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Landtagswahlen

„Umfragen sind nicht das Endergebnis“: Umweltminister Schneider unbeeindruckt von AfD-Werten

Bundesumweltminister Schneider zeigt sich von den Umfragewerten der AfD unbeeindruckt. „Umfragen sind Tendenzen, nicht das Endergebnis“, sagt er. Zugleich warnt er davor, der Partei Aufmerksamkeit zu schenken, weil sie dies „womöglich in Stimmen ummünzt“.

Von

Umweltminister Carsten Schneider stammt selbst aus Thüringen. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich im Interview mit dem Handelsblatt angesichts des derzeitigen Umfragehochs der AfD betont gelassen gezeigt. „Umfragen sind Tendenzen, nicht das Endergebnis“, sagte Schneider. Deshalb sei er sich sicher, dass es auch bei den anstehenden Wahlen in den ostdeutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern „für eine demokratische Mehrheit reichen kann“.

Der Minister warnte zugleich davor, die AfD durch übermäßige Aufmerksamkeit zu stärken. „Je mehr man darüber spricht und Angst erzeugt, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt die AfD, was sich dann womöglich in Stimmen ummünzt“, so Schneider im Interview. „Nüchterne Arbeit“ sei das beste Gegenmittel gegen den AfD-Trend, so Schneider weiter.

Es brauche demokratische Kandidaten, die vor Ort überzeugen. Entscheidend sei gerade in Ostdeutschland auch die Präsenz von Ostdeutschen in der Bundespolitik, so Schneider, der selbst aus Thüringen stammt. „Es gibt nicht so viele Ostdeutsche im Kabinett“, so Schneider. „Ich bin viel in Ostdeutschland unterwegs, weil ich weiß, dass Präsenz wichtig ist. Und außerdem bin ich einfach gern da.“

In einer neuen Umfrage zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt von Infratest dimap für mehrere Medien aus Mitteldeutschland (MDR, WDR, Mitteldeutsche Zeitung, Volksstimme) erreicht die AfD derweil einen Rekordvorsprung. Während die Partei von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund stabil bei 41 Prozent bleibt, verliert die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze gegenüber der letzten Infratest-dimap-Umfrage von Anfang Mai zwei Prozentpunkte und steht nur noch bei 24 Prozent.

Damit hat die AfD einen Vorsprung von 17 Prozentpunkten – nur bei einer Insa-Umfrage Anfang Juli war er noch größer. Gegenüber der letzten Landtagswahl 2021 würde sich die AfD mehr als verdoppeln, während die CDU 13 Prozentpunkte verlieren würde. Auch in Mecklenburg-Vorpommern führt die AfD. Laut einer Umfrage von Infratest dimap von Anfang Juli, die im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks durchgeführt wurde, steht die AfD bei 36 Prozent. Die SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig erreicht 29 Prozent.

ahz

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69 Kommentare

  • Recht hat er! Da ist der Briefwahlbetrug ja noch nicht eingerechnet.

    • Richtig. So wie er reden nur Leute, die wissen, dass alles zu ihren Gunsten gebogen und gedreht wird.

      So wie eine Fußballmannschaft, die nicht trainiert, obwohl ein sehr leistungsstarker Gegner bevorsteht, weil man den Schiri mit Wohltaten bedacht hat, damit er schon für das passende Ergebnis sorgen wird.

    • Schneider hat recht?

      • „Bundesumweltminister Schneider zeigt sich von den Umfragewerten der AfD unbeeindruckt. „Umfragen sind Tendenzen, nicht das Endergebnis“, sagt er.“

        Leider trifft diese Aussage voll zu.

        Das reale Leben richtet sich hier nicht an Umfrageergebinisse.

        -19
        • Komisch ist nur das dies bei allem Umfragen die eine CDU , SPD oder Grüne vorne und als Wahlsieger sieht kein Thema ist und das Wahlergebnis mit den Umfragen übereinstimmt! Welche Erklärung haben sie dafür ??

