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3,6 Prozent

Vernichtendes Urteil für Lauterbach: Nur eine verschwindend geringe Minderheit nutzt die elektronische Patientenakte

Trotz automatischer Anlage der ePA für die meisten der rund 75 Millionen gesetzlich Versicherten nutzen bislang nur wenige ihre Akte aktiv. Der Nutzungsanteil liegt gerade einmal bei 3,6 Prozent.

Gerade einmal 3,6 Prozent der gesetzlich Versicherten greift aktiv auf ihre ePA zu (IMAGO/BREUEL-BILD)

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Nur eine sehr kleine Minderheit der gesetzlich Versicherten nutzt tatsächlich ihre elektronische Patientenakte (ePA), um etwa Befunde einzusehen, ältere Unterlagen zu hinterlegen oder den Kreis der zugriffsberechtigten Ärzte einzugrenzen. Nach Angaben mehrerer großer Krankenkassen, die zusammen deutlich mehr als die Hälfte des Versicherten repräsentieren, bleibt die Nutzung damit weit hinter den Erwartungen zurück. Gemessen an der Gesamtzahl der eingerichteten Akten erhöhte sich der Anteil der aktiv verwendeten ePAs seit Juli 2025 lediglich von 2,6 auf nun 3,6 Prozent.

Die Erwartung, dass die seit Oktober 2025 geltende Pflicht für Praxen und Kliniken, relevante Unterlagen automatisch in die ePA einzustellen, einen deutlichen Schub bei der aktiven Nutzung auslösen würde, hat sich damit nicht erfüllt. Bei der Techniker Krankenkasse (TK), der größten deutschen gesetzlichen Krankenkasse, existieren rund 11,5 Millionen elektronische Patientenakten, von denen derzeit etwa 850.000 von Versicherten aktiv genutzt werden. Im Vergleich zu Juli 2025 entspricht dies lediglich einem Plus von rund 100.000 aktiven Nutzern.

Die Barmer verzeichnet nach eigenen Angaben rund 8 Millionen angelegte ePAs, von denen momentan ungefähr 440.000 regelmäßig verwendet werden, was einem Anstieg um etwa 190.000 Versicherte innerhalb des betrachteten Zeitraums entspricht. Bei den elf Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) sind insgesamt etwa 26 Millionen ePAs eingerichtet; rund 365.000 Versicherte haben inzwischen eine persönliche Gesundheits-ID aktiviert, die den Zugriff auf die elektronische Akte überhaupt erst eröffnet. Gegenüber dem Sommer bedeutet dies einen Zuwachs von rund 165.000 Versicherten, bleibt aber auch hier im Verhältnis zum Gesamtbestand deutlich überschaubar.

Nach der Gesundheitsreform der Ampelkoalition haben die gesetzlichen Krankenkassen zu Beginn des Jahres 2025 für fast alle Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte (ePA) eingerichtet, sofern diese nicht ausdrücklich widersprochen haben. Dies betrifft ungefähr 70 von insgesamt gut 75 Millionen gesetzlich Versicherten und macht die ePA faktisch zum Standardinstrument der Dokumentation. Seit dem 1. Oktober 2025 gilt zusätzlich die Pflicht für niedergelassene Praxen und Krankenhäuser, sämtliche wesentlichen Behandlungsinformationen – etwa Laborwerte, bildgebende Befunde, Arzt- und Entlassbriefe sowie Operationsberichte – in dieser Akte digital zu hinterlegen, sodass behandelnde Leistungserbringer auf diese Datensätze zugreifen können.

Zugleich haben Versicherte die Möglichkeit, über die App ihrer jeweiligen Krankenkasse auf ihre ePA zuzugreifen, sind hierzu jedoch nicht verpflichtet. Erst über diesen digitalen Zugang können Patienten im Detail steuern, welche Ärzte welche Informationen einsehen dürfen. Gerade hochsensible Angaben, die potenziell stigmatisierend wirken können, wie etwa eine HIV-Diagnose, ein Schwangerschaftsabbruch oder bestimmte psychische Erkrankungen, lassen sich so gezielt verbergen und ausschließlich für die eigene Ansicht freihalten. Darüber hinaus erlaubt ein Blick in die elektronische Akte auch die Kontrolle darüber, welche Leistungen Ärzte gegenüber der Krankenkasse abgerechnet haben.

