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Erbschaftssteuer

Generalsekretär Klüssendorf mit Kampfansage: Jetzt will die SPD ihre „staatstragende Zurückhaltung“ aufgeben

Nach dem Wahldebakel will Generalsekretär Tim Klüssendorf, dass die SPD ihre „staatstragende Zurückhaltung“ aufgibt. Man müsse ein deutlicheres Profil haben. Der Clash in Berlin ist vorprogrammiert.

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Generalsekretär Tim Klüssendorf will eine inhaltliche Neuausrichtung der Partei. (Quelle: Screenshot via ZDF Youtube)

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Nach dem Wahldebakel für die SPD in Rheinland-Pfalz setzt Generalsekretär Tim Klüssendorf auf ein schärferes Auftreten der Partei – und kündigt Konfrontation im Bund an. Die SPD müsse ihre „staatstragende Zurückhaltung“ aufgeben, sagt er am Sonntagabend in der Elefantenrunde beim ZDF. Man müsse auch mal „nach links und rechts abweichen“. Denn viele Menschen wollten zwar die SPD wählen, täten dies aber nicht, weil sie nicht intuitiv sagen könnten, wofür die Partei steht.

Er sieht das Problem der Partei weniger bei der aktuellen Doppelspitze, sondern bei der inhaltlichen Ausrichtung. Denn seit acht Jahren komme die Partei bundesweit kaum von 15 Prozent in den Umfragewerten weg. Um wieder mehr Wähler zu gewinnen, setzt er auf Themen wie Erbschaftsteuer, Inflation und Bezahlbarkeit. „Natürlich müssen auch die ganz oben etwas beitragen, und das ist auch unser Punkt, den wir einbringen werden“, sagt er. Die Krisenbewältigung werde seit Jahren auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung ausgetragen.

„Wir wünschen uns, dass die Leute bei uns Hoffnung sehen, Zuversicht, aber das haben wir in den letzten Monaten noch nicht ausreichend geschafft.“ Auf den Einwand der Moderatorin, wie eine Erneuerung der SPD gelingen solle, wenn die Parteivorsitzenden Klingbeil und Bas zugleich Minister sind, erwidert er, dass Merz auch Kanzler und Parteivorsitzender sei. In vielen Bundesländern gebe es die Konstellation, dass der Parteivorsitzende auch Minister sei, und es funktioniere.

Hätte man ihn nach einem „Worst Case“-Szenario gefragt, so sei das Wahlergebnis in Rheinland-Pfalz in etwa das, was er sich darunter vorgestellt hätte. Doch die SPD müsse sich nun nach vorne ausrichten. Der Anspruch der Partei sei es, die Wirtschaft zukunftsfähig zu machen, indem man auf Elektromobilität setze und „natürlich nicht mit einer Rückkehr zum Verbrenner“. Die erneuerbaren Energien müssten ausgebaut werden. Seine Partei müsse für Investitionen in Bildung und Forschung stehen. Denn man müsse die Frage klären, womit die Menschen nach dem „Verbrenner-Aus“ ihr Geld verdienen sollen.

Im Vergleich zur Landtagswahl 2021 hat die SPD 9,8 Prozentpunkte verloren und kommt lediglich auf 25,9 Prozent. Damit liegt sie fünf Prozentpunkte hinter der CDU, die die meisten Wählerstimmen bekam. Der 35-jährigen Regierungsphase der SPD in Rheinland-Pfalz ist damit ein Ende gesetzt. Angesichts des schlechten Wahlergebnisses mehren sich die Rufe nach einem Rücktritt von Klingbeil und Bas. „Wenn die Mehrheit in unserem Land glaubt, die SPD kümmere sich mehr um Bürgergeldempfänger als um die hart arbeitende Mitte, dann ist das mehr als ein Alarmsignal“, teilte der Seeheimer Kreis, der rechte Parteiflügel, mit (mehr dazu hier).

mra

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161 Kommentare

  • Laßt ihn schwätzen.

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    • Der bringt mich immer zum lachen…….LORIOTS BESTER….der gute Herr Klüssendorf….;-)))

    • Wenn immer der Klügere nachgibt, werden die Dummen die Welt regieren.

      Staatstragend? Mit 5,5% ?
      Zurückhaltung? Mit dem Auftreten des „sensiblen“ Lars?

      DARAUF muss man(n) erstmal kommen !!!!

      105
    • Auf „Hart aber Fair“ hat er gerade die arbeitenden Mitbörger erkannt.
      Zu spät, Alter.
      Die AfD ist die Partei der Arbeiter.

