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Chemnitz

Sven Liebich tritt seine Haft im Frauengefängnis an

Sven Liebich tritt seine Haft im Frauengefängnis in Chemnitz an. Wie die genauen Haftbedingungen aussehen sollen, ist noch offen. Das Bundesjustizministerium weist darauf hin, dass nicht allein der Geschlechtseintrag für die Unterbringung entscheidend sei.

Von

Sven Liebich ließ seinen Namen in Marla Svenja Liebich ändern.

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Am Freitag tritt Sven Liebich seine Haft im Frauengefängnis in Chemnitz an. Er war wegen Beleidigung, übler Nachrede und Volksverhetzung im Juli zu einer Freiheitsstrafe von anderthalb Jahren verurteilt worden. Nach Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes im November 2024 hatte Liebich seinen Geschlechtseintrag von männlich auf weiblich und seinen Namen von Sven auf Marla Svenja geändert. 

Liebich fordert im Gefängnis koschere Verpflegung und Beistand durch einen Rabbiner, weil er sich als „gläubige Jüdin“ ausgibt. Der sächsische Landesrabbiner Akiva Weingarten kündigte laut der FAZ an, eine Begleitung durch einen Rabbiner „entschieden abzulehnen“, weil im Judentum die Zugehörigkeit traditionell über die Mutter vererbt oder durch Konversion anerkannt wird. 

Wie die konkreten Haftbedingungen Liebichs aussehen werden, ist noch offen. Prinzipiell können bestimmte Lebensmittel über den Anstaltseinkauf bezogen werden. Es werden auch Schriften verschiedener Religionen vorgehalten, wie die Justizvollzugsanstalt auf Anfrage der FAZ erklärte. Wie im Besonderen mit Sven Liebich umgegangen werden soll, ließ das Gefängnis aus Datenschutzgründen unbeantwortet. 

Eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums sagte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Beim Umgang mit trans, inter und nicht-binären Gefangenen müssen sich die Länder nicht allein am Geschlechtseintrag der betreffenden Person orientieren“. Weiter sagt sie: „Das Grundgesetz und die Fürsorgepflicht der Anstalt verlangen, bei der Unterbringung die Sicherheitsinteressen und Persönlichkeitsrechte aller Strafgefangenen zu berücksichtigen.“ Berlin und Hessen hätten bereits Regelungen, die Einzelfallprüfungen ermöglichen. 

Die JVA Chemnitz habe Erfahrungen im Umgang mit trans-Häftlingen und nicht-binären Häftlingen, wie die Haftanstalt mitteilte. Es müsse im Einzelfall geprüft werden, inwiefern Häftlinge an Arbeits- und Sportangeboten teilnehmen können. Die Queerbeauftragte der Bundesregierung sagte: „Rechten Stimmungsmachern sollte man nicht auf den Leim gehen. Sie nutzen alle möglichen Mittel, um uns als Gesellschaft verächtlich zu machen und Hass und Hetze zu säen. Wir sind gut beraten, solche extremen Einzelfälle nicht zum Maßstab unseres Handelns zu machen.“

mra

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51 Kommentare

  • 😂😂😂😂😂 Der führt den Irrsinn hier völlig ad absurdum!!!!! Super!!!!!

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    • Stimmt: Auf diese Weise kann man das System am besten an seine Grenzen bringen, vollkommen legal.

    • Wie gefällt Ihnen eigentlich mein Damenbart? 🥸

      • Lässt sich Maja auch einen Wachsen?😶‍🌫️

        9
    • Das war auch mein Kommentar. Alle, die dieses Gesetz verbrochen haben, wiesen damals die Möglichkeit des Missbrauchs weit von sich.

    • … und das ist auch gut so.

      Denn je absurder, umso vehementer verteidigen doch die Superdemokraten ihre „Errungenschaften“.

      Genügend haben vorab gewarnt…interessierte Ideologen nicht.