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83 Kommentare

  • „einem Plus von rund 100.000 aktiv Nutzenden.“

    Könnt ihr bitte die unterschwellige Genderei sein lassen? Es sind sind immer noch aktive Nutzer. Oder liegt es an der falschen KI oder an copy and paste?

    153
    • Richtig! Nach „Nutzenden“ hab ich aufgehört zu lesen. Unmöglich sowas!

      • AN ist inzwischen voll auf Linie.
        Kann man sich sparen.

      • Wie ist der Plural von: Kacker?
        Die Kackenden.
        Lustig, gelle?

    • Ich wäre da mal vorsichtiger.
      Es hat Patienten, die schwer erkrankt sind und auf Medikamente angewiesen sind.

      Für einen Notarzt ist es sehr sinnvoll, wenn er einen bewusstlosen Patienten nach einem Autounfall mit Hilfe der elektronischen Patientenakte besser behandeln kann.

      Denn: Wie soll er einen bewusstlosen Patienten befragen?

      Ich benutze die ePatientenakte, da ich nur Vorteile für mich sehe.

    • Das ist einfach nur der Plural…

      -55
      • der plural von *der nutzer* ist *die nutzer*.

      • nicht ganz: der Nutzer (Singular) – die (alle) Nutzer, alternativ: die Nutzenden (Plural)

        • „Nutzenden“ ist doch woke Gängelung.
          Warum lassen wir uns von blaugefärbten und grüngefärbten Möchtegern-Germanisten sagen, wie wir zu reden haben???

          1
  • Knapp eine Stunde Mehrarbeit pro Tag fuer mich als Arzt, das geht von der Behandlungszeit ab.

    • Meine ist gelöscht. Kann man bei den meisten Krankenkassen auch Online oder über Krankenkassen-App löschen.

    • Bitte die Patienten über diesen Bruch des Artztgeheimnisses aufklären und dazu anzuhalten, der ePA zu widersprechen. Kann jeder bei seiner kranken Kasse verlangen, die ePA zu löschen!

    • Wir haben es unserer Krankenkasse bereits im Vorfeld, wo es noch gar keine Patientenakte gab, mit Androhung von Anwalt verboten solch einen Dreck anzulegen.

      Die Bestätigung kam innerhalb von 14 Tagen, das sie keine anlegen !

      Warum haben wir uns dagegen gestemmt?
      Ganz einfach, weil Teile der Verwaltung ausgelagert werden und wir der Meinung sind, das die Grundregeln des Datenschutzes nicht eingehalten werden.
      Was geht einem z.B. Vertretungsarzt oder anderen meine Krankenvorgeschichte an?
      Nicht viel, wenn er dazu Infos von uns haben möchte,
      dann haben wir in Stichpunkten mit Daten stets eine entsprechende Liste dabei, wo wir ihm vorlesen können!

      Zum anderen ist es nachteilig, wenn bereits ein Arzt z.B. eine Fehldiagnose gestellt hat, die wir nicht überprüfen können, dann setzt sich das Problem erst einmal ff. fort, bis eine weitere Untersuchung mit anderer Diagnose erfolgt ist !

      Wenn ich den Lauterbach schon sehe/höre, schalte ich sofort ab/um.
      Ein widerlicher Typ, denkt an Corona !

  • Niedrige Hürden, Vertrauen und echter Nutzen sind das Geheimnis für Akzeptanz einer erfolgreichen Anwendung. Meinerseits fehlen die letzten beiden Punkte.

    • Was fehlt, der richtige Ansatz bzw. Titel.

      Die ePA ist NICHT für den Nutzer gedacht gewesen, sondern für die Pharmaindustrie und deren Lobby und andere Dritte.

      Das Geschäft mit Milliarden von Daten weltweit, zahlt sich fürstlich aus.

      Wenn Politik etwas zum Wohle des Menschen anpreist, zahlen jene einen hohen Preis mit oder OHNE deren Wissen.

