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Brisante Mails enthüllt

US-Gesundheitsbehörde vertuschte monatelang Informationen zu Herzmuskelentzündungen nach Corona-Impfung

In den USA haben verschiedene Nachrichtenseiten brisante E-Mails und Dokumente der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC veröffentlicht. Aus diesen geht hervor, dass die CDC bereits im Frühjahr 2021 von vermehrten Herzmuskelentzündungen nach der Corona-Impfung wusste, dies jedoch erst Monate später öffentlich machte.

Bildquelle (Hintergrund): Nrbelex at nl.en.wikipedia, Wikimedia Commons via CC BY 2.5

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Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat monatelang Informationen zu vermehrten Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach Covid-19-Impfungen zurückgehalten und ignoriert. Obwohl im eigenen Meldesystem zahlreiche Impfschäden registriert wurden, versicherte das „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) dem Weißen Haus, es gäbe keinen Grund zur Sorge. Veröffentlicht wurden diese Informationen samt Dokumente in dem unabhängigen amerikanischen Nachrichtenmagazin PUBLIC.

Die Recherchen decken auf: Obwohl die CDC bereits im Februar 2021 Meldungen und Warnungen erhielt, dass mRNA-Impfstoffe möglicherweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge haben könnten, reagierte man gelassen und negierte jegliches Auftreten unerwünschter Nebenwirkungen. „Wir konnten keine Meldungen finden“, konstatierte die damalige Direktorin der CDC, Rochelle Walensky, in einer Pressemitteilung des Weißen Hauses Ende April 2021. Dabei hatte nachweislich schon Monate zuvor das Gesundheitsministerium Israels den Kontakt zu den amerikanischen Behörden aufgenommen, um vor möglichen Nebenwirkung der Covid-19-Vakzine zu warnen und einen Austausch zwischen den Ländern zu initiieren. Das geht aus einem von der Epoch Times veröffentlichten Dokument hervor. Die israelischen Vertreter berichteten, man hätte vermehrt Myokarditis bei geimpften Personen festgestellt. Doch obwohl die CDC diese Informationen erhielt, bearbeitete und ihre Priorität als „hoch“ einstufte, erfolgte keine weitere Auseinandersetzung mit der potenziellen Gefahr der Vakzine.

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Dabei ist dem E-Mail-Verkehr Israels mit den USA auch ein offizielles, von Epoch Times veröffentlichtes, Dokument zu entnehmen, aus dem eindeutig hervorgeht, dass zahlreiche Meldungen von Myokarditis in das „Meldesystem für unerwünschte Effekte nach Impfungen“ (VAERS) der USA eingegangen waren. Ob die CDC-Direktorin Walensky diese Meldungen bewusst ignorierte, lässt sich zwar nicht beweisen, dass dem VAERS im Februar 2021 bereits 27 Fälle von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach der Impfung bekannt waren, ist aber Fakt. Auch Israel vermeldete bereits im Januar 2021 zwei Tote durch Myokarditis bei zuvor geimpften und kerngesunden Patienten – ein Artikel der The Times of Israel wies im April 2021 darauf hin, dass den Gesundheitsbehörden vor allem bei jungen Männern vermehrt Myokarditis-Erkrankungen gemeldet wurden.

CDC dementierte Risiko

Aus den teils geschwärzten E-Mails an das Weiße Haus, die auf Dailyclout veröffentlicht wurden, geht hervor, dass die CDC kardiovaskuläre Erkrankungen infolge der Corona-Impfung noch nicht als Sicherheitsproblem ansah. „Bis heute haben wir keine Sicherheitssignale wahrnehmen können“, heißt es beispielsweise in einer Nachricht an Vertreter des Weißen Hauses im Mai 2021. Intern klang es da schon ganz anders: E-Mail-Verläufe des Leiters für Impfstoff-Sicherheit, Tom Shimabukuro, lassen verlauten, dass das „Verteidigungsministerium und das israelische Gesundheitsministerium vermutlich Signale für Myokarditis-Erkrankungen im Zusammenhang mit mRNA-Impfstoffen sehen.“ Shimabukuro erläutert, dass diese Signale allerdings noch uneindeutig seien und es keinen Beweis gebe, der „ein Sicherheitsproblem mit mRNA-Vakzinen“ andeute. 

Ende Mai plante die CDC zumindest, Vertreter des Weißen Hauses über etwaige Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge der Corona-Impfung aufzuklären. Informationen müssen der Behörde also vorgelegen haben. Trotzdem begann die CDC erst im Juni 2021, Myokarditis tatsächlich als Nebenwirkung der Impfstoffe zu untersuchen, wie aus einem Artikel der New York Times hervorgeht. 

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Studien wurden abgelehnt

„Vermutlich hat Dr. Walensky in diesem Fall nur gesagt, was sie sagen sollte“, wird Dr. Tracy Høeg von der University of California in San Francisco bei PUBLIC zitiert. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nichts von den Fällen des israelischen Gesundheitsministeriums wusste.“

Im August 2021 legte Dr. Tracy Høeg der CDC eine Studie vor, die die Häufigkeit von Herzmuskelentzündungen bei Jugendlichen untersuchte und schlussfolgerte, dass im Kindesalter vor allem Jungen zwischen 12 und 15 Jahren betroffen sind. Mehr als jede zehntausendste Dose führte laut Høeg zu Myokarditis. Trotzdem teilte ihr ein Editor des CDC-Journals MMWR mit, dass die Redakteure die Informationen zwar als interessant einstufen würden, jedoch nicht „das Gefühl hätten, dass es sich um etwas handele, dass nicht bereits vermittelt wurde.“ Høeg meint dazu, „das MMWR tendiert dazu, nur Studien zu veröffentlichen, die die Haltung der CDC stützten.“ 

Laut PUBLIC habe die CDC bis heute seine Informationen zu Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nicht aktualisiert und vervollständigt. Dies sei auch deshalb relevant, weil die USA als bisher einziges Land den neuen Corona-Booster auch Kleinkindern ab sechs Monaten empfohlen habe. Der Einschätzung der CDC zur Sicherheit der Impfungen dürften jedoch nach den neuen Erkenntnissen immer weniger Amerikaner trauen.

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