          6
    • Der 6. September 2026 wird der wichtigste Tag aller Zeiten sein. In SA kann die AfD allein regieren. In den anderen Ländern müssen neben der AfD das BSW, DieBasis, Bündnis C und ÖDP unterstützt werden.
      https://cna343.wordpress.com

    • AfD 19% und dabei bleipt es.
      Ihr könnt schon mal die Gebisprotesen rausholen um in die Tischplatte zu beisen.
      Nach dieser Wahl ist eure blaue Witwe POLITISCH ERLEDIGT.

      -10
      • Bekommen Sie erstmal die Rechtschreibung in den Griff, bevor Sie hier dumm herumpalavern.

        • Ein fehlerfreier Satz (mit Ausnahme von daß) ist Ihnen nun doch gelungen.
          Leider kann ich an Ihrer politischen Einstellung nichts ändern. Möchte ich auch nicht.

          1
        • tja, da ist das Weiße kaninchen dem „Fake Bobbycat1“ auf den Leim gegangen, oder doch nicht ?
          Wer weiß das schon hier bei Schwurbel-AN…….😂

          -1
        • Dumm war an dieser Aussage nur die Vermutung, daß die AfD über 10% kommen würde.
          Der braune Bodensatz ist einstellig. Außer bei mir im Badezimmer, versteht sich.

          -2
      • ….,bleibt wird mit b geschrieben und nicht mit p ,. und „politisch beendet“wird klein geschrieben und nicht groß! Groß wird es nur geschrieben wenn ein Adjektiv als Nomen verwendet wird (substantiviert )

        Nur mal so zur Info

  • Stimmt. Das Endergebnis wird nicht durch Wähler bestimmt, sondern durch diejenigen, die auszählen.

    • Genau, weil nicht der Wähler zählt sondern der Zähler wählt!

      • „Deshalb sei er sich sicher, dass es auch bei den anstehenden Wahlen […]„für eine demokratische Mehrheit reichen kann“.“

        Die Mehrheit einer Wahl ist also nicht per se demokratisch, sondern erst durch die Definition des Staatsratsvorsitzenden – äh Bundesklimaministers!

      • Vielleicht hat er sich ja als Wahlhelfer gemeldet, um bei der Auszählung zu helfen

    • Wer gewählt wird, wer Abgeordneter wird, das bestimmen die Parteien und nicht die Wähler.
      Deshalb sind Abgeordnete doch auch logischerweise Interessenvertreter ihrer Partei und nicht Interessenvertreter der Wähler. Deshalb nennt man das doch auch indirekte Demokratie. Wer mir einen lukrativen Job besorgt (und das ist die Partei), dessen Interessen muss ich dann auch vertreten. Das ist ganz normal, systembedingt und nicht wirklich zu beanstanden.
      Und was Demokratie ist, das bestimmt das jeweils aktuelle politische System eines Landes. Demokratie ist immer eine Demokratie der jeweils herrschenden Kaste.
      Deutlicher, als in unserer aktuellen Zeit, war das noch nie zu erkennen.

      Es gibt tatsächlich Leute, die glauben Sie haben mit ihrem Kreuzchen auf dem Wahlzettel Einfluss auf die Politik ihres Landes.

  • Oh Mist, ich wusste noch nichtmal wer unser Bundesumweltminister ist.
    Das liegt wahrscheinlich daran, dass er in den Medien noch nie erwähnt wurde.
    Nun kann ich mir eine Meinung über ihn bilden.

  • Die AfD ist gut beraten, wenn sie dafür sorgt, daß in allen Wahllokalen und bei den Auszählungen neutrale Wahlbeobachter zugegen sind.

  • „Umfragen sind Tendenzen, nicht das Endergebnis“, sagte Schneider.
    Jaaaa Herr Schneider, dann hoffen wir mal, dass das Endergebnis unter 5% liegt – Tendenz fallend!!!

  • Solange die SPD in den Rathäusern zusammen mit den Briefwahlunterlagen residiert, bleibt sie an der Macht.

  • Na klar, es kommt nicht darauf an, wer wählt, sondern wer zählt! Oder es gibt den Briefwahltrick. Vielleicht bricht auch vor dem Wahltag eine Seuche aus und es kann daher nicht gewählt werden. Instrumente gibt es also genug…

  • Ich denke gerade an Ulbricht, seltsam.