    • Die meisten dürften kaum wissen, dass sie sich anmelden können, um auf die Daten zuzugreifen.
      Ich gehe davon aus, dass die GKV keinen ihrer Kunden freiwillig anschreibt und ihm Zugangsdaten schickt (meine Frau hat widersprochen, da käme dann wohl nichts).
      Immer alles schön geheim halten.

  • Ich denke, dass auch eine ganze Menge Ärzte keinerlei Interesse an dieser Akte haben. Es ist nämlich nicht nur ein Überwachsungsintrument für die Patienten, sondern auch für die Ärzte.
    Somit freue ich mich außerordentlich, dass dieses Instrument ein riesiger Flopp ist.

    • Wir haben sofort vor Einführung widersprochen, sodass erst gar keine angelegt wird.
      Der gläserne Patient. Auf den ersten Blick mag alles eventuell einfacher erscheinen, aber auf den zweiten Blick, und das ist entscheidend, sieht jeder behandelte Arzt, was bisher gemacht, was der Kollege gemacht und befundet hat usw.
      Bedeutet: man kann sich keine neutrale Zweitmeinung mehr einholen; man kann aufgrund einer Diagnose (ev. auch Falschdiagnose) Zeit seines Lebens immer darauf rum therapiert werden und man kommt aus dem Hamsterrad nicht mehr raus.
      Nein, nein. Das braucht kein Mensch. Jeder Patient kann Akten, Röntgenbilder usw. für sich selbst einfordern und persönlich (wenn man will) zum nächsten Arzt mitnehmen und diesen die Einsicht gewähren. Das sollte doch reichen.
      Jeder Arzt sollte unvoreingenommen an Probleme des Patienten herangehen und nicht das vom Vorgängerarzt übernehmen, um Zeit und Mühe zu sparen.
      Und auch der Datenschutz mit Abgriffen von Daten kennt man doch zur genüge.

      • Ich selbst bin Privatpatientin und bekomme ja mit, welche Diagnosen abgerechnet werden. Vieles falsch oder nur temporär richtig. Jahrelang keine Korrektur in den Abrechnungen. Möglicherweise auch deshalb, weil man sinnvolle Maßnahmen nicht anders hätte abrechnen können.
        Ich habe heute von meinem Hausarzt eine Rechnung für die Ausstellung eines Rezepts bekommen. Nicht einmal drei Euro bekommt er dafür und muss damit die Sprechstundenhilfe, seine Leistung und das Briefporto für die Rechnung bezahlen. Das ganze System stimmt einfach nicht und darauf kann man auch nichts Sinnvolles drauf aufbauen.

    • Ist es nicht.
      Aktive Nutzung heißt, dass der Patient sich angemeldet hat, um selbst auf seine Daten zu gucken oder sie zu ergänzen.

  • „Vernichtendes Urteil für Lauterbach“
    Mit Verlaub, das ist Unsinn.
    Es ging Lauterbach niemals darum, dass die ePA vom Patienten aktiv genutzt wird.
    Das Gegenteil ist der Fall, denn Lauterbachs Ziel, alle Patientendaten völlig legal auswerten und der kommerziellen Nutzung zuzuführen, wurde fast vollständig erreicht.
    Nur, und nur das ist das Entscheidende, weniger als 7% aller GKV-Versicherten haben der ePA aktiv widersprochen!

    • Auf den Punkt getroffen!

    • Richtig!
      Genau so ist es!

    • Dann habe ich ja das richtige gemacht. Ich habe das Anlegen der ePA bei der Barmer sofort widersprochen.

    • Geben denn die Ärzte die Untersuchungsergebnisse (oder was auch immer) von sich aus in eine Datenbank ein?

      • Nein, das geht automatisch. Alles, was der Arzt in seinen PC tippt, landet in der ePA. Sofern eine da ist.

    • Folge dem Geld. Wo ist es gelandet?

  • Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht. Ich bin eine der 3,7%, die die elektronische PA nutzt. Was spricht auch dagegen?

    Da kann ich genau sehen, wann ich bei welchem Arzt war, welche Behandlungen durchgeführt wurden, welche Medikamente ich wann verschrieben bekommen habe. Ich habe es so eingestellt, dass jeder Arzt die Behandlungen und die Medikation der anderen Ärzte, bei denen ich bin, sehen kann.