      Parallelen zu den Missbräuchen aufgrund politischen Handelns bei Masken, Testzentren, Bürgergeld, Vielehe, Zwangsehe etc. alles hinlänglich vorgewarnt aber es zeigen die „willigen“ Menschen exakt die Schwächen auf und nutzen diese.

  • Sie ist eine gläubige Jüdin. Großartig, besser kann man ein beklopptes Gesetz nicht öffentlich vorführen. Fehlt nur noch eine inszenierte Links-Demo für seine Frauenrechte.

    • „Sie“ könnte sich ja auch gelegentlich als Königstiger definieren, um frische Luft im Außengehege zu tanken.Alles möglich.

    • Da Frage ich mich gleich, ob ihr Piepmatz der ja mutmaßlich noch dran ist, beschnitten ist.
      Denn ohne das ist jüdischen Leben denkbar.

      Der Type ist einfach klasse. Er führt alle so dermaßen vor und zieht das tatsächlich durch. Soviel „schneid“ haben nur die wenigsten.

      • Jüdische Frauen sind nicht beschnitten. Verheiratete müssen aber ihre Haare bedecken, die meisten tragen ausserhalb der Wohnung eine Perücke.

        4
  • Das ist Svenja.

  • Er hat nicht wirklich etwas verbrochen. Es gab einige Äußerungsdelikte und eine harmlose Rangelei mit einem linken Journalisten, wo unklar ist, wer da begonnen hat.

    • Ist ja nicht der Erste, der im Knast landet, weil er was gesagt hat, was „unserer Demokratie“ nicht passt und er wird noch nicht der Letzte sein. Und für diese Leute wird auch immer Platz sein in den Gefängnissen. Im Bedarfsfall werden eben ein paar Messerkünstler vorzeitig entlassen.

    • Und werde höher bestraft als ein Vergewaltiger mit Hintergrund! 🖕

  • Sven(ja) gibt heute Abend vor der JVA eine Einzugsparty. Es sind alle herzlich eingeladen und willkommen.

  • ich habe keine Hintergrundinformationen zu dieser Person, aber ich feiere es wie das „System“ vorgeführt wird!

    • Das System hat mit Sven(ja) ein Problem: Steckt es sie ihn in dem Männerknast, wird sie er womöglich geschwängert. Steckt es sie ihn in den Frauenknast, schwängert sie er womöglich Mitgefangene.

  • Nun, der Herr gibt sich also als „gläubige Jüdin“ aus.

    Zwar hat der befragte Rabbiner durchaus recht, was die innerjüdische Sicht der Dinge anbetrifft. Doch ist für die deutschen Meldebehörden bei der Religionszugehörigkeit die Selbstauskunft entscheidend, und nicht, was die Religionsgemeinschaft dazu sagt.

    Mit dem entsprechenden Melderegistereintrag hat er also Anspruch auf kosheres Essen im Knast – und für die allwöchentliche Seder-Feier auch auf Wein (kosher for Pessach).

    Und der alte Kohelet lacht sich ins Fäustchen über die „Klugen“, die solche rechtlichen Möglichkeiten erst geschaffen haben: „Die Klugen verfangen sich in ihren eigenen Netzen“ (Koh. 9, 12).

  • Die Querbeauftragte der Bundesregierung… Vielen Dank, mehr brauch ich nicht zu wissen.

  • Queerbeauftragte der Bundesregierung. Ist das jetzt auch rechtsextrem ?

    • … zumindest erscheint mir jemand, der von 78 und mehr Geschlechtern ausgeht, extrem unzurechnungsfähig … wenn Ihnen dann diese meine Auffassung recht ist, dann müsste die Queerbeauftragte folglich „rechtsextrem“ sein … das meine ich zumindest

  • … wer kommt dann eigentlich für den „Nachwuchs“ auf? … der Erzeuger oder wegen Verletzung der Aufsichtspflicht des Personals der Steuerzahler? … und was ist mit den potentiellen Müttern? … folgt Haftverschonung oder Haftverkürzung, damit sich die Mütter um ihren Nachwuchs kümmern können, der seine ersten Jahre sicher nicht in einer Haftanstalt verbringen soll?

