre 1800.
    Es ist so Sinnvoll Gas in Strom zu wandeln, damit man dann mit Strom Heizen kann. 🥳

  • Wann kommt der Aufschwung der Aktie? Noch warten bis Januar?

    -10
  • Warum hat sich der Porsche-Clan, als Eigentümer, nicht schon vor Jahren gegen die herrschende Politik gewandt? Weil der Konzern auch außerhalb Ds gut existieren kann. Politik und Gewerkschaften jedoch haben sich schwer verkalkuliert. Obwohl; Ein Teil der Parteien, mindestens die Grünen wollten es ausdrücklich genau so.

    • Nicht vergessen, Merkel hat die Sperrminorität von Niedersachsen als Porsche VW übernehmen wollte, nicht fallen lassen. War alles Absicht. Von langer Hand geplant.

      So wie KUKA-Verkauf an Chinesen (Industrieroboter – war führend in Industrie 4.0), Putzmeister(Chinesen), Datagroup (Heuschrecke), WMF (gleiche Heuschrecke wie Datagroup), Vaillant (USA, Habeck hat Verkauf genehmigt), Lamy, EBM-Papst (wurde an US-Firma verkauft),…. Alle Firmen, die gut sind werden verkauft und Wissen und Geld herausgezogen, Leute entlassen. Wie geplant. Deutschland komplett zerstören und mit Schulden überhäufen und anderen Problemen.

  • In diesen unseren Zeiten kann nur ein Typ82 VW retten.

    • Es wird ein Drahtesel werden oder Eselskarren; mit vergoldetem VW Logo.

      -10
      • Vermutlich eher Panzer und Geländewagen.

        • Keine Familien- und Lastenräder???

          Schade!

          0
        • Dann wird es der Iltis

          -4
        • Ich habe gestern schon mal die Farbe meines „Leo II“ gewählt; Rosa-rot.

          -7
        • Hahahaha. Mal schauen wie lange diese Hallen stehen werden.

          -7
  • Die Leiharbeiter bei VW titulieren das Festpersonal scherzhaft als „Beamte“. Das sagt alles!

    • Die Aussage vom Autoexperten Dudenhöfer : Behörde V W

      • Herr D. ist in großen Teilen der Industrie nicht wirklich für Kompetenz angesehen, sondern redete, besonders in seiner früheren Verwendung, zu oft der Politik nach dem Maul.

  • Das ist ein Signal an den gesamten Standort. Gewerkschaften und Tarifbindung sind überholt, nicht finanzierbar, nicht leistbar. Das Geld muss im internationalen Wettbewerb verdient werden. SPD und Gewerkschaften -Afuera! Bin gespannt wann Erkenntnisse zum Sozialstaat kommen.

    • @Idfis
      Und die arbeitende Bevölkerung wird dann mit Mindestlohn abgespeist und muss aufstocken? Das kann es wohl nicht sein. Im Verhältnis zu den Preisen in Deutschland (Miete, Energie, Lebensmittel), verdienen viele Menschen schon jetzt viel zu wenig.

      • Ein Unternehmen muss Produkte produzieren, die Käufer finden. Hierfür ist Preis und Leistung entscheidend. Hinzu kommt, dass ein Unternehmen Gewinn machen muss, sonst rentiert sich das Risiko der Unternehmung nicht. Aktuell gibt es für eine risikolose 10 jährige US Staatsanleihe über 5% für eine deutsche 10 jährige 3,66%.
        VW muss diese Rendite plus Risikoaufschlag, plus Aufwandsentschädigung erwirtschaften. Das tun sie bei weitem nicht. Tätigkeiten die nur Geld kosten nennt man Hobby oder Freizeitgetaltung dafür gibt es keinen Lohn oder Aufstockung. Die arbeitende Bevölkerung muss halt an Produkten oder Leistungen arbeiten die profitabel Zu vermarkten sind und nicht vom Sozialismus träumen.

        • …hab kürzlich gelesen, die chinesischen Autobauer haben eine durchschnittliche Marge von 1%…

          0
  • Ein bisheriges Argument für die erhöhten Verkaufspreise von VW-Fahrzeugen in Deutschland (ja, Deutschland, nicht überall in der EU und schon gar nicht auf allen anderen Absatzmärkten) waren die hohen Lohn- und Lohnnebenkosten.

