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Britischer Premier

Starmer will offenbar nicht zurücktreten und wirft Parteirebellen „Destablisierung“ vor

Der britische Premierminister Keir Starmer will offenbar nicht aus eigenem Antrieb zurücktreten und geht stattdessen gegen die Rebellen in den eigenen Reihen auf Konfrontationskurs. Ihre Kritik sei „destabilisierend“, sagte Starmer.

Premierminister Keir Starmer (IMAGO/NurPhoto)

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Der britische Premierminister Keir Starmer und sein Kabinett haben sich am Dienstagvormittag in der Downing Street getroffen, um über sein Schicksal und das der Labour-Partei zu beraten. Laut Medienberichten wehrt sich Starmer gegen die zahlreichen Rücktrittsforderungen aus seiner eigenen Partei.

Rebellen, die seinen Rücktritt fordern, forderte er dazu auf, seine Position als Parteichef anzufechten, da die verursachte Regierungskrise „bereits reale wirtschaftliche Kosten“ verursacht habe. Er übernehme zwar die Verantwortung für das Wahldesaster der vergangenen Woche, betonte jedoch, dass die vergangenen 48 Stunden „destabilisierend für die Regierung“ gewesen seien.

Die Partei habe ein eigenes Verfahren zur Anfechtung eines Parteivorsitzenden, und dieses „wurde nicht eingeleitet“, erklärte Starmer. Der Premierminister deutete damit auf die Anfechtung seines Postens hin, die erwirkt werden kann, sobald sich 20 Prozent der Abgeordneten dafür aussprechen – das wären im Falle von Labour 81 Sitze. Diese Marke wurde am Montagvormittag bereits überschritten, wurde jedoch eher als symbolische Grenze angesehen. Eine formelle Anfechtung wurde bisher noch nicht eingeleitet.

Sein Kabinett hatte sich am Dienstag zu einer Krisensitzung in der Downing Street 10 getroffen, um über die Zukunft des Premierministers und der Partei zu beraten. Der Kabinettssitzung war eine Welle von Rücktrittsforderungen aus seiner eigenen Partei vorausgegangen. Dutzende Labour-Abgeordnete hatten seit Tagen den Rücktritt ihres Parteichefs gefordert.

Kurz vor dem Treffen Starmers mit seinen Ministern war die Stimmung angespannt und unübersichtlich. Ein enger Berater des Premierministers wollte kurz vor der Kabinettssitzung einen Rücktritt Starmers nicht ausschließen. Zudem habe Starmer signalisiert, ein „offenes Ohr“ für die Rücktrittsforderungen seiner Parteikollegen zu haben.

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Nach Informationen des Telegraph fordern insgesamt sechs Minister den Rücktritt des Premierministers. Unter ihnen sind Justizministerin Shabana Mahmood, Gesundheitsminister Wes Streeting, Energieminister Ed Miliband, Verteidigungsminister John Healey, Innenministerin Yvette Cooper und Kulturministerin Lisa Nandy.

Starmer selbst wollte bis zuletzt im Amt bleiben und kündigte in einer Rede am Montag umfassende Veränderungen innerhalb der Partei an. Sein Versuch, seine Parteikollegen zu überzeugen, scheiterte jedoch. Über das Wochenende und besonders nach seiner Ansprache am Montag häuften sich die Rücktrittsforderungen.

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27 Kommentare

  • Starmer will nicht zurück treten.
    Ich kenne da noch so einen…

    • Kein Volk musste jemals einen solchen Kanzler ertragen !

      Genau hinschauen ! Sich kurz Orban Abgang in Erinnerung rufen und sich dann das Elend vorstellen bis Merz mal abgetreten worden sein wird !
      20Jahre vergeblich auf die Kanzlerschaft gehofft ! Und dann alles in 12 Monaten kläglich vergeigt .

      Niemals hatte das Deutsche Volk einen Inkompetenteren Kanzler !

    • Jepp. Dieselbe Brut.
      Durchtriebene Verschlimmbesserer.
      „Wenn du den wahren Charakter eines Menschen erkennen willst, dann gib ihm Macht.“ (Abraham „Abe“ Lincoln)

  • Er ist und bleibt ein Zögling vom WEF!

  • Menschen welche sehr viel Dreck am Stecken haben, kleben regelrecht an ihrer Position fest, weil dies ihnen die Möglichkeit der Kontrolle über die Justiz oder auch weite Teile der Presse gibt. Hat der politische Gegner erst einmal Zugriff auf alle internen Unterlagen in den Ministerien und des Premier, dann kann das verdammt unangenehm werden. Wird die Arbeit ernst genommen, ist auch eine Strafverfolgung nicht ausgeschlossen.