    Ich verstehe die Deutschen nicht. In anderen Ländern, wie z. B. Dänemark, läuft ALLES nur noch digital, Dort gibt es schon seit Jahren eine elektronische PA.

    • Das weiß ich auch so alles. Dazu brauche ich keine ePA. Kalender und „Patientenakte“ aus Papier oder auf dem Rechner tut es auch.

    • Das geht vielleicht in diesen Ländern, in Deutschland sind aber Behörden und dazu zähle ich auch viele Kliniken, technisch noch in der Steinzeit. Die Hauptkommunikation läuft über das fax-Gerät. Kurz gesagt, die Technik, das technische Verständnis und die technische Infrastruktur sind derart schlecht, dass ich diesem System so wenig Daten wie möglich überlassen möchte.
      Dazu kommt noch, dass z.B. auch Verdachts- und Differenzialdiagnosen im System hinterlegt werden, ohne dass sofort klar ist, um was genau es sich handelt. Schlimm genug, wenn dies in den Systemen der Kliniken gespeichert wird, den Murks national zusammenzuführen kann ich nicht empfehlen. Damit die EPA überhaupt sinnvoll nutzbar wäre, müsste man eine eigene Firma gründen, die alles inhaltlich überarbeitet.

    • Nun, der Nutzen für einen selbst und die Ärzte des eigenen Vertrauens ist unbestritten.

      Es geht aber um das riesige Missbrauchspotential. Denn wie man daran sieht, dass Notärzte auch ohne Einwilligung auf die Akte zugreifen können, sind die Daten keineswegs technisch gegen Missbrauch abgesichert.

      Im harmlosesten Fall bekommen irgendwann Pharmakonzerne Zugriff auf die Daten, im krassesten Fall Versicherungen oder gar Arbeitgeber bei Bewerbern.

      Zusätzlich das immer vorhandene Risiko, dass sich jemand einhackt und sich brisante Daten für Erpressungen herauspickt.

  • Wann wird er verhaftet?

    • Genau, das einzig wichtige in diesem gesamten Kontext.

  • Die E-Akte ist auch nicht für die Patienten gedacht, sondern für an Patientendaten Interessierte aller Art. Deshalb habe ich sowas nicht. Meine Gesundheitsdaten gehören mir.

  • Es ist auch fast unmöglich, die zu nutzen. Man muss sich da schon sehr gut auskennen, damit man das hinbekommt.
    Ich hatte schon früh einen Computer. 1985 einen C64, 1987 einen Atari, 1991 einen Mac. 1994 Internet und e-Mail.

    Aber schon der Versuch, bei der GKV meiner Frau einen Account zu eröffnen, schlägt fehl.
    Sie hatte mal einen. War ganz einfach: Auf der Webseite die Versichertennummer eintragen und ein paar Tage später kam ein Brief mit Erstzugangsdaten (Adresse hatten die ja). Eingeben, neuen Usernamen und Passwort vergeben, fertig. Der wurde dann aber einfach gelöscht. Neuer Account? Nur noch mit ePA. Und zusätzlich Videoident mit irgendwem (wozu eigentlich, trauen die dem ePA nicht?). Der dann natürlich ein Bild vom PA hat, um sich selbst überall anzumelden (vermutlich genau deswegen zusätzlich zum ePA noch Videoident). PostIdent nicht vorgesehen.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Ü 60 keine Ahnung haben, dass und wie man selbst darauf zugreifen kann.

    • Das Gleiche bei meiner Bank, dem Finanzamt und den verschiedenen Versicherungen.
      Mehrere Seiten mit Zugangsdaten liegen auf dem Schreibtisch. Bei jedem ein anderes Verfahren, dann das Theater von Neuem weil ein Anbieter meint Android/Apple System seien zu alt und nicht mehr updatet. Stunden meiner Lebenszeit vertrödele ich mit dem e-Schrott

  • Die ePA ist in der Welt, die Büchse der Pandora ist geöffnet. Nur wenige haben aktiv widersprochen. Man muss sich auch vor Augen halten: Nicht alle Versicherten sind auch Patienten. Noch nicht – das kommt aber ganz gewiss. Die Nutzerzahlen werden steigen.“

  • Wenn nur 3,6 % die eAkte aktiv nutzen, dann stellt sich die Frage, warum nur 2 % aktiv widersprochen haben. Das war keine große Sache. Man mußte nur ein Kreuz ins Schreiben der Krankenkasse machen und den Widerspruch in den Briefkasten werfen. Selbst das war den meisten wohl zu anstrengend. Offensichtlich ist die Mehrheit der Bevölkerung nur passiv und desinteressiert. Und da liegt auch das größte Problem, das dieses Land hat.