  • Jaja, bei Svenja so einen Aufstand machen, aber bei Maja? Da geht man als Gruene noch hin um diese Person aus Ungarn zu schaffen, dabei hat diese Person tatsaechlich eine (oder mehrere?) (schwere koerperliche) Straftat(en) begangen.

  • „„Beim Umgang mit trans, inter und nicht-binären Gefangenen müssen sich die Länder nicht allein am Geschlechtseintrag der betreffenden Person orientieren“. “

    Aha, aber Ungarn möchte man Vorschriften machen.

  • Deutschland hat sich abgeschafft.

  • Folglich der Queerbeauftragten des Wahrheitsministeriums ist der CSD also nichts anderes als eine rechte Veranstaltung. 🧐🧐🧐

  • Die verantwortlichen Politiker sollten dafür verklagt werden.

  • Laut unserer Gesetzgebung gehört „Sie“ auch da hin um ihre Strafe zu verbüßen.

    -15
    • und wohin kommt dann „ES“

      • Es kommt immer auf die Befindlichkeiten unserer Gesetzgeber an.

        0
  • Wohl dem, der die Kraft hat, als “ Mann“ in den Frauenknast zu gehen. Respekt.

    • Gibts dort auch gratis Kondome?

  • „Es müsse im Einzelfall geprüft werden, inwiefern Häftlinge an Arbeits- und Sportangeboten teilnehmen können.“

    Wo ist das Problem ? Bei Olympia dürfen Männer sogar Frauen OFFIZIELL verprügeln !;-)

  • Hoffentlich kommt er mit den Hygiene Artikeln klar !

    Verstehen werden die “ Guuuuuten Naivmenschen “ natürlich
    trotzdem nichts !

    • Darf er mit den mitinhaftierten Frauen auch in die Gemeinschaftsdusche? 😱

  • Verstehe die Aufregung nicht, die Grünen Kommunisten haben es genau so gewollt.

  • Darf Sven, ähm, Marla auch gemeinsam Duschen gehen? Gibt es dort etwa flutschige Seifenstücke oder Duschgel aus dem Spender? Bekommt er, verflixt, sie auch die gewünschte Duftnote? Darf, er, sie, es, später im Frauenknast dann politische Bildungsarbeit betreiben? Die Sache eignet sich an Unterhaltungswert bis weit über das Sommerloch hinaus, da kommt SED-Ramelow längst nicht hin.

  • „Liebich fordert im Gefängnis koschere Verpflegung und Beistand durch einen Rabbiner, weil er sich als „gläubige Jüdin“ ausgibt.“

    Liebich zeigt einfach den kompletten Irrsinn Deutschlands auf!

    Dafür muss man Liebich wirklich dankbar sein!!!!
    (egal, wie man ansonsten zu Liebich steht)

    • Was hat er denn verbrochen? Bisher ist mir nichts bekannt, was aus ihm einen „Rechtsextremisten“ macht, wie ihn selbst kritische Seiten teilweise nennen.

      • Es hat sich noch nicht überall herumgesprochen: wer selbst kein rotgrüner Faschist ist oder denen auch nur ablehnend gegenüber steht, ist ganz automatisch, man könnte auch sagen vollautomatisch, ein „Rechtsextremist“. Es ist also eine Ehrenbezeichnung für Demokraten in Unsererdemokratie.

        1
  • Ich vermute, das wir (Deutschland) noch lange nicht in der endgültigen Blödheitsstufe angelangt sind.
    Bin mal gespannt, wann Menschen sich im Standesamt mit Tieren verheiraten dürfen.

  • Maja Svenja Liebich. Ein politischer Häftling.
    Gibt es diese Bezeichnung auch im Wokesprech?
    Wäre das dann eine „politische Häftlingin“??
    Ich frage nur, nicht das ich mich strafbar mache.
    Habe derzeit meinen Bademantel in der Schneiderei. Bin somit schutzlos den Behörden ausgeliefert.

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