  • Starmer selbst schadet seiner Partei viel mehr wenn er darauf besteht, daß das formelle Verfahren zum Rücktritt eingeleitet wird.
    Tritt er freiwillig zurück, dann zeigt das, daß die Partei in der Lage ist, Konflikte über Einsicht und Gespräche beizulegen, oder: sie ist regierungsfähig.
    Außerdem wirkt es weniger schädigend für seine eigene Person, wenn er rechtzeitig und freiwillig Einsicht zeigt.
    Läuft dagegen alles über den formellen Weg weiß der Wähler: hier ist ein Haufen Egozentriker am Werke, die sich aus eigener Kraft und Willen auf nichts einigen können.

  • Was heisst eigentlich Verantwortung übernehmen? Gar nichts. Null. Weiter Bezüge kassieren.

    • Er hat den Plan noch nicht umgesetzt; dauert noch ein wenig.

  • Die nächste Maßnahme in solchen Situationen wird sein, nicht nur in UK sondern auch hier, dass alle Maßnahmen, welche eine linke Regierung destabilisieren würden, also auch Wahlen, einfach eingestellt werden!
    Wäre ja noch schöner, wenn Wahlen etwas ändern würden

    • Oppa glaupt an Walzettel

  • Ein Hauptgrund für das desaströse Abschneiden der Labour-Partei könnte die zweifache Steuererhöhung gewesen sein. Hatte man vor den Wahlen 2024 noch mehrfach versprochen, dass es keine Steuererhöhungen geben werde, langte man nach dem Wahlsieg mit GBP 40 Mrd Gesamtbelastung kräftig zu, nur um dann ein Jahr später erneut die Steuern um ca. GBP 30 Mrd anzuheben. Bei der zweiten Steueranhebung gab Finanzministerin Reeve an, diese sei nötig wegen eines erneuten Finanzlochs. Das „Office for Budget Responsibility“ (in etwa vergleichbar mit dem Bundesrechnungshof in Dtl.), Presse und Wirtschaftsverbände widersprachen dem deutlich. Das Office for Budget Responsibility informierte die UK-Regierung bereits im September 2025, dass das UK-Budget einen Überschuss auswies. Reeve wurde anschließend der Lüge bezichtigt.

  • Der englische Pinocchio.

    • @Weg mit den Linken der Vergleich eines englischen Pinocchio finde ich Spitze. Starmer hat vielleicht noch ein bisschen Stil wenn er seinen Earl Grey Tee zu sich nimmt der Deutsche Pinocchio schlürft sicher Muttis Kartoffel Suppe

  • Nein Mama….ich geh noch nicht ins Bett….ich bin noch nicht fertig mit regieren!
    🙂 🙂 🙂
    Das hat sich der Starmer bestimmt zusammen mit dem Friedrich im Zug in die Ostkokaine ausgedacht…bei einem Tee mit einer Prise Schnee 🙂 🙂 🙂

  • Hat wohl noch nicht das grüne Licht für seinen Abtritt bekommen, genau wie Merz. Wer glaubt, dass das kein ganz großes und schlechtes Marionettentheater ist, bei dem andere die Strippen ziehen, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

  • „da die verursachte Regierungskrise „bereits reale wirtschaftliche Kosten“ verursacht habe.“ Und seine Politik seit Juli 2024? In welcher Welt lebt der? Vielleicht kann ein Arzt das Problem lösen.

  • Die kleben an ihrer Macht wie ein Diktator und zerstören damit auch das Fundament ihrer Partei.

  • Einmal Korrupt immer korrupt. Sie zerstören ihre Länder ohne wenn und aber und machen immer andere dafür verantwortlich! Wird in Euorpa eigentlich massive Hirnwäsche betrieben, für anfällige Leichtgläubige Politiker?

    • jaja, glaubt nur weiter an arme, dumme und leichtglaeubige politiker.
      die freuen sich, wenn das volk noch duemmer und leichtglaeubiger ist als sie, und sich so locker an der nase herumfuehren laesst.

      so kann man gut durchregieren.
      einem armen, leichtglaeubigen politiker verzeiht das volk frueher oder spaeter fast alles.
      schliesslich konnte das arme dummerle es einfach nicht besser.

      auf die idee, dass starmer bis ueber beide ohren voll wissentlich im deepstate steckt, dessen auftraege (massenmigration, totalitaere massenueberwachung, agenda 2030) auf gedeih und verderb auszufuehren, und auch noch ueber die ukraine eine rechnung mit russland offen hat, worauf er nicht verzichten will, kommt keiner?

  • Wie sich das Verhalten von bestimmten Versager-Politikern gleicht, ist schon frappant. Immer bei den Linken.

  • Wer will schon zurücktreten, wenn er evtl. plant mit europäischen “ Willigen“ in einen Krieg einzutreten und damit auch möglichst Wahlen zu verhindern ?

  • Für Rücktritte, werden Rückgrat und Anstand benötigt, welches bei den neuen Politiker völlig weg-ge-machtet ist!

  • Oh Gott, genau so eine Kanone, wie Merz. Europa ist am Arsch.

  • Mann, ist das ne Wurst…

    • Die kam gerade bei mir hinten raus.

    • Fütter nicht den Freund der geistigen Beschränktheit.

      • An Trollmantel

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