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Vereinte Nationen

UN-Bericht zu Gaza: Kinderehen nehmen zu – und werden mit „Überlebenskampf“ begründet

Die UN berichtet von einem Wiederanstieg von Kinderehen im Gazastreifen. Als Ursache nennt sie die prekäre Lage vieler Familien und sieht einen Zusammenhang mit deren „Überlebenskampf“.

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Mädchen im Gazastreifen: Laut UN nehmen Kinderehen zu. (IMAGO/APAimages)

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Die Vereinten Nationen berichten über einen Anstieg von Kinderehen im Gazastreifen und stellen dabei einen Zusammenhang mit der aktuellen humanitären Lage her. In einem Beitrag von UN News heißt es, die Praxis habe „stark zugenommen“ und steige „wieder, während Familien ums Überleben kämpfen“. Die Formulierung legt einen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Not und Verheiratungen mit Kindern nahe.

Die Darstellung stützt sich auf Angaben des UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA). In einer aktuellen Veröffentlichung nennt die Organisation „Vertreibung, Armut und den Zusammenbruch sozialer, rechtlicher, gesundheitlicher und Schutzsysteme“ als Ursachen für zunehmende Risiken für Mädchen.

Weiter heißt es, für viele Familien könne die Verheiratung einer Tochter „als Weg erscheinen, finanziell zurechtzukommen“. Zugleich werde sie teils als Schutzmaßnahme in unsicheren Verhältnissen beschrieben.

Laut UNFPA geben 71 Prozent der Befragten an, dass der Druck, Mädchen unter 18 zu verheiraten, zugenommen hat. Nach UN-Angaben wurden zudem in einem kurzen Zeitraum mehr als 400 Heiratslizenzen für 14- bis 16-Jährige ausgestellt.

Die UN nennt einen Rückgang von Kinderehen von 25,5 Prozent im Jahr 2009 auf 11 Prozent im Jahr 2022 und ordnet diese Zahlen Gaza zu. Tatsächlich beziehen sich diese Werte auf Palästina insgesamt. Für den Gazastreifen selbst liegen die Werte höher: 28,4 Prozent im Jahr 2009 und 17,9 Prozent im Jahr 2022. Eine klare Trennung erfolgt in der UN-Darstellung nicht.

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Auffällig ist die zentrale Formulierung im UN-Beitrag. Der Anstieg wird mit dem Satz beschrieben, die Zahlen stiegen „wieder, während Familien ums Überleben kämpfen“. Das englische „as“ kann sowohl zeitlich („während“) als auch kausal („weil“) verstanden werden. Im Kontext der Darstellung wird eine kausale Deutung nahegelegt: Die wirtschaftliche Not erscheint als Auslöser für frühe Verheiratungen.

cm

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37 Kommentare

  • Hat Roth schon geweint?

  • Warum ist dieser Begriff Kinder – „Ehen“ so gebräuchlich. Das ist die Benutzung und Vergewaltigung von kleinen Kindern. Mit „Ehe“ hat das nichts zu tun…Der Begriff „Ehe“ versucht, Verbrechen zu legalisieren.

    • Frag mal die Moslems.
      Deren „Prophet“ hat mit kleinen Kindern geschlafen.
      Widerwärtig.

      • Da ergibt der Hype der Grünen auf die aggressive „Religion des Friedens“ sinn…

  • So spontan fällt mir ein ganz anderer Grund für die Zunahme von Kinderehen ein: der Islam! Es trifft nämlich ausschließlich Mädchen.

    • Es gab einen Filmbericht:
      Kinder in Afghanistan: verraten, verkauft.
      bei yt zu finden.

    • In fast allen Ehen ist der Mann – zum Teil deutlich – älter als die Frau. Das ist gemäß der Geschlechterrollen auch sehr sinnvoll. Übrigens war es auch bei uns früher der Normalfall auf dem Land, dass ein Mädchen mit 15 verheiratet war. Als 1978 der STERN über ‚Wir Kinder vom Bahnhof Zoo‘ schrieb, war ich noch empört und entsetzt, dass man diese 14-jährigen ‚Kinder‘ nicht einfängt und ins Heim steckt. Der STERN aber nicht. Er wollte sie gewähren lassen und beschuldigte vielmehr die Freier, die das Angebot, das sie nicht verursacht hatten, wahrnahmen. Das machte mich nachdenklich.

  • Ist wie im Iran. Kinderehen ab 9 Jahren, zum Teil auch Ehen auf Zeit. Fakt.
    Frauenrechte im Iran: Sighe – vertragliche Ehe auf Zeit. Mutʿa-Ehe.
    Quelle: Spiegel, FAZ usw

    https://www.igfm.de/zeitehe/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Muta-Ehe

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-02/iran-ehe-auf-zeit

    • Tiere! Aber nein, Tiere sind nicht annähernd so unzivilisiert!

      • Es sind keine „Ehen“. Es ist Vergewaltigung und Missbrauch von Kindern.

