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Landgericht Frankfurt

Streit um Transfrau im Frauen-Fitnessstudio – „Misgendern“ laut Gericht nicht verboten

Ein Frauen-Fitnessstudio wollte die Transfrau Laura H. nicht als Mitglied aufnehmen. In einem anschließenden Rechtsstreit ging es darum, ob H. als Mann bezeichnet werden darf. Das Landgericht Frankfurt entschied nun: Misgendern ist nicht per se verboten.

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Laura H. wollte als Transfrau Mitglied in einem Fitnessstudio für Frauen werden (Symbolbild). (IMAGO/Zoonar)

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Der Streit um eine von der NGO HateAid unterstützte Transfrau, die in einem Erlanger Frauen-Fitnessstudio trainieren wollte, beschäftigt weiter die Gerichte. Nun hat das Landgericht Frankfurt in einem Eilverfahren über die öffentliche Geschlechtsbezeichnung der Betroffenen Laura H. entschieden. Der Fall hatte bundesweit Aufmerksamkeit ausgelöst. Grundlage der jetzigen Entscheidung ist ein Beschluss, der der Welt vorliegt.

Das Gericht kam zu dem Ergebnis, dass es nicht per se verboten ist, eine Transfrau mit männlichen Geschlechtsmerkmalen als Mann zu bezeichnen. Eine pauschale Untersagung dieser Formulierung lehnte die Kammer daher im Eilverfahren ab. Die Äußerung sei demnach vom Schutz der Meinungsfreiheit gedeckt.

Insbesondere in einer öffentlichen Debatte über „geschlechtliche Selbstbestimmung“ und die Bedeutung des biologischen Geschlechts müsse es möglich sein, auch kritische Positionen zur bestehenden Gesetzeslage einzunehmen, befand das Gericht. Die Kammer verwies laut Welt darauf, dass sich jeder Grundrechtsträger „unabhängig von einem ihm auferlegten Rechtfertigungsdruck, die eigene Position überhaupt begründen zu müssen“, an Kontroversen zum Thema Geschlecht beteiligen darf.

Demnach könne ein allgemeines Misgenderverbot nur durch einen „neuen Verfassungsrechtssatz“ wirksam werden, der jedoch „einzig dem Bundesverfassungsgericht“ obliege.

Der ursprüngliche Konflikt war entstanden, nachdem Laura H. Mitglied in einem ausschließlich für Frauen konzipierten Fitnessstudio werden wollte. Die Betreiberin Doris Lange lehnte dies wegen des biologischen Geschlechts der Betroffenen ab und berief sich auf den Schutz ihrer Kundinnen. Über die Frage, ob Laura H. in dem Studio trainieren darf, ist bislang nicht entschieden. Das Verfahren ruht.

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In dem nun entschiedenen Eilverfahren ging Laura H. gegen den Verein Frauenheldinnen vor, der Lange unterstützt und Spenden für ihre juristische Auseinandersetzung gesammelt hat. Das Gericht untersagte zwar, Laura H. weiterhin mit vollem Klarnamen identifizierbar zu machen, weil dies eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte darstellen könne. Das Gericht untersagte Frauenheldinnen jedoch nicht grundsätzlich, Laura H. als Mann zu bezeichnen.

Bereits zuvor hatte Laura H. gegen Nius geklagt, nachdem Nius H. ebenfalls als Mann bezeichnet hatte. Dort ging es um die Folgen einer bereits veröffentlichten Berichterstattung. H. wurden in der Folge 6.000 Euro Entschädigung zugesprochen. Das nun entschiedene Eilverfahren betraf dagegen die Frage, ob Frauenheldinnen bestimmte Äußerungen künftig untersagt werden können.

ahz

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130 Kommentare

  • Kranke Welt…

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    • Was sich hier als Transfrau aufstellt, kann man höchstens als Karikatur bezeichnen. Frauen sind von Natur aus bestrebt, schön auszusehen, was man von diesen Trans-Unfällen jedoch meistens nicht behaupten kann. Es gibt sie, diese seltenen Fälle von Verwandlung, adrett gekleidet, vorsichtig geschminkt, die ohne Bart, bunte Haaren, Tattoos und Piercings auskommen – aber offensichtlich nicht in Deutschland.