    • Das liegt daran, weil die Krankenkassen ihre Versicherten nicht hinreichend aufgeklärt haben, wozu sie eigentlich gesetzlich verpflichtet waren. Wer näheres Interesse hatte, wurde auf eine 37 -seitige Broschüre des GKV- Spitzenverbandes verwiesen, die selbst für Fachleute schwer zu verstehen ist. Lauterbach hat den Bürgern, da diese ePA mehrheitlich nicht haben wollten, über die Widerspruchslösung bewusst untergeschoben. Wer hier die Rechtsstaatlichkeit wiederherstellen will, müsste von den Versicherten wie ursprünglich eine aktive Willenserklärung zur Einrichtung einer ePA einfordern, ansonsten wird diese illegale Akte wieder gelöscht.

      • Die GKV haben die Sache mit dem Widerspruch nur ganz klein am Ende der Schreiben versteckt. Ansonsten wird die ePA in den höchsten Tönen gelobt und es werden nur die Vorteile aufgezählt. Dass das ganze viel mehr Nachteile hat, das verschweigen die Kassen bis heute.

  • Vortreffliche Bildauswahl mit dem Männchen im Kittel.
    Was haben ePA und Doctolib gemeinsam?
    Beide neigen zu datenschutz- und medizinrechtlich fragwürdigen Praktiken.
    Wer die Weitergabe und -verarbeitung sensibler personenbezogener Daten vermeiden möchte, sollte einen großen Bogen um die ePA und den ach-so bequemen (Termin)Service von Doctolib machen.

    Bei Interesse hier eine ausführliche Beschreibung der Problematik und Möglichkeiten, Einsicht in die gespeicherten Daten zu bekommen und diese bei Bedarf löschen zu lassen
    https://www.kuketz-blog.de/datenschutz-was-patienten-zu-doctolib-und-ihren-rechten-wissen-muessen/

    Sogar Mainstream-Medien berichten über die ausufernde Datenverwertung von Doctolib:
    https://www1.wdr.de/nachrichten/doctolib-arzttermine-praxen-patientendaten-ki-100.html

  • Ich war vor einiger Zeit bei meinem Hausarzt.
    Steht ein älterer Herr am Tresen und meint, dass er Kopien bestimmter Unterlagen seiner Frau bräuchte, da man die entsprechenden Daten der ePA, im Krankenhaus nicht auslesen könne……

  • Wer seine Daten an die Pharmaindustrie verkauft sehen will nutzt diesen ePA, denn dafür würde es gemacht. Wer denkt, das die Daten anonymisiert sind kann anhand weniger Parameter dann auch die Anonymisierung wieder aushebeln.

  • Geht das Gendern jetzt hier auch schon los?

  • Ich nutze die epa weil dort die Blut Ergebnisse eingestellt werden und ich dann nicht extra nochmal hin muss um einen Ausdruck zu bekommen. Aber kein Arzt hat auf einen anderen Arzt Zugriff. Zur persönlichen Kontrolle finde ich das gut. Aber zur Kontrolle der Ärzte untereinander ob man sich eventuell eine zweite Meinung eingeholt hat absolut nicht. Kein Arzt wird sich gerne von einem Kollegen sagen lassen das man eine andere Meinung hat. (Trifft übrigens nicht nur auf Ärzte zu)

    • Naiv. Jeder kann nun ihre Daten haben. Und Sie verpassen das große Bild: am Ende sind Sie gechipt und bekommen eines einen Brief, dass die ihnen zustehende Lebenszeit nun abgelaufen ist. Sie werden gebeten sich im Abschiedsdom einzufinden.