    Das zieht nun endgültig nicht mehr, jegliche gut gemeinte Akzeptanz dieses Preiszuschlags (ich tue was gutes für die heimischen Hersteller) ist obsolet.

    Das war’s endgültig mit VW. Das rettet nichts, zerstört aber den Rest. Gute Nacht Wolfsburg, die andern Standorte in D sind eh schon lange abgeschrieben worden.

  • ein schwerer Schlag für die „Großverdiener“ dort. Ausgenommen sind aber die „Macher“ dort, die „Erfolgprämien und Boni“ bleiben bestehen. Was die Preise bei VW noch mit einem Wagen fürs Volk zutun haben, weiß wohl nur VW selber. Evtl. eine einschneidende Erfahrung für die VW Beschäftigten, wenn dort die Löhne an die in der freien Wirtschaft angeglichen werden. Für die Hälfte arbeiten, das aber länger pro Woche und in Lebenszeit. Kann es nur als Erfahrungswert weitergeben: als KFZ Mechaniker, der gern Familie und Freunden bei Autoproblemen hilft, ist VW mein Einsatzgebiet mit den meisten Defekten. Weil Teile verbaut werden die qualitativ minderwertig sind. Gewinne stehen ganz oben, Qualität ist uninteressant. „Immer nur (teure) original Teile verwenden“, alles andere minderwertig. Nö, kann ich nicht bestätigen, eher im Gegenteil. Beispiel: Koppelstangen. Die Kugelgelenke in Kunststoff laufend. Bei „billigen“ Nachbauten sind diese aus Metall. Aber der VW Gläubige glaubt eher an VW Teile.

    • BMW streicht jede fünfte Managerstelle.

      • Die benötigt man ja auch nicht für die Produktion.
        Die kosten nur.

    • Mercedes nicht anders!
      Originalteil hält ein Jahr. Ersatz 8 Jahre…

  • So schade das ist für die MA, das gibt vw vielleicht eine Überlebenschance

  • Und wieder verraten die IGM, der BR und dahinter die SPD die Beschäftigten!

    Für mich ist das ein abgekartetes Spiel, ein Tarifvertrag wird nicht von heute auf morgen gekündigt, da weiß der BR Wochen vorher Bescheid, gerade in einem Unternehmen mit so hoher Organisationquote, wo jede Information frühzeitig an die Presse durchgestochen wird. Bei einer TV-Kündigung soll das nun nicht im Vorfeld bekannt gewesen sein?

    Wer sich eingehend mit der Art und Abfolge der einzelnen Schritte in den letzten zwei Jahren dieses Dramas beschäftigt, der kann durchaus eine gemeinsame Roadmap der Beteiligten erkennen.

    Seitens IGM und BR kann man deshalb alles Opponieren nur als eine leidige Show einstufen, die dazu dienen soll, den Mitarbeitern Aktion und Unterstützung vorzutäuschen und die Beitragszahler bei der Stange zu halten.

    Vollkommen untätig bleibt jedoch die Politik, allen voran die SPD, denn die Hebel zur Standortsicherung liegen in Berlin und Brüssel.

    • Wie denn Standortsicherung? Staatshilfe? Zölle auf China-Autos? Ach so: Aufhebung des Verbrennerverbots. Dadurch wird in China aber kein einziges VW-Auto mehr verkauft.

      • Mehrgleisig:
        Zwang für chinesische Investments in Europa zu einem lokalem, europäischen JV-Partner, der, wie in China, 51 % halten muss – mit europäischer Aktionärsstruktur dahinter (Verwässerung betrachten).

        Lokalisierungsanteil >80 % für die europäische Fertigung sowie hohe Zölle für Teile, Komponenten, SKD, CKD und FBU aus China.

        Parallel müssen hier dringend die Energie- und Bürokratiekosten runter,

        Personalkosten sind eigentlich sekundär, aber angesichts der verfahrenen Situation überall der einzige kurzfristig einstellbare Hebel, der den Unternehmen noch übriggeblieben ist. Dies jedoch ignoriert die Politik, vorderst die SPD, in Gänze!

    • …eben DESHALB kann es auch keine Friedenspflicht geben!

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