  • „Umfragen sind Tendenzen, nicht das Endergebnis“. Klar, wenn die „Richtigen“ auszählen.

  • Irlmaier wird recht haben. Wer an die Demokratie glaubt, an die Wahl, ist ein Traumtänzer.

  • Zitat: „Deshalb sei er sich sicher, dass es auch bei den anstehenden Wahlen in den ostdeutschen Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern „für eine demokratische Mehrheit reichen kann“.“

    Recht hat er. Und die AfD ist ja eine demokratische Partei…!!!

  • Unbeeindruckt bin ich von Umweltminister Schneider und seinen Grünen, die Endwahlergebnisse bei den nächsten Wahlen werden es zeigen.

  • Die Landtagswahlen werden sicherlich nicht korrekt ablaufen, dafür werden diese Spezial „Demokraten“ der SPD schon sorgen.

  • Bundesumweltminister Schneider zeigt sich von den Umfragewerten der AfD unbeeindruckt!
    — Klar wegen Wahlmanipulationen! —

    Bald wird in Deutschland, die fortschrittlichen, schon im Vorfeld ausgefüllten Wahlzettel! Einfach wegen der Illusion abgeben!

  • Der Subtext. „Bin optimistisch das wir auch dieses Mal das Ergebnis in unserem Sinne beeinflussen werden.“ PS.: Als die AFD an der 5% Hürde gaaaaaaz knapp scheiterte fand da niemand undemokratisch, der deren Wähler ja nicht am demokratischen Prozess teilnehmen durften.

  • „Wichtig ist nicht der der wählt, sondern der der zählt“ Ich schätze er weiß das und ist sich deshalb so sicher.

  • angeblich wollen sie die 5% runterschrauben und die maximalen Wählerstimmen auch begrenzen, alle Parteien die über 10% kommen fliegen raus.

  • Der rechnet fest damit das das Wahlergebnis schon „vorher“ feststeht . . .

  • Verwaltet ein Umweltminister die Umwelt?
    Lachhaft.
    Also ein Versorgerposten…
    Abschaffen!

  • Hochnäsigkeit hat ein Gesicht.

    • Er hat nach seiner Lehre noch NIE gearbeitet.

  • SO arrogant kann natürlich einer reden, der eigentlich ABgewählt wurde, dank „unserer Demokratie“ aber trotzdem in der Regierung sitzt.
    Oder anders gesagt, ich kann wählen wen ich will, die SPD krieg ich IMMER!

  • … SPD und „Realität“ sind nicht miteinander vereinbar …

  • Mein Gott, er ist Umweltminister. Umweltminister Schneider. Von der SPD. Was soll er anderes sagen?
    Würde er in der Partei oder Regierung konstruktiv selbstkritisch auftreten, so könnte er auch nicht mehr zur Lösung beitragen als ein Pappaufsteller. Es ist ein organisationspsychologisches Phänomen, dass die individuell empfundene Macht- und Ausweglosigkeit in einer Situation zur Bestätigung des bisherigen Kurses führt, auch wenn die Gruppe den Kurs einfach ändern und die Situation damit bereinigen könnte. Folglich macht das gebundene Kollektiv das, von dem jeder Einzelne weiß, dass es falsch ist. Wir werden noch viele solcher Sprüche auch von anderen Pappaufstellern äh Spitzenpolitikern hören, ohne dass sie mit der sich entfaltenden Entwicklung in irgendeiner Beziehung stehen.

  • Wer ist das, der Umweltminister? Hat die SPD nur so Farblose am Start?

    • Die Antifa Saskia wäre mir lieber, die kennt jedenfalls jeder.

  • Als Thüringer schäme ich mich für so einen arroganten Typen. Hoffentlich ist die SPD bald da wo sie eigentlich hin gehört, in der Opposition.

    • Nicht in der Opposition! Die SPD sollte besser in keinem Parlament mehr sitzen, wenn man sich den Mist ansieht, den diese Typen seit +30 Jahren verbockt haben.

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