      • Siehe auch E. Spörkel oder M. Below🫣

    • Es hat auch im Fussballverein im Kreis Erlangen Pegnitzgrund in einer Damenmannschaft gespielt. Die Gegnerischen Mannschaften hatte keine Lust mehr gegen den Verein zu spielen wo es mitgewirkt hat.

    • „per se“ nicht strafbar!
      Also jederzeit DOCH möglich!?
      …SELBSTbestimmungsgesetz… SELBST! Das heißt nicht, dass andere es bestimmen können. Aber andere können der/die/das nennen wie sie wollen!

  • Endlich ein vernünftiges Urteil zum Wohle des Frauenschutzes.

    • Es sind mehrheitlich Frauen die das wählen. Und nun? Frauen das Wahlrecht entziehen?

    • Und gegen diesen Gender Schwachsinn.
      Völlige Volksverdummung in absurdester Form.

    • So toll finde ich das nicht weil das mit der Meinungsfreiheit begruendet wurde. Wenn ein offensichtlicher Kerl mit Kloeten wegen der Meinungsfreiheit als Kerl bezeichnet werden darf und nicht weil es schlicht Realitaet ist, dann haengt nach wie or was gewaltig schief…
      So koennte man jetzt auch eine offensichtliche Frau, die sich auch als Frau fuehlt und so genannt werden will, im Rahmen der Meinungsfreiheit als Mann bezeichnen.
      Was waere wohl z. B. los, wuerde man Baerbock als Herr Baerbock ansprechen und ihre korrigierende Antwort „FRAU Baerbock bitte!“ sie erneut mit Herr Baerbock anreden und davon auch nicht ablassen?
      Tim Kellner aka der Lovepriest macht sowas ja im Rahmen seiner Satire gerne mal, die Geschlechter vertauschen – das ist aber was anderes…

  • Sowas ist doch reinste Provokation, denn sonst würde „sie“ ja in ein Fitnessstudio gehen, das ALLEN zur Verfügung steht!

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    • Und vielleicht sind die Klagen ja auch eingeplant.
      Solange die wokeness auch hier regiert, ein Selbstläufer.

      • Entschädigungsklagen wegen seelischer Grausamkeit sind auch eingeplant!
        Geldgenerator…

    • Oje, welche Dusche/Toilette benutzt man denn da?

      • Die allermeisten duschen nicht nach dem Sport; ab in den Caffelatteshop.

      • Keine. ES geht ungewaschen.

    • Schau mal den Short von mir im anderen Kommentar an. Würdest du „sie“ in eine Muckibude schicken?

    • „eine von der NGO HateAid unterstützte Transfrau“ … da scheint mir das Geschäftsmodell zu sein.

  • Ich ging immer davon aus, dass ein Club über die aufnahme seiner Mitglieder (passt „mit Glieder“) selbst entscheiden darf

    • Nicht in einer sozialistischen Gesellschaft. Dort entscheidet die Führung was das Kollektiv zu tun hat. Das Individuum / der Unternehmer hat stehts zurück zu stehen gegen über dem Kollektiv. In meinen Augen ist dies Menschenverachtung.

    • Ja, der Fehler bei der Ablehnung war der Hinweis auf das Geschlecht.
      Hätte dieses Studio diesen Hinweis nicht mit eingetragen wäre das kein Problem gewesen.

      • Ist jetzt jedes Frauenhaus, welches dich aufgrund deines Geschlechts zurückweißt illegal? 😉

  • Schön das Deutschland keine anderen Probleme hat und die Gerichte für so was Zeit haben.

    • Ich dachte auch, die Gerichte seien doch so sehr überlastet !?
      Wobei gut in diesem Fall Eilverfahren und abgeschmettert solch ein Mist und Irrsinn.

  • Als dieses völlig unnütze Gesetz diskutiert wurde, wurde von den Befürwortern doch immer behauptet, dass dadurch das Hausrecht nicht tangiert wird und das nach wie vor durchgesetzt werden kann.
    Warum soll es jetzt eine gerichtliche Entscheidung geben, die genau dieses Hausrecht aushebeln soll?
    Und vielleicht sollten sich die Befürworter einmal ein Urteil aus GB zu Gemüte führen. Dort ist man vernünftigerweise zu der Erkenntnis gekommen, dass es genau zwei biologische Geschlechter gibt.

