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Teilnehmer sofort verhaftet

US-Klimaaktivisten versperren Straße: Polizeiauto rammt Blockade

In den USA blockieren Freunde der „Letzten Generation" eine Fernstraße, die zu einem beliebten Festival führt. Die Polizei macht erst ein Gesprächsangebot - und dann kurzen Prozess mit den Blockierern.

Im US-Bundesstaat Nevada haben Aktivisten von „Extinction Rebellion“ eine Straße blockiert, um gegen das Festival „Burning Man“ zu protestieren. Die weltberühmte Veranstaltung findet jedes Jahr dort in der Wüste statt. Die Gruppierung, die der deutschen „Letzten Generation“ nahesteht, wollte auf die Umweltfolgen des Festivals aufmerksam machen und sperrten daher die Straße ab, die zum Veranstaltungsort führt – mit Anhängern und Transparenten machten sie die Fahrbahn dicht.

Doch ihre Blockade hielt nur kurz – schnell war die Polizei vor Ort und machte kurzen Prozess mit den Klimablockierern. Die „Nevada Rangers“ sind die Polizeibehörde der Indianer vom Stamm der Pyramid Lake Paiute, durch deren Reservat die Straße führt – und haben offenbar keine Geduld mit den Aktivisten.

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Zwar geben Klimaaktivisten wie „Extinction Rebellion“ immer wieder vor, sich insbesondere für indigene Völker einzusetzen – diese Blockade stieß bei den Indianern aber nicht auf viel Gegenliebe. Nachdem der SUV der Polizei mit Tempo durch die Blockade rast und sie weitgehend zerstört, werden die Aktivisten sofort festgesetzt und verhaftet. Zuvor hatte der verantwortliche Polizist noch ein Gesprächsangebot gemacht: „Dreißig Sekunden. Schickt euren Anführer zu meinem Fahrzeug, lasst uns reden, aber geht runter von der verdammten Straße!“, so sagte er laut Medienberichten. Die Aktivisten weigerten sich. So kam es zu der martialischen Szene, an deren Ende die Aktivisten unter vorgehaltenem Taser verhaftet werden.

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