Entwicklungshilfe
Verweigert Auskünfte: Staatliche GIZ wegen IT-Panne seit Wochen unfähig, Zahlungen zu tätigen
Die staatlich finanzierte Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kann seit Wochen externe Dienstleister wegen IT-Problemen nicht bezahlen. Die GIZ ist für die Umsetzung von Entwicklungshilfeprojekten zuständig.
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Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) kann wegen einer internen IT-Panne keine externen Dienstleister mehr bezahlen. Die Probleme bestehen bereits seit sechs Wochen, wie Welt berichtet. Die GIZ wird größtenteils vom Auswärtigen Amt und vom Entwicklungsministerium finanziert und unterstützt Entwicklungshilfeprojekte in 90 Ländern – unter anderem das Aufnahmeprogramm in Afghanistan. Zum Jahreswechsel gab es eine Umstellung auf die SAP-Software S/4HANA.
Die Gehaltszahlungen der eigenen rund 25.000 Mitarbeiter sind allerdings sichergestellt. Dennoch sind die Mitarbeiter unzufrieden über den Imageverlust, wie Nachrichten zeigen, die Welt vorliegen. Eine Mitarbeiterin sorgt sich darum, dass externe Geschäftspartner der GIZ ihr nicht mehr trauen. Tatsächlich sollen erste Hotels bereits die Reservierung von Meeting-Räumen wegen eines drohenden Zahlungsausfalls verweigert haben.
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Die IT-Mitarbeiter befänden sich an der „Frontlinie“, der Druck sei immens, so die Mitarbeiterin. Ein anderer Mitarbeiter sagte, es sei „einfach nicht gut genug“, seit Wochen die gleiche Mitteilung zu bekommen: „Wir bitten um Verständnis, dass der Übergang zu Verzögerungen bei der Verarbeitung von Zahlungen führen kann. Wir versuchen alles, die Unannehmlichkeiten für Sie zu minimieren.“ Ein dritter beklagte ein „peinliches Niveau“.
Ein Sprecher der GIZ teilte Welt mit, dass es im Zusammenhang mit den ausfallenden Zahlungen bisher nicht zu Sicherheitsproblemen gekommen sei. Allerdings wäre das laut den Mitarbeitern möglich.
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Erst vor wenigen Tagen entschied das Verwaltungsgericht Köln in einem Eilverfahren, dass die GIZ die Millionenkosten des Afghanenaufnahmeprogramms gegenüber Apollo News offenlegen muss. Seit 2021 betreut die GIZ die Afghanen in Pakistan, die teilweise noch auf eine Aufnahme nach Deutschland warten. Allein 2023 und 2024 betrugen die Kosten jeweils 30 Millionen Euro (mehr dazu hier).
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Pleiten, Pech und Pannen. Rekordsteuereinnahmen und Rekordschulden. Tolle Bundesregierung
das sind doch eher gute news, oder? die ganze klassische entwicklungshilfe muss auf den prüfstand, viele unsinnige genderprojekte etc., zudem wirkt sie oft kontraproduktiv. wirklich faire handelsbeziehungen sind da besser, eu schiffe machen afrikanische fischer arbeitslos usw.
In Wirklichkeit betreibt die GIZ im wesentlichen IDEOLOGIE-TRANSFER unter dem Deckmäntelchen der Entwicklungshilfe.
das ganze Ministerium gehört aufgelöst
Solange dort abgehalfterte Politiker aller Ebenen untergebracht werden, die nie in einem anständigen Beruf gearbeitet haben, wird diese superteure Endlagerstätte nicht angetastet.
Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. IT Panne, oder ist das Geld verschwunden?
Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass diese „Ministerin“ das beantwortet?
Dann sind ja die Gelder noch vorhanden …. Die Geschichte ist doch erfunden, oder? Verzockt, anderweitig ausgegeben, Mißwirtschaft?
Prima, wenn das Steuergeld nicht mit beiden Händen rausgeschmissen werden kann. Am besten das ganze Ministerium ersatzlos streichen.
das sind doch eher gute news, oder? die ganze klassische entwicklungshilfe muss auf den prüfstand, viele unsinnige genderprojekte etc., zudem wirkt sie oft kontraproduktiv. wirklich faire handelsbeziehungen sind da besser, eu schiffe machen afrikanische fischer arbeitslos usw.
Naja, das Geld steckt wohl gerade in den Dienstleistungen für Kriegsmaterial-Herstellung!
„eigene rund 25.000 Mitarbeiter“
Ich bin fassungslos. Was machen die den ganzen Tag?
Die IT-Panne ist erfunden. Weil: Sie wird nicht näher beschrieben.
Entwicklungsland Deutschland.
Entwicklungshilfe sollte nur noch in Form von Verhütungsmitteln geleistet werden.
Keine Ahnung, mit was die vor 2018 gearbeitet haben, aber da begann es jedenfalls mit SAP S/4HANA. Aber wer kennt sie nicht, die „wir haben IT-Probleme“-Ausrede…
Bischen Frühjahrsputz, damit demnächst wieder alles schön glänzt.
Ah – ist die Kohle alle?
Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts hat das natürlich nichts zu tun,ich schwör.
Mich wundert da gar nichts mehr.
Ich habe in einigen großen Projekten der öffentlichen Hand in der technischen Projektleitung gearbeitet (u.a. Inpol-neu, LKW-Maut). Sobald Bundesbeamte die Finger im Projekt haben, geht es regelmäßig schief. Die machen sich ganz wichtig, sind aber in Wissen und Können ganz weit hinten.
Bei so einer politischen Butze wie dieser GIZ mit einem Totalversager wie TSG kann nur eine Katastrophe herauskommen.
Ist ja nur Steuergeld…
>>Die Gehaltszahlungen der eigenen rund 25.000 Mitarbeiter sind allerdings sichergestellt.<<
Dann ist doch alles in bester Ordnung. Schließlich ist das der eigentliche Zweck dieses Vereins.
Unfähig sind die schon länger…
Das wirkt wie eine unbelegte Darstellung. Wenn das Unternehmen seine Zahlungsfähigkeit bestätigt, während Journalisten das Gegenteil behaupten, ohne belastbare Fakten vorzulegen, bleibt es zunächst eine Behauptung
Kleines Märchen, was?
Warzenschweinlich ist das Geld weg.