  • Also hat Laura H. 6.000 EUR zu Unrecht erhalten.
    Klage auf ungerechtfertigte Bereicherung sollte folgen.

  • Wie man eine Person anspricht bzw. behandelt, ist in unserer Kultur tief verwurzelt in der visuellen Wahrnehmung. Wenn eine Person das äußerliche Erscheinungsbild dieses oder jenes Geschlechtes besitzt, dann darf niemand dafür bestraft werden, der die Person nach seiner eigenen Wahrnehmung benennt.

    Alles andere würde dazu führen, dass niemand mehr sich traut, jemand anderen als das anzusprechen, was er vor sich sieht, ohne ihn/sie/es erst zu fragen, als wer oder was er denn angesprochen werden will. Das ist ein soziales Unding.

    • @ Effi: Des Kaisers neue Kleider… 🙂

  • In einem Fitness Studio, das nur für Frauen ausgelegt ist, möchten die Damen unter sich bleiben, ansonsten geht das Studio pleite.
    Es gibt nun mal nur zwei biologische Geschlechter und darauf ist dieses Studio ausgelegt, oder gibt es dort Herrenduschen und Toiletten?

  • es geht wohl nur um Entschädigungen

    • Auf dem Brett reisen bereits viele, auch wenn es um „Rassismus“ geht. Damit lässt sich viel absahnen…

  • NGO Hate Aid finanziell trocken legen. Keine Staatsgelder mehr. Statt dessen Steuern senken.

  • Mann bleibt Mann, egal ob er sich schminkt, wie er sich kleidet und ob er sich als Bratpfanne oder Blumentopf identifiziert. Mann bleibt Mann! Immer und überall!

    • Herrlich! Ich versuche mir gerade eine geschminkte Bratpfanne vorzustellen 🤣!

  • 90Grad und 120Grad. Mehr gibts nicht zu sagen.

  • Hurra! Ich darf einen Mann als Mann bezeichnen. Sogar wenn er sich nicht wie einer verhält. Wen wundert’s da noch, dass die Gerichte überlastet sind?

  • Top. Wieder einmal wurde eines der wichtigsten Themen im Gericht abgehandelt. Wer in der Schule Biologie hatte, weiss das es Mann und Frau gibt oder X und Y. Alle anderen sollten vielleicht nochmals einen Abendkurs in Biologie nehmen.

  • HateAid unterstützt mit deutschen Steuergeld diese Person, damit sich mit ihrem „Fall“ deutsche Gerichte befassen müssen – wieder auf Kosten der deutschen Steuerzahlern.

    Das kannst du dir nicht ausdenken. Komplett gaga.

    • Das liegt an diesem bescheuerten Verbandsklagerecht, das sofort und ersatzlos abgeschafft gehört.
      Und kein Geld mehr für „N“GOs, die nutzen das nur, um über die Flucht über das Privatrecht Gerichtsentscheidungen im Sinne der linksextremen ReGIERung durchzusetzen. Schön, daß es hier mal nicht funktioniert hat.

  • Dem Beanspruchen eines Minoritäten-Opferstatus seitens Wichtigtuern, Tyrannen und Egomanen in geeigneter Weise zu begegnen, ist in verschiedenen Bereichen unserer westlichen Gesellschaften ein immer noch ungelöstes Problem. Raffiniert wird der übergroße Impuls zur Empathie gegen die Gutmeinenden gewendet und zum eigenen Vorteil schamlos ausgenutzt.

  • Jetzt geht der Streit um das „Gendern“ endlich in die richtige Richtung: Meinungsfreiheit. Hier sogar körperlich – biologisch abgesichert: Pimmelträger = Mann.
    Wer sich bspw. als „Hund“ fühlt und entsprechend verkleidet bleibt doch trotzdem immer noch ein Mensch.