        • Es ist keine Religion, es ist eine schizophrene Widerwärtigkeit.

          6
      • Neineinein, das kann gar nicht sein. Die Iraner sind doch DIE GUTEN, die die Welt von den bösen Amerikanern befreien werden. Liest man zumindest in diesem AS-Forum ziemlich oft.

  • Was sagen Frau Löwenherz und Frau Neubauer dazu?

  • Da wird sich nichts ändern. Es bräuchte dort unten spirituelle Führer, welche die Fähigkeiten von Nelson Mandela, Mahatma Gandhi und Mutter Theresa in sich vereinen. Und es müsste zugleich in Israel und Palästina so eine Figur auftreten. Also praktisch gleichzeitig zweimal Jesus Christus.

    Der nächste 7. Oktober ist nur eine Frage der Zeit.

    • Israel hat die richtige Medizin, alles andere ist Zeitverschwendung!

    • Ja, aber so ein spiritueller Führer ist leider weit und breit nicht zu sehen…
      Ich vermute mal, es wird auf eine Art „Endzeit-Szenerie“ hinauslaufen…
      Generell ein Kampf des „Guten“ gegen das „Böse“, nicht unbedingt gekoppelt an diese vordergründigen Religions-und Glaubens- Fragen… Gute und böse Menschen erkennt man ganz einfach an ihren Taten…darum wird es gehen…

  • Ja klar, das steht ja so im KORAN: Ohne AISHE kann ALI nicht überleben.

    Mashallah

  • Das ist einfach nur widerlich unzivilisiert. Mir ist schleierhaft, das es hier immer noch Menschen gibt, die dieses Verhalten als eine „Kultur“ ansehen!

    • Pardon, mir ist da gar nichts schleierhaft. Der überwiegende Teil der Rheinland-Pfälzischen Wähler wird Ihnen, mir und anderen heute beweisen, daß dieses abnorme Verhalten bestimmter Gesellschaften weiterhin akzeptiert und ins Land geholt wird.

    • Und die bezeichnen sich Emanzipierten

  • Die Religion der Kinder……..!

  • Nun, Muselmanen sollen ja ihr Leben am Vorbild ihres „Propheten“ orientieren, wie es in den Hadithen „überliefert“ ist. Und der „Prophet“ hat seine „Lieblingsfrau“ Aisha im (ihrem) Alter von sechs (6) Jahren „geheiratet“, aber aus „Rücksichtnahme“ erst mit ihr verkehrt, als sie schon neun (9) Jahre alt war.

    Und, glaubt man den Hadithen, geschah dies seinerzeit nicht aus Not der wegen eines Überlebenskampfes.

    Aber das ist das klassische praeter-hoc-ergo-propter-hoc-Problem: Zwei Dinge treten zeitgleich auf, weshalb sie irrtümlicherweise als kausal abhängig interpretiert werden (vgl. Storchenpopulation und Geburtenrate).

    Das geschieht also wohl auch hier nicht aus „Not“, sondern weil sie dem Vorbilde ihres „Propheten“ folgen.

  • Nun, dieses – aktuell wieder einmal von der UN (m.E. heuchlerisch) kritisierte – Verhalten innerhalb der sog. „Religiösen Islam-Community“ ist wahrlich nicht neu: zum einen gibt es die bekannte und in diesen Kreisen so beliebte sog. „Mutʿa-Ehe“, zum anderen verweise ich nur (!!) auf einen Spiegel-Artikel aus dem Jahre 2014. https://www.spiegel.de/politik/ausland/schutz-ehen-saudis-suchen-syrische-frauen-a-944627.html
    Im Osten also nichts Neues ….. Und was soll das neuerliche MiMiMi…?
    Hier in Deutschland und in anderen Ländern der EU werden die minderjährigen Mädchen weder „gekauft“ geschweige denn überhaupt gefragt…
    Aktuell erinnere ich an den Vorfall in der Wutzkyalle in Berlin (Rothenham lässt grüßen!)

  • Das ist Menschenhandel und hat mit Not nicht viel zu tun, eher mit Einstellungen aus dem Mittelalter und der Missachtung von Mädchen und Frauen im Islam . Man kann mit Not alles entschuldigen wollen, aber dieses Verhalten ist in dieser Religion ganz normal und das sollte hier keiner vergessen.

  • Die Lage ist hoffnungslos. Mit Allah bleiben die für immer in der Steinzeit.

    • Wo sie hingehören..

    • Und WIR mit, wenn es nach der GRÜNEN PEST geht !

  • Komisch, dass die Trūmmerfrauen ihre Töchter nicht an die Befreier verheiratet haben. Die Not war um einiges schlimmer bzw. kann man gar nicht vergleichen mit dem Gaza. Der kaputte Islam predigt Kinderehen und die Gutmenschen suchen Entschuldigungen.

  • Islam, wie er nun mal ist – seit seinem Erfinder. Aishe: geheiratet mit 6, gevögelt mit 9.

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