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Bußgeld droht

Stadt Lübeck will Weihnachtsmarkt mit Blitzer schützen

Die Stadt Lübeck will den Weihnachtsmarkt in der Altstadt sicherer machen, indem die Einfahrt tagsüber stark reduziert wird. Helfen soll dabei auch ein Blitzer, der aufzeichnet, wenn Autos das Fahrverbot missachten.

Von

IMAGO/Volker Preußer

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Die Stadt Lübeck hat als Teil ihres Sicherheitskonzeptes für Weihnachtsmärkte in der Altstadt die Durchfahrt vom Burgtor über die Große Burgstraße seit dem 24. November von 10:30 Uhr bis 22 Uhr gesperrt. Das Fahrverbot gilt bis zum 30. Dezember. Da jedoch Autos trotz Verbot das Tor passieren, wurde ein Blitzer aufgestellt. Wer geblitzt wird, muss 50 Euro zahlen. Außerdem werden weitere Straßen gesperrt, und an der Stelle „An der Untertrave/Drehbrückenplatz“ wird die Geschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert, wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt.

Der Blitzer am Burgtor fotografiert jedoch nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder, Fußgänger und Fahrer von E-Rollern. Denn es wird nicht die Geschwindigkeit gemessen, sondern das Passieren des Tores, wie die Lübecker Nachrichten berichten. Dass Fahrzeuge nicht mehr durch das Burgtor fahren dürfen, ist Teil des Sicherheitskonzeptes, das sich die Stadtverwaltung zusammen mit der Polizei und der Feuerwehr überlegt hat.

Der Geschwindigkeitsmesser soll dabei zusätzlich für Sicherheit sorgen. Denn durch die Missachtung des Verbotes sei es in den letzten Wochen vermehrt zu waghalsigen Wendemanövern und Verkehrsbehinderungen gekommen, so die Stadt in ihrer Pressemitteilung. „Wir wollen den motorisierten Individualverkehr feststellen“, sagt eine Sprecherin der Stadt Lübeck gegenüber den Lübecker Nachrichten. Wegen der Einschränkungen empfiehlt die Stadt Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Weihnachtsmärkten in der Innenstadt zu fahren.

Auch für Zuflieferungen bestehen Einschränkungen: So dürfen in der Breiten Straße und weiteren Straßen nur noch zwischen 5 und 10:30 Uhr sowie 22 und 23 Uhr Geschäfte beliefert werden. Neben den Fahrverboten setzt die Stadt Lübeck auf Zufahrtssperren. Für 200.000 Euro wurden neue angeschafft. Diese werden heruntergefahren, wenn die Weihnachtsmärkte morgens beliefert werden, und werden anschließend wieder hochgefahren, solange die Weihnachtsmärkte stattfinden. „Wir sind jetzt auf Überfahrttaten besser vorbereitet als im vergangenen Jahr“, sagt die Bereichsleiterin des Ordnungsamtes.

mra

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48 Kommentare

  • Warum erinnert mich das an die Schildbürger welche die Fenster im Neubau vergessen hatten und das Licht in Säcken ins Haus tragen wollten?

    • Lübeck hatte zur BTW in diesem Jahr mit über 70 Prozent die Clanparteien gewählt, inkl. 10 Prozent für die SED. Scheint den Lübeckern so zu gefallen. Na dann 😘

      • Genauso beklopt wie Bremen und Hamburg….

    • Das heisst wenn da ein Terrorist dann trotzdem durchfährt um auf den Weihnachtsmarkt zu kommen, sind ihm 50 Euro Strafe schon mal sicher. Kluge Idee, echt.

  • Geht einfach nicht hin. Ansonsten wird sich nichts ändern.

    • Sie verkennen die Lage. Wenn keiner mehr hingeht, ist das Ziel erreicht. Es wird keinen Weihnachtsmarkt mehr geben.

      • Dann gehe ich eben nicht hin. Na und?

        • Dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Ramadan! Ist ja auch viel sicherer und konform.

          2
      • Jain! Die Stadt wird die Einnahmen, insbesondere ducrh auswärtige Weihnachtmarktbesucher, sicher schmerzlich vermissen! Wenn dem Kämmerer ncoh mehr Geld fehlt, könnte das ein Umdenkedn erzwingen!
        Allerdings tun mir die Schausteller udn Budenbezreiber leid, auf deren Kosetn das leider geht! Schließlich ist das ihr Geschäft von dem sie leben!

  • „Der Blitzer am Burgtor fotografiert jedoch nicht nur Autos, sondern auch Fahrräder, Fußgänger und Fahrer von E-Rollern. Denn es wird nicht die Geschwindigkeit gemessen, sondern das Passieren des Tores, wie die Lübecker Nachrichten berichten.“

    „Wer geblitzt wird, muss 50 Euro zahlen.“ …

    Also, praktisch jeder*innen wird von dem Blitzer erfasst?
    50 Euro für den Besuch des Weihnachtsmarktes sind schon ein wenig happig.

    • Wieviele km/h darf ich als Fussgänger da laufen?

      • 0 km/h – Durchgang verboten!

    • Ein gutes Mittel um den Weihnachtsmarkt komplett abzuschaffen und das Geld für Ramadan und Zuckerfest bereit zu stellen. Da braucht man auch kein überbordendes Sicherheitskonzept.

  • Lübecker Blitzbirnen installieren blitzgescheiten Blitzer zwecks Blitz-Warnung im Falle eines Blitzer-Ignoranten…

    Warum ist da zuvor keiner drauf gekommen ? Einfach „genial“ !

  • Alle vollkommen verrückt geworden.

    • Das ist das neue „Normal“ . Ist schon viele Jahre so .

    • Det Jeld fehlt. Die Wegelagerer sind jetzt die Stadtkämmerer.
      Aber nein, die Massenmigration ist daran nicht schuld. Nee, nee.

  • Wie wäre es mal mit Ursachenbekämpfung liebe Lübecker ?

  • Reine Geldbeschaffungsmaßnahme einer in Finanznot steckenden Stadt. Warum sollen Menschen dafür bezahlen, dass eventuell ein Terrorist illegal auf den Weihnachtsmarkt fahren könnte. Wenn niemand eine Straße entlang fahren soll, dann sperre ich diese Straße richtig.
    Diejenigen, welche Böses wollen, wird das ohnehin nicht abhalten.

  • heute morgen war im Sat1 Vergleich Weihnachtsmarkt Dresden versus Prag…
    könnt euch ja denken, was die Unterschiede sind.

  • Da geht den Autofeinden das Herz auf.
    Keiner sollte sich aber wundern, wenn bald die Spinnweben an den Schaufenstern von den ferngebliebenen bösen Autofahrern künden. Und tschüß!

    • „Wir wollen den motorisierten Individualverkehr feststellen“,

      … und am liebsten gleich gänzlich einstellen.
      Diese Maßnahme passt gut zu den Messerverbotszonen und den nicht grabschen Bildchen.

    • Ich kenne aber auch einige Einzelhändler mit Spinnweben an der Registrierkasse.

  • Blitzer? Falls die Zuckerwatte zu schnell fährt?

  • „„Wir sind jetzt auf Überfahrttaten besser vorbereitet als im vergangenen Jahr“, sagt die Bereichsleiterin des Ordnungsamtes.“
    Bloss gut, dass jetzt endlich „Überfahrttaten“ verhindert werden.
    Ob die BereichsleiterIN auch auf andere „Taten“ „besser vorbereitet“ ist?

  • Das bekommen die 2025 nicht mehr umgesetzt auch nicht 2026 2027 2028 2029 a.s.o.