    • Jede dieser tollen, sozial wahnsinnig gerechten Umverteilungs-Steuern hat bisher hauptsächlich die leistungsbereite Mittelschicht getroffen. Wie z. Bsp. der Spitzensteuersatz, der bereits bei 69.000 € greift, was heute für Qualifizierte ein Durchschnittsgehalt ist.
      Die Superreichen lassen sich nicht besteuern, die sind dann einfach weg.
      Nein, es geht um die Enteignung der (noch) leistungsbereiten Mittelschicht und um Omas Häuschen.
      Die SPD war schon immer der Feind der arbeitenden Mittelschicht. Die SPD will keine wirtschaftlich unabhängigen, selbstdenkenden Menschen. Sie will von staatlichen Almosen abhängige und lenkbare Untertanen.
      Jagt diese Mittelschicht-Zerstörer endlich aus der Politik.

    • Na ja – will die SPD nun entgültig Amok laufen?

      Muss man diese Aussage Klüssendorfs etwa als entsprechende Drohung verstehen?

    • Ab jetzt wird’s richtig gefährlich. Sowohl für Merz als auch für den Michel. Die SPD wird ab jetzt dem Sauerländer Pinocchio noch etliche Nasenringe verpassen, Merz muss nun die SPD retten, mit dem Geld der Steuerzahler. Da kommt jetzt eine Lawine an Mehrbelastungen auf den Wahl-Michel zu, aber er will es so. Jetzt wird die Schwarte so richtig krachen…….

  • Ich habe diese Person noch nie gesehen.
    Ist sie von der SPD?

    136
    • Der Mann ist doch sehr auffällig. Wann immer er auftritt, hört man so vieles, was man gemeinhin als nicht durchdacht, bis hin zum Unfug deklarieren möchte. Für mich gehört Klüssendorf zu einem der stärksten Sargnägel der SPD und wenn er jetzt in dieser Weise droht und es noch umgesetzt werden sollte, dann ist die SPD komplett erledigt.

      • Nicht schimpfen, der Klüssendoof ist der neue Azubi als Parteichef.

        • Wird also als Totengräber ausgebildet?

          10
    • Ich glaube er verbringt mehr Zeit vor dem Spiegel als in seinem Büro.
      Deshalb ist er so unbekannt. Ach ja bei Lanz hat er sich mal völlig mit seiner Unwissenheit über wichtige Zahlen blamiert

      • Aaaahhh … okay …
        Dann sind 5,5% natürlich schon „staatstragend“, alles klar!

      • Immerhin der Spiegel kennt ihn.

      • Er kümmert sich doch nicht um Zahlen sondern um das GROSSE GANZE, müssen sie verstehen….;-)))

        • Genau, ganz großes Kino. Kriege sind jetzt das ganz GROSSE, nach zuletzt weltweiter Horrorpandemie und Weltuntergang durch Klimahorror. Da bleibt keine Zeit, sich um den Schwachsinn der Oberindianer zu kümmern. Das muss das Volk doch kapieren, wenn es schon nicht kapiert, dass es Topführungskraft der Menschen mit indigenem Hintergrund heißen muss und eben nicht Oberindianer.

          0
  • Typische Karriere. 34 Jahre alt. Kreissaal. Hörsaal. Plenarsaal.

    • …Grundsicherung?

    • + Elternhaus.

    • Beruf: Sohn. Mehr kommt da nicht.

  • „staatstragende Haltung“ aufgeben? Wo war die bisher zu erkennen? Bisher bestand die Politik nur aus Steuererhöhungen und Schulden. Und länger arbeiten sollen die Bürger jetzt auch noch. Wenn dann überhaupt noch Arbeitsplätze wegen der Deindustrialisierung übrig bleiben.

    • „DAS KONNTE DOCH KEINER AHNEN …“

      (Vorsichtshalber: Sarkasmus)

    • Es ist die Lust am eigenen Untergang

    • Genau! Die SPD muss jetzt noch linker, noch radikaler werden, dass wird garantiert dabei helfen, mehr Wähler zu erhalten! Ja, gaaaaanz sicher … (Ironie)

    • Und nicht mehr so viel Jammern und zum Arzt rennen. Wir verursachen so viele Kosten, da bleibt für Bürgergeldempfänger und Gäste nichts mehr über. Die übrigens gar nicht ins Bürgergeld, unsere Rente und unsere Krankenkassen gehören. Da hat die Regierung für aufzukommen.

    • Bullshit?

  • Eher geht ein Hund an einer Wurst vorbei, als ein Sozialdemkrat am Geld anderer Leute. (Konrad Adenauer) Dafür, und nur dafür steht die SPD. Und das ist der Pferdefuß dieser Partei, denn der Teil der Bevölkerung der wählen geht hat mittlerweile einfach viel zu verlieren. Die 1970er sind vorbei!

  • Klüssendorf will u.a. also mit seiner SPD so richtig mit Steuererhöhungen punkten und weiter kurzsichtig und unnötig das Geld anderer verteilen. Dann weiter so, die 5% Hürde rückt auch an anderer Stelle immer näher.

    • … dafür gibt es doch inzwischen „Die Linke“ und die sind momentan hip . . . .
      daher, SPD, kann weg…

  • Ich finde, das SPD-Profil ist deutlich genug.

