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Wende in Fall: 15-Jährige in Gelsenkirchen nicht entführt und vergewaltigt

In Gelsenkirchen wurde ein 15-jähriges Mädchen mutmaßlich Opfer einer Entführung und einer Vergewaltigung, durch zwei Männer mit „arabischen Akzent“. Während das Mädchen nach der Schule auf den Bus wartete, zwangen sie die Männer in einen weißen Transporter.

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Die Polizei Gelsenkirchen bittet um Mithilfe bei einem mutmaßlichen Vergewaltigungsfall. (Symbolbild)

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Der Fall der angeblichen Vergewaltigung einer 15-jährigen in Gelsenkirchen hat sich nicht so zugetragen wie zunächst berichtet. Nachdem die Polizei am Donnerstag zunächst von einer möglichen Vergewaltigung berichtet hatte, heißt es jetzt, dass das Mädchen die Geschichte bloß frei erfunden hat.

„Der Sachverhalt hat sich nicht wie geschildert zugetragen und es ist auch zu keinem Sexualdelikt oder zu einer anderen Straftat gekommen“, sagte eine Polizeisprecherin laut WAZ.

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Zu den Beweggründen der lügenden 15-jährigen machte die Polizei keine Angaben. Sie ist strafmündig und kann jetzt mit Konsequenzen rechnen. Wie diese aussehen und ob sie tatsächlich folgen, ließ die Polizei zunächst offen.


11:41

In Gelsenkirchen ist eine 15-jährige Schülerin wohl von zwei Männern mit arabischem Migrationshintergrund vergewaltigt worden. Das berichtete die örtliche Polizei in einer Pressemitteilung am Donnerstag. Demnach habe das Mädchen am Mittwochabend gegen 19:30 Uhr in Essen eine Strafanzeige gestellt. Die Täter seien schwarz gekleidet gewesen und hätten eine Sturmhaube getragen. Außerdem gab das Mädchen an, dass die zwei Männer Deutsch mit „arabischem Akzent“ sprachen. Die Schülerin stammt laut Informationen der Bild aus Bosnien-Herzegowina, aktuell sorgt der Opferschutz der Polizei für das Mädchen.

Nach den Aussagen des Mädchens wartete sie am Mittwoch gegen 12 Uhr nach Schulschluss an einer Bushaltestelle an der Kranefeldstraße im Bereich des Nordsternparks auf eine Freundin. Während sie dort stand, hielt ein weißer Transporter neben ihr. Zwei Männer stiegen aus und zwangen sie gewaltsam in das Fahrzeug.

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Das Mädchen gab an, dass der Transporter schnell und unsicher gefahren wurde, was auch andere Verkehrsteilnehmer bemerkten, die daraufhin hupten. Nach dieser Irrfahrt wurde sie von den Männern in einem ihr unbekannten Haus festgehalten und sexuell missbraucht.

Nach dem Übergriff brachten die Männer das Mädchen zurück nach Essen und setzten sie auf der Hollestraße aus. Das Kennzeichen des Transporters könnte teilweise „CUX – HH“ oder „CUX – HK“ gelautet haben. Die Polizei bittet nun die Öffentlichkeit um Mithilfe. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die den weißen Transporter und das Verhalten der Insassen am Tatort oder während der Fahrt bemerkt haben. Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle oder unter der Notrufnummer 110 abgegeben werden.

Aus der polizeilichen Kriminalstatistik Gelsenkirchen für das Jahr 2023 geht hervor, dass die Zahl der Sexualdelikte im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent gestiegen ist. Die Zahl der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist in von 52 in 2022 auf 89 in 2023 ebenfalls angestiegen. Der Anteil von nicht-deutschen Tatverdächtigen stieg ebenfalls im Vergleich zu 2022 von 38,3 Prozent auf 41,6 Prozent in 2023.

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