Blackout-Vorsorge
Stromanschlag in Berlin hat gravierende Lücken im Katastrophenschutz offengelegt
Der mutmaßlich linksextrem motivierte Anschlag auf das Berliner Stromnetz hat strukturelle Lücken offengelegt. Im betroffenen Bezirk waren die vorgesehenen Katastrophenschutz-Leuchttürme nicht betriebsbereit.
Der mutmaßlich linksextrem motivierte Anschlag auf eine Kabelbrücke im Berliner Südwesten trennte Anfang Januar rund 45.000 Haushalte von der Stromversorgung – und legte gravierende Lücken im Katastrophenschutz offen. Das geht aus Antworten des Berliner Senats auf parlamentarische Anfragen des AfD-Abgeordneten Carsten Ubbelohde hervor, die Apollo News vorliegen.
Im betroffenen Bezirk Steglitz-Zehlendorf waren die vorgesehenen Katastrophenschutz-Leuchttürme zum Zeitpunkt der Großschadenslage nicht betriebsbereit. Der Bezirk verfüge „noch nicht über betriebsbereite Katastrophenschutz-Leuchttürme“, heißt es in der Senatsantwort. Die Leuchttürme sind Teil eines landesweiten Konzepts und sollen bei großflächigen oder länger als drei Stunden andauernden Stromausfällen als notstromversorgte Anlaufstellen aktiviert werden. Vorgesehen sind Notstromaggregate, Funktechnik und Personal zur Lageinformation. Der Ausbau erfolge bezirksweise und sei noch nicht vollständig abgeschlossen. Ersatzweise sei im Rathaus eine „Kat-L-ähnliche Struktur“ eingerichtet worden, die die vorgesehenen Leistungen „im Wesentlichen abdeckte“.
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„Der Senat hat die Berliner bewusst getäuscht“, wirft Ubbelohde der Landesregierung vor. „Er versprach ein flächendeckendes Netz von Katastrophenschutz-Leuchttürmen, doch in dem betroffenen Bezirk war während der letzten Großschadenslage kein einziger einsatzbereit. Das war keine Panne, sondern systematische Irreführung. Statt funktionierender Technik gab es nur inszenierte PR-Bilder für die Presse“, so der AfD-Abgeordnete.
Zur operativen Bewältigung der Lage macht der Senat konkrete Angaben: Am 3. Januar wurden im Schadensgebiet 39 Transporte in Krankenhäuser durch den Regelrettungsdienst durchgeführt, in den Folgetagen kamen 77 Transporte durch Katastrophenschutzeinheiten hinzu. Eine „Triage wurde nicht durchgeführt“, da die Ressourcen für eine individualmedizinische Versorgung ausgereicht hätten.
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Zur Ausstattung des Rettungsdienstes teilt der Senat mit: „Im Land Berlin stehen vier ITW zur Verfügung.“ ITW steht für Intensivtransportwagen; sie dienen der Verlegung schwerkranker Patienten. Im Vergleich mit anderen Großräumen liegt Berlin damit nicht unter dem Niveau anderer Städte: Hamburg verfügt über einen stationären Intensivtransportwagen, München über zwei, Sachsen über zwei Standorte, Hessen landesweit über vier Fahrzeuge.
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Im Ernstfall greifen die Behörden demnach auf Informationen von Pflegeeinrichtungen, -diensten und melderechtliche Daten zurück. Eine vollständige staatliche Echtzeitübersicht über stromabhängige Patienten existiert nicht. Zu möglichen Komplikationen wie Hypothermie-Fällen oder Ausfällen medizinischer Geräte liegen der Innenverwaltung und der Berliner Feuerwehr „keine Daten vor“, da eine zentrale Erfassung nicht vorgesehen ist.
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Eine bundesweite Ausnahme ist Berlin damit nicht. In keinem Bundesland existiert ein verpflichtendes staatliches Register für heimbeatmete oder vergleichbar stromabhängige Personen. Bundesweit wird auf freiwillige Eintragungsmöglichkeiten gesetzt, die keine vollständige Erfassung gewährleisten.
Auch bei der Energieautarkie stationärer Pflegeeinrichtungen zeigt sich eine strukturelle Lücke. Das Berliner Wohnteilhabegesetz enthalte „keine Mindestanforderungen im Hinblick auf die diesbezügliche Notfallausstattung“, erklärt der Senat. Die Heimaufsicht habe „keine Rechtsgrundlage“, eine autarke Energieversorgung etwa für 72 Stunden „zu überprüfen, anzuordnen oder durchzusetzen“. Eine gesetzlich verbindliche Notstrompflicht für sämtliche Pflegeheime besteht damit nicht.
Auch hier folgt Berlin dem bundesweiten Rahmen. Weder in Bayern noch in Hessen, Hamburg oder Sachsen gibt es flächendeckende gesetzliche 72-Stunden-Vorgaben für alle stationären Einrichtungen. Nordrhein-Westfalen fördert entsprechende Anlagen, schreibt sie jedoch nicht generell verpflichtend vor.
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Glaubt denn noch irgendjemand das bei einer Gasmangellage noch irgendwelche Notrufe funktionieren?Hilf dir selbst,so hilft dir Gott.
Ach so, die stehen da zur Dekoration.
Ganz schön clever, diese Feindverwirrung.
Es hat auch gezeigt, dass bei Linkem Terror in Berlin, der Bürgermeister immer noch in Ruhe Tennis spielen kann. Eine Stadt die sich einen solchen Bürgermeister leisten kann, braucht sich über von Linken ausgelöste Katastrophenfälle nicht zu beschweren.
Ich liebe eure Artikel. Aber ihr schreibt diesmal in unnötigen Worten, was eh klar ist.
Katastrophenschutz-Leuchtturm? Ich sehe da eine Informationstafel, das ist doch kein Leuchtturm. Hier sehen sie einen neuen dreifarbigen Verkehrsregelungs-Leuchtturm. Früher hieß das Ampel. Mutiert jetzt jeder Schaltkasten zum Umspannwerk, oder wie? Was stimmt mit den Leuten nicht? Geht es auch eine Nummer kleiner?
Stromanschlag in Berlin hat gravierende Lücken im Katastrophenschutz offengelegt!
Was für einen Katastrophenschutz in Berlin ? Hatte Irgendjemand auch nur das Gefühl dass es so etwas auch nur im Ansatz in Berlin gegeben hat ?
Mir ist da nichts aufgefallen was auf einen Katastrophenschutz im Sinne des Wortes auch nur ansatzweise verwiesen haben könnte .
Alles nur Standard Rettungs und Ordnungskräfte aus Berlin . Der Rest kam aus ganz Deutschland !!!
Katastrophenschutz echt? Warum geht ein Bürgermeister dann Tennis spielen?
Vor 100 Jahren war Berlin die modernste Stadt der Welt.
Jetzt ein grünkommunistisches Shithole.
„Ihr Völker der Welt, Euch graut vor dieser Stadt“