  • Es besteht kein Zweifel, dass die Dummheit sich auf expontiellem Vormarsch befindet.
    Nicht, dass man in Lübeck fragen würde, wieso Weihnachtsmärkte wie auch Stadtfeste, usw. so derart eisern bewacht und beschützt werden müssen.
    Nein, man ergreift auch noch ideologische Maßnahmen gegen alle Autofahrer.

    Man würde lachen … wenn es nicht so traurig wäre.
    Na denn, Frohes Fest!

  • Alles sehr eigenartig, ich muss täglich durchs Burgtor fahren, das ich in der Großen Burgstraße wohne und dort auch einen Parkplatz habe. Bin ja auf die ganzen Tickets gespannt. Die ticken doch nicht richtig.

  • Sicherheitskonzept – Stadtverwaltung – Polizei – Feuerwehr
    Das hätte der Wolf Schneider sofort rot angestrichen: ‚3-facher innerer Widerspruch‘

  • Dass die Magdeburger da voriges Jahr nicht drauf gekommen sind. Überhöhte Geschwindigkeit auf dem Weihnachtsmarkt. Da wäre die Strafe wahrscheinlich saftiger gewesen, als die Psycho-Tour, die gerade Anwendung findet. 👺

  • Unfassbar, was für ein Aufwand getrieben wird (an dem sich wieder unzählige Leute eine goldene Nase verdienen werden), anstatt Grenzen zu kontrollieren, illegale Migration zu unterbinden und Legale sinnvoll zu steuern.

    • Die von Ihnen beschriebenen Anstatt-Maßnahmen könnten wirken und die Asylindustrie am Geldverdienen hindern….

  • Wie wäre es mit Schilder aufstellen, natürlich in einfacher, deutscher Sprache.
    ‚Amoklauf verboten‘ ‚Attentate nicht erlaubt‘.

    • Bitte nicht mit einem Fahrzeug über den Weihnachtsmarkt fahren!
      Geht vielleicht auch als Videoansprache passend zu „bitte greift uns nicht an“.

  • Ein Durchfahrverbot und Blitzer, das wird potentielle Terroristen sicher abschrecken. Denn wer massenhaft Menschen töten will, hat sicher furchtbare Angst, hinterher wegen eines Verkehrsdeliktes belangt zu werden.

  • Müssen auch Attentäter die 50 Euro zahlen?

  • Die Bürokrat:Innen wie in grauer Deutscher Vorzeit , sind Allzeit bereit ihren Dienst zu vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Singen wir den Feind nieder sang schon der Politiker im alten Rom. Heute Blitzen wir den unerwünschen Besuchen nieder. Prostmahlzeit.

  • Ich war kürzlich in Lübeck. Überall in der Stadt, selbst im Hotel, wurde man mit politischer Propaganda der Gutmenschen belästigt. So schnell werd ich da nicht mehr hinfahren.

  • Zukünftig dann zu lesen:

    „12 Tote, 36 Verletzte, 1 Bußgeldbescheid über € 125,-, 3 Punkte in Flensburg & 3 Monate Fahrverbot innerhalb des nächsten Jahres + 6 Monate Urlaub in Psychiatrie – Sicherheitskonzept der Stadt geht auf.“

  • Lieber 8 Wochen Schmerztabletten (auf Kosten des Volkes) fressen, als zum Arzt zu gehen, um die Ursache mit Stumpf und Stiel ausmerzen zu lassen, gell?

  • LOL
    Der wohl deutscheste aller deutschen Vorgänge.
    Noch Deutscher geht gar nicht.
    Nur wir können so doof sein und glauben, dass ein Terrorist sich von einem Blitzer und Tempolimit und Einfahrverbot abhalten lässt.
    Das ist noch dümmer als eine Messerverbotszone.

    Was denken die was passiert? Der Terrorist: „oh nein, lieber nicht, dann bekomm ich ein Knöllchen und muss 40 € zahlen, ich jag mich woanders in die Luft.“

    Das Knöllchen bekommt dann eh der Autobesitzer, dessen Auto vom Täter geklaut wurde.

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