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Baesweiler

Syrer vergewaltigt Mädchen in Park – Staatsanwaltschaft verschweigt den Fall

Ein 28-jähriger Syrer vergewaltigt eine 16-Jährige und versucht es bei einer weiteren Frau - die Staatsanwaltschaft hält den Fall zunächst geheim. Erst auf Nachfragen lokaler Presse räumt sie die Ereignisse ein.

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In der Nordrhein-Westfälischen Stadt Baesweiler, südlich von Aachen, hat ein Syrer zwei Frauen im Rahmen von Sexualverbrechen attackiert – und die Staatsanwaltschaft wollte den Fall zunächst vor der Öffentlichkeit verbergen. Darüber berichtet die Aachener Zeitung.

Demnach kam es am 14. und 15. Juni zu zwei Übergriffen durch den 28-jährigen Mann. Sie ereigneten sich in einem örtlichen Park ereignet – jeweils mitten am Tag. Zunächst überfiel der Syrer gegen 18 Uhr ein 16-jähriges Mädchen. „Im juristischen Sinne war es eine vollendete Vergewaltigung“, sagte Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts. Die zweite Tat folgte binnen eines Tages: Dieses Mal überfiel derselbe Mann um 12:15 Uhr eine 43-Jährige, die sich entschlossen wehrte und sich befreien konnte.

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Vergewaltigung „bewusst verschwiegen“

Der Täter wurde kurz darauf festgenommen – aber die Öffentlichkeit erfuhr nichts über den Fall. Erst am 24. Juni erklärte sich die Staatsanwaltschaft, nachdem die Aachener Zeitung konkret angefragt hatte – eine Pressemitteilung oder andere Art der Information für die Öffentlichkeit fand nicht statt. Die Zeitung spricht davon, dass die Staatsanwaltschaft die Vergewaltigung „bewusst verschwiegen“ habe. Bewohner der Region zeigten sich von der schließlich doch bekannt gewordenen Meldung schockiert und überrascht und drückten ihr Missfallen über die Kommunikationsstrategie der Behörden aus.

Insbesondere das 16-jährige Opfer habe man mit dieser Entscheidung schützen wollen, so die Oberstaatsanwältin: „Wir haben uns zurückgehalten, weil die Geschädigte noch minderjährig ist. Der Jugendschutz sticht alles.“ Schlenkermann-Pitts betonte am Montag außerdem, dass es zahlreiche Gewalttaten gebe, von denen die Presse keine Kenntnis erlange.

Doch dieser Fall ist nicht der erste, in dem die Ermittlungsbehörden für ihre Öffentlichkeitsarbeit kritisiert wurden: Als Anfang Juni ein Mann auf der Kaiserstraße in Aachen niedergestochen wurde, auch am helllichten Tag, schwieg die Staatsanwaltschaft ebenfalls beharrlich und hielt es nicht für notwendig, die Öffentlichkeit zu informieren. Auch hier fragte die Aachener Zeitung nach – daraufhin erst wurde das Verbrechen bestätigt. Und auch hier hatte der Täter einen Migrationshintergrund.

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