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Verdienstorden für Ethikratsvorsitzende: Buyx sollte die Auszeichnung zurückgeben!

Alena Buyx, Vorsitzende des Ethikrates, wurde vor wenigen Tagen von Markus Söder der bayrische Verdienstorden verliehen. Buyx selbst machte jedoch vor allem mit irren Corona-Aussagen und Forderungen nach drastischen Einschnitten in das öffentliche und private Leben auf sich aufmerksam. Dem Ethikrat hat Buyx damit die moralische Legitimationsgrindlaze entzogen. Wenn Buyx über ein bisschen Reflexionsvermögen verfügt, sollte sie den Orden zurückgeben.

Alena Buyx ist seit dem Jahr 2020 Vorsitzende des Ethikrates – und gilt in Deutschland damit als die moralische Instanz schlechthin. Während der Corona-Pandemie zeigte Buyx jedoch ihr wahres Gesicht. Durch völlig enthemmte Forderungen nach harten Corona-Maßnahmen und Schulzuweisungen an Ungeimpfte, stellte sie die Institution Ethikrat als solchen in ein mehr als nur fragwürdiges Licht.

Die Ethikratschefin forderte unter anderem das „Feuern aus allen Rohren was das Impfen anbelangt“ und behauptete, sich Impfen zu lassen, sei eine „moralische Pflicht“. Völlig ungeachtet der möglichen Impfnebenwirkungen und des Rechts eines jeden Menschen, über seinen Körper und sein Leben selbst zu bestimmen, wollte sie die Maßnahmen „schrittweise hocheskalieren“. Sie gab Ungeimpften offen die Schuld, an einer möglicherweise länger andauernden Pandemie. Diese und ähnliche Äußerungen waren bei der obersten Ethikbeauftragten Deutschlands an der Tagesordnung.

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Und das vielleicht nicht ganz zufällig: Buyx konnte wohl auch persönlich Profit aus der Corona-Zeit schlagen. Zumindest erhielt sie Fördermittel aus der Wellcome-Trust-Stiftung – eine milliardenschwere Stiftung, die als Investor an nahezu allen namhaften Pharmafirmen beteiligt ist.

Weder Einsicht, noch Kritikfähigkeit

Nichtsdetotrotz wurde Alena Buyx, vom bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder, seinerseits selbst Träger der bayrischen Verfassungsmedaille in Gold, mit dem Bayrischen Verdienstorden ausgezeichnet. Der Orden ist eine „ehrende und dankbare Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“. Auf Social Media formierte sich daraufhin eine Welle der Empörung, die vor dem Hintergrund ihrer Äußerungen während der Corona-Zeit alles andere als überraschend ist.

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Nur Alena Buyx kann die Kritik an ihrer Person so gar nicht nachvollziehen. Auf Twitter schrieb sie: „An die 1.500 üblen, teils menschenverachtenden Kommentare, weil ich den Bayerischen Verdienstorden erhalten habe. Da rollt wieder eine Welle/Kampagne. Ätzend, aber ändert nichts daran, wie ich meine Rolle verstehe und ausfülle. Sehe, wie viele so etwas betrifft. We gotta do better.“

Ihre Aussagen zeugen von völliger Kritikunfähigkeit und Einsichtslosigkeit. Buyx stand an der Speerspitze einer medialen und politischen Hetzkampagne gegen Andersdenkende und Andershandelnde. Sie hat Ungeimpfte herabgewürdigt. Hätte Alena Buyx also nur ein wenig Reflexionsvermögen, würde sie die Medaille zurückgeben. Besondere Verdienste hat sie sich weder um den Freistaat Bayern, noch um ein anderes Bundesland, geschweige denn Deutschland als solches erworben.

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Buyx hat den Ethikrat ad absurdum geführt

Die Institution der sie vorsteht hat sie endgültig ad absurdum geführt. Der Ethikrat wurde 2001 unter Gerhard Schröder ins Leben gerufen – und dass, sagt schon viel über ihn aus. Der moralische Wert eines staatlichen Ethikrates ist schon als solches fraglich. Bei der Art und Weise, wie der Ethikrat zusammengestellt wird, ist jedoch völlig klar, dass es Aufgabe des deutschen Ethikrates ist, die Regierungspolitik moralisch abzusegnen. Die 26 Mitglieder werden zur Hälfte auf Vorschlag des Bundestages und zur Hälfte auf Vorschlag der Bundesregierung ernannt. Die Regierungsparteien können sich folglich durchweg auf eine satte Mehrheit im Ethikrat verlassen.

Der Ethikrat hat also keine demokratische Legitimation – Dank Alena Buyx wurde ihm auch seine moralische Legitimationsgrundlage endgültig entzogen.

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