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Parteiinterner Konflikt

SPD-Frauen gegen Alexander Schweitzer als Bundesarbeitsminister – wegen Frauenquote

Nach dem Rücktritt von Bärbel Bas gibt es parteiinternen Widerstand gegen den designierten Nachfolger Alexander Schweitzer. Die SPD-Frauen-AG verlangt, es müsse wieder eine Frau als Bundesarbeitsminister berufen werden.

Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Carmen Wegge, im Bundestag. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Der SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Lars Klingbeil hat Alexander Schweitzer als Nachfolger von Bärbel Bas im Bundesministerium für Arbeit und Soziales auserkoren. Bundeskanzler Friedrich Merz will den Vorstellungen seines Koalitionspartners folgen und den früheren Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz noch am Montag dem Bundespräsidenten offiziell vorschlagen. Doch die SPD-Frauen widersprechen diesem Plan nun.

Ulrike Häfner und Carmen Wegge erklärten für die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen gegenüber der Rheinischen Post die Erwartung, „dass die Nachbesetzung des Ministeriums mit ‌einer Frau erfolgt“. Es gebe „kompetente Frauen“ mit Erfahrungen auf Bundesebene, die in Gesetzgebungsverfahren eingearbeitet seien.

„Postengeschacher zwischen ⁠Männern stellen ⁠wir uns entschieden entgegen“, sagten die Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft. Tatsächlich wenden sie sich damit gegen den Personalvorschlag der SPD-Spitze, die eine Anschlussverwendung für den im März abgewählten Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer, glaubt gefunden zu haben.

Das Geschlechterverhältnis unter den sieben SPD-Bundesministern lag bislang bei vier zu drei. Einer Mehrheit von vier Frauen standen nur drei Männer gegenüber – Lars Klingbeil, Boris Pistorius und Carsten Schneider. Nun kehrt sich das Verhältnis um, bleibt aber noch immer ausgeglichen.

Schon in der letzten Legislaturperiode gab es eine ähnliche Debatte um das Geschlechterverhältnis unter den SPD-Ministern. Nach dem Rücktritt von Christine Lambrecht wurde Boris Pistorius 2023 zum Bundesverteidigungsminister berufen. Dadurch wechselte das Geschlechterverhältnis unter den SPD-Bundesministern ebenfalls von drei zu vier auf vier zu drei zugunsten der Männer. Hinzu kam der sozialdemokratische Bundeskanzler Olaf Scholz. Nach dem Auseinanderbrechen der Ampelkoalition wurde mit Jörg Kukies ein fünfter Mann für die Sozialdemokraten in ein Ministeramt berufen.

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92 Kommentare

  • Mir wäre es lieber, wenn die SPD ultimativ komplett aus der Regierung verschwinden würde! 🙂

    • Und die CDU gleich mit.

      • Stimmt. Neuwahlen sind angezeigt, da wir vor der Wahl, insbesondere von der CDU, massiv belogen worden sind.

    • Die SPD ist verrückt. Einzige Qualifikation ist wohl künftig „Frau“.

      • Zukünftig?

    • Dieser Wunsch könnte sich erfüllen, oder nicht, Nur, ob es dann weniger schlimm würde? Ansonsten schaue ich auch gerne zu, wie eine Quotenfrau untergeht.
      Wurde irgendwo thematisiert, dass Frau Bas offensichtlich durch ihr Bundestagsmandat nicht vom Trauern abgehalten wird?

  • Vielleicht ist Alexander Schweitzer ja eine Frau.

    Falls nicht, kann Schweitzer das jederzeit werden.

    Ihr könnt ja nicht mal sagen, was eine Frau ist. Also, mal locker bleiben SPD.

    • Auf den Punkt. Vielleicht ist er auch kein Deutscher und definiert sich als Schweizer… 😉

    • Gucken Sie ins Sexualkundebuch des Biologie -Unterrichts, dann wissen Sie was eine Frau ist. Alternativ tuts auch Dr. Sommer in der BRAVO

      • Googeln Sie
        „Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG)“

        Da steht nichts von Biologie und Dr. Sommer.

  • Wozu Kompetenz bemühen, wenn die Quote erfüllt werden muss?

    • Alexander Schweitzer ist nicht mal Kompetenz. Als ehemaliger Ministerpräsident von Rheinland Pfalz hat er nicht einmal SPD Wähler überzeugen können. Insofern ist das auch ein Gang vom Regen in die Traufe.
      Die SPD hat einfach kein geeignetes und kompetentes Personal, welches dieses Ministerium mit allen angeschlossenen Behörden mal aufräumt. Das wäre aber dringend nötig.

