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Staatlich gefördertes Medienprojekt erklärt

SpongeBob und Family Guy sollen jetzt „Erkennungszeichen“ von Rechten sein

Zeichentrick-Charaktere wie SpongeBob oder Peter Griffin könnten in politischen Memes ein rechtes „Erkennungszeichen“ sein, meint ein staatlich gefördertes Medienprojekt. Ziel der Memes sei es oft „Rassismus oder Queerfeindlichkeit“ zu verharmlosen.

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„Über Nichts darf man sich heute noch lustig machen. Das ist cancelculture!!!“ So eine Aussage „entspringt meist einem diskriminierenden oder menschenverachtenden Witz“ behauptet das staatlich finanzierte Medienprojekt „RISE Jugendkultur“.

Dessen Instagram-Account schreibt davon, dass schon die Verwendung von Zeichentrick-Charakteren wie SpongeBob oder Peter Griffin von Family Guy ein rechtes „Erkennungszeichen“ sein kann. „RISE Jugendkultur“ sieht von der Aufmachung aus, wie der typische Funk-Account. Allerdings ist das Projekt „RISE“ kein Projekt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern des „Instituts für Medienpädagogik“. 

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Dieses „Institut für Medienpädagogik“ wird von gleich mehreren bayerischen Staatsministerien gefördert. Da hört es aber noch nicht auf. Sowohl das Institut selbst, als auch das Projekt „RISE“ erhalten Geld von der Bundesregierung. Genauer gesagt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth.

In dem Instagram-Post vom 11. August heißt es „Rechte oder Rechtsextreme nutzen Humor, um ihre Ideologien zu verbreiten“. Weiter wird das Erstellen und Teilen von Memes angeprangert. Dass Linke im Internet genau das Gleiche tun und Memes im Alltag von Jugendlichen eine omnipräsente Rolle spielen, wird dabei freilich ausgeblendet.

„Not funny“

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Was an Humor von rechts so gefährlich sein soll? Laut „RISE“ wird rechter Humor „schneller verbreitet und meist nicht hinterfragt“. So könnten „vermeintlich Dinge gesagt werden, die sonst nicht ok sind.“ Rechte würden behaupten in Deutschland herrsche keine Meinungsfreiheit. Dazu heißt es: „Diskriminierung und menschenverachtender Content ist keine Meinung!!!“

Rechte Memes stärken auch das „Gemeinschaftsgefühl rechter Gruppen“ und verharmlosen „Rassismus oder Queerfeindlichkeit“, so „RISE“. Das sei „not funny“: Denn „solche ‚Witze‘ fördern Hass, Rassismus und Intoleranz in unserer Gesellschaft“, so das Medienprojekt.

Wo jedenfalls die Grenze zwischen rechtsextremen Humor und etwa Witzen über woke Vorhaben verläuft, definiert das Projekt nicht. Überhaupt scheint, alles was etwa Gender-Ideologie oder Trans-Bewegung kritisiert, mindestens unter den undifferenzierte Generalverdacht „rechts“ zu sein zu fallen. All das finanziert von Steuergeldern.

Dieser Beitrag ist im Rahmen der Apollo Sommerakademie enstanden. Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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