  • HateAid…wieso wundert mich das gerade nicht… Laura H. ist ein Mannomann
    🙂 🙂 🙂

  • McDonalds wurde verklagt u. zwar von der 27-jährigen Transfrau Kylie.An der hatte sich eine Muslima gestoßen.Kylie arbeitet seit November 2019 bei McDonalds im Berliner Hauptbahnhof.Ursprünglich wurde sie als Mann eingestellt.Anfangs identifizierte sie sich selbst noch als nicht-binär (sie ordnete sich also keinem Geschlecht zu) u. trat in ihrer Freizeit als Draqqueen auf.Später beschloss sie, „dass sie in Zukunft mit dem Namen ,Kylie‘ angesprochen werden u. in Zukunft eine Frauenuniform tragen wolle.“DAS sind die Fragen,die heute Deutschland bewegen.U. nicht etwa,wie der Ukraine-Krieg beendet werden kann oder sich die Ärmsten im Land noch die Energiepreise leisten können. U. es sind Fragen,die in Ländern wie Ungarn,Argentinien u. demnächst Frankreich kein Schwein mehr interessieren werden.U. in den kommenden Weltmächten China oder Indien noch nie ein Schwein interessiert haben!Allerdings ist es sehr geeignet,den späteren Generationen den Begriff wohlstandsverwahrlost zu erklären
    M.G

  • Das Bild der Woche ist für mich das Photo der xy-Boxerin mit Hodenschutz (aufgenommen in einem präolympischen Trainingslager). Könnte man sich gar nicht ausdenken, sowas.
    Die olympische Disziplin “Mann schlägt Frau” gibt es schon. Liegt die Frau blutend am Boden, so erhält der Peiniger olympisches Gold. Was kommt als nächstes? Vielleicht Mann steinigt Frau?
    M.f.G.

  • Transfrauen sind frauen, basta! Es sind Frauen die diese Parteien wählen; sollen sie auch darunter leiden! Idem bei der Migration: Teddywerferinnen. Mir reicht es! Immer dieses „Cherrypicking“!

  • Gerichte streiten ernsthaft über „Missgendern“ im Fitnessstudio. Da fragt man sich: Kann ich morgens beim aufwachen als Mann fühlen, mittags als Frau in die Männerdusche marschieren und abends als Elfe oder Einhorn durch den Wald tanzen?

    Eigentlich ist es total simpel: Frauen gehören in die Damendusche. Doch wenn das Baugefühl Einzelner plötzlich schwerer wiegt als die biologischen Fakten und die Intimsphäre einer ganzen Gruppe, wird es nur noch lächerlich.

    Frauenräume wurden zum Schutz vor männlicher Anatomie erfunden! Wer solchen Blödsinn beschließt, gehört eigentlich eher in den Märchenwald als in den Bundestag. Da sitzen wohl genau die Leute, die Biologie für ein Gerücht halten, uns diesen Wahnsinn einbrocken und die Betreiber dann im Regen stehen lassen!

    • Man kann sich schon morgens als Mann, mittags als Frau und abends als Einhorn fühlen. Aber man darf nicht von anderen verlangen, dass sie das genauso fühlen und die Realität verleugnen.

      • Genau, wer da mitspielt hat ebenfalls nicht alle Latten am Zaun.

  • Es ist mir schon fast egal was so per Urteil entschieden wird. Fakt ist jedoch das nichts mehr im Namen des Volkes entschieden wird… Es ist einfach nur noch ekelhaft und pervers…

    • Ja, so perv.. wie diese „Kultur Statue/Figur“ mit weiblichem, auf allen vieren vorgebeugten, Torso, mit einem überdimensionierten weibl. Geschlecht, welches der Bundestagspräsident, im Schloss Bellevue in der Eingangshalle hat aufstellen und ausstellen lassen.
      Das spricht Bände für diese gemeingefährliche Pol.. und dem Irrenhaus, nebst Perversion.
      Es fehlem einem die Worte, was das für ein Bild auf Deutschland werfen soll.

  • Es gibt keine Trans“frauen““!
    Es gibt ausschließlich Frauen und Männer!
    Dann gibt es noch Erkrankte, die aber wiederum Frauen und Männer sind!!
    Dieser ganze Scheiß trägt ausschließlich dazu bei, dass man entgegen der Gepflogenheiten Antipathien gegen solche Menschen entwickelt!
    Warum muss uns diese Clique auch ihre Differenzen überstülpen wollen?

    • Im Übrigen hätte ich den Typ auch nicht aufgenommen!!!

      • Typen haben in einer Fraueneinrichtung auch nichts zu suchen!

    • Vor Allem, als wäre das ein Massenphänomen…

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