    • Titten statt Kompetenz… ich wechsel mein Geschlecht und schnall mir welche aus Silikon um – das monatliche Salär ist gut hoch, da kann man(n) so etwas machen.

  • Ist das eine Cousine von Bärbel Bas?

  • Saskia Esken macht den Job . Die bringt das nötige Charisma rein .

    • Und soviel Eleganz, das die Vögel die Kirschen vom letzten Jahr wiederbringen……

    • Aber nichts weibliches.

    • Nein, der Job muss mit einer Frau besetzt werden…
      Esken guckt immer so fröhlich…

    • Charmant 🙂
      das würde den Untergang beschleunigen.
      Außerdem: fraglos Frauenquote.

      • Nachklapp: oder einen Ministerposten mehr schaffen. Dann würde es 4:4.

  • Die SPD-Damen haben offensichtlich keine wirklichen Probleme.

    • Die SPD Frauen sollten bei DM Shampoo einkaufen und sich dann die Haare waschen. Vor dem nächsten Fototermin.

      • DANKE! War auch mein erster Gedanke.

  • Die Frauenquote in der Politik ist wie ein neues Rezept: Am Ende fragen sich alle, warum man nicht einfach bei der bewährten Küche geblieben ist.

  • Und wieder werden die Transpersonen mit Migrationshintergrund einfach übergangen bei der Besetzung der Ministerposten …. So wird das nie was!

    • Made my day!

  • Popcorn für alle

  • Saskia?

    • Schwesig wird sich in Berlin mit Arbeitsministerium und Parteivorsitz wohler fühlen. als in Meck-Pomm mit einer starken AfD-Opposition und den umstrittenen Linken an ihrer Seite.

  • Wer will das machen – für die 3..5 Wochen bis zum Ende der Koalition? Namen?
    Deutsche Frauen in der Politik. Da fallen mir positiv spontan NUR Dr. Weidel, Frau von Storch und Frau Seli-Zacharias ein, alle AfD.

  • Bitte 42 Geschlechter berücksichtigen.

  • Ein Gang zum Amt, und schon wird aus Alexander Alexandra.

  • Qualität vor Quote!

  • Es wirft Fragen auf, wenn bei der Ämtervergabe offenbar wieder primär biologische Normen statt der fachlichen Kompetenz entscheiden sollen. Früher war Qualifikation das maßgebliche Kriterium – heute scheint man diesen Grundsatz bei der SPD gänzlich aus den Augen zu verlieren.

    Besonders bemerkenswert ist dabei die gelebte Doppelmoral: Wenn es opportun erscheint, werden Quoten und biologische Kategorien plötzlich wieder hochgehalten. Wo bleibt hier eigentlich die Kritik derjenigen, die sich sonst für Diversität und das Aufweichen starrer Kategorien starkmachen?

    Eine Politik, die Ämter auf diese Weise vergibt, stellt Parteipolitik über fachliche Eignung.

  • Ich bin für Saskia Esken!

  • Carmen Wegge sollte erstmal „eine Frau“ aus der spD benennen, welche dieses Amt kompetent ausfüllen könnte. Ich denke, dann wäre die Diskussion schnell beendet, Nahles, Reem Alabali-Radovan, Esken, Hubertz, Pawlik und Barley sind ja eher Negativbeispiele.

  • Mir wird auch so allmählich klar, warum solche „Politiker:innen“ die Opposition verbieten wollen: Für die SPD muss in der Regierung immer eine Quote gesichert sein.

  • Solch wichtige Posten müssten aufgrund des Fachwissens besetzt werden, (m/w/d).
    Quote ist unlogisch !

  • Wo ist das Problem? Der designierte Nachfolger kann doch sagen, er fühlt sich als Nachfolgerin. Schon gelöst!

  • Qualität vor Quote bitte … wobei die SPD hier wohl nix zu bieten hat …

  • Popcorn! Ich brauche mehr Popcorn!

  • Die Frauen AG verlangt …egal ob qualifiziert oder nicht ich verlange Neuwahlen ……..

  • „Postengeschacher zwischen ⁠Männern stellen ⁠wir uns entschieden entgegen“
    Postengeschacher zwischen und mit für Frauen positiven Ausgang ist aber erwünscht. Qualität und Befähigung spielen weiterhin keine Rolle (und nein, auch kein Mann bringt bei der SPD diese zwei Aspekte mit)

  • Na daran soll es doch wahrlich nicht scheitern. Ein Gang aufs Standesamt und aus Alexander wird Alexandra.
    Wo ist das Problem, SPD Mädels?😉

    • „Wo ist das Problem, SPD Mädels?“

      Sicher, dass das alles ECHTE Mädels sind?

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