      • Da gibts dann nochmal richtig gut das Lieblingsessen bis zum Abwinken, erbauliche Musik und wunderschöne Naturfilme bevor man zu kleinen grünen Protein-Chips verarbeitet wird 😊
        „….das Jahr 2022 – die überleben wollen“

    • Spätestens beim nächsten inkaufen komme ich beim Arzt vorbei und nehme die Daten mit. Ist was schlimmes, ruft der eh sofort an, dass man vorbeikommen soll.

  • Wenn die Leute das mitmachen, werden alle zu digitalen Sklaven. Zudem bringt es keine Verbesserung und macht individuelle Gesundheitsdaten weltweit verfügbar, weil kein digitales System sicher gemacht werden kann. Insbesondere jetzt, wo der „Q-Day“ bevorsteht.

  • Liegt wohl daran, dass man das komplette Vertrauen in die Politik, Systeme und EU-Korruptions-Verein völlig verloren hat!

    • Noch einer, der es nicht verstanden hat.

  • Hätten wir einen “ Rechtsstaat “ wären hier ja einige Kandidaten angesagt das Zuhause zu wechseln !
    Aber eines ist ganz klar , solange der noch frei rumläuft ist hier wirklich gar nichts
    in Ordnung !
    Woher kommt wohl die “ Begeisterung für diese elektronische Überwachung “

    Wir werden niemand zwingen ?
    Kommt einem bekannt vor ?

  • Es heißt „Nutzern“ nicht „Nutzenden“. Muss AN auch gendern?

  • Alles Digitale ist doch nur unsicher ,manipulierbar und für den gläsernen Menschen gedacht,die KI setzt der ganzen Sache noch die Krone auf.Und wenn man sich vorstellt was die KI mit deinen Gesundheitsdaten für Unfug anrichten kann,wird mir gleich schlecht.Schaut euch doch mal auf YouTube um was da alles für KI Fake umgeht,da ist kaum noch was echt.Man kann nur hoffen das sich die elektronische Patientenakte nie durchsetzen wird.

  • Wir haben diese electronic patient database in West Australien, Find es genial. Kann mich Zuhaus am Computer inloggen u. Meine Berichte, Blutbilder etc studieren. Rezepte krieg ich per sms. Ihr seit Rueckstaendig.

    -21
    • Lieber rückständig als blöd.

    • Lieber bleib ich rückständig als in Zukunft ein Nichts.

    • Und Du bist ein Idiot!

    • Na AUS halt, der faschistoide Musterschüler auch bei der größten Seuche aller Zeiten …..

  • Nutzenden? Patientinnen und Patienten? Für`s gendern gibt es kein Geld.

    • Patientende – wenn schon, dann auch richtig!

  • Die ePa ist nichts anderes als der Staatstrojaner, der den Versicherten von den Krankenkassen untergeschoben wurde. Jeder der Wert auf Datenschutz legt, sollte umgehend widersprechen. Das versprochene feingranulären Zugriffsprinzip, mit welchem die Versicherten hätten steuern können, wer welche Daten im Detail lesen kann, wurde nicht umgesetzt. Damit gilt das alles oder nichts Prinzip. Wer der ePA nicht widersprochen hat, lässt mit dem Einlesen der Karte bei allen Beteiligten im Gesundheitswesen komplett die Hose runter. Hier sollte Apollo mal genauer recherchieren. Könnte eine Top Story werden.

    • Selbst wenn man die Zugriffsrechte feingranulär einstellen könnte, änderte das nichts daran, dass es Interessengruppen gibt, denen man den vollen Zugriff auf alle Daten aller Versicherten gibt. Denn das ist der eigentliche Zweck dieser Akte. Die Behauptungen zu angeblichen Vorteilen, die die Versicherten dabei haben, sind nichts als Verblödungspropaganda.

  • Das sind 3,6 % Zuviel.
    In der Form ist es Müll. Solange Pharmafirmen kostenfrei zugreifen können werde ich das ganz sicher nicht nutzen.

    • Nicht 3,6% haben die Daten in der ePA. 3,6% haben sich schon mal angemeldet und auf ihre Daten zugegriffen. Die anderen 90% machen das nicht oder wissen nicht, dass das geht.

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