  • Ein Blick auf den Mann genügt.

  • „Generalsekretär Klüssendorf mit Kampfansage: Jetzt will die SPD ihre „staatstragende Zurückhaltung“ aufgeben“

    Wie jetzt?

    Ein Schrumpfpartei gibt zu, daß sie sich beim „Staatstragen“ zurückgehalten hat?

    So viel gnadenlose Überschreitung der Grenze zur Wahrheit hält keine „staatstragende Institution“ lange aus – weder Parteien noch sonstige Konstruktionen

    Schaumermal

    • Jede dieser tollen, sozial wahnsinnig gerechten Umverteilungs-Steuern hat bisher hauptsächlich die leistungsbereite Mittelschicht getroffen. Wie z. Bsp. der Spitzensteuersatz, der bereits bei 69.000 € greift, was heute für Qualifizierte ein Durchschnittsgehalt ist.
      Die Superreichen lassen sich nicht besteuern, die sind dann einfach weg.
      Nein, es geht um die Enteignung der (noch) leistungsbereiten Mittelschicht und um Omas Häuschen.
      Die SPD war schon immer der Feind der arbeitenden Mittelschicht. Die SPD will keine wirtschaftlich unabhängigen, selbstdenkenden Menschen. Sie will von staatlichen Almosen abhängige und lenkbare Untertanen.
      Jagt diese Mittelschicht-Zerstörer endlich aus der Politik.

  • Staatstragend oder staatszerstörend?
    Bei den Spezialdemokraten?
    Würde eher von einem weißen Schimmel ausgehen 😉

  • Wer ist das?

    • Sass der nicht bei Loriot in der Wanne?

      • Ne, das war Lanz, wo er sich letztlich der Lächerlichkeit preisgab.

  • Schwarz-rot-grün-gelbe Politik hat die Probleme mit Inflation und Bezahlbarkeit selbst verursacht, indem sie grüne „Klimapolitik“ umgesetzt hat.
    Das fängt bei der Energiewende an, geht mit CO2 Steuern weiter und hört bei
    „green deal“ und Verbrenner Verbot noch nicht auf.
    Einzig der Wähler scheint leider immer noch nicht Ursache und Wirkung sehen zu können.
    Anders lässt sich die ungebrochene Zustimmung zu grüner Politik von
    schwarz-rot-grün-gelb nicht erklären.

  • Kannst du dir nicht ausdenken!

  • Wer ist das?

  • Wer ist Tim K.? Den habe ich noch nie gesehen 🤠

    • Das ist der Ahnungslose bei Lanz

  • Wer die Grünen links überholt und gegen die Wand gekracht, muss sich nicht wundern,
    Und wie heißt es immer nach versemmelten Wahlen, wir haben verstanden was den Wähler bewegt, macht aber weiter so und erwartet ein anderes Ergebnis.

    Steinmeier der Musel hat übrigens auch sein Anteil an dem Fiasko und das nicht zu knapp😎

    • Stimmt, da hat die Methode „Wählerbeschimpfung“ doch nicht so funktioniert wie sich das der beste Bundespräsident aller Zeiten vorgestellt hat. Die Linken und Roten sollen bitte so weitermachen. Bitte nichts ändern. Da geht’s dann schneller.

  • Der redet im Grunde genau das Gleiche wie die SPD Spitze und Grüne. Genau das wollen die Leute nicht mehr. Kann weg!

  • Wenn man sich die „Spitzen“ der SPD anschaut, weiß man wieso diese Partei da steht, wo sie sich im Moment befindet.

  • Dieser Herr Klüssendorf ist „Generalsekretär der SPD“. Damit ist doch alles klar.
    😉

  • „Staatstragend“. Wir müssen mal die Sache mit Fremdbild und Selbstbild sprechen.

  • Nach dem Wahldebakel will Generalsekretär Tim Klüssendorf, dass die SPD ihre „staatstragende Zurückhaltung“ aufgibt und bei den anstehenden Landtagswahlen im Osten im Herbst auf sagenhafte 4,5 % kommt.

  • Super Idee, die 5 % kommen.

  • Staatstragende Zurückhaltung? Vielmehr staatsbelastende Ideologien.

  • Ja, die Krisenbewältigung wird seit Jahren auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung ausgetragen.
    Er sollte sich jedoch besser fragen, wer stark mitverantwortlich für die Krisen ist, keinerlei Einsicht zeigt und den Staat ausplündert.
    Ein Spiegel könnte bei der Wahrheitsfindung helfen.

  • Weshalb spielt der Genosse Tim K. nicht einfach mal öfters Tennis?
    Soll ja den Kopf „freimachen“.
    Ansonsten: Die SPD kann weg!

    • „Die SPD kann weg!“
      Sie arbeiten kräftig daran!

    • „Aber ich liebe euch, ich liebe euch doch alle!!“

      Richtig zitiert?
      Passt auch hier.

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